Wie viel zahlt Raiffeisen an Madame Ceregato?

Vincenz-Gemahlin soll 12 Monate erhalten – Bruder kaufte Wohnung von Raiffeisen-HR-Chef – Schwägerin auch bei Bank.

Nadja Ceregato bleibt. Geht in die Schule. Kommt zurück. Sollte doch bald gehen. Geht nun wohl wirklich. Die Schlagzeilen zur Frau von Pierin Vincenz, die lange Chefjuristin der Raiffeisen war, sind crazy.

Nun meldete die Sonntagszeitung, dass die endgültige Trennung im Gang sei; dass aber die nächste Bombe platzen könnte, wenn ihre „lange Kündigungsfrist“ bekannt würde.

In der Tat. Frau Vincenz alias Ceregato könnte offenbar bis zu 12 Monate Lohn erhalten.

„Das ist bei allen Mitgliedern der Geschäftsleitung so“, sagt eine Quelle. Es gebe sogar teilweise 24 Monate Kündigungsfrist. Eine Anfrage bei der Bank blieb bis heute morgen unbeantwortet.

Die Personalie wirft immer mehr Fragen auf. Die Raiffeisen-Führung unter CEO Patrik Gisel will sich seit Mitte 2017 von Frau Ceregato und Pierin Vincenz trennen.

Doch die Bank tat sich extrem schwer damit. Sie hatte zunächst dementiert, dass Ceregato von Bord gehen würde. Stattdessen hiess es, sie würde „aller Voraussicht nach in einer neuen Funktion zur Raiffeisen Gruppe zurückkehren“.

Anfang 2018, nachdem Ceregatos Mann Pierin Vincenz überall zurücktreten musste, hiess es bei der Raiffeisen intern, Ceregato wäre definitiv draussen.

Die Raiffeisen wollte das aber immer noch nicht offiziell bestätigen. Das tat sie erst Anfang März an der Jahrespressekonferenz. Die fand 2 Tage nach der Verhaftung von Vincenz statt.

Nun meinte CEO Gisel, eine Trennung von Ceregato sei „besser für sie und für uns„. Ein CEO, der öffentlich Kündigungsgespräche ankündigt? Noch nie dagewesen.

Und vermeldete schliesslich die SonntagsZeitung, es stünden negative News an wegen der langen Kündigungsfrist.

Kein Wunder: Ceregato ist seit Mitte 2017 nicht mehr aktiv. Gisel hat also mehrere Monate verloren, bis er endlich Gespräche mit Ceregato aufnahm.

Das heisst, die Raiffeisen hat mehrere Monate für nichts bezahlt.

Nun könnten nochmals 12 Monate Entschädigung hinzukommen. Neben allem, was bei der Raiffeisen schiefgelaufen ist, wird die Personalie Ceregato zum Never ending Drama.

Ceregato stieg am 1. Oktober 2015, am Tag 1 nach der Ära ihres Manns Pierin, in die erweiterte Geschäftsleitung der Raiffeisen auf. Nun war sie nicht nur oberste Rechtschefin, sondern auch oberste Compliance-Verantwortliche.

In dieser Funktion soll Nadja Ceregato jährlich gut eine halbe Million Franken erhalten haben. Ihr Mann hatte dank einem Abgangsdeal mit 15 Prozent Minderheitsanteil an einem Private-Equity-Vehikel der Raiffeisen anderweitig profitiert.

Wie Vincenz nistete sich Ceregato tief in der Raiffeisen ein. Ihr Ex-Lover ist Roland Schaub. Der war ihr einstiger Vorgesetzter als Rechtschef.

Doch Ceregato dominierte. Später übernahm sie auch offiziell das Ruder, Schaub blieb in wichtigen Rechtsfunktionen.

Auch Schaub wurde wie Ceregato in die erweiterte Geschäftsleitung gewählt, als Vincenz ging. Und: Schaub hat sich eine Wohnung in der Nähe von Nadja Ceregato gekauft. Er bleibt in Rufdistanz.

Der Bruder von Ceregato, Mirco Ceregato, wohnt ebenfalls im Appenzeller Kaff. Er hat eine Wohnung erworben vom Chef des Personalbereichs der Raiffeisen, wie eine Quelle sagt.

Selbst dieser Klüngel ist noch nicht alles. Denn die Frau von Mirco Ceregato, Anwalt einer bekannten Zürcher Wirtschaftskanzlei, ist ebenfalls im Banking.

Wo? Bei der Raiffeisen, Stupid.

Nicht irgendwo in der Pampa, sondern in der Zentrale in St. Gallen. Und dort an einem besonders heiklen Ort: in der Rechtsabteilung.

Also bei Nadja Ceregato.

Hat die Rechtschefin ihrer Schwägerin einen Job im Headquarter verschafft? Wie lief der Wohnungsdeal zwischen dem Raiffeisen-Personalchef und dem Bruder der Rechtschefin?

Er soll finanziert sein mit einer Raiffeisen-Hypothek. Diese könnte günstig sein.

Das Beispiel zeigt, was in der Raiffeisen in den letzten 20 Jahren passiert ist. Das Königspaar Vincenz hat in St. Gallen ein eigenes Herrschaftsreich aufgebaut.

Mit Pierin Vincenz als CEO und Nadja Ceregato als seine Rechtschefin.

Deren Bruders Kanzlei erhielt zahlreiche Aufträge, laut Stimmen hatte Bruder Mirco den Kauf der Basler La Roche für Raiffeisen-Tochter Notenstein begleitet.

Mircos Ehefrau arbeitete bei der Schwägerin, die Wohnung kam vom HR-Chef.

Die Gemeinde der netten Familie Ceregato und ihrer Vertrauten in den saftigen Appenzeller Voralpen erhält noch eine pikante Note.

Dort residiert auch Konrad Hummler. Hummler verkaufte Anfang 2012 für einen aus heutiger Sicht unglaublich stolzen Betrag von 577 Millionen Franken seine Wegelin-Bank.

An die Raiffeisen. An Pierin Vincenz. Mit der Unterschrift für die richtige Prüfung der Bücher von …

Frau Ceregato Vincenz.

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153 Kommentare zu “Wie viel zahlt Raiffeisen an Madame Ceregato?

  1. Man regt sich immer über diese Familiengeschichte bei der Raiffeisen Bank auf………kenne aber bisher keinen der Geld verloren hat…..kann mich mal jemand aufklären wer hier persönlich geschädigt wurde…die Einzigen welche bisher wirklich einen Nachteil haben sind die, welche zur Zeit auf Staatskosten logieren müssen….Bin gespannt wer hier wirklich das Opfer ist am Ende des Tages !

    • ich fühle mich geschädigt, in dem ich der Raiffeisenbank immer noch zu viel Zinsen und Gebühren bezahle um solche Sauereien mitzuzahlen!

  2. Schon fast peinlich , wie sich die Finma nun im Blatt mit fünf Buchstaben wie ein Gockel oder Pfau aufpluster! Gegen PV kann die Finma keine Sanktionen mehr erheben, PV hat die Höchststrafe selbst umgangen bzw akzeptier.
    Überhebliche Gockel wie der UR, der mit seiner Gewinnmaximierung die 6 in die Spaltung getrieben hat.
    Der Schweizer Bankenplatz braucht wieder einen « Patron » der eine Vision hat, für die Eigentümer und Verantwortung ggü den Angestellten und der Schweiz wahrnimmt und nicht einfach wie in der letzten Bananenrepublik die eigene Tasche mit Sesterzen füllen will.

