Die Presse in der Schweiz und im Ausland ist derzeit voller Kommentare über einen möglichen Wegzug der UBS in die Vereinigten Staaten, ausgelöst durch die vom Bund geforderten höheren Reserveverpflichtungen und somit ein zusätzlicher Kapitalbedarf der UBS von rund 20 Milliarden Franken.
Doch die entscheidende Frage lautet: Sind diese zusätzlichen Kapitalanforderungen, genau gesagt „Regulatory Capital CET1“, tatsächlich der ausschlaggebende Grund für einen möglichen Rückzug der UBS aus der Schweiz, oder dienen sie lediglich als Vorwand für weiterreichende ungenannte Ziele?
Für eine genauere Einschätzung gilt es zunächst, den Ist-Zustand and die möglichen Folgen eines solchen Wegzugs zu analysieren und dessen Auswirkungen auf die UBS, den Finanzplatz Schweiz sowie die Schweizer Volkswirtschaft zu untersuchen:
1. Ist-Zustand: Mit der börsenkotierten „UBS“ ist die UBS Group AG gemeint, nicht die UBS AG, ihre Tochtergesellschaft.
Zu den grössten institutionellen Aktionären gehören BlackRock (6,2%), Vanguard (3,8%), Norges Bank (3,2%), UBS Asset Management (2,1 bis 3,5%) und Fisher Asset Management (2,1%).
Im Aktienregister sind zudem grosse Nominee-/Depotstellenpositionen eingetragen, darunter DTC / Cede & Co. (8,29%), Nortrust Nominees (3,54%) und Bank of New York Mellon (3,31%).
Rund 20% der UBS-Aktien werden von US-amerikanischen institutionellen Anlegern gehalten. Gleichzeitig waren 55,3% der Aktien nicht registriert.
Daher lässt sich anhand der öffentlichen Daten nicht zuverlässig bestimmen, wem und welchem Land die letztendliche Kontrolle über die UBS zuzuordnen ist.
Die Aktionärsstruktur ist entsprechend stark international und umfasst institutionelle Anleger, Vermögensverwalter, Nominee-Gesellschaften und weitere Aktionärsgruppen.
Die Aktionärsversammlung vom 15. April 2026 vermittelt ein recht klares Bild der aktuellen Stimmrechtskonzentration. Insgesamt waren 1’136 Aktionäre einschliesslich der durch Proxys vertretenen Aktionäre anwesend.
Sie repräsentierten zusammen 1’881’665’285 Stimmen, was 77,64% der stimmberechtigten Aktien entspricht.
Mit anderen Worten: Eine vergleichsweise kleine Gruppe verfügt über einen überproportional grossen Einfluss auf die Ausübung der Stimmrechte.
Der Verwaltungsrat der UBS Group AG wird von den Aktionärinnen und Aktionären an der Generalversammlung (GV) gewählt.
Der am 15. April gewählte Verwaltungsrat besteht aus 12 Personen unterschiedlicher Nationalitäten. Drei Mitglieder sind Schweizer. Der Präsident, Colm Kelleher, ist Ire.
Vier Mitglieder besitzen die US-amerikanische Staatsangehörigkeit, davon drei als Doppelbürger. Die übrigen Mitglieder sind britischer, mexikanischer, chinesischer und australischer Nationalität.
Interessant ist die Wiederwahl von Colm Kelleher zum Verwaltungsratspräsidenten. 9,88% der abgebenden Stimmen waren gegen seine Wiederwahl, verglichen mit 9,6% im Jahr 2025.
Das zeigt einen wachsenden Widerstand der Aktionäre gegen Kelleher, obwohl dieser mit deutlicher Mehrheit bestätigt wurde, letztlich dank Proxystimmen.
Es ist davon auszugehen, dass jedes Verwaltungsratsmitglied die Interessen einer oder mehrerer Interessengruppen vertritt, die jedoch nicht zwangsläufig miteinander übereinstimmen.
2. Motivation, Voraussetzung und Mechanik des Wegzuges: Kelleher und Sergio Ermotti haben seit 2015 wiederholt und aus verschiedenen Gründen öffentlich erklärt, dass die UBS ihre Zukunft in der Schweiz überdenken müsse.
Und dies nicht erst seit 2025, als der Bundesrat die Kapitalanforderungen verschärfte.
