Gestern Mittwoch, 28. Oktober 2026
Beim Zugunglück bei Toledo (ES) sterben laut Regionalpräsident García-Page mindestens 68 Menschen. Vor dem Zugunglück wies der Fahrdienstleiter den Renfe-Lokführer laut El País an, normal weiterzufahren. Das zeigen Tonaufnahmen, die El País veröffentlicht. Das Protokoll sah laut El País Sichtfahrt mit höchstens 40 km/h vor. Die Iryo-Lokführerin erhielt laut El País dieselbe Anweisung, Iryo bestreitet das laut ABC. Ministerpräsident Sánchez ordnet laut La Vanguardia drei Tage Staatstrauer an. Der frühere Schiedsrichter Urs Meier entging dem Unglück knapp.
Flávio Bolsonaro erklärt sich aus den USA zum gewählten Präsidenten Brasiliens. Bolsonaro spricht laut SRF von einem «Wahl-Staatsstreich» und legt keine Beweise vor. Zuvor war er nach der Ausreise über Argentinien und Ecuador in Miami gelandet.
Im SBB-Betrugsprozess in Bellinzona fordert die Bundesanwaltschaft Haft für einen früheren SBB-Mitarbeiter: sechs Jahre und fünf Monate. Der Mann soll die SBB um rund 8,7 Millionen Franken erleichtert haben. Laut Blick prüfte das System nur Lieferant, Bestellnummer und Betrag. Für die Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung.
In Brandenburg (DE) greift ein Wolf in einem Wildpark ein achtjähriges Mädchen an. Das Kind ist schwer verletzt. Der Landkreis will laut Nau.ch die Sicherheit im Park umfassend prüfen.
Coop und Migros rufen wegen Listerien mehrere Käsesorten zurück. Auch Lidl ruft Käse zurück. Das BLV rät dringend vom Verzehr ab.
Im Verfahren zur Brandkatastrophe von Crans-Montana verzichten die Staatsanwältinnen auf die Befragung der Barbetreiberin. Am 2. November wird nur ihr Ehemann befragt.
Die Rega transportierte die Ebola-Patientin in einer Isolationshülle. Die Crew trug keine Schutzanzüge.
Weiteres: Netflix zeigt eine Doku über Matthew Perry, die Bewohner der «Villa Vie Odyssey» müssen von Bord. Zudem: Dolores Huerta stirbt mit 96 Jahren, Trinkwasser im Suhrental AG laut SRF knapp wie nie.
Meldungen
Flávio Bolsonaro erklärt sich zum Präsidenten Brasiliens und nennt sich dann «Anführer»
Der unterlegene Präsidentschaftskandidat Flávio Bolsonaro erklärt sich zum rechtmässig gewählten Präsidenten Brasiliens. Das melden SRF und 20 minutes. In einem offenen Brief spricht er laut SRF von einem «Wahl-Staatsstreich» von Präsident Lula da Silva und dem Obersten Gerichtshof. Beweise legt er laut SRF nicht vor. Internationale Beobachter sprechen laut Spiegel und Die Presse von einer fairen Wahl. Danach ändert er seine Mitteilung auf X, berichten 20 Minuten und Tages-Anzeiger. Statt «wahrer» und «gewählter Präsident» schreibt er nun «Anführer». Am Vorwurf des Wahlbetrugs hält er fest. Bolsonaro will die Opposition aus den USA führen und vergleicht sich laut den Zeitungen mit Charles de Gaulle.
«Ich möchte nicht nur meinen 60 Millionen Wählern sagen, sondern dem gesamten brasilianischen Volk, dass ich der gewählte Präsident bin»
Swiss mustert Airbus A321, der 1999 für Swissair durch Orkan Lothar flog, aus
Die Swiss hat einen Airbus A321 ausgemustert, der Maschine mit der Immatrikulation HB-IOF. Das berichtet der Tages-Anzeiger. Das Flugzeug hob am Flughafen Zürich zum letzten Mal ab. Es flog Ende 1999 für die Swissair durch den Orkan Lothar. Nach einem Blitzeinschlag versagten laut Tages-Anzeiger Autopilot und Elektronik. Die Crew funkte «pan pan pan». Nach dem Swissair-Grounding wurde die Maschine an Turkish Airlines verleast und später zur Swiss zurückgeholt. Der Artikel liegt hinter einer Bezahlschranke.