  3. Fazit:
    Falls – wenn überhaupt ein Job in der Bank ansteht: goldener Fallschirm sichern. Nicht zu Beginn, sonst wird daraus nix, aber: mache Dich unentbehrlich und gefährlich. Neudeutsch: Networking (vormals Filz) das zieht immer (noch). Bei der nächsten Beurteilung: Vertragskonditionen anpassen lassen. Für die gute Reputation werden alle „soft“-Konditionen durchgewinkt. Dafür gibt es keine internen Richtlinien. Unser Rechtssystem erlaubt immer noch die freie Gestaltung von Verträgen. Clevere MA sind gefragt, die schauen aber auch für sich selber. Tja, wo sind die Cleveren???

    • Die Zensur auf IP ist mittlerweile schon etwas lächerlich !!!
      Das sollte heissen:
      „Ist die RB Zentrale am Roten Platz in St. Gallen eigentlich auch ein „Pärchen-C…. Club ?
      Oder muss das alles immer iuristisch korrekt unter der Unschuldsvermutung vormuliert werden damit es den Lesern dämmert?

  4. PV ist doch schlicht der knorrige Schaukasper der Bankenszene, der jetzt öffentlich verbrannt wird. Dabei gäbe es noch ganz andere Lausbuben, die in einem schön austarierten Korruptionsklüngel zwischen VR und KL sich schamlos die Taschen füllen (können). CS ist das beste Beispiel: Mieseste Performance der Grossbanken weltweit aber geile Boni ausschütten. Da ist es auch höchste Zeit auszumisten! Da hat auch der VR sicher ein paar Fragen zur Getreuen Geschäftsführung zu beantworten!

  5. …die ganze Story rund um den NCeregato Clan wäre eine tolle Vorlage für einen Wirtschaftskrimi….Eitle Big Bosses lassen sich durch charmant verpackte Kaltblütigkeit überrumpeln und ermöglichen es Hinterleuten so, ganze Finanzinstitute für ihre Zwecke zu instrumentalisieren….unglaublich spannend…der smarte PV lässt sich benutzen und zahlt den maximalen Preis dafür…er landet auf dem Abfallhaufen der Bedeutungslosigkeit im Bankenland Schweiz…

    • wie war das nochmal… die finma ist in trägerschaft der nationalen banken. das muss die rechtstaatlichkeit und rechtssicherheit sein, um die einen die ganze welt anneidet.

  6. Der VR von Raiffeisen Schweiz scheint von der Sache überfordert zu sein. Dabei ist doch klar, was getan werden muss:
    1. Ceregato raus (sofort, fristlos, keinen Rappen Abfindung!)
    2. Medienkonferenz ankündigen: Gisel und Schaub geben sofortigen Rücktritt. Externer (!) ad interim CEO wird eingesetzt; Start Ermittlungen durch Dritte; Veröffentlichung Deloitte Bericht
    3. Neuer, erfahrener VRP wird eingesetzt. Gleichzeitig wird der VR auf 7-9 Personen verkleinert
    4. Neuer CEO wird dauerhaft eingesetzt
    5. Verbleibende „Freunde Gisels/ Vincenz“ auf GL-Stufe werden ausgetauscht: Auer, Hodel, Poerschke, allenfalls Olmensdahl (wenn IT Migration nicht picobello klappt)
    6. Säuberung von FS1/2 von Freunden Gisels / Vincenz
    7. Radikales Kostensenkungsprogramm Raiffeisen Schweiz, Entwicklung effiziente Supportfunktionen Raiffeisenbanken
    8. Vermutlich Verkauf Notenstein

    • @Treuhänder: Super formuliert! Bin fadengerade mit dem Vorschlag vom „Treuhänder“ einverstanden. Dass Ceregato fristlos und ohne Entschädigung auf die Strasse gestellt wird, ist ja wohl selbstverständlich.
      Beim Not-„Verkauf“ der Notenstein wird sich dann rasch erweisen, dass dieser Zombie kaum mehr etwas wert ist und dann wird das wahre Ausmass der Wegelin-Notenstein-Atombombe sichtbar!

  7. Frage an die Experten: Die 2 Herren sind nun seit einem Monat in U-Haft… wie lange darf/kann es legal noch dauern, bis die ermittelnden Behörden mit einer offiziellen Stellungnahme endlich Licht in’s Dunkel schaffen müssen..???

  8. @Hans-Günter

    Vertrag ist Vertrag und dieser scheint rechtlich wasserdicht zu sein. Andererseits ist zu berücksichtigen dass Frau Ceregate ups Entschuldigung Ceregato nach dieser Episode schwer vermittelbar sein wird (leider keine weisse Weste, vielleicht hilft der Ueli?). Ergo ist sie auf diese Mittel angewiesen, da der Raiffeisen-Selbstbedienungsladen geschlossen wurde und zwar nicht vorübergehend. Zudem dürfte das Nepotismus-Modell in St. Gallen nachhaltig ausgedient haben. Mal sehen wie sich die Beratungsresistenz darstellt; die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Cheers!

  9. Tja, diese Mist und Spiele sind nicht anderes als eine Form von Dekadenz…. unsere Römische Reich ist deswegen unter gegangen!
    Sehen sie gewisse Parallelen oder denken sie es könnte noch so weiter gehen?
    Während des zweiten Welt Krieg sind eben die „out“ wie Einstein und anderen europäische Wissenschafter, die dann USA so gross gemacht haben…
    Somit ist out zu sein, sehr gut hier. Applaus, Applaus an alle „noch Weiss“ und out!😁😁
    „(Denique) nullum est iam dictum, quod non dictum sit prius.“
    Freie Übersetzung: „(Schliesslich) gibt es ja nichts mehr zu sagen, das nicht früher schon gesagt worden wäre!“

  10. Lieber Herr Hässig
    Von einem Appenzellerkaff zu sprechen ist so was von daneben.
    Was würden sie sonst schreiben, wenn nicht über den Vincenzclan?
    Wieso übrigens schonen sie den CEO und die doch eher unbedarften Verwaltungsräte?
    Benötigen sie Hilfe bei diesen Namen und deren „Fähigkeiten“.???

    • …auch vögel wie sie pfeiffen hin und herr und mit dem name leader passt das ganze zur schweiz! wenigstens kennen die den name von lukas hässig!

    • Mann muss nur einen Buchstaben beim Ex-VRP um eine Position Verschieben, schon herrscht Klarheit: Rüeg-Gschtürm!

    • Ich empfinde es als sehr treffend. Also nicht daneben. Und warum sollte nicht Licht ins Dunkel dieses Clans aus dem Nucleo des Fortschritts gebracht werden? Benötigen Sie Hilfe dabei, sich der Realität zu stellen?

    • Appenzellerkaff? Sie stossen sich am „Kaff“?
      Ach, zum Teufen! Das ist doch egal.

  11. Aber was soll man den von der Person Pierin Vincenz überhaupt anderes erwarten?

    Nichts, und Niemand braucht Nichts!

    • Die Krisch und der Schaub werden sich nach der letzten Pleite wohl hüten, nochmals einen „Droh-“Brief zu verschicken. Wenn doch, dann bitte sofort veröffentlichen, Herr Hässig.
      Vielleicht tut die Krisch mal was sinnvolles und schreibt die Medienmitteilung zum erwarteten und überfälligen Abgang von Gisel und Schaub vor. Nicht dass es da wieder Rechtschreibfehler drin hat.

  12. Kein Würstchen zu klein,
    um nicht auch ein Direktor (im Legal) zu sein.

    Und ist es auch noch so limitiert,
    was glaubst Du, wie es reüssiert.