Sicher ist, dass die UBS einer Erhöhung des CET1-Kapitals um rund 20 Milliarden Franken sowie einem zusätzlichen Kapitalbedarf von 15 bis 23 Milliarden Franken kaum zustimmen dürfte.
Ein Wegzug könnte daher Teil einer strategischen und strukturellen Neuausrichtung sein.
Ermotti verfolgt jedoch zugleich das Ziel, das US-Geschäft, insbesondere das Wealth Management, auszubauen und das Geschäft mit klassischen Bankschalter-Transaktionen zu reduzieren, das zunehmend von lokalen Banken übernommen wird.
Ermottis Überlegung: Die Zukunft der UBS mit Geschäftssitz Schweiz hängt von einem relativ kleinen Binnenmarkt ab.
Der Umzug in die Staaten jedoch öffnet den Zugang zu einem traumhaften „Wealth and Capital Market“, institutionellen Anlegern und vorteilhafte regulatorische Rahmenbedingungen.
Die UBS-amerikanische Kombination könnte somit gleichzeitig folgende Ziele erreichen:
– den endgültigen aufsichtsrechtlichen Sitz aus der Schweiz verlagern;
– die USA statt der Schweiz zum wichtigsten strategischen Heimatmarkt der Bank machen;
– Ermotti und Kelleher streben an, die jetzige Regulierungsarchitektur durch eine andere zu ersetzen, die für das spezifische internationale Geschäftsmodell von UBS möglicherweise vorteilhafter ist.
Um ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken und eine globale Spitzenposition zu erreichen, könnte die UBS mit einem US-amerikanischen Finanzinstitut fusionieren.
In diesem Zusammenhang wird Morgan Stanley als möglicher Partner genannt. Eine solche Fusion würde Skaleneffekte ermöglichen und redundante Infrastrukturen abbauen, wodurch sich erhebliche Kosteneinsparungen erzielen liessen.
Zwei wichtige Aspekte, die in den Diskussionen häufig übergangen werden, sind die Steuervergünstigungen und die Steigerung der Aktionärsrenditen, die durch eine Fusion begünstigt werden.
Jedoch, der geplante Wegzug in die USA muss von den Aktionären gutgeheissen und vom Verwaltungsrat genehmigt werden. Das Prozedere könnte sich hinausziehen schon alleine wegen der Opposition des Bundesrates, der Finma und einigen Aktionären.
3. Risiko für Bankplatz Schweiz und Volkswirtschaft und Auswirkungen: Nach dem Entscheid des Ständerats, die Eigenkapitalvorschriften für die UBS zu verschärfen, erklärte Bundesrätin Karin Keller-Sutter am 26. September in einem Interview mit CH Media, dass sie einen Wegzug der UBS aus der Schweiz für unwahrscheinlich halte.
Ein solcher Schritt wäre für die Grossbank teuer und rechtlich sehr komplex. Zudem beruhe das Geschäftsmodell der UBS auf den Standortvorteilen der Schweiz, insbesondere auf deren Rechtssicherheit und politischer Stabilität.
Was sie allerdings nicht erwähnte, ist, dass die UBS während der Finanzkrise von 2008 massive Abflüsse von Kundengeldern erlitt und schliesslich vom Staat, und damit von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern, gestützt werden musste.
Ebenso wenig ging sie auf die möglichen negativen Folgen eines solchen Wegzugs für die Schweizer Volkswirtschaft, den Wechselkurs des Schweizer Frankens und das Vertrauen in den Schweizer Finanzplatz ein.
Diese Aspekte relativieren ihre Einschätzung, wonach ein Wegzug der UBS aus der Schweiz unwahrscheinlich sei.
Es darf mit Sicherheit angenommen werden, dass entsprechende Pläne, den Hauptsitz der Grossbank in die USA zu verlegen, bereits seit einigen Jahren in der Schublade der UBS liegen.
Bei einer Verlagerung des UBS-Hauptsitzes ins Ausland wären in der Schweiz kurz- und mittelfristig weitreichende Auswirkungen zu erwarten.
Die UBS könnte ihre Geschäftstätigkeit in der Schweiz erheblich einschränken und einen grossen Teil ihres Kapitals in die USA verlagern.
Dies könnte einschneidende negative Folgen für die Schweizer Wirtschaft haben.