Stadt Zürich: Städtische Betriebe wie das Kunsthaus müssen laut Tages-Anzeiger künftig Bargeld annehmen
In der Stadt Zürich müssen städtische Betriebe wie das Kunsthaus künftig Bargeld annehmen. Das berichten Tages-Anzeiger und SRF. SVP und Linke setzen die Bargeldpflicht demnach in seltener Einigkeit durch. Das Kunsthaus Zürich löste die Debatte aus, als es Bargeld ablehnte. Die Alternative Linke forderte per Motion eine Bargeldpflicht für subventionierte Betriebe. Das Stadtparlament nahm laut SRF eine von der SP abgeschwächte Version klar an: Sie gilt für städtische und subventionierte Betriebe. Der Stadtrat muss nun gegen seinen Willen eine Vorlage ausarbeiten, die die Pflicht in der Gemeindeordnung verankert.
Luzern: Stromausfall trifft rund 4000 Haushalte in Emmenbrücke und Rothenburg
In Teilen von Emmenbrücke und Rothenburg LU ist am Mittwochabend der Strom ausgefallen. Das berichten Keystone-SDA via Swissinfo, Blick und zentralplus. Betroffen waren laut dem Stromanbieter CKW rund 4000 Haushalte. Ursache war ein defektes Kabel in einer Trafostation. Die Störung begann um 18.55 Uhr, ab 20 Uhr kehrte der Strom schrittweise zurück. Um 21.06 Uhr waren laut CKW alle Haushalte wieder versorgt.
Aargau: Trinkwasser im Suhrental so knapp wie nie, Gemeinden sollen Autowaschen verbieten
Das Trinkwasser im Suhrental AG wird knapp. Das berichtet SRF. Der Grundwasserpegel sinkt seit 2024, der Sommer 2026 hat die Lage verschärft. Der Grundwasserverband Suhrental ruft laut Nau.ch den «Krisenfall Wasser» aus, Eskalationsstufe 2 von fünf. Rund 15 Gemeinden sollen das Wassersparen verfügen und bei Bedarf Bevölkerung und Firmen büssen. Laut Nau.ch sollen sie das Autowaschen verbieten, es drohen Bussen von mehreren hundert Franken. Auf der höchsten Stufe würde das Wasser abgestellt und per Lastwagen geliefert. Der Sempachersee ist so tief, dass Wasser in die Suhre gepumpt wird. Einzelne Grundwasserpumpwerke sind abgeschaltet. In Kölliken bleibt nur noch ein halber Meter Wasser als Notreserve. Ein neues Pumpwerk bei Muhen soll in rund zehn Jahren in Betrieb gehen.
SBB schliessen das Bahnhof-WC in Dinhard ZH, die Gemeinde wehrt sich vergeblich
Die SBB schliessen das WC am Bahnhof Dinhard ZH Ende Juli 2027. Das berichtet Blick. Die Anlage ist laut SBB älter und nicht hindernisfrei. Ein Umbau lohne sich bei wenigen Reisenden nicht. Der Gemeinderat wehrte sich dagegen, die SBB prüften den Weiterbetrieb nochmals und blieben beim Nein. Laut SBB werden schrittweise Kundentoiletten an kleineren Bahnhöfen in der ganzen Schweiz geschlossen. Die Gemeinde verweist auf die Lage am Wanderweg.
Venedig: Sieben Beamte und Angestellte erhalten Haftstrafen nach dem Busunglück mit 22 Toten
Nach dem Busunglück von Venedig im Oktober 2023 werden sieben Beamte und leitende Angestellte der Stadt zu mehrmonatigen Haftstrafen verurteilt. Das meldet Nau.ch. Bei dem Unglück starben 22 Menschen. Aller Voraussicht nach muss niemand ins Gefängnis, weil solche Strafen in Italien meist zur Bewährung ausgesetzt werden. Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten sich auf ein Strafmass unter zwei Jahren verständigt. Eine Untersuchungsrichterin setzte die Einigung in Kraft. Die Opferverbände protestieren.
