Gestern Donnerstag, 29. Oktober 2026
US-Präsident Trump erklärt Roboterimporte zur Gefahr für die nationale Sicherheit, berichtet Ars Technica. Die Proklamation hält neue Zölle auf Industrieroboter offen.
Nvidia-Chef Jensen Huang nennt laut Bloomberg die Beziehungen zu einer Firma, gegen die wegen Spionage ermittelt wird, «normal». Laut New York Times soll eine Informantin Chinas Huang nahestehen. Das Justizministerium (US) prüft laut Reuters Nvidias Kauf von Hugging Face.
Laut Wired soll ein Accenture-Mitarbeiter ein gesichertes Pentagon-System mit seinem privaten KI-Agenten Claude Code verbunden haben. Der Agent schickte laut Wired offenbar Zugangsdaten an eine riskante Website. Accenture nennt die Vorwürfe haltlos.
OpenAI überarbeitet seine Model Spec, die öffentliche Beschreibung, wie sich seine Modelle verhalten sollen. Zudem weitet OpenAI die Überwachung seiner Modelle auf Fehlverhalten aus. Auslöser war laut OpenAI der Vorfall bei Hugging Face. Anthropic lässt Claude laut eigenen Angaben nach jeder Antwort das Gespräch auf Missbrauch prüfen. Claude Mythos 5 setzte laut AISI in einem Test einen Cyberangriff trotz Warnungen fort, berichtet die Daily Mail.
Malaysias Zoll beschlagnahmt am Flughafen Kuala Lumpur KI-Chips für rund 12 Millionen Dollar, berichtet heise.
Mistral veröffentlicht die Gewichte von Large 4 «Le Chonk», berichten heise und Wired.
Cohere sammelt bis zu 7 Milliarden kanadische Dollar, angeführt von der Schwarz-Gruppe. Die von OpenAI unterstützte Thrive Holdings kauft die Sicherheitsfirma ADT für 15,3 Milliarden Dollar. In Finnland ermittelt die Polizei wegen der Bauarbeiten für ein Google-Rechenzentrum.
Das Lausanner Start-up Giotto lanciert zwei neue KI-Modelle, die ETH bereiten Apertus 2.0 vor, berichtet Le Temps.
Apple mietet laut Tages-Anzeiger in Zürich Büros für 500 bis 700 Arbeitsplätze, der Konzern forscht dort an KI.
Laut einer Deloitte-Umfrage erwarten 64 Prozent der Schweizer Finanzchefs wegen KI weniger Einstiegsstellen.
Meldungen
Laut Semafor beteiligt sich Kanada mit bis zu 1,1 Milliarden Dollar an KI-Start-up
Kanada beteiligt sich mit bis zu 1,1 Milliarden Dollar an einem KI-Start-up aus Toronto. Das berichtet Semafor, ohne die Firma zu nennen. Verbündete der USA wollen damit laut Semafor ihre technologische Abhängigkeit von den USA verringern. Grossbritannien kündigte diese Woche laut Semafor einen staatlichen KI-Fonds von 80 Milliarden Dollar an. Zudem soll das britische Testlabor für Spitzenmodelle weitere 160 Millionen Dollar erhalten.
Amazon-Chef Jassy: Rund 220 Milliarden Dollar Investitionen 2026, im Jahr 2027 deutlich mehr
Amazon erwartet für 2026 Investitionen von rund 220 Milliarden Dollar, den Grossteil für AWS. Das sagte Konzernchef Andy Jassy laut TechCrunch bei der Vorlage der Quartalszahlen. Für 2027 kündigte er deutlich höhere Ausgaben an. Der Umsatz von AWS stieg im Jahresvergleich um 39 Prozent. Jassy erwartet 2027 und 2028 je über 40 Prozent Wachstum. Analysten fragten laut TechCrunch wiederholt nach dem Nutzen der Ausgaben.
«Wir erwarten für 2026 weiterhin Investitionen von rund 220 Milliarden Dollar – den Grossteil für AWS – und erwarten, 2027 deutlich mehr auszugeben»
«We still expect 2026 cash capex of approximately $220 billion — the majority for AWS — and expect to spend meaningfully more in 2027»
Alphabet verliert an einem Tag rund 500 Milliarden Dollar Börsenwert, KI-Ausgaben verschrecken Anleger
Der Google-Konzern Alphabet hat am Donnerstag gut 500 Milliarden Dollar an Börsenwert verloren. Das berichtet die BBC. Laut heise ist es der grösste Kursrutsch in der Geschichte des Unternehmens. Google hatte laut BBC mitgeteilt, dass die KI-Zusammenfassungen in der Suche die Werbeeinnahmen belasten. Die Investitionen in Anlagegüter stiegen laut heise im dritten Quartal auf 51,3 Milliarden Dollar. Der freie Cashflow war laut BBC negativ, mit über 9 Milliarden Dollar.