Darunter einen Vertrauensverlust bei den Bankkunden, den Abbau von Zehntausenden Arbeitsplätzen im Bankensektor, Steuerausfälle beim Bund und in den Kantonen, einen möglichen Kreditversorgungsschock (Credit Supply Shock), ein erhöhtes Ansteckungsrisiko (Contagion Risk) im Finanzsystem sowie einen massiven Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um schätzungsweise 2 bis 3 Prozent.
4. Mögliche Gegenmassnahmen: Am 14. Oktober 2026 lag die auf Polymarket implizierte Wahrscheinlichkeit, dass das Schweizer Parlament das UBS-Kapitalgesetz bis zum 30. Juni 2027 verabschiedet, bei 74 %.
Sollte es dazu kommen, wäre ein entsprechender Schritt der UBS absehbar. Ein Wegzug in die USA könnte bereits 2027/28 Realität werden, vorausgesetzt, der Bundesrat und die FINMA stellen sich diesem Vorhaben nicht mit kaum überwindbaren rechtlichen Hürden entgegen.
Eine Fusion mit einem amerikanischen Finanzinstitut und die Verlagerung des UBS-Hauptsitzes in die USA würden zwei unterschiedliche Rechtssysteme und regulatorische Rahmenbedingungen betreffen.
Während die Schweiz eine Eigenkapitalquote von 18% verlangt und die USA eine von 14%, könnte sich für die UBS daraus ein potenzieller Vorteil durch Regulierungsarbitrage ergeben.
Die USA sind keineswegs ein schwach regulierter Standort für eine Bank von der Grösse der UBS. Ein grosses ausländisches Bankinstitut unterliegt dort einer verschärften aufsichtsrechtlichen Überwachung sowie strengen Liquiditäts- und Risikomanagementvorschriften.
Eine Fusion mit einem amerikanischen Finanzinstitut könnte die regulatorischen und organisatorischen Rahmenbedingungen für die UBS vereinfachen und daher strategisch sinnvoll sein.
Gleichzeitig muss die UBS als systemrelevante Bank die Anforderungen des Bundes und der FINMA erfüllen, damit eine Verlagerung des Hauptsitzes in die USA und eine Fusion mit einem amerikanischen Unternehmen genehmigt werden können.
Die Fusion der UBS mit einer US-amerikanischen Bank und eine mögliche Verlagerung des Hauptsitzes in die USA würden umfangreiche regulatorische und rechtliche Prüfungen erfordern.
Die UBS müsste gegenüber der FINMA insbesondere nachweisen, dass der Schutz der Gläubiger und Kunden, die Einhaltung der Kapital- und Liquiditätsanforderungen sowie eine wirksame grenzüberschreitende Bankenaufsicht gewährleistet bleiben.
Darüber hinaus wären die erforderlichen Bewilligungen der amerikanischen Aufsichtsbehörden einzuholen.
Ob eine solche Transaktion genehmigt werden könnte, hinge wesentlich von ihrer konkreten rechtlichen und organisatorischen Ausgestaltung ab.
Vor diesem Hintergrund lässt sich vermuten, dass die UBS bereits Gespräche mit der FINMA und anderen Institutionen über die regulatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen möglicher Transaktionsszenarien geführt hat.
Es ist denkbar, dass dabei bereits eine grundsätzliche Einschätzung zur regulatorischen Machbarkeit erzielt wurde.
Ob allerdings eine weitgehende oder gar vollständige Zustimmung der FINMA vorliegt, lässt sich ohne entsprechende öffentliche Bestätigung nicht verlässlich beurteilen.
Ein bislang wenig beachteter Aspekt der Diskussion betrifft die Frage, ob die UBS im Falle einer Verlagerung ihres Hauptsitzes in die USA weiterhin den Namen „Union Bank of Switzerland“ verwenden dürfte.
Die UBS pflegt ihr „Swissness Image“ als Schweizer Bank und betont ihre Schweizer Herkunft.
Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Bedeutung dieser Herkunftsbezug hätte, wenn der Hauptsitz künftig in den USA läge und die Mehrheit der Aktionäre sowie die Zusammensetzung des Verwaltungsrats weiterhin international geprägt wären.
Der Trademark „of Switzerland“ könnte in diesem Zusammenhang als Hinweis auf die geografische Herkunft des Unternehmens und seiner Finanzdienstleistungen verstanden werden.
Ein Wegzug in die USA würde deshalb die Frage aufwerfen, ob diese Bezeichnung weiterhin gerechtfertigt wäre oder bei Kunden und Geschäftspartnern einen irreführenden Eindruck über die tatsächliche Herkunft, Ort der Dienstleistungen, und Verankerung der Bank erwecken könnte.