Die US-Gewerkschafterin Dolores Huerta stirbt im Alter von 96 Jahren
Die US-Gewerkschafterin Dolores Huerta ist mit 96 Jahren gestorben. Das melden Spiegel und Le Monde unter Berufung auf ihre Familie. Huerta gründete mit César Chávez die Gewerkschaft United Farm Workers (UFW) mit. Die Organisation kämpft für bessere Löhne und Rechte von Landarbeitern, vor allem in Kalifornien. Ihr wird der Slogan «Sí, se puede» zugeschrieben, den Barack Obama 2008 als «Yes we can» übernahm. Laut Spiegel machte sie dieses Jahr öffentlich, dass Chávez sie vergewaltigt habe. Als Ursache nennt ein Familiensprecher laut Spiegel gegenüber der «New York Times» eine Krebserkrankung. Le Monde nennt keine Ursache.
Kanton Zürich beendet sein Förderprogramm für Ladestationen vorzeitig
Der Kanton Zürich beendet sein Förderprogramm für Ladestationen für Elektroautos zwei Monate früher als geplant. Das berichtet die NZZ. Die 50 Millionen Franken sind aufgebraucht. Neue Gesuche sind nicht mehr möglich. Bereits eingereichte, vollständige Gesuche werden noch bearbeitet. Seit dem Start im April 2023 gingen über 8000 Gesuche ein. Der Kanton finanzierte die Ausrüstung von über 114'000 Parkplätzen mit. Das meiste Geld ging an die Basisinfrastruktur bei Ein- und Mehrfamilienhäusern. Rund 200 Unternehmen erhielten Beiträge. Baudirektor Martin Neukom (Grüne) und Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh (FDP) ziehen eine positive Bilanz.
Kambodscha: Bewohner des Dauer-Kreuzfahrtschiffs «Villa Vie Odyssey» müssen von Bord
Rund 200 Bewohner der «Villa Vie Odyssey» müssen im Hafen Sihanoukville (KH) von Bord. Das berichten 20 Minuten, Sud Ouest und RTL Info. Der Betreiber Villa Vie Residences nennt stark gestiegene Treibstoffkosten seit Beginn des Iran-Kriegs als Grund für den vorläufigen Betriebsstopp. Laut Sud Ouest bleiben den Gästen sieben Stunden zum Packen. Der Vizegouverneur der Provinz Preah Sihanouk nennt 203 Passagiere und 156 Besatzungsmitglieder an Bord. Das Schiff sollte rund 15 Jahre um die Welt fahren. Kabinen kosteten laut RTL Info ab etwa 100'000 Euro. Ein Paar sagt 20 Minuten, es habe rund 100'000 Dollar bezahlt und rechne nicht mit einer Rückzahlung. Das Unternehmen will sich innert 60 Tagen neu aufstellen und Kapital beschaffen.
Netflix zeigt Doku über Matthew Perry, die «Friends»-Kollegen machen nicht mit
Netflix zeigt die dreiteilige Dokumentation «The One About Matthew Perry». Das berichten Tages-Anzeiger, NZZ und Le Temps. Enge Freunde und Perrys Halbschwester erzählen von seinem Wunsch nach Ruhm und seinem Kampf gegen Alkohol- und Schmerzmittelsucht. Die früheren «Friends»-Kolleginnen und -Kollegen traten laut Tages-Anzeiger trotz Anfrage nicht auf. Perry starb am 28. Oktober 2023 mit 54 Jahren an den akuten Wirkungen von Ketamin. Der Name gehört in der Schweiz zu den Suchtrends bei Google.
Neuchâtel: 76-Jähriger stirbt Tage nach einem Unfall mit seinem eigenen Auto
In Neuchâtel stirbt ein 76-jähriger Mann mehrere Tage nach einem Unfall mit seinem Auto. Das berichten Le Matin, 20 minutes und ArcInfo unter Berufung auf die Kantonspolizei Neuenburg. Am Mittwoch, 21. Oktober, gegen 11.30 Uhr repariert der Mann sein Fahrzeug an der Rue des Fausses-Brayes. Das Auto setzt sich unvermittelt in Bewegung. Der Mann gerät zwischen Fahrzeug und Mauer. Er wird schwer verletzt und vor Ort erstversorgt. Danach kommt er ins Spital Pourtalès. Er stirbt mehrere Tage nach dem Unfall. Der diensthabende Staatsanwalt wurde informiert. Das sind Angaben der Polizei und der Staatsanwaltschaft laut den Medien.