    Egal wie gross die Wissenslücke, die klafft,
    sein Aufstieg ist kometenhaft.

    Viel wissen muss man nicht, um die Karriereziele zu erreichen,
    egal ob in der Stadt oder in der Provinz,
    die Gesetze sind überall die gleichen,
    ob in Zürich oder in Binz.

    Aber wenn das Würstchen dann mal entscheiden oder sonst etwas leisten soll,
    dann wird es natürlich schwierig,
    dann ist es nicht mehr so toll.

    Dann geht es dem Würstchen an den Kragen,
    dann ist Schluss mit den schönen Tagen.

    Dann entweicht ganz schnell die Luft aus dem Ballon,
    und fürs Würstchen gibt es nur noch Spott und Hohn.

    Drum merke es sich die Moral von der Geschicht:
    Der zu hohe Aufstieg bekommt dem Würstchen nicht.

  13. Bei einer normalen Bank würden die Kunden langsam mit den Füssen abstimmen. Dies wird der Raiffeisen nicht passieren. Die meisten Kunden sind auch Genossenschafter. Diese Genossenschafter sind vor allem ihrem lokalen Bank-Vorsteher verbunden. Das sind ja in der regel auch Banker nach den Vorstellungen der Genossenschafter. Diese lokalen Banker können und wollen die Zentrale in St. Gallen kaum kontrollieren oder beaufsichtigen (Statuten). Am Schluss beissen die Genossenschafter auf die Zähne und zahlen Fr. 100.- Kapital nach. Die Sache ist damit gegessen.
    Der 1. der dies gemerkt hat heisst Vinzenz. Genial oder genial daneben? es funktioniert. Dazu bracht man halt ein bisschen Grips!!

  14. L.H. Danke für die Infos!
    Ein „Liebesleben“ wie es nur in einem gut gelüfteten Bett funktionieren kann?
    Wer ist verantwortlich für diese Tollhaus?
    Verantwortliche der Raiffeisenbanken und vor allem Delegierte! Sie alle profitieren scheinbar von der gut funktionierenden Lüftung?

    Dafür wird irgendwo eine übel riechende Bankstelle geschlossen?

    FINMA als von Ökonomen und Justiz beauftragte Aufsicht des Bankenwelt. Symptombekämpfung at his best!

  15. Auch bei der sozialen Raiffeisen greift man zu wenn man kann und so lange es geht. Da ist kein Unterschied mehr zu anderen Grossbanken. Selbstbedienung allerorten. Man kann froh sein, dass die Dame nicht 3 Jahreslöhne erhält wie die abgetretene SP-StR Cl. Nielssen. Da soll mal einer sagen, nur bei den Financiers werde abgezockt. Auch SPler wissen: Nur Bares ist Wahres …

  16. Zum Glück bin ich nicht Kunde von Raiffeisen.
    Und wenn ich Frau Ceregato wäre, würde ich mich schämen…

  17. Ob sie nur x oder y Monate bezahlt bekommt, entspricht halt ihrem Vertrag. Und ob der nun den Kommentatoren und auch LH passt oder nicht, ist nicht unser Bier. Raiffeisen hat nun einmal Aufsichtsorgane und diese haben das verabschiedet. Punkt, der Rest ist eine reine Neid Debatte, und da sind die Schweizer mittlerweile sogar ihren nördlichen Nachbarn überlegen. Und nüchtern betrachtet, hätte es Aduno nicht gegeben, gäbe es aller Wahrscheinlichkeit auch keine Strafanzeige von Raiffeisen. Und wenn die Genossen ihren Organen glauben, bitte ist das mein Problem? Nein

    • Bei unserem „nördlichen“ Nachbarn wären die alle schon aus dem Verkehr gezogen (siehe Zumwinkel in Handschellen) und die Zeitschrift Bunte hätte den Rest getan. Wieso haben wir so viele Nonperformer und all ihre Anhängsel aus Deutschland in unseren Grossbanken? Wär’s Aduno nicht gewesen, dann was anderes. Raiffeisen muss mit aller Macht und aller Kohle alles zuschütten und das geht nicht ohne Kollateralschaden. Mit den Genossenschaftern haben Sie recht. Uns betrifft’s trotzdem: die Raiffeisen ist systemrelevant und wenn die hopps gehen dann zahlen wir und diese Xxxxx geniessen ihre überdurchschnittlich aufgepeppte Pensionen, lachen sich ins Fäustchen und zeigen uns den Finger.

      https://insideparadeplatz.ch/2012/05/29/die-rolls-royce-pk-des-raiffeisen-bosses/

    • @Hans-Grüter

      Ceregato hat bereits Mitte 2017 ist Sabbatical angetreten. Warum wurde ihr Vertrag nicht bereits damals gekündet? – es war ja allenfalls sowieso eine neue Position bei Raiffeisen vorgesehen. Warum so spät? Warum nochmals ein Jahr Lohn?

    • Da haben Sie absolut recht. Andererseits müssen Leute, welche in der heutigen Zeit solche Verbandelungen zulassen und akzeptieren damit rechnen, dass ihnen dies bei der geringsten Ungereimtheit vorgehalten wird. Unabhängigkeit muss auch dem Anschein nach gegeben sein. Bei RF war dies bei sehr wichtigen Chargen offensichtlich nicht der Fall. Ein absolutes no-go. Die gesamte VR Equipe, welche das akzeptiert hat, war und ist unbrauchbar. Das es eine FINMA bei einer systemrelevanten Bank akzeptiert hat ist ein Skandal.

    • Schon mal was von fristloser Kündigung gehört? Frau Vincenz hat die Deals abgezeichnet, für welche ihr Gemahl in U-Haft hockt. Haben Sie wirklich den Eindruck, dass unter diesen Umständen Raiffeisen die Fortführung des Vertrags zumutbar ist? Lesen Sie doch mal OR 337genau durch.
      Ich würde Frau Ceregato-Vincenz fristlos kündigen und sofort eine Investigation starten. Ich glaube kaum, dass sie gegen die fristlose Kündigung klagen würde. Und wenn doch, dann wäre das für die Öffentlichkeitswirksam nur positiv.
      Raiffeisen muss sich endlich von dem „System Vincenz“ distanzieren. Ceregato, Schaub (offenbar Ex-Lover Ceregato!), Gisel müssen alle so schnell wie möglich raus aus der Organisation!

  18. Die Frage nach der Abgangsentschädigung von Frau Ceregato Vincenz ist meines Erachtens nicht die entscheidende.

    Frau C. hat – wenn diese Berichte stimmen – wiederholt die Kanzlei Ihres Bruders für sogenannte „unabhängige“ Gutachten beauftragt.

    Wieso lässt es die FINMA bei einer systemrelevanten Bank zu, dass die Compliancechefin mit dem CEO offiziell verbandelt ist? War der FINMA bekannt, dass Gutachten an „befreundete“ Kanzleien ausgegeben wurde wie bei Wegelin, Investnet etc.? Wir wissen, dass die FINMA diesen Blog mitliest und einige Nahestehende schreiben, dass die FINMA keine Staatsanwaltsanschaft ist. Letzteres ist richtig, aber hier muss – wenn diese Informationen stimmen – ein Zeichen gesetzt werden, lebenslanges Berufsverbot und hohe Konventionalstrafe, schon alleine um den Ruf des Schweizer Bankings zu wahren.

    ‚Wo Rauch ist, ist auch Feuer‘ sagt der Volksmund. Das systematische Auslagern von Gutachten an befreundete Kanzleien, das Auftauchen von versteckten Firmen, der Kauf von Gütern mit Krediten des Arbeitgebers scheint ja System gehabt zu haben. Bildlich gesprochen, ein Schuss mit der Schrottflinte könnte hier noch ein ganzes Dutzend an Leichen an die Oberfläche bringen.

