Montag, 26. Oktober 2026
Laut dem Beobachter beantragt knapp ein Drittel der Menschen in grosser Armut keine Sozialhilfe, zeigt eine neue Studie.
Die Schweizer Ebola-Patientin wird laut den Genfer Unispitälern in Genf behandelt. Ihr Zustand ist stabil. Ihr Mann ist laut 20 minutes ohne Symptome in Zürich isoliert. Die Frau wurde zuvor per Sanitätsflugzeug aus Nigeria in die Schweiz ausgeflogen, wie Nigerias Gesundheitsminister mitteilt. Der Rega-Jet landet laut Flightradar24 um 13:29 Uhr in Zürich.
Das Kantonsgericht St. Gallen verurteilt den Weissrussen Juri Garawski wegen Verschwindenlassens.
Laut dem Jahrbuch «Qualität der Medien» sehen 56,5 Prozent der Bevölkerung Desinformation als grosses Problem.
In Brasilien gewinnt Lula die Stichwahl gegen Flávio Bolsonaro und erhält eine vierte Amtszeit. Nach Auszählung fast aller Stimmen steht es 51,75 zu 48,25 Prozent. Trump sagt laut 20 Minuten, die Wahl sehe manipuliert aus.
In Serbien räumt Aleksandar Vučić die Niederlage ein. Laut Vučić gewinnt die Studierendenliste 135 bis 140 der 250 Sitze, seine SNS rund 105. Offizielle Ergebnisse stehen aus.
Die Luzerner Polizei meldet den vermissten 65-Jährigen aus Eschenbach LU tot aufgefunden. Laut Luzerner Zeitung bestehen keine Hinweise auf eine Dritteinwirkung.
Im Herzskandal am USZ bewilligte Swissmedic laut SRF das Cardioband ohne Sicherheitsfragen. Die Behörde wollte demnach «nicht zu penetrant» sein.
Trump beschimpft laut 20 minutes Norwegen wegen des Friedensnobelpreises bei einem Auftritt in Michigan. TCS Camping warnt laut SRF rund 15'000 Kunden vor Betrugsversuchen per WhatsApp. Der Schauspieler Walter Koenig aus «Raumschiff Enterprise» ist mit 90 Jahren gestorben. Audi-Chef Döllner stösst mit seinem Auftritt bei Trumps Wahlkampf auf scharfe Kritik. In Monaco wird ein 29-jähriger Verwandter von Fürst Albert II. tot aufgefunden, ein Mann ist in Polizeigewahrsam. Trump verspricht laut Nau.ch eine Million Dollar für Hinweise auf Wahlbetrug.
Meldungen
Trump verspricht eine Million Dollar für Hinweise auf Wahlbetrug
Trump verspricht eine Million Dollar für Hinweise auf Wahlbetrug. Das berichten Nau.ch und 20 minutes. Er schreibt auf Truth Social, wer Wahlbetrug bei vergangenen Wahlen oder den Midterms 2026 melde, erhalte die Belohnung. Voraussetzung sind Festnahme und Verurteilung der Täter. Die Midterms finden am 3. November statt. Laut Nau.ch lieferte Trump bisher keine Belege für weitreichenden Wahlbetrug. 20 minutes sieht darin den jüngsten Versuch, Zweifel an den Wahlergebnissen zu säen.
Ittigen BE: Mann gerät am Bahnhof in Brand, Polizei sucht Zeugen und Helfer
Am Bahnhof Ittigen BE gerät am Montagabend kurz nach 19.10 Uhr ein Mann in Brand. Das berichten Blick, 20 Minuten und die Berner Zeitung unter Berufung auf die Kantonspolizei Bern. Auch ein Abfalleimer fängt Feuer. Anwesende Personen helfen dem Mann beim Löschen. Er erleidet Verbrennungen. Er entfernt sich zunächst, eine Patrouille trifft ihn kurz darauf an und bringt ihn ins Spital. Die Polizei geht nach aktuellen Erkenntnissen von einer Selbsthandlung aus. Warum der Mann Feuer fing, wird noch abgeklärt. Die Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland leitet die Ermittlungen. Die Polizei sucht Zeugen und besonders die Personen, die geholfen haben. Das sind Angaben der Kantonspolizei Bern.