Genf: Einigung im Streit um Massenkündigungen am Boulevard Carl-Vogt
In Genf einigen sich die Pensionskasse Basel-Stadt und der Mieterverband Asloca im Streit um Massenkündigungen am Boulevard Carl-Vogt. Das berichtet Le Temps. Im Januar erfuhren rund hundert Mieter, dass ihr Mietvertrag gekündigt oder nicht verlängert wird. Grund ist die Totalsanierung der Wohnblöcke aus dem frühen 20. Jahrhundert. Eigentümerin ist die Pensionskasse Basel-Stadt. Die Vereinbarung regelt laut Le Temps teilweise die künftigen Mieten. Vor dem Sommer sprachen die Beteiligten von den Grundzügen einer Einigung.
Adelboden BE: Tschentenalp öffnet im Oktober eine Piste mit gelagertem Schnee, Kritik im Netz
Das Skigebiet Tschentenalp in Adelboden BE hat am 24. Oktober eine Piste eröffnet. Das berichtet 20 Minuten. Samstags ist sie von 13.30 bis 16.30 Uhr auch für die Öffentlichkeit offen, ein Billett kostet 50 Franken. Der Schnee stammt aus dem letzten Winter und wurde über den Sommer gelagert, die Methode heisst Snowfarming. In erster Linie trainiert dort laut der Medienagentur der Skinachwuchs. In den sozialen Medien erntet das Angebot Kritik. Zur Eröffnung nutzten laut der Agentur rund zehn Privatpersonen die Piste.
Der frühere Schiedsrichter Urs Meier entgeht dem Zugunglück in Spanien knapp
Der frühere Schweizer Schiedsrichter Urs Meier entgeht dem Zugunglück bei Urda in der Provinz Toledo (ES) knapp. Das berichtet der Tages-Anzeiger. Meier lebt seit Jahren in Marbella. Er nahm mit seiner Familie den Hochgeschwindigkeitszug von Málaga nach Madrid um 8.52 Uhr. Auf derselben Strecke verunglückte vor ihnen ein anderer Zug. Das sagt Meier in einem Instagram-Video. Als er das Video aufnahm, kannte er das Ausmass nicht. Er hoffte, es habe nur Sachschaden gegeben. Er sei mit seiner Familie gestrandet. Bis Mittwochmittag sind laut der Regionalregierung von Kastilien-La Mancha 64 Menschen gestorben. Das sind Angaben von Meier laut dem Tages-Anzeiger.
Brandenburg (DE): Wolf greift Mädchen (8) im Wildpark Johannismühle an
Im Wildpark Johannismühle bei Baruth/Mark in Brandenburg (DE) greift am Mittwochmorgen ein Wolf ein achtjähriges Mädchen an. Das sagt ein Polizeisprecher laut Tages-Anzeiger und Nau.ch der Deutschen Presse-Agentur. Das Kind kommt schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Es hielt sich laut Polizei mit zwei weiteren Kindern und einer Mitarbeiterin in einem Gehege auf. Die anderen Personen blieben äusserlich unversehrt. Die Polizei untersucht, wie es zu dem Angriff kam, und prüft, ob Fahrlässigkeit vorlag. Laut dem Landkreis Teltow-Fläming geschah der Angriff in der Polarwolfanlage bei einem gebuchten Tierpflegertag für Kinder, berichtet Nau.ch. Der Landkreis will die Sicherheit im Wildpark umfassend prüfen. Der Park bleibt vorerst geschlossen.