    Man darf daher hoffen, dass die Staatsanwalt auch bei Frau C. ermittelt, denn für jeden Normalsterblichen sieht es so aus, als ob es nicht (nur) ein System Pierin Vincenz gewesen ist, sondern ein System Ceregato. Zampano, Zeit auszupacken!

    Es gilt auch hier die Unschuldsvermutung.

  19. Die Bank Vontobel gratuliert ihrem PARTNER „Raiffeisen“: NZZ S. 2
    Auf einen solchen Partner kann man wirklich stolz sein.

    Wie blöd sind eigentlich PR-Leute? Die Bank Vontobel ist offensichtlich von ihrem eigenen Marketing-Affen gebissen (https://insideparadeplatz.ch/2017/10/12/vontobels-affen-monster-werbung-bewegt/)

    Aber eben:
    Kann ja nicht erstaunen in einer Zeit, wo Ethik-Kurse für Banker hochverdiente Compliance-Spezialisten wie N. Ceregato, Boris Collardi, Bernhard Hodel und andere produzieren.
    https://insideparadeplatz.ch/2018/03/23/russen-eklat-bei-baer-compliance-der-wuerste/

    Der CH-Finanzbereich erinnert an einen Markt: Nur (Compliance-)Würste und (Ethik-)Gurken und unter den Kisten viel verdeckte Sch…..

  20. Zustände in St.Gallen seit Jahren und Finma in Bern und der VR schauen zu und winken alles durch.

    Wir verkommen zur mafiosen Bananenrupublik
    Wohl bekomms!

  21. PV und NC sind doch das ideale Paar. Gierig, kaum Stil und Anstand. Auszeit nehmen, zu Hause hocken auf Kosten der Raiffeisen Community! Penner haben mehr Respekt verdient als die beiden Figuren!

  22. Verschwörungstheorie 1:
    Könnte es sein, dass sich PG deshalb so an seinen Job klammert um zu verhindern dass Raiffeisen eine Anzeige im Bank Wegelin Fall macht?
    Bis jetzt wird ja nur im Fall Aduno ermitteln, Raiffeisen hat auch nur in diesem Fall Anzeige erstattet.
    Mir fällt auf dass in diesem gesamten Geplänkel um PV der Fall Wegelin (ausser auf IP) nie diskutiert wird.
    Im Vergleich zum Wegelin Fall flossen bein Aduno-Deal ja nur „Peanuts“; bei den 577 Millionen für die Wegelin wäre für „involvierte“ Personen viel mehr drin gelegen sein.
    Auch NC ist ja nur ein Bauernopfer damit die wahre „S….“ nicht ans Licht kommt.
    Eine (bedingte) Strafe sässe doch PV auf einer Backe ab … nachher lässt es sich umso fürstlicher leben.

    • Also in der Gegend St.Gallen ist es seit etlichen Tagen das Hauptthema: Wann endlich platzt die Wegelin-Notenstein-Atombombe?
      (Es ist jedem einigermassen informierten Zeitgenossen klar, dass da noch gewaltige Ungereimtheiten wegen dem vielfach überhöhten Kaufpreis = Mondpreis ans Tageslicht kommen werden!)

    • Klingt irgendwie sehr plausibel. Finma! Staatsanwaltschaft! Sofort ermitteln, bevor da wieder die Kollusion beginnt! Der ganze Fall buhlt mit dem Postautoskandal um den grössten Wirtschaftskriminalitätsfall der Schweizer Geschichte!
      Und Bitte an alle Mittwisser: tun sie das richtige und melden sie ihr Wissen am richtigen Ort (also Lukas Hässig). Der wird das dann schon richtig behandeln…

    • Dieser gestrauchelte ex Wegelin-Zampano, Konrad Hummler, sollte auch dringendst „abgeklopft“ werden. Er gibt ganz komische, verdächtig ausweichende Antworten, wenn er auf Vincenz & Co. angesprochen wird. Er nervt in der Gegend St.Gallen auch mit seinem penetrant inszenierten, hochnäsig daherkommenden „Gutmenschentum“. Seine einst vollmundigen, wortgewaltigen Ankündigungen haben sich inzwischen als billiger Schall und Rauch entpuppt…

    • Wie steht es mit dem von der Justiz legalisierten Diebstahl von Volkseinkommen zugunsten wenigen Auserwählten?

      Die AG Form der Zentralbank, welche das Aktienkapital, wie alles Geld seit jeher aus dem Nichts selber schöpft und nicht Pleite gehen kann, verschenkt Renditen an Private!

      Eine legalisierte Schweinerei und keiner merkt es?

  23. Die Weltkarte muss neu gezeichnet werden. Denver und Dallas liegen neu im Balkan und sind Vororte von St. Gallen.

    • So ein Blödsinn – die Weltkarte muss keinesfalls neu gezeichnet werden, schon gar nicht wegen einer Causa Vincenz und RB-CH.

      Es ist weit mehr als höchste Zeit, dass die Chäslis von der längst überholten Vorstellung (sofern sie jemals zutreffend war) wegkommen, dass die SchweizerInnen lauter Saubermänner und -frauen seien. Vielmehr stünde es uns allen gut an, unser Eigenbild ehrlich zu reflektieren und uns nicht schlechter, aber auch nicht besser machen als Menschen in anderen Weltregionen. Dies würde die Glaub- und Vertrauenswürdigkeit der CH viel nachhaltiger fördern als solche diskriminierende Vorurteile von sich zu geben, wie dies der Berner Oberländer und I. L. Egales (cf. weiter unten) in ihren Kommentaren tun.

  24. Na, dann bleibt ja alles unter einer Decke 😉
    Wohin fließen eigentlich die laufenden Zahlungen, auf die gesperrten Konten?

    • @IP
      Liebe Zensoren,
      leider wurde mein obiger Satz etwas verkürzt wiedergegeben, es war da ja noch die Frage, ob die Gelder eventuell ins Ausland (ihr wisst schon wohin …;-) fließen?

  25. Nachtrag: „Ex-Lover ist Schaub“ – ist das nicht der, der „Abmahnungen“ an Journalisten schreibt? Ist er sogar involviert in die Ermittlungen?
    Das ist doch untragbar! Der muss sofort aus dem Amt raus!
    Langsam wird auch klar, warum Gisel im Amt bleibt, obwohl selber so schwinmfähig wie die Titanic nach dem Eisberg! Das ist ein einziger Misthaufen, der notdürftig von Gisel zugedeckt wird.
    Und die Banken draussen scheinen dem üblen Spiel (auf ihre Kosten!) einfach zuzusehen, ohne irgendetwas zu unternehmen!

    • Misthaufen hat es allerorts in der Finanzbranche! Entweder du gehörst zum Mist oder du bist out. Da kannst du noch so gute Arbeit abliefern, nur wer dazugehört wird erhört. So läuft das „Spiel“ seit eh und je. Krass, was sich die „edlen“ Leute der Teppichetagen alles so leisten. Neben PV sollten eigentlich noch viele mehr von denen einsitzen.