Demokraten werfen Trump in einem Epstein-Bericht falsche Angaben vor und fordern einen Sonderermittler
Demokratische Abgeordnete des Justizausschusses im US-Repräsentantenhaus veröffentlichen am Montag einen 50-seitigen Epstein-Bericht. Das berichten 20 Minuten und Nau.ch. Die Demokraten werfen Trump darin vor, mehrfach falsche Angaben über seine Beziehung zu Jeffrey Epstein gemacht zu haben. Sie sehen genügend Hinweise für strafrechtliche Ermittlungen, bewiesen sind die Vorwürfe laut 20 Minuten nicht. Einige Demokraten fordern einen unabhängigen Sonderermittler. Das Weisse Haus weist alle Anschuldigungen zurück und nennt den Bericht laut 20 Minuten politisch motiviert. Laut Blick wirft in dem Bericht erstmals öffentlich ein Berner Ex-Model (56) Trump Vergewaltigung vor. Die Veröffentlichung fällt in die Endphase des Wahlkampfs vor den Zwischenwahlen am 3. November.
Fribourg-Gottéron sanktioniert zwei Fangruppen nach der Gewalt beim Derby in Lausanne
Fribourg-Gottéron sanktioniert seine Fangruppen «Fribvrgensis XIV» und «Fanatics». Das teilt der Klub am Montagabend mit, berichtet 20 minutes. Anlass sind schwere Zwischenfälle am Samstag in der Vaudoise aréna und am Bahnhof Prilly-Malley beim Derby gegen den Lausanne HC. Zwei Lausanner Fans wurden schwer verletzt. Ab Dienstag dürfen die Gruppen keine Transparente, Tifos und Fahnen zeigen und ihre Lautsprecheranlage nicht nutzen. Ihre Zutrittsausweise zur Eishalle werden gesperrt. Mitgliedern der Komitees wird der Zutritt zur BCF Arena verboten. Bei Auswärtsspielen sind Fanartikel und Choreografien bis und mit 23. Dezember verboten.
Schauspieler Walter Koenig aus «Raumschiff Enterprise» ist mit 90 Jahren gestorben
Der US-Schauspieler Walter Koenig ist tot. Er wird 90 Jahre alt. Das berichten Nau.ch und Der Standard. Koenig stirbt laut US-Medien in seinem Haus in Los Angeles. Sie berufen sich auf sein Management. Der 1936 in Chicago geborene Schauspieler spielte in den 1960er-Jahren in der Kultserie «Raumschiff Enterprise» mit. Später war er in zahlreichen «Star Trek»-Filmen zu sehen. Er erhielt einen Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood.
ETH-Implantat senkt bei Mäusen mit Typ-2-Diabetes den Blutzucker ohne Insulin
Ein an der ETH Zürich entwickeltes elektronisches Implantat normalisiert bei Mäusen mit Typ-2-Diabetes den Blutzucker. Es braucht dafür kein Insulin. Das berichten 20 Minuten und Nau.ch. Das Team um Martin Fussenegger in Basel hat das Implantat sechs Wochen lang getestet. Es wandelt Glukose in Glukonat um, das über den Urin ausgeschieden wird. Bei den Tieren sank die Glukose laut ETH innerhalb einer Stunde auf normale Werte. Die Mäuse verbrannten verstärkt Fettreserven und verloren an Gewicht. Ob sich das auf Menschen übertragen lässt, ist offen. Klinische Studien am Menschen stehen aus. Fachleute sehen laut 20 Minuten Potenzial, aber auch Risiken.
