Stalin hätte seine Freude gehabt – an unserem kantonalen Finanzausgleich (Teil 1 und 2)

Josiff Wissarionovich Djugaschvili, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Josef Stalin, war in mehrfacher Hinsicht ein bemerkenswerter Verbrecher. Nicht nur liess er 1,5 Millionen Menschen umbringen, weil sie schlicht anderer politischer Auffassung waren als er. Nein, indem er die Wirtschaftstätigkeit insgesamt sauber strangulierte, liess er weitere rund 6 Millionen Menschen, vor allem Ukrainer, dem Hungertod aussetzen. Weswegen manche derer Nachkommen noch heute so schlecht auf manche seiner Nachfahren zu sprechen sind.

Und das Mittel seiner Wahl? Auf dem III. Volksdeputiertenkongress 1925 liess er die Umverteilung der Ressourcen „zwischen Land und Stadt“ beschliessen. Auf Basis einer Innovation – des „Plans“. Woraus bekanntlich die zentrale Planwirtschaft resultierte.

Zu guter Letzt liess Stalin noch den Wirtschaftswissenschaftler Kondratieff ermorden, weil der ihm in aufwendigen Studien schlüssig nachgewiesen hatte, dass Wirtschaftszyklen schlicht stärker denn jegliche Zentralplanung waren – sind – und sein werden.

In der Tat ist die Planwirtschaft mit ihrer zentralen Ressourcenumverteilung seither mehrfach in der Geschichte der Menschheit kläglich gescheitert. Und hat überall auf der Welt zig Millionen Menschen den Tod, zumindest aber Leid und wirtschaftliches Elend eingebracht.

Was allerdings kaum ein Land und schon gar keine Regierung bis heute davon abhält, sie munter weiter anzuwenden. Bestes Beispiel hierzulande: Unser kantonaler Finanzausgleich.

Bei Lichte betrachtet geht es nämlich auch hier um die Umverteilung zwischen „Land und Stadt“. Und um Planzahlen. Und ganz offen – sozialistisch perfider hätte das so nicht einmal die damalige Sowjetunion unter Stalin hingekriegt.

Denn die Umverteilung geschieht gar nicht auf Basis dessen, was die sogenannten Geberkantone an Steuern echt eingenommen haben. Nein, sie geschieht auf Basis, was sie hätten einnehmen sollen – hätten sie ihre Bürger genauso gerupft wie es die sogenannten Nehmerkantone anhaltend tun, und nun von den anderen ebenfalls einfordern. Sprich, die Geberkantone müssen wohl Schulden aufnehmen, um die Nehmerkantone alimentieren zu dürfen. Hinzu kommt, aktuell, dass gemäss unserer Volkskammer die Geberkantone um 67 Millionen entlastet werden sollten.

Mitnichten! Durch einfache zwischenzeitliche Änderung der Formel seitens der Exekutive dürfen die Geberkantone nun mehr denn je abdrücken. Und klar, dass dieser Vorgang, bislang zumindest, so etwas wie indirekte Unterstützung seitens unserer Regierungskammer geniesst. Wir werden sehen, wie das letztlich ausgehen wird; ich für meinen Teil hätte – leider – dazu bereits eine klare Prognose.

Und überhaupt – der Nutzen der ganzen Umverteilung? Na, schauen Sie dazu doch einfach mal in ein x-beliebiges Geschichtsbuch, Kapitel: „Ehemalige Sowjetunion“.

Womit wir zum eigentlichen Treppenwitz der (heutigen) Geschichte kommen, nämlich zu den „Steuern“ an und für sich. Seit längerem gibt es dazu prägnante Meinungen: „Taxation is theft, purely and simply even though it is theft on a grand and colossal scale.“ Und: „If you put the federal government in charge of the Sahara Desert, in 5 years there’d be a shortage of sand.“

Ich persönlich finde das schön formuliert. Und überaus korrekt, wie wir gleich noch sehen werden. Das erste Zitat stammt von Murray N. Rothbard, das zweite von Milton Friedman.

Viel Grundsätzliches wird damit zum Thema „Steuern“ bereits gesagt. Denn ReGIERungen kriegen den Hals nicht voll. Und weil sie immer und überall mehr ausgeben als sie einnehmen, machten und machen Regierungen permanent Schulden (beziehungsweise – siehe oben – zwingen andere, für sie Schulden zu machen). Und zahlten, mit ganz wenigen Ausnahmen in der Geschichte der Menschheit, diese Schulden nie zurück. Sondern prolongierten sie einfach weiter, so lange, bis es schliesslich nicht mehr ging.

Regierungen gingen daher in der Menschheitsgeschichte immer über kurz oder lang in Konkurs. Ob dieser Staatsbankrott dabei als solcher unmittelbar erfolgte oder in Form von Währungsschnitten kurz vorher wiederholt versuchsweise, war für die Bürger immer egal – am Ende waren sie als Sparer und Steuerzahler jedes Mal die Gelackmeierten und Leidtragenden.

Das Problem ist nur: Das Ganze mit den Steuern ist noch viel, viel übler. Zumindest Direktsteuern auf Bundesebene sind überhaupt nicht mehr nötig – heutzutage. Sie lesen richtig: „unnötig“!

Direktsteuern (also Einkommen-, Körperschaft-, Vermögen- etc.) sind ein dümmliches Relikt des 19. Jahrhunderts, die infolge des damaligen – und aus heutiger Sicht antiquierten – Geldwesens eingeführt wurden. Welches sich erfreulicherweise jedoch fortentwickelt hat. Weswegen Direktsteuern überflüssig geworden sind.

Jedenfalls finde ich es insofern schlimm, dass Staaten deswegen dennoch aufeinander losgehen und bei ihrem Diebstahl, Verzeihung: ihrer Steuereintreibung, Menschen nicht nur vorverurteilen, verfolgen, anklagen, sondern dabei in Einzelfällen öffentlichkeitswirksam so vorgehen, dass man meinte, die Betroffenen müssten zu Recht aus der Gesellschaft ausgestossen werden.

Nur ist Steuereintreibung alles andere als ein Naturrecht. Ganz im Gegenteil. Weswegen das ganze ReGIERungsgehabe für meine Begriffe geradezu grotesk idiotisch erscheint. Wenn es nicht so schrecklich schlimm für die Betroffenen wäre.

Und, bitte, was ich hier berichte, gilt natürlich nicht allein und schon gar nicht in erster Linie für die Schweiz, sondern erst recht und insbesondere für alle unsere Nachbarländer – herzlich willkommen, werte Leser & Steuerzahler in der (und demnächst auch noch an die) EU – und sowieso natürlich für unsere lieben Amerikaner.

Weswegen, werte mitlesende Regierungsangehörige egal woher, die letzten paar tausend Jahre Revolutionsgeschichte in erster Linie auch nichts anderes als Geschichten über Steuerrevolten sind – jeweils aufgrund eines allerletzten Steuergesetzes, welches dann dem berühmten Tropfen zufolge das Fass bei den Bürgern endgültig zum Überlaufen brachte. Sowohl der 4. wie der 14. Juli lassen hierbei herzlich grüssen, und nicht nur diese Festtage.