    • 1) – ja genau – das ist der … 🙂
      2) – ein Misthaufen, der nicht stinkt (hab gerade an einem Geldschein geschnüffelt)
      3) – Das Schweigen der Lämmer … äh Bänker (koste es was es wolle)

  26. Eine richtige schamlose Klüngelei und ein richtiger Selbstbedienungsladen. Ihr Sabbatical ist bereits viel zu lang. Normalerweise werden 1 – 3 Monate von der Firma übernommen, was darüber hinausgeht muss mit Überzeit, Ferien und unbezahltem Urlaub abgedeckt werden. Braucht jemand länger, so muss man an der Qualifikation und Motivation zweifeln. Für ihre Rolle wäre eine Kündigungsfrist von 3 – 6 Monaten angemessen und zudem ausreichend, um eine Nachfolge zu regeln. Eine Abgangsentschädigung ist in ihrem Alter und bei ihrer Betriebszugehörigkeitsdauer keinesfalls geschuldet. Ein Kaderreglement sollte für ihre Stufe nicht mehr als 2 bis 4 Monatslöhne vorsehen. Wenn ein CEO und VR nicht in der Lage sind, solche durchaus grosszügige Massstäbe durchzusetzen, dann sind sie selbst unfähig und ihr Geld nicht wert.

    Die Genossenschaften und ihre Delegierten müssen jetzt hart durchgreifen und dafür sorgen, dass diese Serviceabteilung der einzelnen Raiffeisenbanken, mehr ist diese Zentrale in St. Gallen nämlich nicht, wieder vernünftigen und angemessenen, genossenschaftlichen Grundsätzen entspricht. Wenn die Delegierten das nicht tun, dann werden sie demnächst selbst unter die Räder kommen. Die ganze strukturelle Governance muss grundlegend geändert werden.

  27. Als hätte die Familie Vincenz Raiffeisen nicht schon genug geschadet. Jetzt soll auch noch eine Abfindung fliessen! Lösung: Fristlos Kündigen (die Fortsetzung ist definitiv unzumutbar!) und gegen sie zu ermitteln beginnen (Spesen, Reglemente etc). Dann schauen, ob sie klagt (eher unwahrscheinlich).
    Sicher nicht zahlen!
    Gisel wird natürlich zahlen. Aber er ist ja eh dem Amt nicht gewachsen und müsste selber gefeuert werden.

    • Ja, es ist ätzend, wie lange sich Gisel schon am Klammergriff hält. Gisel weiss ja selbst, dass er bei Raiffeisen und in der Finanzbranche keine Zukunft mehr haben wird… (Er wird bald wie der Pierin, der Schaub, die Nadja Ceregato etc. in der Bedeutungslosigkeit versinken.)

  28. Bisher war ich der Ansicht der Balkan liegt
    südlich von Wien : 200 km und weniger. Beim

    Ganoven – Geplänkel und Bescheissertum um Raiffeisen und Zugewandte , muss ich die Grenze nun in St. Gallen und Appenzell (I) ziehen. Fazit : dieser Klüngel wird noch Jahre Gesprächstoff liefern, die honorigen Hauptdarsteller fallen, einer nach dem anderen ins Teufner Jaucheloch ! Es stinkt 😷 zum Himmel.Die Finma spendete Deodorant, bis zum Gehtnichtmehr .

    • Wir sind doch auch nur eine kleine korrupte Bananenrepublik. Wieso hat denn die Finma nicht schon lange ebenfalls gegen Pierin Vincenz wegen Vortäuschung falscher Tatsachen eingeklagt?

    • Wie die Menschen doch schnell vergessen und sich stereotype Bilder jeglichen Genres hartnäckig in den Köpfen halten……

      I. L. Egales setzt „Balkan“ gleich mit „Ganoven-Geplänkel“ und „Bescheissertum“ gleich – eine undifferenzierte und diskriminierende Aussage per se, ganz abgesehen davon, dass Ganoven-Geplänkel und Bescheissertum keine Grenzen kennen, schon gar keine Landesgrenzen.

      Abgesehen von dieser verwirrten Vorstellung der Grenze zum „Balkan“ – die „Grenze“ wegen der Causa Vincenz und RB-CH bei St. Gallen und Appenzell neu zu ziehen, ist um Potenzen verwirrter und kurzsichtiger, da sie jegliche Mauschelei, Klüngelei und unsittliche Absprachen in der Wirtschafts- und Finanzwelt auf Schweizer Boden – insbesondere nach wie vor am Zürcher Paradeplatz – ausblendet.

    • Wie die Menschen doch schnell vergessen und sich stereotype Bilder jeglichen Genres hartnäckig in den Köpfen halten……

      I. L. Egales setzt „Balkan“ gleich mit „Ganoven-Geplänkel“ und „Bescheissertum“ gleich – eine undifferenzierte und diskriminierende Aussage per se, ganz abgesehen davon, dass Ganoven-Geplänkel und Bescheissertum keine Grenzen kennen, schon gar keine Landesgrenzen.

      Abgesehen von dieser verschrobenen Vorstellung der Grenze zum „bösen Balkan“ – die „Grenze“ wegen der Causa Vincenz und RB-CH bei St. Gallen und Appenzell neu zu ziehen, ist um Potenzen verschrobener, da sie jegliche Mauschelei, Klüngelei und unsittliche Absprachen in der Wirtschafts- und Finanzwelt auf Schweizer Boden – insbesondere nach wie vor am Zürcher Paradeplatz – ausblendet.

      Zurzeit mag es im St.Galler- und Appenzeller-Land etwas mehr zum Himmel stinken als in anderen CH-Regionen – dies u.a. wegen der bereits früher erfolgten flächendeckenden Versprühung von Deodorant in diesen Regionen – und zwar nicht nur von der FINMA….

  29. Bei allem Respekt. Zuviel Gossip, Gerüchte. Unterstellungen, böswillig.

    Sie kennen den Auflösungsvertrag zwischen Ceregato und Raiffeisen Schweiz nicht. Das eine Abgangsentschädigung folgt ist normal in diesen Rängen. Frau Ceregato ist nicht PV, selbst wenn sie mit ihm verheiratet ist. Sie hat sich nicht selber bei Raiffeisen Schweiz angestellt. Auch die Finma hat nichts zwingendes beanstandet.

    Wenn ein Bankangestellter eine Wohnung an jemand anderes verkauft, geht das sie — glaube ich — nichts an. Das ist nur polemisch und armselig von ihnen.

    Und dass man sich im beschaulichen St. Gallen kennt, ist auch nichts neues. Selbst in Zürich kennt man sich unter Banker. Da gehen auch „Clans“ bzw. ganze Teams con der einten zu anderen Bank. Und wenn ein höherer Chef geht, oder gehen muss, folgen Abgänge von Geföhrten — mit Abgangsentschädigungen.

    Tun Sie bitte nicht so scheinheillig. Das ist widerwärtig.
    Ich hoffe Sie werden einmal kräftig vor Gericht gezogen.

    • Herr Hässig hat unbestreitbar gute Quellen 😈. Deshalb haben sich alle sogenannten “Gerüchte“ von IP praktisch immer als Wahrheit herausgellt. Weiter so LK! 👍🏻👍🏻👍🏻

      Habe Frau Ceregato mehrmals geschäftlich bei RCH erlebt. Hätte sie sich nicht via Schaub > Vincenz „befördern lassen“ 💁🏼‍♀️, hätte sie es nie bis in die EGL geschafft. Auf jedenfall nicht mit überdurchschnittlichem Fachwissen🤷🏼‍♀️.

    • Sie scheinen Recht von Unrecht auch nicht so genau zu nehmen. Haupsache der Reibach stimmt. Was wiederwärtig ist , ist die Einstellung und Haltung Ihrerseits und der Akteure. Armselig ist Ihre haltung zu Recht und mein und Dein.

    • Bezüglich der Wohnung haben Sie recht, wenn die Transaktion ordentlich und gesetzlich konform angeschlossen wurde. Wurde das und wissen Sie das ?