Genf stellt die neue gymnasiale Maturität ab 2027 vor
Der Kanton Genf stellt am Montag die neue gymnasiale Maturität vor. Sie gilt ab dem Schuljahr 2027. Staatsrätin Anne Hiltpold betont laut RTS, Genf setze die Vorgaben des Bundes von 2023 um. Französisch und Mathematik werden gestärkt. Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten erhalten Stützunterricht, vier Wochenstunden im ersten, drei im zweiten und zwei im dritten Jahr. Informatik und Recht werden Grundlagenfächer, die Philosophie bleibt. Die Schwerpunktfächer verbinden jeweils zwei Disziplinen, etwa Physik und Informatik. Die Stundentafel wächst laut RTS von 131 auf 134 Wochenstunden, dazu kommen zwanzig zusätzliche Stellen. Alle Lernenden führen zudem ein Projekt für das Gemeinwohl durch.
Studie: Knapp ein Drittel der Armutsbetroffenen in der Schweiz beantragt keine Sozialhilfe
Knapp ein Drittel der Menschen in grosser Armut beantragt keine Sozialhilfe, obwohl sie Anrecht darauf hätten. Das berichtet der Beobachter über eine neue Studie der Hochschule Luzern und der Berner Fachhochschule. Die Forschenden schätzen die Zahl auf 85'000 Personen. Genaue Zahlen gibt es nicht, weil die Kantone zuständig sind. Neben Scham nennt die Studie die unfreundliche Praxis einzelner Kantone als Grund. Melanie Studer von der Hochschule Luzern sagt, man wisse nicht, wie die Betroffenen leben. Der Kanton Thurgau schneidet in der Studie schlecht ab. Sozialvorsteher Urs Martin kritisiert die Studie im Beobachter.
Basler Herbstmesse: Schausteller erhalten nach der Sturmschliessung keine Entschädigung
Schausteller an der Basler Herbstmesse haben bei Schliessungen wegen höherer Gewalt keinen Anspruch auf Entschädigung. Das erklärt das Standortmarketing am Montag auf Anfrage von Keystone-SDA. Das berichtet Nau.ch. Wegen einer Sturmwarnung und der Gefahr herabfallender Äste bleiben am Sonntag drei Bereiche zeitweise geschlossen. Es sind der Petersplatz, die Rosentalanlage und der Baumhain auf dem Münsterplatz. Sie öffnen erst um 18 Uhr, nachdem sich die Winde gelegt haben. Die Herbstmesse beginnt am Samstag um 12 Uhr. Dieses Jahr gibt es rund 460 Bahnen, Buden und Stände auf sieben Plätzen. Sie dauert bis zum 8. November.
Der Lac des Brenets führt nach dem Regen wieder Wasser, die Schifffahrt läuft wieder
Der Lac des Brenets im Kanton Neuenburg hat wieder Wasser. Das berichtet 20 minutes unter Berufung auf BRK News. Der Wasserstand steigt seit Donnerstag um etwa fünf Meter. Am Montagmittag liegt er laut Bundesamt für Umwelt bei 747,49 Metern über Meer. Das Bundesamt weist auf mögliche Messungenauigkeiten hin. Die Schifffahrtsgesellschaft NLB nimmt ihre Ausflüge zum Saut du Doubs wieder auf. Zuvor war der Betrieb rund drei Monate unterbrochen. Ende Juli glich der See einer ausgetrockneten, rissigen Schlammfläche. Der Wasserstand liegt weiter unter dem langjährigen Oktobermittel von 749,55 Metern. Der See war auch 2022 ausgetrocknet.