Wobei es natürlich auch die andere Form der Revolte gab – wenn ein Volk sich von seiner Obrigkeit verraten fühlte. Schön nachzulesen an einem der letzten Wochenenden im Tagi-Magazin zum aktuellen Thema Marignano. Ausser, dass bei genauem Hinschauen selbst da der Auslöser die Enttäuschung über die damals – regierungsseitig möglicherweise gar verrätlich – verlorenen Söhne war. Die ja die Altersversorgung der damaligen Bürger bedeuteten, deren Alterskapital, wenn man so will; und keineswegs, wie der Autor mutmasste, ein zeitgenössisches Zuchtprogramm zum Zweck der Erzielung künftiger Familieneinkünfte in Form von Söldnerlohn.

Während unsere Altersvorsorge heutzutage Staatsanleihen sind. Und ja, die gehen in Bälde auch verlustig. Und möglicherweise käme dem einen oder anderen da auch dereinst der Verdacht auf Verrat.

Doch alles schön der Reihe nach. Denn gründete sich nicht gar unsere Eidgenossenschaft, zumindest der Legende nach, ebenfalls rein infolge einer Steuerrevolte? Und ob wahr oder nicht – Sie werden hier sehen, dass diese Legende immer noch „Recht spricht“.

Zwar schafft man konträrerweise heutzutage das Bankgeheimnis ab. Zwar stellt man sogenannte Steuerbetrüger im Internet öffentlich an Pranger. Zwar tauscht man mit allen möglichen fremden Regierungen private Daten langjähriger Auslandsinvestoren wie heimischer Bankangestellter aus.

Und als ob das alles nicht schon reichte, spioniert man demnächst im Stile der US-Regierung wohl auch noch hinter wirklich jedem weiteren, einheimischen Bürger her. Gleichsam natürlich nur, um Terroristen zu jagen, ganz klar. Was die vergangenen 14 Jahre in den USA ja auch so genial oft wie genial prima geklappt hatte. Wohingegen dann überraschenderweise umso mehr deren Bürger hierzulande ins Steuernetz gingen. Tja, technisch versierte Vollzugsgehilfen bei der US-Steuereintreibung wie NSA + BND lassen uns herzlich eben bereits grüssen.

Doch, liebe Mitbürger, um „Steuern“ wirklich verstehen zu können, müssen wir uns vorderhand ein wenig mit der Geschichte des Geldes, genauer, der der Münzen, befassen. Nämlich mit den Gold- und Silberstandards, die Regierungen immer wieder mal eingeführt hatten. Bei Bedarf aber auch ganz schnell wieder abgeschafft hatten – welcher Bedarf?

Nun, immer schon ging es entweder um überbordende soziale Geschenke, sprich Versprechen, die zwar die Wiederwahl sichern sollten (egal ob in grauer Vorzeit als Kaiser oder heutzutage etwa als Präsident), nur leider am Ende nie einlösbar waren, weil zu deren Bezahlung, wie gesagt, weder ständig steigende Steuereintreibungen noch eine stetig wachsende Staatsverschuldung je ausreichten.

Oder eben um Kriege. Um mit der Aussicht auf die Kriegsbeute doch endlich einen Teil der Regierungsschulden tilgen zu können – um danach fröhlich wie bisher weiterwursteln, Pardon, „reGIERen“ zu dürfen.

Denn in all diesen Fällen wechselte eine Regierung der Finanzierungseinfachheit halber schon mal kurzfristig vom Edelmetallstandard aufs Papiergeld oder – jüngst – gar aufs elektronische Geld. Sollte das dann aber auch nicht zum Ziel geführt haben, also weder der Deckungswechsel beim Geld noch der eine oder andere Krieg, was recht häufig der Fall war, half letztlich nur noch ein Staatsbankrott. Welcher insofern rege zum Zuge kam.

In meinem vorletzten Essay („Vollgeld = Vollidiotie“) hatte ich hingegen erläutert, woher Geld heutzutage denn zumeist „stammt“ respektive „geschöpft“ wird. Was eigentlich ziemlich profan ist, zumindest meinem Dafürhalten nach. Wenngleich es dazu, zugegebenermassen, sehr abweichende Meinungen gibt, bis hin zu der, dass Geld „aus dem Nichts“ heraus erzeugt würde. Was einzelne Professoren gar bezeugen würden.

Was mich wiederum an die Zeit vor Kopernikus zurückerinnern lässt, wo Professoren auch einmal allen Ernstes behauptetet hatten, dass Planeten Haken schlagen würden. Wie Karnickel. Um die eigenartigen Bewegungen selbiger um die doch angeblich im Mittelpunkt des Universums ruhende Erde sauber erklären zu können.

Weswegen ich es vorsichtshalber hier bei meiner profanen Erläuterung belassen will – Geld stammt heute überwiegend aus zwei Quellen.

1. Aus dem Drucken von Staatsanleihen – weil nach Beendigung des letzten weltweiten Goldstandards, dem von Bretton Woods, das entsprechende Beleihungsverbot aufgehoben wurde, weswegen seither jede davon bei einer Zentralbank landet(e), die im Gegenzug dafür Währung ausgab und –i nfolge Prolongation – weiter ausgibt.

2. Und aus dem Giralgeld, präziser: der Umschlagshäufigkeit dieses, unseres elektronischen Geldes auf unseren Bankkonten. Das dadurch entsteht, dass und wie oft Menschen (und in welchem Umfang natürlich) einen Kredit bei anderen Menschen aufnehmen, um sich damit entweder etwas auf Pump leisten zu können oder gar etwas Sinnvolles, Werthaltiges zu produzieren.

ad 1) Ursprünglich war die Annahme von Staatsanleihen seitens einer Zentralbank als Sicherheit eher temporär gedacht, als kurzfristiges sogenanntes „Repogeschäft“.

Nur wurden seither eben alle Staatsanleihen, also die sogenannten „Altschulden“, schlicht prolongiert. Und neue, zusätzliche, via Defizit begeben. Woran man das erkennt? Ganz einfach, nehmen Sie eine Graphik der Staatsschulden egal welchen Landes im Westen und achten Sie einfach darauf, ob diese Kurve seit Anfang der 1970er Jahre, seit dem Ende von Bretton Woods, ständig steigt oder seither zurückgegangen ist.

Und weil alle diese Staatsanleihen bei der Zentralbank landeten und die im Gegenzug dafür Währung hergibt, steigt auch überall die Geldmenge hieraus ständig an. Was zunächst einmal gar nicht so doof ist, weil, würde die nämlich jemals schrumpfen, hätten wir unmittelbar eine ausgemachte Deflation zu durchleiden. Und Achtung, das war ein wichtiger Satz. Nämlich für alle diejenigen, die jüngst „Schuldenbremsen“ in der Verfassung gefordert hatten.

Übrigens wird die Zentralbank zur Annahme der Staatsanleihen nicht offiziell „gezwungen“. Nur, sie kann gar nicht anders. Denn die kommen in der Regel über die Erstabnehmer als beliehene Sicherheit zu den Zentralbanken.

Was am Beispiel unserer lieben USA ein exklusiver Club von Investmentbanken ist, die sogenannten „primary dealers“. Die dann nicht zufällig bei der Regierung als Erste die hohle Hand machen, sollten dummerweise einmal deren Derivatewetten gründlich gegen sie gelaufen sein. Nach dem Motto: „Hilfst Du mir nicht, kriegst Du Deine Staatsanleihen nicht mehr los.“

Verstehen Sie jetzt, warum offenkundig alle deren CEOs wundersamerweise trotz nachweislich jahrzehntelanger, gigantischer Betrügereien am Kunden weltweit Immunität zu geniessen scheinen?

Wer hingegen gesetzlich gezwungen wird, Staatsanleihen abzunehmen beziehungsweise als Hauptanlage einzusetzen, sind die Pensionskassen und Lebensversicherer, also die Träger unserer Altersvorsorge.