      Bezüglich Abgangsentschädigung: „Gemäss Art. 339b OR hat der Arbeitgeber eine Abgangsentschädigung nur dann auszurichten wenn der ausscheidende Mitarbeiter mindestens 50 Jahre alt ist und während zwanzig oder mehr Dienstjahren beim Arbeitgeber . . . . und dann gibt’s diesbezüglich noch einen Zusatz bezüglich Pensionskasse.

      Ein kleiner Tipp, beim Kaffee das nächstes Mal einfach den Zucker weglassen.

    • Eine „Abgangsentschädigung“ ist alles andere als normal. In so einem Fall wäre das sogar eine unglaubliche Dreistigkeit. Aber Gisel ist alles zuzutrauen, vermutlich weiss Ceregato zu viel!

    • @ D. Umm Heit

      Die Vernachlässigung der selbstverständlichen Befangenheit von Frau Ceregato, Ehefrau von Vincenz, ist verantwortungslos. Stichwort: „Checks and Balances“.

      Die Assoziation mit „Dummheit“ ist leider passend.

      Frau Ceregato hat masslos vom System Raiffeisen profitiert und hat dafür die Konsequenzen zu tragen.

    • Der deutschen Sprache noch unfähig , aber dumm genug Schleimereien zu St. Gallen und Raiffeisen von sich zu geben🤨🤨🤨. Guter Rat teuer und umsonst! Könnte bei Notenstein arbeiten?

    • „Selbst in Zürich kennt man sich unter Banker. Da gehen auch „Clans“…“
      Sie ahnen vielleicht gar nicht, welchen Schaden Sie mir ihrer fadenscheinigen Textualisierung anrichten, wenn sie den Zürcher Finanzplatz in das selbe Licht rücken.

  30. Ich fasse mich kurz:
    Diese Klüngelei ist zwar wohl nicht strafbar, aber schlicht und ergreifend eine Riesensauerei.

  31. Was regen wir uns auf! Vincenz wollte viel Geld verdienen und hat das getan. Seine Frau hat auch ordentlich beigesteuert. Und jetzt…. wundert das irgendwen? Die kommen alle davon, soviel ist klar und wenn es eine Strafe gibt, lacht sich Vincenz darüber schlapp. Unsere Manager bauen unsere Unternehmen offenbar erfolgreich ab, während sie selber immer reicher werden. Der Lauf der Zeit.

    • Da wäre ich mir nicht so sicher. Spätestens wenn die dubiosen Hintergründe des Wegelin-Notenstein-Deals auffliegen, könnte es bei Pierin und Nadja ans Privatvermögen gehen…. Gemäss Pierin’s Steuerausweis kann er dies dann nie und nimmer stemmen!

    • Nochmals zur Erinnerung:
      Es war Pierin Vincenz, welcher bei seinem Amtsantritt solche Vereinbarungen eingeführt hatte.
      Abgangsentschädigungen bis zu 2 Jahressaläre zuzüglich Bonus für die Teppichetage!
      Unter was geht nun Nadja Ceregato?
      Das“normale“ Fussvolk hat entweder 3 oder 6 Monate Kündigungsfrist ohne Zustupf!

    • Ich glaube nicht, dass das Privatvermögen der beiden angegriffen wird. Das wäre irgendwie neu. So gut ist unsere Justiz definitiv nicht.

  32. Da fehlen einem die Worte. Wie schamlos sich die PV Günstlinge bei der Reiffeisen bedienen; ein richtiger „Familien-Clan“ der sich systematisch und mit vermeintlich schützender Hand geholfen hat. Ist zu hofffen, dass die zuständigen Behörden nun aufräumen und klare Ansagen machen.
    Für alle sollte ein Berufsverbot ausgesprochen werden.

    • Leider wird wie in allen Fällen nicht viel geschehen! Die Staatsanwaltschaft wird irgendwann zurück gepfiffen und dann versandet die ganze Angelegenheit

  33. Stellen wir uns vor, wie schön wäre eine CS mit Nadjaff als HR Managerin oder bei der Ticinotti eine Xenia als CTO (Chief Technology Officer…)? Das Personal würde wirklich sich freuen, mehr leisten, weniger Krankheiten und Fehlzeit nachweisen und somit wäre der „Banken Sektor“ gerettet! Es gibt auch positive Wendepunkte, was sonst?

  34. Ganz nüchtern betrachtet, klammern sich diese Kader längstmöglich an den Geld spuckenden R-Apparat – auch um deren juristischen Schutz und Hilfe nicht zu verlieren. Einmal weg vom Apparat, siehe Geschehnisse um den ex-CEO.
    Und abermals stehen Due-Diligence und Goodwill aus Übernahmen hinten an.
    Fehlen noch 2…3 Zinserhöhungen, und die Kiste R wird zum Take-Over.
    Oder staatliche Rettung.

  35. Zitat:
    […] „Das ist bei allen Mitgliedern der Geschäftsleitung so“, sagt eine Quelle. Es gebe sogar teilweise 24 Monate Kündigungsfrist. Eine Anfrage bei der Bank blieb bis heute morgen unbeantwortet […]

    siehe „Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften (VegüV)“
    Art. 12
    Die Statuten müssen Bestimmungen enthalten über:
    […]
    2. die maximale Dauer der Verträge, die den Vergütungen für die Mitglieder des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung zugrunde liegen, und die maximale Kündigungsfrist für unbefristete Verträge; Dauer und Kündigungsfrist dürfen höchstens ein Jahr betragen; […]

    Noch Fragen über den „Rechtsstaat Schweiz“……

    • @ Genossenschaft
      Leute im Korrigiermodus fahren voll auf vermeintliche Fehler ab. Es stimmt, dass Sir Galahad aus dem Recht für kotierte AGs zitiert. ABER, lieber Genossenschaf, glauben Sie tatsächlich, dass diese Beschränkung der Selbstbedienung ausgerechnet bei Genossenschaften nicht gelten soll?

  36. Gisel schaffe es ja nicht einmal, seine ehem. Assistentin von der Lohnempfängerliste wegzukriegen. Wie soll er das denn mit N.C. hinbekommen…?

    • Warum sollte er dies tun? Damit sie ihm komplett auf der Tasche liegt?
      So kann er zumindest einen Teil davon absetzen … 🙂

  37. All dieses Gebaren, Tun und Lassen dieser sogenannten „Eliten“ an den Schalthebeln der Macht auf dieser Welt wird die Bürger bzw. die Völker der westlichen Hemisphäre irgendwann mal teuer bezahlen müssen. Alles auf dieser Welt ist aufgebläht bis zum Platzen eben auch die überheblichen Charakteren und Egos dieser Eliten; Thiam, Ermotti, Vinzenz, Merkel, Draghi, Trump und wie sie alle heissen.

  38. Na gut, jetzt fangen wir an Geschichten an den Haaren herbei zu reissen… Wenn wir soweit sind, gibt es wohl nicht mehr viel wichtiges!

    • Ohhhh. Schau schau respektive lies lies…

      Wieder aufgetaucht?

      Das „Wichtige“ verpasst, und jetzt „Unwichtiges“ (?) beschwichtigen…
      Im Osten nicht Neues!

    • @Zampano: Offenbar stehen Sie auch als grosser Profiteur auf der Raiffeisen-Lohnliste!

    • @Zampano

      Standardantwort, sie haben wohl den Artikel nicht mal gelesen, dieser thematisiert die «Verflechtungen» / den «Filz» bei Raiffeisen.

      Ihre Standard-Defense-Phrase wird den engagierten informierten Lesern nicht gerecht. Wie lange dauert ihre eigene Kündigungsfrist? Ist ein Sabbatical geplant?