Kanton Zug verzeichnet mehr Wegzüge als Zuzüge älterer Schweizerinnen und Schweizer
Bei den über 65-jährigen Schweizerinnen und Schweizern ziehen in Zug jährlich im Schnitt 107 Personen mehr weg als zu. Das gilt für die letzten drei Jahre. In den zwölf Jahren davor waren es durchschnittlich 37 Personen pro Jahr. Das zeigen Zahlen des Bundesamts für Statistik, über die der Blick berichtet. Über alle Altersgruppen war die Wanderungsbilanz der Schweizer Staatsangehörigen in den letzten 15 Jahren nur dreimal positiv. Die Angebotsmieten in Zug liegen laut Iazi fast 50 Prozent über dem Niveau von vor zehn Jahren. Der Demografieforscher Hendrik Budliger vermutet laut Blick die hohen Mieten nach der Pensionierung als Ursache. Das Zuger Statistikamt hält das nicht für plausibel. Die Bevölkerung des Kantons wächst langfristig weiter.
Crans-Montana plant zum Jahrestag zwei Gedenkstätten für die Brandopfer
Die Gemeinde Crans-Montana plant zum ersten Jahrestag der Tragödie vom 1. Januar 2026 zwei provisorische Gedenkstätten. Das geht aus einer Medienmitteilung der Gemeinde hervor. Die Orte entstehen an der Bar Le Constellation und am nahen Scandia. Angehörige können dort Namen, persönliche Gegenstände und Fotos der Opfer anbringen. Die Fassade der Bar erhält eine Umzäunung und ein provisorisches Dach. Die Gedenkstätten bleiben bestehen, bis der Verein «Mémorial Crans-Montana 2026» eine definitive Stätte errichtet. Am 1. Januar 2027 findet um 10 Uhr eine Gedenkfeier des Kantons Wallis in Grône statt. Die Gemeinde überträgt sie live im Kongresszentrum Le Régent. Am 31. Dezember und am 1. Januar lädt zudem eine Lichtinszenierung am Lac Grenon zur stillen Besinnung ein.
Wettingen AG führt Rangliste der attraktivsten Agglomerationsgemeinden für Familien an
Wettingen AG ist laut einer neuen Rangliste die attraktivste Agglomerationsgemeinde der Schweiz für Familien. Die Rangliste hat der Immobilienberater Wüest Partner im Auftrag der NZZ erstellt. Berücksichtigt sind nur Gemeinden mit mindestens 10'000 Einwohnenden. Auf Wettingen folgen Urdorf, Dietikon, Spreitenbach, Wallisellen und Kloten. Risch ZG liegt auf Rang 16, Pratteln BL auf Rang 21 und Ostermundigen BE auf Rang 38. Verglichen werden die jährlichen Miet- und Steuerkosten einer vierköpfigen Familie mit 180'000 Franken Bruttoeinkommen in einer 130-Quadratmeter-Wohnung. Weitere Standortfaktoren fliessen ein. Laut Wüest Partner steigen die Mieten in der Agglomeration stark. Sie liegen aber deutlich unter jenen der Stadt Zürich.
Chris Brown erhält in London acht Monate Haft auf Bewährung wegen Flaschenangriffs
Der US-Sänger Chris Brown (37) wird in London (GB) zu acht Monaten Haft verurteilt. Das Gericht setzt die Strafe für zwölf Monate zur Bewährung aus. Brown muss damit nicht ins Gefängnis. Er hatte im Februar 2023 in einem Nachtclub den Musikproduzenten Abraham Diaw mit einer Tequilaflasche angegriffen. Im Juli bekannte er sich schuldig, Gewalt angewendet zu haben. Laut Tages-Anzeiger nennt der Richter den wiederholten Einsatz der Flasche gegen den Kopf gefährlich. Browns Gesangslehrer Omololu Akinlolu erhält vier Monate auf Bewährung. Brown kommt laut 20 Minuten dank Kaution frei und tourte zuletzt durch Europa und Nordamerika.