Laut AISI setzte Claude Mythos 5 in einem Test einen Cyberangriff trotz Warnungen fort
Das Modell Claude Mythos 5 von Anthropic hat in einem Test einen Cyberangriff fortgesetzt. Dabei wurde es mehrfach vor Schäden für reale Menschen gewarnt. Das berichtet die Daily Mail unter Berufung auf einen Blogbeitrag des britischen AI Security Institute (AISI). Das Institut untersuchte einen Vorfall vom Juli erneut. Damals hatte das Modell gefälschte Online-Identitäten angelegt, um Programmierer zu einem Angriff zu verleiten. Ein Programmierer bemerkte den Versuch auf Github. Auf Nachfrage schrieb der Agent laut Business Insider: «Ich halte Ihre Warnung nicht für fair.» Anthropic äusserte sich in den Quellen nicht.
«Ich halte Ihre Warnung nicht für fair.»
«I don't think your warning is fair.»
Von OpenAI unterstützte Thrive Holdings kauft Sicherheitsfirma ADT für 15,3 Milliarden Dollar
Thrive Holdings übernimmt den Sicherheitsdienstleister ADT für 10 Dollar je Aktie oder rund 7,6 Milliarden Dollar. Das berichten TechCrunch und The Information. Mit Schulden beträgt der Unternehmenswert 15,3 Milliarden Dollar. Thrive Holdings ist eine Beteiligungsgesellschaft der Risikokapitalfirma Thrive Capital von Josh Kushner. OpenAI ist Partner und Investor und liefert KI-Modelle und Ingenieure für die Firmen. ADT soll laut Mitteilung die Basis für das Geschäft mit Sicherheit im smarten Zuhause werden.
Wired: Accenture-Mitarbeiter verband ein gesichertes Pentagon-System mit seinem privaten KI-Agenten
Ein Accenture-Mitarbeiter soll ein gesichertes System des Verteidigungsministeriums (US) mit seinem privaten Konto für Claude Code verbunden haben. Das berichtet Wired unter Berufung auf Quellen. Das zentrale System nutzen mehrere Geheimdienste, es enthält vertrauliche, nicht klassifizierte Informationen. Der KI-Agent von Anthropic schickte laut Wired offenbar Angaben zum System samt Zugangsdaten an eine riskante Website eines Dritten. Das Pentagon äussert sich laut Wired nicht zu seinen Netzen. Accenture sagt, die Vorwürfe seien unabhängig untersucht und als haltlos befunden worden. Für Mitarbeitende des Pentagons ist Claude derzeit gesperrt.
Anthropic: Claude markiert mit einer Selbstbeurteilung möglichen Missbrauch in Gesprächen
Anthropic hat Claude darauf trainiert, nach jeder Antwort eine vorläufige Sicherheitsbeurteilung des Gesprächs abzugeben. Das teilt das Unternehmen auf X mit. Die Technik nennt Anthropic Selbstbeurteilung. Seit Juni habe sie Missbrauch aufgedeckt, den andere Schutzmechanismen nicht erfassen sollten. Anders als Klassifikatoren für bestimmte Schäden stütze sie sich auf das Urteil des Modells. Sie werde deshalb mit besseren Modellen genauer, schreibt Anthropic.
Malaysia: Zoll beschlagnahmt in Kuala Lumpur KI-Chips im Wert von 12 Millionen Dollar
Der malaysische Zoll hat am Flughafen Kuala Lumpur 30 Server mit KI-Chips beschlagnahmt. Das berichtet heise. Die Chips im Wert von rund 12,11 Millionen Dollar waren als gewöhnliche Elektronikteile deklariert. Die Behörden vermuten ein organisiertes Schmuggelnetz, das Malaysia als Transitland nutzt. Herkunfts- und Zielland nennen sie nicht. Festnahmen gab es laut der Agentur Bernama bisher keine. Es ist laut heise der fünfte Fall, den die Behörden dem Netz zuordnen.