      Reminder: Frau Ceregato, Ehefrau von Vincenz, Rechtschefin konnte ihre Vertrauensposition ausnutzen, da sie offenbar gleich mehrere «Göttis» in der Raiffeisenfamilie hat. Sie hat offenbar mittels Ihrer Position die Deals von Vincenz ermöglicht sowie ihre Familienangehörigen mit Jobs und Aufträgen begünstigt. Zudem hat sie den Raiffeisen-PR-Verwaltungsapparat immer wieder für Ihre Interessen genutzt.
      Sie hat konkret Deals ohne Due-Diligence bewilligt (Sorgfalt), ist bei glasklaren Interessenkonflikten nicht in den Ausstand getreten (Sorgfalt, Verstoss Corporate Governance «checks and balances»), Hat Familienmitglieder begünstigt (Sorgfalt, Vertrauen / «Treu und Glauben»), hat die Raiffeisen Verwaltungs-Maschinerie immer wieder für persönliche PRIVATE Interessen genutzt: juristische Drohung gengenüber Medien und Journalisten, aufwändige PR-Interventionen, Steuerung Informationsfluss mit teilweise Informations-Verbot an Genossenschafter, etc.

      Warum erhält Frau Ceregato noch einen Lohn? Der entstandene Schaden ist viel grösser als alle Lohnrestforderungen. Warum wird dieser nicht zurückbehalten als teilweise Entschädigung? Wer deckt / stützt Frau Ceregato sonst noch? Herr Hässig wohl noch nicht den ganzen Filz aufgezeigt.

    • Gemäss Stefan Schmierig (siehe weiter unten) heisst das ab sofort wohl nicht mehr „Götti“, sondern „Hochhangler-Helfer“, oder kurz: „HHH“

  39. Die Migros-Verkäuferin zapfte von der Migros über 8 Monate CHF 4’300.- ab. Job weg und das Gericht verdonnerte sie zu einer Busse von 900 Franken und zu einer bedingten Freiheitsstrafe von einem Jahr.

    Mirco Ceregato bei Bratschi Rechtsanwälte: Wieder so ein HSG Jurist welcher sich Co-Leiter COMPLIANCE . . . . nennt. Denke wir Durchschnittsleser haben eine ganz andere Vorstellung von Compliance welche die HSG lehrt und ihre Jus Absolventen beflissentlich anwenden.

    Lest mal das Standesrecht SSR (Anwaltsverband): Beginnt schon bei Art. 1 : Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte üben ihren Beruf im Einklang mit der Rechtsordnung sorgfältig und gewissenhaft aus. Sie unterlassen alles, was ihre Vertrauenswürdigkeit in Frage stellt.
    https://www.sav-fsa.ch/de/anwaltsrecht/berufsregeln-national.html

    Hallo SAV & ZAV. Offenbar sind die Standesregeln pour la galerie.

    Was ist mit: „… bei offensichtlichen Verstössen gegen das Anwaltsrecht ahndet die Aufsichtsbehörde allfällige
    Verletzungen von Berufs- und Standespflichten.“
    Schützt ihr so das Ansehen und Integrität jener Anwälte die sich an diese Regeln halten und das Ansehen verdient haben ?

    Die American Bar Association fackelt da nicht so lange.

  40. Kündigungsfristen von bis zu 24 Monaten. Angelsächsische (ehemalige) Methoden bei der Raiffeisenbank? Wahnsinn was hier mit dem Geld der Genossenschafter gemacht wird…….

  41. Fortsetzung des ewigen Schmierentheaters, unfassbar.. Wann trocknet der Sumpf endlich aus. Schlimmer Filz, Compliance Fehlanzeige- alles Duckmäuser und Opportunisten bei der Raiffeisen, die beschämt weggeschaut haben. Die Frau Ceregato sollte sich in Grund und Boden schämen, hat sich schön hochgehangelt in der Bank und dann auch noch unsaubere Deals mitbegleitet..

    • Nennt man Ceregatos Business Model neuerdings „hochhangeln“.

      Muss ich mir merken, hehe.

    • @Hochhanglerin

      Jeder weiss doch, was damit gemeint ist. Zensurbedingt muss man in diesem Blog gewisse assoziierte Wörter erfinden………

      Kommt eventuell gar die Zeit, wo selbst das Wort „hochgehangelt“ zum juristischen Zensurwort erklärt wird?

  42. Passt doch alles hervorragend zu den Preisabsprachen im Baugewerbe. Man scheint sich systemisch so zu verhalten.
    Wenn wir noch die Zweitwohnungsproblematik dazunehmen (Bauen auf Vorrat) kriegen wir dasselbe Bild: man versucht systematisch, den Rechtsrahmen etwas zu seinen Gunsten auszuweiten.

  43. Fazit: Die Raiffeisen wurde von einem raffinierten Klüngel geplagt. Nächster Fokus bleibt nun der Kauf dieser quasi wertlosen Notenstein (ex Wegelin) durch die Raiffeisen. „Freundesdienste“ für 577 Mio CHF? Vieles deutet in diese Richtung.

    Konrad Hummler und Co müsste auch endlich befragt werden.

    Der Anfang zur Aufklärung ist gemacht. Viele Fragezeichen bleiben bestehen. Der Sumpf bleibt vorerst weiterhin ein Sumpf.

  44. Ein unglaublicher Filz, falls sich alles als korrekt erweist. Ein neuer CEO bzw eine neue CEO muss wohl einen unglaublichen Augeas Stahl ausmisten…..

  45. Und all dieses Tun hat der „starke“ Verwaltungsrat abgesegnet ?
    Der Raiffeisen-Filz ist schon erstaunlich !

    • nicht nur der schwache,profitierende Verwaltungsrat hat alles abgesegnet, auch die 126 Delegierten der tumben Genossenschafts-Banken haben sich einwickeln lassen und den „grossen“ P’V auf einen Sockel gestellt. So gar bei den nun durchgeführten versch. Raffeisen GVs wird er von den Verwaltungsratspräsidenten in Schutz genommen, und die andächtig zuhörenden Genossenschafter daran erinnert, dass die Unschuldsvermutung gilt – und ja, der PV doch soooooo viel für seine Raffeisenbank getan hat.

  46. Diese „Verschwuchtelung“ und Maximierung der Gewinne an Familienangehörige von Firmen im Finanzbereich lässt sich auch andernorts beobachten.

  47. Ist das oder gibt das eine never ending Geschichte? Etwas sehr viel Information für einen frühen Montag morgen.

    • Der VR der Raiffeisen hat es in der Hand, das Tempo zu bestimmen, mit welchem diese Geschichte ein Ende finden wird.
      Wenn die Damen und Herren weiterhin die Augen fest zu drücken und ihren Winterschlaf fortsetzen, wird es noch Wochen und Monate von negativer Berichterstattung geben. Wenn sie sich hingegen entscheiden, alle mit dem Skandal liierten Personen rasch zu ersetzen, könnte der Vertrauensverlust und der Kundenexodus gestoppt werden.

  48. Als Erinnerung…. 17.10.2011

    Der Bankchef, die Juristin und ihr Bruder
    In der Genossenschaftsbank Raiffeisen gibt es keine klare Trennung von Geschäftstätigkeiten und Familienbanden. Bankenexperten halten dies für «problematisch».