Gestützt auf die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen und rechtlichen Präzedenzfälle wäre daher zu prüfen, ob Schweizer Behörden, insbesondere WEKO und FINMA, eine Änderung oder Einschränkung der Namensverwendung verlangen könnten.
Eine solche Auseinandersetzung könnte über eine reine Imagefrage hinausgehen und erhebliche rechtliche, wirtschaftliche und kommunikative negative Folgen für die UBS haben.
5. Schlussüberlegungen: Rückblickend, aber auch als Vorbereitung, sollten sich der Bundesrat und die FINMA das „Narrenschiff“ von Sebastian Brant (1494) zu Herzen nehmen.
Und schliesslich, an die Adresse der UBS: Too big to fail, but not big enough to disappear.
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Hauptsache die UBS geht und mit ihr alle Bankangestellten (sind ja eh nur KV-Leute). Es wäre staatspolitisch sicherer, es gäbe wieder bezahlbaren Wohnraum, es würden weniger Protz-Karren und Rolex-Uhren gassi geführt und der Snobismus und alle die „Edelboutiquen“ würden auch zurückgehen und Platz machen für richtige Geschäfte.
Geht einfach! Ich bin so anständig und lösche danach auch noch das Licht. Aber bitte: geht!
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Somit erzeugen sie in Wahrheit nicht Wohlstand, sondern Verschuldung, um dafür jährlich Schuldzins von den Armen Verschuldeten zu kassieren.
Alle Währungen sind das Resultat von Schulden.- und Zinsversklavung. Damit das Schuldenschneeball-Finanzsystem nicht zerfällt muss es immer weiter ausgedehnt werden.
Ist Verschuldung mit Schuldscheinen (Falschgeld) und jährlicher Schuldzinserpressung wirklich Wohlstand, oder Versklavung?
Sind verschuldete Menschen reich, wenn Vermögen durch Schulden bewertet werden? Entsteht Reichtum durch Verschuldung?
Denken Sie selbst darüber nach, es ist sehr wichtig
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Werden die USA mit über
USD 40 Billionen wachsenden Schuldenbergen mit jährlich immer neuen aufzuaddierenden Schulden immer reicher und reicher?
Das Gegenteil ist der Fall!
In der EU dasselbe! Alle sind immer höher verschuldet aber nicht reicher dadurch, sondern immer ärmer, insbesondere die Staatsbürger und Steuerzahler, die immer mehr geschröpft werden müssen, damit die korrupten Regierenden die Schuldzinsen einkassieren, um diese an die Banker abzuliefern.
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Der Wegzug die beste Lösung. Das Risiko für die Schweiz ist einfach zu gross.
Durch einen Verkauf in die USA würde man ein Vermögen an Kosten einsparen.
Die Kosten in Amerika sind ein Bruchteil der Kosten in der Schweiz.
Eine gute Entscheidungen.
Auf nimmerwiedersehen UBS.
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Wer jetzt noch immer bei der UBS abwartet 🤣👍.
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Es sollte eher das Narrenschiff von Reinhard Mey angehört werden. Besser kann man den aktuellen Zustand gar nicht beschreiben. Findet man selbstverständlich auf Youtube.
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Sollen gehen. Je schneller desto besser. Am besten schon gestern. Viel Spass in den USA.
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Für die Entlassenen hat es genügend Stellen.
Auf dem Bau und im Service suchen sie händeringend Personal.
Der K Kiosk Meilen sucht noch eine Verkäufer*in.
In der heutigen Zeit sollte man seine Ansprüche an der Realität anpassen.
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Primitiv! Was für ein Menschenbild. Und der „Emigrant“ meint noch, seine biederen, täglichen Abo-Kommentare seien originell.
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Hi Pattaya Man, deine Kommentare lese ich normalerweise gern. Dieser hier wirkt allerdings etwas schräg: Erweckt er doch den Eindruck, dass du immer noch an das Märchen vom Fachkräftemangel glaubst.
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Sie sollen nicht nur davon sprechen. Sie sollen es machen!
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Die UBS soll machen (wegziehen) oder der Bundesrat soll machen (Wegzugsperre)? Ich nehme an, Herr Hässig, Sie sind für das erstere.