Erfunden haben diesen Trick ursprünglich mal die Preussen, also die heutige EU. Anno 1901 oder 1902, ich mag mich nicht mehr genau erinnern. Was alle Nachbarregierungen sofort begeistert aufgegriffen hatten. Das Relikt dieser Regulierung findet sich natürlich bis heute noch im „preussischen“ Gesetzeswerk – fein säuberlich im Gebüsch des dortigen §54 VAG zuzüglich einer Anlageverordnung. Und analog bei uns wie in vielen anderen Ländern.

Daher noch einmal: Staatsanleihen, die nie amortisiert werden, die bislang immer in default gingen, werden per Gesetz/Zwang allen Pensionskassen und Lebensversicherungen in Europa inklusive unserer Schweiz als Hauptanlage seitens Regierungen aufs Auge gedrückt. Und sind bei allen Banken als ‚“risikolose“ Anlage von allen Eigenkapitalunterlegungspflichten befreit. Und das Schärfste an diesem Gaunerstück ist, dass dieses preussische Erstlingsgesetz als „Verbraucherschutz“ deklariert war und bis heute noch als selbiger gilt. Wie jedes Pendant davon in den Nachbarländern. Toll, nicht wahr?

Daher droht uns mit den kommenden Staatsbankrotten in Europa auch noch eine saftige Pensionskrise. Nur will ich den Anhängern des sogenannten Umlageverfahrens, sprich unserer AHV, hier auch gleich mit den Zahn ziehen.

Oder glauben Sie allen Ernstes, in der kommenden 4–jährigen Weltrezession, die aller Voraussicht nach volatiler, sprich „härter“ werden wird als die infolge der letzten Bankenkrise zwischen 2007 und 2011, bleiben all die Arbeitsplätze schön erhalten, deren Inhaber heute so schön und so brav in die AHV einzahlen? Mitnichten! Was jedoch keine Regierung daran hindert, mit Inbrunst weiter deren ewigen Systemerhalt hinauszuposaunen – komme eben, was wolle.

Ganz ehrlich: Das Ganze ist clever gemacht, das muss man diesen Gierhälsen schon lassen. Wobei das Cleverste daran meines Erachtens eben die Währungsausgabe gegen Zinszahlung seitens des Volkes ist. Weil diese Leihe gar nicht nötig wäre. Zumal es gar kein Leihvorgang ist, nachdem praktisch nie in der Menschheitsgeschichte je eine Regierung jemals ihre Schulden zurückbezahlt hatte.

Was dann trotzdem zu der grotesken Situation führen kann, dass eine dieser Regierungen, die nie ihre Schulden amortisiert hatte und aktuell auch nie wollte, weil das unter den gegebenen monetären Umständen ja zu einer drastischen Deflation führen würde, dann eine andere, nennen wir die mal „Griechenland“, zwingt, selbige, also nie-zurück-zu-zahlen-beabsichtigte Schulden, doch zurückzuzahlen. Ist doch jetzt echt grotesk, würden Sie mir da nun nicht auch zustimmen wollen?

(Beginn Teil 2)

ad 2) Nachdem wir schon einmal bei der Deflation sind – mit Bezug auf den italienischen Ursprungsterminus unseres Giralgeldes hatte ich diese Form der Geldschöpfung in meinem vorletzten Essay als „Rundreise“ unserer Sicht-/Spareinlagen in Form von Krediten in unserer Volkswirtschaft versucht zu veranschaulichen.

Kreditbanken spielen dabei quasi nur die Rolle des (Kredit-)Vermittlers, des Brokers, von mir aus auch die des „Durchlauferhitzers“. Jedenfalls scheint mir an dem Vorgang nichts Schlimmes oder gar Böses. Vollgelder verteufeln ihn jedoch aufs Äusserste.

Nur einmal als Analogie: Haben Sie damals bei Ihrem Hauskauf auch Ihren Makler sofort erschlagen, bloss weil der Ihnen derart erfolgreich Ihr Traumhaus vermittelt hatte? Sehen Sie. Aber genau das haben Vollgeldler mit unseren Kreditbanken vor, nur weil die uns – bislang zumindest – eben erfolgreich Kredite vermittelt haben.

Nein, das wirkliche Problem an diesem Giralgeld ist aktuell „lediglich“, dass seit der letzten Banken-/Finanzkrise unsere Bereitschaft als Menschen, Kredit aufzunehmen, deutlich geschwunden ist. Aus allen möglichen Gründen heraus. Der eine, weil er bereits bis an die Halskrause verschuldet ist, der andere, weil er sich angesichts der steigenden Abgaben, Gebühren und Steuerlasten seitens unserer lieben ReGIERungen keinen Erfolg aus irgendeiner neuen Investition mehr verspricht, und aus was für sonstigen Gründen auch noch.

Jedenfalls ist so aktuell die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes auf einem Tiefststand angekommen. In den USA bereits tiefer als auf dem Stand zu Zeiten der Grossen Depression. Und in allen anderen Ländern ähnlich tief. Nachzulesen in allen relevanten Zentralbankstatistiken der Welt.

Was heisst: Wir erleiden weltweit bereits eine deftige Deflation. Was auch der eigentliche Grund ist, warum trotz der jahrelangen und immer grotesker anmutenden „Gelddruckerei“ seitens Zentralbanken/Regierungen keine Inflation wütet.

Zusammen mit 1. ist das übrigens dann auch der tiefere Grund, warum Regierungen respektive deren Behörden überall diese unnötigen, aber eben staatsschuldenfinanzierten Grossprojekte derart pushen. Ob mit Erfolg oder nicht, sei einmal dahingestellt.

Exemplarisch herausgreifen wollte ich nur mal die gar dringliche Notwendigkeit, auf den Mars zu fliegen, welche die NASA damals bei der amerikanischen Menschheit auszumachen glaubte. Oder die Idee mit dieser ewig langen Brücke nach Sizilien, mit welcher einer dieser inzwischen zahlreichen Ex-Premiers in Italien anhaltend schwanger ging. Bis hin natürlich zum „Unvollendeten“, also dem berüchtigten Grossflughafen da oben im nördlichen Nachbarkanton. Oder aber man zahlt, wie hierzulande, noch relativ bescheidene 148 Millionen in einen jedoch zu 63 Prozent sinnlosen, da in dem Umfang „mässig bis sehr unbefriedigend“ wirkenden „Globalen Umweltfonds“ ein.

Wobei, klar, ich hinter all solchen Projekten eine ordentliche Portion Korruption zu vermuten meine. Nur kann ich persönlich die weder beweisen, noch, und das ist für mich der springende Punkt, wäre die auch nur in irgendeiner Weise ausschlaggebend.

Nein, es geht ganz allein darum, dass das Staatsanleihen-Wachstum ja nicht zurückgeht, damit die damit verknüpfte Währungsausgabe ja nicht sinkt, damit wir ja nicht noch mehr Deflation in den westlichen Volkswirtschaften erleben als bereits infolge der Giralgeld-Schrumpfung seit der letzten Bankenkrise. Das ist alles. Und es ist im Grunde ganz einfach nachzuvollziehen, nicht wahr?