TCS Camping warnt 15000 Kunden nach einem Datenleck im Buchungssystem vor Betrugsversuchen
TCS Camping warnt rund 15'000 Kundinnen und Kunden. Das Buchungssystem Camping.Care ist laut SRF von einem Datendiebstahl im Zusammenhang mit der weltweiten PHP-Sicherheitslücke betroffen. Der TCS bestätigt dem SRF-Konsumentenmagazin «Espresso», dass Betrüger Kunden- und Buchungsinformationen entwenden konnten. Gemeldet wurden betrügerische WhatsApp-Nachrichten zu bestehenden Reservationen. Sie nutzen Namen, Telefonnummern und Reservationsnummern. Kontoangaben und IBAN seien laut TCS nicht betroffen, Kreditkartendaten nicht gespeichert. Die Sicherheitslücke ist laut TCS inzwischen geschlossen.
Open Air Eschenbach 2027: Nena und Jan Delay stossen als Headliner zu Gotthard
Das Open Air Eschenbach LU gibt für die zweite Ausgabe im August 2027 neue Headliner bekannt. Nach Gotthard kommen Nena und Jan Delay. Zwölf Acts für das Line-up stehen fest. Der Ticketverkauf soll bald starten. Das berichten die Luzerner Zeitung und das Bote-Portal.
Audi-Chef Döllner stösst mit Auftritt bei Trump-Wahlkampf auf scharfe Kritik
Audi-Chef Gernot Döllner tritt am Samstag bei einer Wahlkampfveranstaltung von US-Präsident Donald Trump in Perry im US-Bundesstaat Georgia auf. Dort kündigen beide ein neues Audi-Werk in Macon (US) an. Laut Guardian soll es rund vier Milliarden Dollar kosten und 4500 Stellen schaffen. In Deutschland löst der Auftritt scharfe Kritik aus. Laut Guardian nennt IG-Metall-Chefin Christiane Benner ihn politisch inakzeptabel. VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo wirft dem Management laut Guardian vor, sich für Propaganda einspannen zu lassen. Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies, ebenfalls VW-Aufsichtsrat, spricht laut Der Standard von einer politischen Inszenierung. Laut FAZ gibt es auch die Forderung nach Döllners Rücktritt. Döllner verteidigt sich in einem internen Brief: Man habe im Interesse des Unternehmens gehandelt. Der Auftritt habe laut Brief «Fragen und auch Unverständnis» ausgelöst.
«Fragen und auch Unverständnis»
Kantonsgericht St. Gallen verurteilt Weissrussen Garawski wegen Verschwindenlassens
Das Kantonsgericht St. Gallen spricht den Weissrussen Juri Garawski am Montag überraschend schuldig. Das berichtet die NZZ. Ihm wird das Verschwindenlassen des Regimekritikers Anatoli Krasowski angelastet. Die Strafe beträgt zwei Jahre bedingt. Im Fall des verschwundenen und ermordeten früheren Innenministers Juri Sacharenko spricht das Gericht ihn frei. Im erstinstanzlichen Verfahren in Rorschach war Garawski mangels Glaubwürdigkeit freigesprochen worden. Die Begründung des Urteils steht noch aus.
Heu kostet in der Schweiz über 75 Prozent mehr, Frankreichs Bauern protestieren
Wegen der Trockenheit fehlt Gras, Schweizer Bauern holen ihr Vieh früher in den Stall. Der Waadtländer Landwirt Guy Berseth in Saint-George (VD) hat laut RTS nur die Hälfte seines Winterstocks. Heu kostet normalerweise rund 25 Franken pro 100 Kilo, jetzt etwa 44 Franken. Einzelne Bauern sollen bis zu 60 Franken zahlen. Laut der französischen Bauerngewerkschaft FDSEA haben sich die Futtertransporte Richtung Schweiz verdoppelt oder verdreifacht. Die Schweiz hat im August die Zölle auf Heuimporte aufgehoben. Zwei Bauerngewerkschaften im Doubs (FR) hängen bei Le Locle (NE) ein Transparent auf: «Ne nous mettez pas sur la paille».