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es reicht jetzt. Unser Ständerat verfügt über genügend Informationen, um im Interesse unserer Volkswirtschaft zu entscheiden.
Soll Ermotti modeln und Kelleher seine „Fusion“ modellieren, ip wird es dann gekonnt moderieren.
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Die „Standortvorteilen der Schweiz, insbesondere auf deren Rechtssicherheit und politischer Stabilität“ gibt die Schweiz ja selbst immer mehr auf. Insbesondere mit den sogenannten „Bilateralen III“ werden sie komplett hinfällig und für die UBS sind die USA wohl die attraktivere Option als die EU.
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Auch wenn der Sitz ins Ausland verlegt wird, bleibt das Problem bestehen!
Bläht es die neue Bank, wird auch das Schweiz-Geschäft, und somit der schweizer Steuer-Zahler davon betroffen sein.
Man kann das Problem nur lösen, indem das Schweiz-Geschäft aus der neuen Bank ausgegliedert, und aus deren Holding-Struktur entfernt wird.
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Das Schweiz-Geschäft wird sich nach dem Wegzug massiv redimensionieren (sehr zur Freude der Kantonalbanken, der Raiffeisen, etc.).
Ich denke, mehr als 50% des Geschäfts wird sich innerhalb der ersten drei Jahre verkrümeln (Grund für diese relativ lange Zeit sind längerfristige Verbindlichkeiten wie u.a. Hypotheken, Portfolios, …). Nach 10 Jahren werden es noch 20% sein, welche bei einer ausländischen UBS sind.
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Entweder du bist Primary Dealer (https://www.newyorkfed.org/markets/primarydealers) und damit pivotal für das USD-System und deren Geldpolitik oder du bist nicht Primary Dealer und kannst dich voll auf die Wünsche des Schweizer Globi-Karussells konzentrieren…
Solange UBS ein Primary Dealer solange sagen die Amis wo es durch geht…
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Die „Union Bank of Switzerland“ gibt es meines Wissens seit der Fusion mit dem Bankverein zur UBS nicht mehr. Denn „UBS“ ist der Name und der ist keine Abkürzung für irgendwas, sondern einfach der Name. Das dürfte demnach kein Problem sein.
Außer jemand hat hier andere Informationen dazu.
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Das Problem sind nicht „offizielle“ Deklarationen, sondern was die leute daraus machen. Es gibt nach 25 Jahren noch immer Leute, welche glauben, dass die Swiss eine eigenständige Schweizer Firma wäre (dabei wird sie zu 100% von der deutschen Lufthansa kontrolliert).
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„…Ebenso wenig ging sie auf die möglichen negativen Folgen eines solchen Wegzugs für die Schweizer Volkswirtschaft, den Wechselkurs des Schweizer Frankens und das Vertrauen in den Schweizer Finanzplatz ein…“
Durch den Wegzug der UBS wird der Finanz-Platz Schweiz gestärkt. Das sollte jedem klar sein.
Der Grund ist einfach: Wenn eine Bank wegen Verschärfung der Eigenkapital-Vorschriften die Schweiz verlässt, stimmt mit dieser Bank etwas nicht.
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Wenn die UBS ihren Sitz ins Ausland verlegen will, müssten da noch etliche (grosse) Aktionäre ihre Aktien eintragen lassen.
Dass 55% der Aktienstimmen nicht eingetragen sind lässt tief blicken.
Ob die sich alle outen wollen (oder können) ist auch fraglich, zumindest die über 3% müssten sich ja zeigen.
Das könnte für die UBS ein Knackpunkt werden.
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Der Entscheidende Satz: Was sie allerdings nicht erwähnte, ist, dass die UBS während der Finanzkrise von 2008 massive Abflüsse von Kundengeldern erlitt und schliesslich vom Staat, und damit von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern, gestützt werden musste.
Das heißt, die Schweiz muss gerade stehen für allfällige Verluste der UBS, so lange sie ihren Hauptsitz hier hat.
CS und UBS haben sich beide schon einmal gerettet werden müssen. Sollte die UBS Konkurs gehen, muss wieder die Schweiz bezahlen.
Das könnt in Hunderte Milliarden gehen und bedeutet schlimmsten Fall: Staatsbankrott
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Die Banken „saugen“ durch ihre Kontakte mit der Rettung die Bürger (Steuergelder) finanziell aus. Sie lassen sich retten, im Falle UBS mit Hilfe der Regierung die CS „schenken“ und dann verlassen sie das Land.