Ach, und noch was dazu. Falls Sie an einem witzigen Experiment interessiert wären, wobei Ihnen da leider bald das Lachen im Halse stecken bliebe, aber egal, so würde ich Ihnen jetzt doch einmal das „Vollgeld“ wärmstens ans Herz legen wollen. Denn bei der kommenden „Vollgeld“-Initiative, welche die Kreditbanken und deren Giralgeld bekanntlich verteufelt, geht es einzig darum, dieses Giralgeld, also alle unsere Spar-/Sichteinlagen mitsamt unseren Krediten und unseren Hypotheken, bei der dann neuen „Einheitskasse“ SNB, also unserer Zentralbank, zu zentralisieren.

Und die Damen und Herren dort würden dann faktisch über Ihren nächsten Kredit oder Ihre nächste Hypothek entscheiden. Ansonsten würde sich am bestehenden System grundsätzlich nichts ändern.

Da bei dieser Zentralisierung allerdings unsere Kreditbanken mitsamt ihren Hypothekarabteilungen inklusive vermutlich ziemlich vieler Arbeitsplätze erheblich ausradiert werden würden, prognostiziere ich bei Annahme dieser Initiative schlicht eine erhebliche Beeinträchtigung unseres Giralgeldwesen. Also eine drastische Verschärfung unserer Deflation.

Aber, wie gesagt: Über dieses witzige Experiment dürfen Sie dann gerne nächstes Jahr an der Urne gegebenfalls selber abstimmen.

Jetzt aber zurück beziehungsweise endlich zu den Münzen! Denn die Geschichte moderner Einkommensteuern begann, als „Geld“ noch Gold- und Silbermünzen waren, also physische Rohstoffe.

Und Regierungen daher ihren Bürgern diese physischen Rohstoffe „physisch“ auch wieder wegnehmen mussten, um damit ihre Staatsausgaben bezahlen zu können. Also, eben mal „anzahlen“ wäre natürlich nach allem, was wir inzwischen erfahren haben, die korrektere Umschreibung. Egal.

Stützen tat sich das ganze Spielchen übrigens auf ein wesentliches Element früherer Finanzmarktgenerationen, als die Finanzmärkte bei weitem noch nicht so entwickelt, vernetzt und technisch unterstützt waren wie heute.

Denn, warum hingen unsere Vorfahren so oft einem (Edel–)Metallstandard an? Nun, zu Beginn wohl noch, weil Gold so schön glitzerte und nur der quasi gottgleiche König sich damit behängen durfte. Weswegen auch das niedere Volk wohl eine – modern ausgedrückt – starke monetäre Präferenz für selbiges zu entwickeln begann; insbesondere nachdem es davon immer mehr in Flussläufen wie im Boden fand.

Doch später gab es dafür einen weiteren und durchaus vernünftigen Grund. Weil man im Zweifel da wenigstens noch den Metallwert ein- respektive erlösen konnte, falls der Schuldner auf und davon oder mittlerweile gar pleite war. Wie gesagt, vernünftig, allerdings nur ein rein defensiver, bonitätsmässiger Aspekt.

Und ein recht mühsames Procedere obendrein: Da dieses Geld = Gold (als Beispiel) ja ein Rohstoff war, also einer, den man mit „teurem Gelde“ (witzig übrigens, nicht?) erst suchen, schürfen, herstellen musste, tauschte man also erst „etwas“, was einem gehörte, in einen ungefähr wertgleichen Rohstoff und später diesen dann in ein anderes, ungefähr wertgleiches „etwas“, was man eben erwerben wollte. Leicht sinnentleert, oder nicht?

Nicht ganz – nur eben ein reiner Barterhandel, eine simple Fortsetzung des Naturaltausches. Jedenfalls kein modernes Verständnis von Geld als quasi „Repräsentationszertifikat“ einer Volkswirtschaft. Weswegen heutzutage natürlich auch ein Goldstandard ein Rückschritt wäre in diese antiquierte Frühzeit des Geldwesens. Aber das nur mal so am Rande.

Nur, exakt deswegen sind heute auch die (Direkt-)Steuern überholt. Weil die – bitte, noch einmal – eingeführt wurden, als Geld noch dieser physische Rohstoff war, eben Gold- und Silbermünzen. Während heutzutage ein immer grösserer Teil der Regierungsausgaben permanent „gedruckt“ wird – eben in Form der Staatsanleihen, die durch jährliche Defizite wie durch Prolongation der Altschulden ständig wachsen und nie zurückbezahlt werden, dafür jedoch gegen Währungsausgabe bei der Zentralbank landen. Aber jetzt wiederholte ich mich.

Was jedoch wichtig ist: Was bedeutet, dass dieses Geld in Wirklichkeit sogar bereits elektronisch geschöpft wird – nämlich als pdf auf dem Computer des Finanzministeriums. Und Letzteres es daher keinem Bürger mehr „physisch“ in Form von Steuern wegnehmen müsste.

Zumal Steuereinnahmen, verglichen mit deren Staatsschulden, in mehreren Ländern vom Umfang her mittlerweile zu einem wenn nicht ganz, dann doch in absehbarer Zeit vernachlässigbaren Anteil bei der Deckung von Regierungsausgaben geworden sind.

Und erst recht verquer ist unser System, nachdem diese Staatsanleihen in Normalzeiten (also ohne repressive Negativzinsen) auch noch Zinsen kosten, die wir mittels unserer Steuern brav „on top“ ebenfalls finanzieren. Welche im Westen mittlerweile 60 bis 80 Prozent aller aufgelaufenen Staatsschulden ausmachen.

Heisst im Klartext: Wir zahlen Zwangssteuern für Zinsen für einen Leihvorgang, der gar keiner ist, weil die Anleihen (zumindest bislang in der Menschheitsgeschichte) ja nie getilgt werden.

Und als Sahnehäubchen an Groteskem fliessen diese Zinsen nicht selten gar noch an Auslandsinvestoren, womit dieses unser Geld unser Land noch verlässt und somit weder Schulen noch Altersheime noch sonstige Notwendigkeiten hierzulande auch nur ermöglichen hilft.

Heisst: Simples Drucken der Währung für Regierungsausgaben wäre heutzutage (präziser: seit Ende von Bretton Woods) deutlich billiger sowie effizienter.

Aber gut, da höre ich bereits den einen oder anderen aufjaulen, weil ihm jetzt die Hyperinflation der Deutschen damals wie die der Simbabwer jüngst in Sinn kommt. Nur, bitte, ist das schlicht eine Frage der Plafonierung. Was es übrigens immer schon war. Aber, nur weil das bislang schon nicht geklappt hat, es gar nicht versuchen zu wollen, sondern dafür „freiwillig“ auch noch sinnlos Steuern zu bezahlen – ich bitte Sie!

Jedenfalls hätten gerade wir Schweizer viel aktuellen Ärger mit USA, Deutschland, Frankreich & Co. nicht an der Backe, hätte man, präziser deren ReGIERungen, frühzeitig verstanden, was Geld ist und woher es heutzutage eigentlich stammt.

Weswegen ich zu meinem schlichten Fazit komme: Das ganze heutige Geld- und Besteuerungswesen ist grundlegend reformbedürftig.

Nur, leider, befürchte ich, ist das genau das, was alle unsere Regierungen gar nicht wollen. Denn, was aktuell mit Regierungsrückhalt dank tatkräftigem Einsatz seitens aller Zentralbanken in Europa diskutiert oder bereits eingeführt und eher noch verschärft werden soll, sind vielmehr folgende – repressive – Massnahmen:

Negativzinsen, Bargeld- (und? Gold-)Verbot, Vollgeld.

Was Sie von diesen drei Massnahmen (das Goldverbot ist ein neuer Aspekt) zu befürchten haben, hatte ich rund um diesen Artikel bereits hinreichend kommentiert.