Crans-Montana: Die Staatsanwältinnen verzichten auf die Befragung der Barbetreiberin
Im Strafverfahren zur Brandkatastrophe von Crans-Montana vom 1. Januar findet vorerst keine konfrontative Befragung des Betreiberpaars der Bar statt. Das berichten SRF, Blick, Nau.ch und RSI. Sie war für Montag, den 2. November, in Sitten geplant. Die beiden Staatsanwältinnen teilen am 27. Oktober schriftlich mit, auf die Befragung der Frau zu verzichten. Ihre Anwälte hatten eine psychotherapeutische Bescheinigung vom 2. Oktober eingereicht. Darin steht, die Frau befinde sich in einem besonders schweren Zustand psychischer Fragilität. Eine Konfrontation mit ihrem Ehemann sei besonders destabilisierend. Am Montag wird nur der Ehemann befragt. Er ist seit dem Sommer in Untersuchungshaft. Er wird verdächtigt, gegen seine Frau Gewalt ausgeübt zu haben. Für beide gilt die Unschuldsvermutung.
Spanien: Zugunglück bei Toledo fordert laut Untersuchungsbehörde mindestens 74 Todesopfer
Zwei Hochgeschwindigkeitszüge stossen am Mittwochmorgen bei Urda in der Provinz Toledo (ES) zusammen. Laut der Untersuchungsbehörde CIAF sterben mindestens 74 Menschen, meldet 20 minutes unter Berufung auf AFP. 50 Verletzte liegen laut García-Page noch im Spital. Ein Renfe-Zug prallt von hinten auf einen stehenden Iryo-Zug. Laut Verkehrsminister Óscar Puente fiel das Kontrollsystem aus. Laut Tonaufnahmen, die El País veröffentlicht, wies der Fahrdienstleiter in Atocha den Renfe-Lokführer an, normal weiterzufahren. Das Protokoll sah laut El País Sichtfahrt mit höchstens 40 km/h vor. Laut El País erhielt auch die Iryo-Lokführerin diese Anweisung, Iryo bestreitet das laut ABC. Die Lokführerin meldete laut El País fünf Minuten vor dem Unglück, ihr Zug stehe still. Guardia Civil und die Untersuchungsbehörde CIAF befragen laut 20minutos den Mitarbeiter des Kontrollzentrums. Ministerpräsident Pedro Sánchez ordnet laut La Vanguardia drei Tage Staatstrauer an. Die frühere Ministerin Fátima Báñez gilt laut El País als vermisst. Das EDA hat laut SRF keine Informationen über Schweizer Opfer.
Forschende fordern im Lancet, den Klimawandel zur globalen Gesundheitsnotlage zu erklären
Ein Forschungsteam unter Leitung des University College London veröffentlicht im Fachjournal «The Lancet» den Bericht Lancet Countdown. Das berichten Tages-Anzeiger, Nau.ch und RTS. Laut dem Bericht gab es von 2016 bis 2023 jährlich im Schnitt über 540'000 hitzebedingte Todesfälle. Davon führen die Autoren 68 Prozent auf den Klimawandel zurück. Für 2023 schätzen sie 710'000 hitzebedingte Todesfälle. Laut RTS sind es für den ganzen Zeitraum fast drei Millionen. Die Forschenden fordern, den Klimawandel zur globalen Gesundheitsnotlage zu erklären. Der Bericht erscheint vor der Klimakonferenz COP31 im November.
Dieser Ticker wird mit Unterstützung von KI aus öffentlich zugänglichen Quellen zusammengestellt. Zitate und Links führen zu den Originalen.
Auch interessant
SBB macht redliche Fahrgäste zu Kriminellen
Lukas Fierz, Autor und Ex-Nationalrat, gewann gegen illegales Abzocken durch Bahnen – Präjudiz für Hunderte gebüsste Reisende.
UBS vor Kahlschlag? Next 10’000 Inland-Jobs gefährdet
So die Gewerkschaft - sie warnt vor Headquarter nach Übersee. Doch Bank geht sowieso runter auf 25’000 Leute in der Schweiz.
Schweiz gibt ihr Kerosin-Notlager der Lufthansa
Swiss-Airline-Mutter profitiert von Bundes-Reserve - die war schon 2025 ein Viertel unter Soll. Steuerzahler trägt finanzielles Risiko.
UBS-Investment-Banker: 175’000 fix im Alter von 25
Krise? Nicht bei UBS im Trading: Inklusive Bonus über 300'000 im Jahr, dies 2,5 Jahre nach dem Studium. Bonanza ohne Ende?