Die Frage ist nur, ob die Schweiz die UBS nicht doch noch retten wird, wenn sie ihren Sitz ins Ausland verlegt hat?
Es wird wieder heißten, für die Schweiz „to Big to fail“, weil das operative Geschäft in der Schweiz für die Schweiz sehr groß bleiben wird.
Für England, USA und Singapour wird die UBS nicht sehr bedeutend sein – eine Rettung durch diese Länder unwahrscheinlich!
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Fertig lustig und abhauen von diesen bankenverachtenden und steuernegierenden Banausen aus dem Stadtzürcher Molloch mit den linken Steuergeld-Plündererpack oben !!
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Warum wird in IP immer über Stadtzürcher gemotzt. Die ganze Schweiz ist doch so, geht bis nach Obwalden. Die Schweizer Politiker hätten sicherlich grossen Gefallen, wenn die letzte grosse Bank abhaut und die Politiker über die Kantonalbanken alles unter Kontrolle hätten. Die Reichen die ihr Geld einer Bank geben, wissen auch wie die Rechtssicherheit und politische Stabilität in der Schweiz aussieht. In Asien wurden vor ein paar Monaten 70 Investmentbanker bei UBS entlassen. Sogar dort sieht man wie die Politik funktioniert und was die beabsichtigen.
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👏 Für einmal ein erfrischender UBS-Artikel: fundiert, klar strukturiert und mit Argumenten statt Polemik! Eine wohltuende Abwechslung zum seit vier Jahren anhaltenden UBS-Bashing von Herrn Hässig.
Tja, langsam liegen die Nerven blank! 😏 Wer jahrelang gegen die UBS schiesst, sollte sich nicht wundern, wenn irgendwann die Antwort kommt. Und wenn die UBS eines Tages tatsächlich Adieu sagt, ist das Gejammer gross – nur kommt dann jede Einsicht zu spät.
Selber schuld!
Back to the Stone Age for Switzerland’s financial centre! Good job BR!🪨
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Die Schweiz sollte versuchen sich wirtschaftlich im Mittelfeld zu positionieren und nicht immer wieder versuchen in der oberen Liga mitzuhalten (mit allen zugehörigen Risiken).
Die UBS darf gerne wegziehen, wenn sie sich den Risikoauflagen des Bundes (welche ist noch immer als SEHR grosszügig erachte) nicht beteiligen will.
Dasselbe gilt für die Chemie in Basel (wir brauchen jedoch eigene [!] Firmen, welche Generika herstellen können). Die Schweiz sollte Abhängigkeiten reduzieren (anstatt Globalisierung zu verherrlichen).
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Zwei Mal haben wir Steuerzahler diesem aufgeblasenen Verein nun schon den Hintern gerettet. Und die Arroganz und Unverschämtheit der Teppichverkäufer ganz oben ist nur gewachsen. Bitte, bitte, zieht endlich in euer gelobtes Land, statt immer nur davon zu sprechen.
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Und Tschüss Herr Motti und viel Vergnügen in New Yerusalem. Kannst dann Mal ins Tessin in die Ferien kommen um Deinen Bonus auszugeben.
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Der arrogante Herr Motti hat sich bereits jetzt zur Persona non Grata gemacht in der Schweiz. Ich denke nicht, dass er seinen Urlaub dort geniessen könnte.
Ospel ging es in den letzten Jahren auch nicht sonderlich gut in der Schweiz.
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Das ist nur konsequent
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Der UBS kommt es doch sehr gelegen, wenn Dritte – insbesondere US-Aktivisten – Druck auf Bundesrat und Parlament machen. Aber eben: es sind nicht die UBS, sonderen „verlängerte“Arme: Helfershelfer.
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Leider das falsche timing dazu ausgewählt. Die Fusion- und/oder die Wegzug Prozedur (wenn überhaupt dazu käme) wird sich in die Länge ziehen. Das kommende Finanzsystem GAU (weiltweit!) wird diese Pläne einen Strich durch die Rechnung machen.
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Wenn die UBS, bei einer Bilanzsumme von ca 1600 Mia USD nicht 20 Mia USD EK zusärtlich aufbringen kann oder will… na ja?! Und nota bene in den letzten Jahren ca 20 Mia USD an Boni bezahlen konnte, dann soll sie gehen. Nicht zu vergessen, dass die UBS die implizite Staatsgarantie immer noch gratis geniesst…
PS: 9 von 12 VR sind Ausländer, Mehrheit der Share-Holder sind Ausländer – they give a f….. about Switzerland!