Sobald Sie das gelesen haben, werden Sie verstehen, warum ich behaupte, dass Regierungen weder an einer Lösung der letzten noch der kommenden Finanzkrise ernsthaft interessiert sind – wenn es doch auch mit Repression im bestehenden System munter so weiter ginge.

Zumal all die befürwortenden Argumente ja mit den wahren Ursachen der letzten Banken-/Finanzkrise 2007/08 wirklich null und nichts zu tun haben – wie ich in meinem Essay ebenfalls klar ausgeführt hatte.

Wobei, das muss ich jetzt betonen, alleine die Direktsteuern abzuschaffen und die Volksausgaben künftig im Rahmen eines – klar beschränkten – jährlichen Haushaltsbudgets zu drucken, wird nicht mehr ausreichen, erst die EU, dann uns, und schlussendlich die USA zwischen 2016 bis 2020 vor den allfälligen Staatsbankrotten zu retten. (Uns treffen die EU-Staatsbankrotte in erster Linie, weil wir dank unserer lieben SNB den Euro mitsamt daran hängenden EU-Staatsanleihen de facto eingeführt beziehungsweise zumindest als Währungsreserve zum Teil unseres Volksvermögens gemacht haben.)

Nein, vielmehr müssen wir dazu – wir hier in der Schweiz, die EU-ler vorneweg, und nach uns die USA – unsere Altschulden restrukturieren. Restrukturieren heisst dabei aber gerade nicht „abschreiben“. Denn letzteres wäre, wieder einmal, ein Währungsschnitt bis hin zu einer kompletten Währungsreform.

Was bislang in der Geschichte der Menschheit das Volk jedes Mal aufs neue jämmerlich verarmen liess. Weil eine Währungsreform, nach einer langen Periode des Aufschuldens, im Kern nur die Enteignung der Sicht-/Spareinlagen der Bürger bedeutet, welche danach gegen die Staatsschulden (und in der Regel die Bankschulden der bis dato noch existenten Banken) aufgerechnet wurden – womit diese auf einen Schlag amortisiert waren.

„Gerettet“ werden mittels eines Währungsschnitts/einer Währungsreform also allenfalls Regierung und Banken ein letztes Mal, hingegen das Volk ein letztes Mal finanziell bluten darf respektive muss.

Der andere, und meines Erachtens daher einzig gangbare, Weg ist die Restrukturierung der Altschulden, sprich deren Umwandlung in Eigenkapital, in diesem Falle eben in Venture Capital im Inland. Martin Armstrong gebührt die Ehre, als erster diesen Weg sauber aufgezeigt zu haben. Ich verweise daher auf ihn. Hören Sie sich das bitte selber im Detail an, falls es Sie überhaupt interessieren sollte. Oder lesen Sie hier nach.

Jedenfalls hätten wir damit eine Lösung gegen die zwischen 2016 bis 2020 drohenden Staatsbankrotte in Europa (und USA) respektive allenfalls auch für einen volkswirtschaftlichen Neuanfang – wie er aktuell zum Beispiel für Griechenland bereits dringlich geboten wäre.

Ach so, und noch etwas. Zwar brauchen wir künftig keine Direktsteuern mehr, dafür jedoch eine knackige Erbschaftssteuer (plus daneben – vor allem hierzulande – noch indirekte Steuern auf Kantonal- und Gemeindeebene, weil dort keine Geldhoheit herrscht, sprich Kantone und Gemeinden, ausser in Notzeiten, kein Geld drucken dürfen).

Denn wer eine Wettbewerbswirtschaft wirklich will, also nicht nur als Lippenbekenntnis, der kommt um eine hohe Erbschaftsteuer prinzipiell nicht herum.

Wobei das nicht von mir stammt, vielmehr habe ich das von Adam Smith aus seinem „The Wealth of Nations“ von 1776 abgekupfert. Aber der hatte das offenkundig vor rund 240 Jahren bereits kapiert.

Nur eine Erbschaftsteuer, und insbesondere eine hohe, schafft die berühmte Chancengleichheit beim Start, unter allen Neugeborenen. Und alles andere dient letztlich nur der Dynastienbildung der Oligarchie, Verzeihung: der wirtschaftlichen Elite in einem Lande. Auch und gerade übrigens in einer Demokratie.

Und bitte, ich mag einige Fehler wie Schwächen haben, und auch so manchem Laster nicht abgeneigt sein. Nur, eines von denen geht mir persönlich jetzt wirklich ab – Neid. Nein, hier gehts allein ums Prinzip: Wes Geistes Kind eine Gesellschaft sein will, zeigt sich am ehesten an seinem Erbschafts-Steuersystem.

Unsere Abstimmung gegen die Erbschaftssteuer habe ich dennoch begrüsst.

Denn wie ich weiter oben ausführlich dargelegt hatte, wird unser Umlagesystem in der AHV ja nicht nur auf mittlere Sicht infolge der unvermeidlichen Demographie, sondern dank der nächsten Weltrezession bereits die kommenden vier Jahre hindurch ordentlich durchgerüttelt. Vor allem in deren zweiter Hälfte, zwischen 2017 und 2019/20.

Und falls einer jetzt immer noch glauben sollte, das bisschen geplante Erbschaftsteuer hätte diesen Zug noch aufgehalten, beginnt der ab diesem Oktober in den Abgrund zu rollen, kann ich nur konstatieren, dass Gottvertrauen zwar eine Tugend ist – diese aber doch bitte in Massen.

Und wer jetzt eben mit seligem Lächeln auf den Lippen an seine zweite und dritte Säule gedacht haben sollte, den musste ich leider weiter oben ja ebenfalls bereits enttäuschen.

Nein, wer da bislang nicht bereits seit vielen Jahren voll auf Aktien und weitere Sachwerte gesetzt hat, was, wie gesagt, vor allem Pensionskassen und Lebensversicherern gesetzlich, also seitens unserer Regierungen her, schlicht verboten ist, der dürfte furchtbar leiden müssen – genauer, dessen Portfolio: vollgepfropft mit uneinlösbaren und damit ungedeckten Staatsanleihen.

Mein Rat – schreiben Sie die im Geiste vorsichtshalber besser gleich (mit) ab. Dann tut das nicht mehr ganz so weh, wenn die nicht mehr ausbezahlt werden. Beziehungsweise dank der Druckorgie der Zentralbanken (sehr gut, danke, korrekt: unserer Regierungen) zwar noch ausbezahlt, Sie dafür im Gegenzug für ein Schweizer Ei dann aber bereits 2 oder gar 5 Franken (Euro, Dollar) hinblättern dürfen.

Wobei „hinblättern“ ja auch nicht mehr funktionieren sollte, sollte in Bälde das drohende EU-Bargeldverbot seitens unserer Regierung mitsamt Zentralbank freudestrahlend mit aufgegriffen wird.

Wie auch immer. Jedenfalls war es daher aus meiner Sicht völlig egal, welches glückliche Händchen Sie bei Ihrer Stimmabgabe zur Erbschaftssteuer zeigten.

Zumal es meines Erachtens mit systemrelevanten Abstimmungen erst richtig losgehen sollte, dann aber Schlag auf Schlag.

Denn wenn um 2017/18 herum dank all der geschilderten Umstände die wirtschaftliche Misere in Europa einschliesslich hierzulande zunehmend erdrückend wird (und schauen Sie sich zur Einstimmung bitte die Bilder aus Griechenland alle ganz genau an), dürften wir uns endlich einmal über eine richtige Reform unseres Staatsmanagements-, Besteuerungs- und Geldwesens unterhalten wollen. Und darüber abstimmen wollen. Und zwar schleunigst – um das schreckliche Leiden nämlich schnellstmöglich zu beenden.