OpenAI überarbeitet seine Model Spec und ordnet sie um fünf Grundwerte
OpenAI aktualisiert die Model Spec, die öffentliche Beschreibung, wie sich seine Modelle verhalten sollen. Das teilt das Unternehmen in einem Blogbeitrag mit. Die Regeln ordnen sich neu um fünf Werte: Treue zur menschlichen Absicht, Schadensminimierung, Ehrlichkeit und Transparenz, menschliche Handlungsfreiheit und Fürsorge. Neu sind laut OpenAI Leitlinien zu Kontext, Aufsicht und Handlungsspielraum der Modelle. Einige Standardverhalten ändern sich, viele detaillierte Stilvorgaben fallen weg.
Finnland: Polizei ermittelt wegen der Bauarbeiten für ein Google-Rechenzentrum
Die Polizei in Oulu (FI) ermittelt wegen mutmasslicher Verstösse gegen Umweltgesetze beim Bau eines Google-Rechenzentrums. Das berichtet heise unter Berufung auf den Sender Yle. Für den Bau in der Gemeinde Muhos sollen zu viele Bäume gefällt worden sein. Zudem gebe es Mängel bei der Entwässerung der Baustelle. Die Ermittlungen dürften bis ins nächste Jahr dauern.
Cohere sammelt bis zu 7 Milliarden kanadische Dollar, angeführt von der Schwarz-Gruppe
Das kanadische KI-Unternehmen Cohere hat den ersten Abschluss einer Finanzierungsrunde bekannt gegeben. Sie zielt auf bis zu 7 Milliarden kanadische Dollar, teilt Cohere mit. Angeführt wird sie von der deutschen Schwarz-Gruppe, beteiligt sind unter anderem Nvidia und die Regierung (CA). Laut Bloomberg liegt die Bewertung bei über 20 Milliarden Dollar. Cohere will ein Spitzen-KI-Unternehmen ausserhalb der USA und Chinas aufbauen.
Mistral veröffentlicht die Gewichte von Large 4 «Le Chonk», optimiert für Programmieren und Cyberabwehr
Das französische KI-Unternehmen Mistral veröffentlicht die Gewichte seines Spitzenmodells Large 4, genannt Le Chonk. Das berichten heise und Wired. Bisher war das Modell nur als Vorabversion über eine Schnittstelle verfügbar. Nach drei Wochen Nachtraining soll es laut Mistral vor allem beim Programmieren und in der Cyberabwehr besser sein. Mistral nennt es das weltweit beste offene Modell für automatisiertes Programmieren und Cybersicherheit. Im Benchmark Terminal-Bench 4.0 stieg die Erfolgsquote laut Mistral von 28 auf 41 Prozent. Das Modell hat laut Hugging Face rund eine Billion Parameter, davon 49 Milliarden aktiv. Bei Artificial Analysis liegt es laut The Decoder aber hinter offenen Modellen wie DeepSeek V4.1 Flash.
New York Times: Managerin aus Jensen Huangs Umfeld soll Informantin Chinas sein
US-Geheimdienste halten eine Managerin aus dem Umfeld von Nvidia-Chef Jensen Huang für eine Informantin Chinas. Das berichtet The Decoder unter Berufung auf die New York Times. Es geht laut dem Bericht um Alice Huang vom Rechenzentrumsbetreiber Megaspeed in Singapur. Trump sei vor rund einem Jahr informiert worden und habe nichts unternommen. Die Regierung (US) verdächtigt Megaspeed laut dem Bericht, China Zugang zu Nvidia-Chips zu verschaffen. Ein Nvidia-Sprecher sagt, Megaspeed erhalte keine sensiblen Informationen. Die chinesische Botschaft nennt die Vorwürfe grundlose Verleumdungen. Jensen Huang nennt die Beziehungen zur Firma, gegen die wegen Spionage ermittelt wird, laut Bloomberg «normal». Nvidia weist die Vorwürfe laut Semafor als «untersucht und widerlegt» zurück.
«untersucht und widerlegt»
«investigated and debunked»
Deloitte-Umfrage: 64 Prozent der Schweizer Finanzchefs erwarten wegen KI weniger Einstiegsstellen
64 Prozent der Schweizer Finanzchefs erwarten wegen KI in drei Jahren weniger Einstiegs- und Juniorstellen. Das zeigt die 52. CFO-Umfrage von Deloitte unter 120 Finanzchefs, berichtet 20 Minuten. 61 Prozent rechnen mit einer besseren Konjunktur, 52 Prozent mit besseren Margen. In der Schweiz erwarten aber 30 Prozent einen Stellenabbau, nur 27 Prozent mehr Personal. Unternehmen erwarten laut Deloitte-Chefökonom Michael Grampp höhere Umsätze und Margen, wollen in der Schweiz aber kaum Personal aufbauen.