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in den letzten 5 Jahren ca. 20 Mia Boni…
Nun gut. Man soll Reisende nicht aufhalten.
Eigentlich sind Banker Linke. Sie wollen das Geld Anderer, haben kein Eigenkapital, nehmen alles raus was möglich ist, lassen den Eigentümern nur Brosamen und machen Geschäfte von denen sie keine Ahnung haben.
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UBNSA
Union Bank of
Not Switzerland Anymore
ist doch auch ein hübscher Name
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Trademark „of Switzerland“? Woher nimmt Baeumle diese Behauptung? Artikel muss infrage gestellt werden.
Profiteure eines allfälligen Wegzugs wären Raiffeisen, die Kantonal- sowie Privatbanken.
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Kann die UBS einfach so abhauen und niemand in der Schweiz kann etwas dagegen unternehmen? Man hört immer wieder dass die Paradedisziplin bei der UBS das Wealth Management ist. Was meinen denn eigentlich all diese Kunden zu einem Wegzug? Plötzlich werden sie dann von den Amerikanern mit einem unberechenbaren Trump überwacht. Frage: Wie sieht die Realität aus und wo beginnt der Bluff bei der UBS?
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Sind die denn von allen guten Geistern verlassen? Wegzug in ein Land dessen Rechtssicherheit mit Nordkorea vergleichbar ist … mit einem Präsidenten der eigentlich in eine geschlossene Anstalt gehört. Ermotti und Kelleher sowie der Rest der Geschäftsleitung müssen weg und die Bank muss von Führungskräften übernommen werde die noch gesunden Menschenverstand haben zum Wohl der Schweiz und nicht zum Wohl des eigenen Vorteils. Übrigens würden die Damen und Herren bei einer US Bank sicher keine Schlüsselposition erhalten, aber das checken die in ihrem Wahn ja nicht.
Also ich komm nicht mit. Die sollen ganz alleine gehen.
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Wie naiv ist eigentlich die CH und ihre Bürger? Von unseren Superpolitiker keine Rede. Wenn die UBS weg ist, wird das massive Folgen haben. Von dem spricht hier niemand. Also Hirn nehmen und etwas darüber nachdenken 🤔. Und unsere Herrschaften Politiker sollen endlich mit der UBS an einen Tisch sitzen und eine tragbare Lösung suchen. Schlimmer als ein Kindergarten…
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United Bull Shitters?
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UBS ist in USA ein Niemand. Irgendwo Nummer 7-10. Kosten sind unglaublich hoch. Neugeld seit Jahren negativ. Berater werden vergoldet.Was wollen die dort. Blutige Nase. Wenn das mein Businessplan wäre, niemand würde zuhören. Aber bitte geht, entlastet die Schweiz. Das CH-Geschäft ist hoch profitabel. Firmenkunden werden andere Banken finden. Null Problem. Wir jammern immer wenn Veränderungen anstehen.
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Hat Chuck schon zugestimmt?
Ohne sein „ja“ geht da nämlich gar nichts.
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Nach übet 45 Jahren im Banking, die meisten davon bei SBB/ CS/UBS ziehe ich folgendes Fazit: Ich/wir wurden die ganze Zeit angelogen. Kunden standen nie im Vordergrund!
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… SBV
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Was man halt beim Seniorentee im Altersheim bespricht
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Was werden UBS und Kosovo gemeinsam haben? Sie werden das Problem von jemand anderem sein (als ihrem bisherigen Besitzer).
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Ok, was hätte der Wegzug für einen Einfluss auf den Aktienkurs. Ich nehme an der Kurs würde sich in kurzer Zeit verdoppeln. Also los marsch ich warte
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Ich glaube UBS heisst nicht Union Bank of Switzerland – sondern einfach UBS…
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Das ist korrekt. UBS ist eine eigenständige Marke und keine Abkürzung für z.B. ‚Union Bank of Switzerland‘ (auch wenn die Herkunft offensichtlich ist).
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Bye bye UBS… I don’t miss you.
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Das ist also der Dank, nachdem dieses Büdeli schon zweimal mit Steuermilliarden alimentiert wurde. Aber gut, soll sich Trumpistan künftig mit dem Saftladen herumschlagen. Good riddance!