Und dafür wünsche ich Ihnen dann allen das glücklichste Händchen Ihres ganzen bisherigen Lebens. Wir werden dieses dringend gebrauchen. Und bis dahin von Herzen Ihnen alles Gute.

Wobei, um eins werden wir auch im neuen System wohl nicht umhin kommen: Eine stalinistisch angehauchte Ressourcenumverteilung „zwischen Land zur Stadt“ müssten wir Bürger selbst da unmittelbar und direkt noch verbieten.

Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  1. update Juni 2017

    Stalinismus & Minority-Report greifen in unserer Schweiz immer mehr um sich:

    Erst stellt sich heraus, dass (mal wieder) das Volk bei der Einführung seiner flächendeckenden Überwachung für dumm verkauft wurde – indem die angeblich so „unabhängige“ Kontrollbehörde zur Überwachung unserer künftigen Stasi sich schlicht als interne Unterabteilung herausstellt (was die Behörden mE natürlich schon im Vorfeld so anstrebten..)

    Und jetzt kommt (zB Tagi von heute) der Bericht über Via sicura heraus – nachdem bereits anonymes Anschwärzen zu Behandlungen der Bürger wie anno dazumal in der Sowjetunion führt.

    Fazit – dieser Rechtsstaat geht Schritt für Schritt seinem Ziel entgegen.. (s. Titel).

  2. Bis zu 40 Prozent mehr Steuern für die Ausserschwyzer Spitzenverdiener – weiss der Tagi heute zu berichten.

    Grund dafür sei eine Tarifänderung, die das dortige Stimmvolk beschlossen hat. Um etwas gegen seine hohen Defizite zu unternehmen. Richtig ? Falsch !

    Denn das linke Blatt berichtet natürlich nicht, dass allein die stalinistisch angehauchte Umverteilungspolitik von Bundesbern dafür verantwortlich zeichnet.

    Und wer die Wortwahl immer noch als unangebracht empfindet, sei erneut daran erinnert:

    Die ganze Umverteilung beruht überhaupt nicht auf Zahlen & Fakten, sondern alleine auf Planungen u. Schätzungen seitens Bundesbern, was denn ein Kanton auf Basis des bestehenden Steuertarifs seinen Bürgern maximal abknüpfen könnte und künftig sollte, wäre er nur hinreichend sozialistisch regiert.

    Wovon der Hauptstadtkanton sich dann im Ergebnis den grössten Batzen ‚rausschneidet.

    Genauso wie anno dazumal eben die planvolle Umverteilung vom Land zur Stadt, basierend auf den von Herrn Stalin persönlich erfundenen 5-Jahresplänen !

    Das einzige, was dieser Gier insofern einen Riegel vorschiebt, ist die Einführung einer flat tax. Glückwunsch daher für eine gelungene Arbitrage seitens der Schwyzer Regierung – wie bereits seitens Obwalden u. Uri zuvor.

    Gegen eine völlig anachronistische und in Anbetracht unseres Geldsystems geradezu idiotische staatliche Massnahme – nämlich die direkte Besteuerung der Bürger nebst der ewig prolongierten Staatsverschuldung mittels Staatsanleihen !

  3. „Massgebend für den Finanzausgleich ist die RESSOURCENSTÄRKE eines Kantons, das heisst die Einkommen, Vermögen und Unternehmensgewinne, welche besteuert werden KÖNNEN.“

    So die Berner Finanzdirektorin Beatrice Simon in ihrer heutigen Replik auf die Kritik von Ernst Stocker am Finanzausgleich (im Tagi, Hervorhebungen durch mich).

    Die Dame bestätigt meinen Essay:
    Das ist pure zentralplanerische Umverteilung, seitens irgendwelcher Beamter willkürlich festgelegt. Eben reinster Sozialismus.

    Der Steuerwettbewerb zwischen den Kantonen, wurde so durch die Hintertüre eliminiert. Und damit auch das Subsidiaritätsprinzip.

    Warum nicht gleich dieses System auch noch auf die Gemeinden ausweiten.. ?!

  4. Was für’n Kindergarten hier. Und der quengelligste und am lautesten Schreiende ist der Herr Doktor (JO).

    schäm dich!

  5. Sehr geehrter Herr Dr. Jürgen Ott

    Dass ein Autor mit Promotion ein dermasses zusammenhangloses Gekritzel von sich gibt, ist erschreckend! Und dass Sie sich genötigt fühlen, auf die allerseits harrsche Kritik einzugehen, lässt tief blicken…

    Machen Sie sich und den Bloglesern einen gefallen: Bitte hören Sie auf zu bloggen und ersparen Sie sich die harsche Kritik.

    Freundliche Grüsse

    flyingdevil

  6. @ flyingdevil

    Ist das alles, was Sie an Kritik vorzubringen haben – Sie sind mir ein Komiker.. ok, anders, aber doch vergleichbar dem Namens-Witzbold da weiter unten; ist meine (ev. unmassgebliche) Meinung dazu, sorry.
    Aber Danke für den Hinweis ;-))

  7. Herr Dr. Jürgen Ott:

    „Independent Means“ sind stets sehr begrüssenswert, aber:

    – Ihre Rechereche ist stümperhaft: Einmal schreiben Sie von „kantonalem Finanzausgleich“, dann wieder von Geberkantonen. Schon allein dessen sind sie völlig inkompetent, über den NFA zu schreiben: Sie kennen das System offensichtlich nicht. Andernfalls wäre Ihnen dieser Lapsus nicht passiert. Merke: N = National; K = Kantonal (N.B. Es gibt auch kantonale Finanzausgleiche).

    – Ausserdem: Am 28. 11. 2004 fand über den NFA eine Volksabstimmung statt. 64.4% der Stimmbürger befürworteten den NFA. Vor diesem Hintergrund bricht ihre gesamte Argumentationsführung restlos in sich zusammen!

    – Es besteht Anlass für weitere Kritik. Da Ihr Blogeintrag unhaltbar und in der Argumentation total wirr ist, wird darauf verzichtet („hopeless case“!!!)

    – Aufgrund des Gesagten ist abschliessend festzuhalten, dass Ihre einleitenden Abätze schlichtweg unhaltbar sind!

  8. Nachdem offenkundig wenige der bisherigen Kommentatoren meinen Essay ganz gelesen haben (was ich durchaus nachvollziehen kann, weil a) der Abyss bekanntlich irgendwann zurückstarrt ;-)), und wir b) ja noch zwei Jahre in der Zeit sind), gestatte ich mir im Gegenzug der Einfachheit halber auch ein quasi summarisches Feedback an diverse Autoren:

    @ Andres Müller:
    „Unsere Eigenliebe erträgt leichter die Mißbilligung unserer Meinung als die unseres Geschmacks..“ (François VI. Herzog de La Rochefoucauld).

    Und in der Tat ist das keine einzige Person, die das hier verbrochen hat, weswegen ich ja das Ganze: Procedere wie Ergebnis, in einer föderalistischen Demokratie erst recht als ungeheuerlich empfinde – im Gegensatz zu Ihnen wie auch weiteren Mitbürgern hier. Aber wie gesagt – Ihnen allen dazumal ein glückliches Händchen.. ;-))

    @ Roland Külling:
    Was auch für Sie gilt. Und was bitte schön ist hier unglaublicher – eine Exekutive, die nachträglich einfach Formeln ändert, wie es ihr gerade passt + eine Legislative, die auf Basis von Phantasiedaten den Föderalismus hierzulande aushebelt, oder vielmehr Ihre etwas arg konstruierten Vorhaltungen an mich.. ?!