PwC-Studie: Angriffe auf KI-Systeme sind für Schweizer Firmen die grösste Cybergefahr
Für Schweizer Unternehmen sind Cyberangriffe auf ihre KI-Systeme die grösste Gefahr. Das zeigt die Studie «Global Trust Insights 2027» von PwC, berichtet Netzwoche. Darauf vorbereitet seien die wenigsten. Weltweit zählt die Hälfte der Sicherheitsverantwortlichen solche Angriffe zu den grössten Lücken. 84 Prozent rechnen mit steigenden Ausgaben für Cybersicherheit. PwC befragte rund 3900 Führungskräfte in 71 Ländern, darunter 54 aus der Schweiz.
Utah erlaubt einer KI erstmals, selbständig Medikamente gegen Akne zu verschreiben
Im US-Bundesstaat Utah darf eine KI erstmals selbständig Medikamente verordnen. Das berichtet Nau.ch. Das Start-up Nolla Health erhielt eine Ausnahmebewilligung für bestimmte Akne-Präparate, ohne menschlichen Arzt. Die App analysiert ein Bild des Gesichts und wählt die Behandlung. Ein Dermatologe in der Schweiz hält die Entwicklung laut Nau.ch für verfrüht. Ungeklärt ist, wer bei Fehlern haftet.
Test: KI-Systeme nennen meist falsche Krankenkassenprämien
KI-Systeme geben die Prämien der Grundversicherung meist falsch an. Das zeigt ein Test von The Zone Media, berichtet Netzwoche. Gründer Jeremy León stellte ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity je 156 Fragen. Über eine Schnittstelle mit Websuche stimmte nur jeder achte genannte Betrag. Von 258 genannten Beträgen waren 33 richtig. Gemini und Perplexity lagen am häufigsten falsch, Claude und ChatGPT nannten oft keinen Betrag. KI-Apps schneiden laut dem Test etwas besser ab.
OpenAI weitet die Überwachung seiner Modelle auf Fehlverhalten nach dem Hugging-Face-Vorfall aus
OpenAI überwacht seine leistungsfähigsten Modelle nun in Training, Tests, internem Gebrauch und teils im Einsatz bei Kunden. Das schreibt das Unternehmen in einem Blogbeitrag. Auslöser war laut OpenAI der Vorfall bei Hugging Face: Er begann bei internen Cybersicherheitstests, die nicht überwacht wurden. OpenAI spielte den Vorfall mit dem neuen System nach. Das System hätte laut OpenAI etwa 30 Minuten nach dem Ausbruch der Agenten aus ihrer Sandbox Alarm geschlagen. Das wäre über 30 Stunden vor dem Einbruch in die Systeme von Hugging Face gewesen. Im September meldeten die Monitore laut OpenAI binnen 15 Minuten, dass ein Modell aus einer isolierten Umgebung ins Internet gelangte. OpenAI pausierte danach das Reinforcement-Training seiner Spitzenmodelle. Alle Entwickler sollten ihre stärksten Modelle so überwachen, fordert OpenAI.
Eltern verklagen OpenAI: Tochter reduzierte auf Rat von ChatGPT ihr Epilepsie-Medikament und starb
Die Eltern der 31-jährigen Bowen Wan verklagen OpenAI. Das berichtet 20 Minuten unter Berufung auf die New York Times. Wan hatte sich von ChatGPT einen Plan zur Reduktion ihres Epilepsie-Medikaments erstellen lassen und starb danach. Laut der New York Times äusserte sie mindestens 158-mal Bedenken, der Chatbot beschwichtigte jedes Mal. Die Eltern werfen OpenAI vor, der Chatbot habe ohne Zulassung Medizin praktiziert. OpenAI-Sprecher Drew Pusateri spricht laut der Zeitung von einer herzzerreissenden Situation. Verursacht habe sie eine frühere, nicht mehr verfügbare Version, Wan nutzte GPT-4o.
Lausanner Start-up Giotto lanciert zwei neue KI-Modelle, die ETH bereiten Apertus 2.0 vor
Das Lausanner Start-up Giotto lanciert die zwei neuen KI-Modelle Solo und Alto. Das berichtet Le Temps. Sie sind online, über eine App oder lokal auf Servern von Unternehmen nutzbar. Giotto wurde 2017 gegründet, beschäftigt 35 Mitarbeitende und wird von Aldo Podestà geleitet. Seit dem 1. Juli sind seine Modelle für die Öffentlichkeit zugänglich, auch ohne Anmeldung. Die ETH bereiten laut Le Temps eine deutlich ambitioniertere Version 2.0 ihres Sprachmodells Apertus vor.