Studie der Uni Zürich: 56,5 Prozent der Schweizer sehen Desinformation als grosses Problem
Das Jahrbuch «Qualität der Medien» des fög der Universität Zürich erscheint. Darin sehen 56,5 Prozent der Bevölkerung Desinformation als grosses gesellschaftliches Problem. Das sind deutlich mehr als vor fünf Jahren. Mehr als die Hälfte der Befragten begegnet regelmässig Falschinformationen, etwa in sozialen Medien und bei KI-Chatbots. Fast die Hälfte hält es für plausibel, dass das Coronavirus als Biowaffe geschaffen wurde. Laut Tages-Anzeiger halten 36 Prozent es für plausibel, dass jüdische Netzwerke die Politik kontrollieren. Das Interesse an Nachrichten sank seit 2016 um 10 Prozent auf 49 Prozent. 57,7 Prozent halten das Angebot der SRG für wichtig.
Sturmflut in Norddeutschland: Tief Manja überflutet Hamburger Fischmarkt
Tief Manja löst in der Nacht auf Montag die erste Sturmflut des Herbstes in Norddeutschland aus. Das berichten NDR und Welt. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie warnt vor Wasserständen von 1,5 bis 2 Metern über dem mittleren Hochwasser. Der Hamburger Fischmarkt und Teile der Hafencity stehen unter Wasser. Eine Autofahrerin rettet sich in der Hafencity auf das Dach ihres Autos und wird von der Feuerwehr gerettet. Laut Welt bleibt die Nacht in Hamburg weitgehend folgenarm. In Bremerhaven stossen am Sonntagabend laut NDR ein Kreuzfahrtschiff und zwei Containerschiffe zusammen. Etwa 3350 Menschen sind an Bord.
Herzskandal am USZ: Swissmedic bewilligte laut SRF das Cardioband ohne Sicherheitsfragen
Im Herzskandal am Universitätsspital Zürich (USZ) bewilligte Swissmedic laut SRF-Recherchen den ersten Einsatz des Cardiobands ohne Fragen zur Sicherheit. Das Gerät hatte der frühere Herzchirurgiechef Francesco Maisano mitentwickelt. Es hatte vor dem ersten Einsatz 2016 keine CE-Zertifizierung. Laut internen E-Mails wollte die Behörde «nicht zu penetrant» sein. Der Herzchirurg André Plass nennt den Eingriff eine Katastrophe. Swissmedic erklärt, sie handle risikobasiert und verhältnismässig. Im Herzskandal starben laut Blick über 70 Menschen zu viel, zehn Todesfälle werden untersucht.
Neuenburgersee: Saugbagger stoppt die Ufererosion in der Grande Cariçaie
Am Neuenburgersee verschwindet in der Region Grande Cariçaie jedes Jahr rund ein Meter Sand am Ufer. Ursachen sind laut SRF Wellen, Bootsverkehr und starke Zuflüsse. Ein schwimmender Saugbagger holt den Sand vom Seegrund zurück ans Ufer. Er gräbt bis in 5,4 Meter Tiefe. Danach wird Schilf angepflanzt. Insgesamt braucht es 14'000 Kubikmeter Sand. Die Arbeiten kosten 900'000 Franken. Die Kantone Waadt und Freiburg sowie der Bund tragen sie. Geschützt wird ein Kilometer Ufer, die zweite Phase beginnt laut 20 Minuten Anfang 2027.
Starkregen löst auf Phuket (TH) Sturzfluten und Erdrutsche aus, besonders Patong betroffen
Heftige Regenfälle lösen auf der thailändischen Insel Phuket (TH) Sturzfluten und Erdrutsche aus. Das berichtet die Bangkok Post laut Nau.ch. Besonders betroffen ist der Badeort Patong im Bezirk Kathu. Wasser, Felsbrocken, Schlamm und Geröll gelangen in Wohnviertel und Geschäftsstrassen. Häuser, Läden und Fahrzeuge werden beschädigt. Teils gilt ein Fahrverbot. Patong richtet Notunterkünfte im Rathaus, einer Schule und einem Hotel ein. Der Wetterdienst warnt vor weiteren schweren Niederschlägen bis mindestens Mittwoch.
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