    Und @ ‚waschechten‘ Goldküsten-Schweizer:
    Erstens, Glückwunsch zu Ihrem Heimatort, wenngleich ich den schöneren Blick auf Bodensee & Säntis geniessen durfte ;-)). Zweitens zwingt Sie keiner, sich von mir belehrt zu fühlen. Und Drittens – wer von uns beiden faselt hier eigentlich echt diffuses Zeugs.. ?!

  9. ein dickes Stück, den Finanzausgleich mit dem Stalinismus zu vergleichen!
    Aber dieser Artikel passt in unsere Zeit – Populismus pur. Hier trifft sich Arroganz mit Ignoranz – und mit null Respekt vor den Opfern des Stalininismus.
    Der Autor ist zu bemitleiden….

  10. Gratulation für diese präzise, interessante (und mutige) Gedanke und Analyse des heutigen Finanzwesens. Wünsche mir mehr solche freien Gedanken in den Publik-Medien, da diese sehr zu oft von Publizisten, welche, beeinflusst von Staat und Politik, die Macht-Position der heutigen Finanz-Märkte befördern, und das blinde „Herde-Verhalten“ die freie Marktwirtschaft in die Sackgasse der Diktatur der zentralen Verwaltung und Bürockratie führen.

  11. @ Banker (im Dienst!)

    Ja, dann freut mich das sehr für Sie wie für alle Ihre Kunden – dann ist hierzulande ja alles geradezu in Butter :)) Und meine Aussagen betreffen insofern nur noch unsere bedauernswerten Lebensversicherer und natürlich die PKs + LVs unserer noch bedauernswerteren Nachbarländer..

    Wobei, Ihr Immobilienportefeuille würde ich mir gelegentlich doch etwas anschauen wollen – also an Ihrer Stelle. Und um präzise zu sein, ich würde das an Ihrer Stelle sogar noch diesen Sommer tun.. :

    https://insideparadeplatz.ch/2015/03/11/weltrezession-immo-crash-ratlose-bis-brutale-regierungen-und-zumindest-fuer-die-schweiz-ein-rettungsszenario/

    Und danke für Ihren inzwischen normalisierten Tonfall – die Kommunikation geht doch so auch viel besser, meinen Sie nun nicht auch ?

  12. Herr Ott

    Wiederum weichen Sie der Sachdiskussion aus; daher wiederhole ich nochmals:

    Sie behaupten, die Schweizer Pensionskassen seien „randvoll“ mit Staatsobligationen oder mit strukturierten Produkten basierend auf Staatsobligationen und benützen dieses (falsche) Zentral-Argument dann u.a. zur Verwerfung des Finanzausgleichs.

    Weit hergeholt – nicht wahr?

    Tatsache ist:
    Die Schweizer Pensionskassen sind überwiegend in Aktien, Immobilien und Unternehmensanleihen investiert. Dies zusammen macht im Schnitt mehr als die Hälfte der Anlagen aus. Dies geht aus den Geschäftsberichten der Pensionskassen unzweideutig hervor. Von „randvoll“ mit Staatsanleihen – wie Sie behaupten – kann keine Rede sein!

    Als Banker, der Pensionskassen betreut, halte ich es für notwendig, eine solche zentrale Falsch-Aussage richtig zu stellen. That‘s it. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

    Meine Frage an Sie:
    Stimmt bei Ihnen etwas nicht mit Ihren Quellen oder hatten Sie nicht genügend Zeit zur Recherche? Kann ich Ihnen dabei behilflich sein? Oder neigen Sie einfach etwas zu Übertreibungen? – Kann ja sein, denn ohne solche Hypes werden die „Standpunkte“ ja kaum gelesen.

  13. Ich kann den Kommentatoren nicht wirklich folgen.
    Auch wenn sich der Herr Ott manchmal etwas extrem ausdrückt, im Kern hat er doch nicht ganz unrecht – vor allem im ersten Teil.
    Der eidgenössiche Finanzausgleich ist eine Schande für den Föderalismus. Über AHV, ALV, Landwirtschaftssubventionen etc. wird schon mehr als genug zwischen den Regionen umverteilt.

  14. @ Banker (im Dienst!)

    Danke für Ihren Hinweis:
    https://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=53238

    Nur:
    a) Ziemlich nichtssagend – würden Sie mir da nicht auch zustimmen wollen ? Und:
    b) Kannte ich bereits – ob Sie mir das jetzt abnehmen wollen oder nicht (wobei mir das -ehrlich gesagt- auch völlig egal ist).

    Nur, noch einmal – warum reagieren Sie denn so ‚fickrig‘ – stimmt irgendetwas etwas nicht – bei Ihnen respektive Ihrer Bank ? Etwa mit Blick auf meine Aussagen hin.. ?!

    Und falls dem so wäre; wollen Sie mir nicht einfach bitte schreiben, wer Sie wirklich sind – vielleicht könnte ich Ihnen ja sogar helfen..; also, falls Sie überhaupt mögen, dass Ihnen jemand hilft .. ??

  15. @ Anti-Mainstream

    ‚Armer Tropf‘ haben Sie von mir abgekupfert, nicht wahr ? Und das schien Sie neulich wohl ziemlich getroffen zu haben ?

    Nur sorry, es hilft Ihnen alles nichts – weder publiziere noch antworte ich unter Pseudonym. Da sollte jetzt doch auch Ihnen endlich mal klar geworden sein.

    Und was die Kommentare da unten betrifft.. Tja, auch diese Mitbürger meinte ich, als ich allen dazumal Ihr glücklichstes Händchen ihres ganzen bisherigen Lebens gewünscht hatte – was ganz offenkundig nötig ist, dieser Wunsch.. ;-))

  16. @Gegengewicht

    Zur Satire taugen Sie noch nicht; da müssen Sie noch etwas zulegen. Und mit Ihrer Antwort qualifizieren Sie sich als Leichtgewicht, jedoch nicht als Gegengewicht. – Armer Tropf.

  17. @ Gegengewicht
    (alias Jürgen Ott)

    Anstatt ablenkende Anleitung zum Lesen zu geben nehmen Sie besser Stellung zu den Kommentaren hier unten.

    Ihr Vorschlag, man möge dies in der Badi tun, ist nicht sonderlich zielführend, da dort die Ablenkung zu gross ist, und dann geflissentlich Ihre Falsch-Aussagen übersehen werden!

    Anderseits: Wenn Sie Ihr Hitze-Elaborat ausdrucken – da bin ich ganz mit Ihnen – verstehen Sie besser, was Ihnen durch die Feder gegangen ist.

    • „Wer sich von der Wahrheit nicht besiegen läßt, wird vom Irrtum überwunden.“
      Ich bin bestenfalls über Adam & Eva mit JO verwandt.

      Wenn Ihnen in der Badi die Ablenkung zu gross ist, versuchen Sie es in einer Kirche. Dort gibt es keine Ablenkung und es ist auch schön kühl.