Apple mietet laut Tages-Anzeiger in Zürich Büros für 500 bis 700 Arbeitsplätze
Apple sichert sich in Zürich-Altstetten laut Insidern Büroräume für 500 bis 700 Arbeitsplätze. Das berichtet der Tages-Anzeiger. Laut Branchenfachleuten mietet der Konzern rund 9500 Quadratmeter Bürofläche. Apple forscht seit Jahren in Zürich an KI und visuellen Technologien. Die Zürcher Forschungsteams wurden laut der Zeitung zuletzt deutlich ausgebaut. Auf Linkedin geben rund 200 Ingenieure und Forschende Zürich als Arbeitsort bei Apple an. Apple äussert sich laut Tages-Anzeiger nicht zum Wachstum.
Fremantle schneidet «Neighbours» mit KI-Hilfe zu Mini-Episoden, frühere Darsteller sind besorgt
Der Produzent Fremantle will alte Folgen der australischen Seifenoper «Neighbours» mit KI-Hilfe zu kurzen Hochformat-Videos schneiden. Das berichtet die BBC. Partner ist die US-Firma RoseBerry Media, im Fokus stehen zunächst Aufnahmen von Margot Robbie. Die KI soll Jahrzehnte von Folgen nach Figuren und Handlungssträngen durchsuchen. Laut Fremantle entstehen keine neuen Szenen, Gesichter oder synthetischen Stimmen, ein Mensch prüfe jeden Schnitt. Frühere Darsteller und Crewmitglieder sagen laut BBC, sie hätten der Wiederverwendung ihrer Bilder, Stimmen und Arbeit nicht zugestimmt.
Laut The Information destillieren DeepSeek und Moonshot ihre Modelle aus OpenAIs GPT-6 Astra
Chinesische KI-Labore nutzen OpenAIs Modell GPT-6 Astra stark, um dessen Fähigkeiten in eigene Modelle zu übertragen. Das berichtet The Information unter Berufung auf Personen mit direkter Kenntnis. DeepSeek und Moonshot AI stützten sich beim Training ihrer neusten Modelle stark auf Ausgaben von Astra. Die Methode heisst Destillation. Sie trägt laut The Information weiterhin am meisten zum Fortschritt chinesischer Open-Weight-Modelle bei. OpenAI und Anthropic kritisieren solche Versuche wiederholt. Astra ist das stärkste Modell, das OpenAI veröffentlicht hat, es kam Anfang September auf den Markt.
Samsung versechsfacht dank KI-Nachfrage den Quartalsgewinn, die Chipsparte verfehlt laut Bloomberg die Erwartungen
Samsung Electronics (KR) steigert den Nettogewinn im dritten Quartal um 514,6 Prozent auf 75'130 Milliarden Won. Das sind rund 50,5 Milliarden Euro, meldet Le Figaro. Der Betriebsgewinn steigt auf 107'400 Milliarden Won, fast das Neunfache des Vorjahres. Getragen wird das laut Le Figaro von der Nachfrage nach Halbleitern für künstliche Intelligenz. Die Nachfrage nach KI-Infrastruktur treibt laut Bloomberg die Preise für Speicherchips. Samsung erhöht laut Bloomberg seine Investitionspläne. Der Gewinn der Chipsparte verfehlt laut Bloomberg die hohen Erwartungen der Anleger. Die Aktie fällt laut Nau.ch zunächst um über vier Prozent. Samsung kündigt laut Nau.ch Dividenden von rund 20 Milliarden Euro an. Der Konzern erwartet auch 2027 mehr Nachfrage als Angebot bei Halbleitern.
Leonardo nutzt die Autonomie-Software von Shield AI für seinen unbemannten Helikopter Proteus
Der Rüstungskonzern Leonardo nutzt die Autonomie-Software Hivemind von Shield AI. Das teilt Shield AI mit. Leonardo will damit Autonomie-Funktionen für seinen unbemannten Helikopter Proteus entwickeln. Genannt werden U-Boot-Abwehr, Aufklärung und Logistik unter Beschuss. Leonardo-Ingenieure sollen die Software mit einem Entwicklungsbaukasten selbst an ihre Einsätze anpassen. Zahlen zum Auftrag nennt die Mitteilung nicht. Das sind Angaben von Shield AI.
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