  18. Wird definitiv Zeit für ein Gegengewicht zu den bisherigen „Komm‘-nicht-draus“ Kommentaren.
    Endlich mal ein Artikel in unseren Schnelllese-Huschhusch-Zeiten, den man nicht einfach mal flugs zwischen zwei Kaffeeschwätzchen überfliegen (pardon scannen) kann – und dann das Gefühl haben man habe alles begriffen – und aus etwas mehr als bloss einfachen Hauptsätzen besteht. Wer bereits bei diesem Artikel jammert, der soll mal zu Goethes „Faust. Der Tragödie zweiter Teil“ greifen.
    Mein Tipp: Drucken Sie sich den Artikel aus (richtig gelesen – in Papierform liest es sich besser als auf einem Smart-(Dull-)phone), nehmen Sie ihn am Wochenende mit in die Badi und lesen Sie ihn im Schatten eines Baumes in aller Ruhe, und am Montag schreiben Sie dann Ihren tiefgründigen Kommentar in welchen Punkten Sie inhaltlich einverstanden sind respektive nicht.

  19. Richtigkstellung zu Aussagen von Herrn Ott:

    Herr Ott behauptet, die CH-Pensionskassen seien „randvoll“ mit Staatsobligationen, bzw. strukturierten Produkten auf Staatsobligationen.

    Diese Aussage ist objektiv falsch und der Artikel demzufolge ungenügend recherchiert.

    Offenbar hat sich Herr Ott nicht genügend mit der Schweizerischen Vorsorge-Gesetzgebung und der Realität getätigter Anlagen der PK auseinandergesetzt, insbesondere scheint er Art. 53 BVV2 der neuen Anlagevorschriften nicht zu kennen. Dort sind auch die Begrenzungen je Schuldner und Anlagekategorie definiert.

    https://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=53238

    Hier unten zudem nur eine kleine Auswahl von Links, wo die aktuellen Anlagestrukturen einiger grosser Pensionskassen abgefragt werden können.

    http://www.bvk.ch/deu/anlagestrategie_24536.shtml
    http://www.pkgr.ch/de/index/vermoegen/anlagestruktur.html
    https://www.blpk.ch/Home/anlagen/anlagestruktur.html
    https://www.publica.ch/_file/6167/magazin-01-2015-d.pdf
    http://www.mpk.ch/objekt/4/5ba1f22f6ac72ef835ddfebdc52d381d.pdf
    http://www.cpvcap.ch/index.cfm?NavID=11
    https://www.nestle-pensionskasse.de/PortalNPK/index.cfm?objectid=1559AEDF-9027-25A9-B84D681A32ACBF27
    http://media.pensionskasse-swissre.ch/documents/GB_PK_2014_DE_WEB.pdf
    https://www.pensionskassen-novartis.ch/fileadmin/global/Buchhaltung/Jahresberichte/PK1/D_Jahresbericht_2014.pdf

  20. @ Banker (im Dienst!)

    1.) Bitte präziser lesen (wobei ich gerne konzediere, dass a) mein Essay ziemlich lang, und b) es draussen immer noch furchtbar heiss ist..): 60% – 80% (= on average von mir aus Ihre 70%) aufgelaufene Zinsen bei den Staatsschulden im Westen – und nicht in den Portefeuilles der PK’s / LV’s..

    2. ) Und falls es Sie beruhigt – ich könnte Ihnen dennoch sogar grob zustimmen:
    Deren Portfolios sind nämlich seit gut einem Jahrzehnt -seit der Annäherung an die Nullzinskante- randvoll mit strukturierten Produkten, dh mit Derivaten auf Staatsanleihen. Die angeblich mehr Rendite bei gleichem/niedrigem Risiko abwerfen..; haben ihnen die Banker zumindest so versprochen ;-))

    Gut also für Ihren job. Nur mE immer noch nicht so doll für all die Pensionisten und jene, die selbiges noch werden wollen..

    • Herr Ott:

      Ich nehme wiederum Ihre Aussage und zitiere Sie in Ihrem Wortlaut:

      „Deren Portfolios sind nämlich seit gut einem Jahrzehnt -seit der Annäherung an die Nullzinskante- randvoll mit strukturierten Produkten, dh mit Derivaten auf Staatsanleihen. …“

      Hier wiederum Ihre Schutzbehauptung: „randvoll mit strukturierten Produkten..“. Ich nehme Sie beim Wort:

      Nennen Sie mir eine Pensionskasse, die nach Ihrem Wortlaut „randvoll mit strukturieren Produkten“ ist. Und weichen Sie diesmal meiner Frage nicht aus; sondern bringen Sie reale Beispiele.

      Sie haben recht: es ist heiss, aber nicht so heiss, dass ich Ihre falschen Behauptungen unerwidert lasse, worauf Sie offenbar spekuliert haben.

    • @ Banker (im Dienst!)

      Sagen Sie mal, warum reagieren Sie denn so giftig – bin ich da unverhofft bei Ihnen respektive Ihrer Bank in ein veritables Wespennest getreten.. ?? ;))

  21. Herr Ott, ich zitiere nur einen Satz aus Ihrem verschrobenen „Standpunkt“:

    Sie schreiben:

    „Wer hingegen gesetzlich gezwungen wird, Staatsanleihen abzunehmen beziehungsweise als Hauptanlage einzusetzen, sind die Pensionskassen und Lebensversicherer, also die Träger unserer Altersvorsorge.“

    Wenn Sie sich nur ansatzweise mit unserem Drei-Säulen-System der CH-Altersvorsorge und den einschlägigen Bestimmungen des BVG und BVVII befasst hätten, würden Sie nicht einen solchen Blödsinn daher schreiben. Studieren Sie – wenn die Hitze vorüber ist – in Ruhe die Geschäftsberichte der grossen Vorsorgeeinrichtungen und konsultieren Sie dort die Zusammensetzung der Anlagen und die Anlagepolitik.

    Der IST-Zustand der Anlagen der CH-PK’s ist ein anderer als von Ihnen behauptet.
    Gemäss Ihrer schlecht recherchierten Aussage würden die Pensionskassen der Schweiz 70% Staatsanleihen im Portefeuille führen! Da haben Sie aber massiv daneben gehauen.

    Mit Ihrer Versicherungsvergangenheit müssten Sie wissen, dass Staatsanleihen spätestens seit den Nullzinsrunden nicht mehr die Hauptanlage der Pensionskassen sind! Aber offenbar passt dies nicht in Ihr schräges Gedankengebäude, sodass Sie mit Fiktionen daher argumentieren.

    Dies nur ein Beispiel wie Ihre Standpunkte jeweils auf wackligen Füssen stehen.

    • Da kann ich Ihnen nur beipflichten, Ich habe selten ein derart zusammenhangloses Geschreibsel gelesen. Selbst wenn der Kantonale Finanzausgleich nicht sonderlich perfekt wäre, den Auslgleich mit Stalins Anordnungen mit seinen tödlichen Folgen zu vergleichen ist geschmacklos, zumal es in der Schweiz nicht möglich ist das nur eine einzige Person sich derart über alles hinweg setzen könnte wie Stalin dies konnte.. Der Autor wirft ja den Architekten des kantonalen Ausgleichs diktatorisches Gehabe vor, nur weil er den Sinn hinter dem Ausgleich (wohl nur aus ideologischen Gründen) nicht erkennen kann.

  22. Herr Dr. Ott:

    Ihre Belehrungen würden Sie am besten an Ihr Heimatland adressieren.
    Als Schweizer finde ich Ihre überheblichen Belehrungen an unsere Adresse deplatziert. Sie sind mit den hiesigen Verhältnissen zu wenig vertraut, was auch aus Ihrem diffusen Standpunkt hervorgeht.