    Bei der Raiffeisengruppe sind die Wege kurz. Chef Pierin Vincenz und Chefjuristin Nadja Ceregato teilen Tisch und Bett. Letztere vergibt auch einmal ein Mandat an die Anwaltskanzlei, in der ihr Bruder Partner ist. Etwa in der Winterthurer Baumhausaffäre. Diese kostet die Raiffeisengruppe nicht nur eine Stange Geld. Sie hinterlässt auch ein besudeltes Image. Die Verantwortung dafür hat bis heute niemand übernommen.

    weiterlesen https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Der-Bankchef-die-Juristin-und-ihr-Bruder-/story/25848879

  49. Jetzt überbeissen sie aber langsam Herr Hässig, An Ihrer Stelle würde
    ich mich langsam nach einem neuen Beschäftigungsfeld umsehen.
    Denke nicht das IP die ganze Geschichte unbeschadet übersteht.

    • à Bdecker: Die Zeitumstellung noch nicht ganz verdaut? Die Frage stellt sich, ob und wie Gisel die ganze Geschichte unbeschadet überstehen wird.

    • Arbeiten Sie für Raiffeisen, oder wollen Sie die IP-Leserschaft provozieren? Nur Dank IP wird der Raiffeisen-Saustall eventuell ausgemistet. L.H. wird bestimmt überleben, bei Gisel und Co. bin ich mir aber nicht so sicher.

    • Vom B-Rater an Bdecker:
      In meiner grundfesten Überzeugung in Sachen Demokratie und Compliance bin ich davon überzeugt, dass LH seinen Job behalten sollte. Wollte die FINMA an Effizienz und Effektivität gewinnen, so würde man LH einen hochdotierten „Lehrling“ zur Seite stellen und IP noch einen monatlichen Obulus für die Ausbildung ihres Mitarbeiters zukommen lassen. Was einen nachdenklich stimmen sollte ist, dass die Compliance in der Bankenszene Schweiz zu wenig griffig ist. So vermutete man in den Unternehmungen rund um PV und BSt schon länger, dass es nicht mit rechten Dingen zuging. Aber auch dort musste man mit einer Untersuchung zuwarten bis die beiden Herren ausser Lohn und Brot waren. Bräuchte es nicht ein professionelles Whistleblowing Offering seitens der FINMA?

    • Noch so einer, aus dem St. Galler Raiffeisenfilz der sich hier meldet, aber – aus guten Gründen – lieber anonym bleibt. Herr Hässig, kämpfen Sie weiter dafür, dass dieser St. Galler Saustall ausgemistet wird.

      Wenn Sie es nicht tun, macht’s keiner: der VR ist dazu nicht willig, die FINMA scheint dazu nicht fähig, und die Genossenschafter schlagen sich an den Jahresversammlungen lieber die Bäuche voll, anstatt endlich auf die Barrikaden zu gehen und die fremden Fürsten und Absahner aus ihrer Bank zu vertreiben.

    • Bedeutet „Bdecker“ Bedecker oder Bschissdecker…?
      Die Tatsachen kann man nie genug aufdecken, bis der riesige Sumpf in der Schweizer Wirtschaft, der Politik und in den Ämtern trocken gelegt ist, denn das Verdecken hat definitiv keine Zukunft… und mit der amtlich verleugneten Wahrheit stirbt auch die Schweiz.

    • Süss, der Name Bdecker in Bezug zu Raiffeisen . . .

      Einfach so aus Gwunder: Was treibt Sie an und motiviert Sie zu einer solchen Aussage? Sie oder einer ihrer Daumen hoch Sympathisanten könnten ja was Konkretes im Blog schreiben und vielleicht verstehen wir es ja. Vielleicht versteht die Mehrheit die Definition von Compliance und Anstand nicht oder falsch. Offensichtlich haben alle, die nicht an der HSG „studierten“ oder bei Raiffeisen die Compliance und den Code of Conduct unterschrieben haben, keine firmeninternen Beziehungskisten führen und solche Zuwendungen ohne Skrupel annehmen ein Bildungs- , Ethik und Karrieredefizit (müssen wir Laien vielleicht in unseren MbO einfliessen lassen) und der Durchschnittsleser ist ja auch nicht ein Jurist. Vor allem nicht HSG-Jurist.
      Bitte erweisen Sie uns, und ihre Daumen hoch Kollegen, die Nachschulung in Compliance & Ethik gemäss HSG (Forschung & Lehre) und Raiffeisen Definition. Besten Dank.

    • Im Unterschied zu vielen im Blog genannten Personen, Akteuren und Kommentatoren ist LH für seine Texte alleine verantwortlich und muss allfällige Konsequenzen selber tragen. Ich bin mit seinen Meinungen, Urteilen und Verurteilungen oft auch nicht einnverstanden, insbesondere wenn er Fachspezialisten die fundiert und sachkundig argumentieren lächerlich macht oder diese gar im Boulvardstil (ab)qualifiziert. Wenn er zB bestens qualifizierte Handelsrichter abqualifiziert werden, wo doch Journalist LH der iuristuschen Sachverstand und Kompetenz fehlen. Oft wäre weniger Effekthascherei bei den Lesern wirkungsvoller.

    • @Beobachter:
      Das mögen Sie als überbezahlter Akademiker denken.
      Die meisten anderen jedoch, leben auf dem (harten) Boden der Realität, der nur noch mit Sarkasmus zu überleben ist.
      Die Handels-Richter haben meist auch Versicherungs-, oder Bank-Mandate, weshalb man als natürliche Person (Kläger), so gut wie niemals, genen eine Grossfirma gewinnt, in dieser Plutokratie.
      Jene vielen (Corporate-)Richter, die für Abzocker nur Portokässeli-Strafen ausstellen, oder Opfer zu Tätern verwandeln, die kann man mit gesundem und unbestochenem Menschenverstand nur noch verhöhnen, weil man sonst anfängt zu spinnen, in dieser menschenfeindlich-verkehrten Welt.

    • Bestimmt eine Fledermaus, die im bedeckten Windschatten nach oben gesogen wurde, und nun langsam das Muffensausen bekommt, weil die Fledermaus (im Stinke-Stall), das Nest mit Kot zusammen (mit) verklebte.
      Tja, wenn die Sugar-Daddies von dannen gehen, wird es immer eng, für deren Günstlinge.
      Kleiner Tipp: Einfach wieder von vorne anfangen, mit Ars..lecken & einschleimen… wir drücken Dir die Daumen 😉

  50. 12 Monatslöhne für nichts tun? Wieso kann die nicht an der Kasse
    arbeiten und so ihre 12 Monate abtragen. Und wenn Sie das nicht will, kann sie gehen einfach ohne das ihr Geld nachgeworfen wird. Alles andere ist ein Skandal. Kunden werden dauern über Gebührenerhöhungen gemolken und dann noch so was!

    • ich würde sie für 12monaten als putzfrau an verschiedenen raiffeisenbanken einstellen.

  51. Schon erstaunlich, dass Gisel selbst diese längst zu „entsorgende“ Personalie OFFENBAR IN GROSSER ANGST dermassen auf die lange Bank schiebt. OFFENBAR WEISS MAN EINFACH ZU VIEL ÜBEREINANDER (!)

    • Klar, man verdeckt das Netz so lange, bis es reisst… aber das darf es nicht, das wissen die Oberheuchler, darum haben sie so viel Hypos auf Teufel komm raus verschachert, um tbtf zu werden…seit 1933 wusste man, tbtf and to big for jail… dafür hatten die alten St. Galler Boys doch fleissig Weltpresse (in inglisch) gelesen, mit ihren grossen Abzock-Vorbildern der Grosskonzerne.

  52. Wen wunderts? Der Vincenz Filz kann ja seit Dekaden frei schalten, walten und wüten. Schade für die fleissige und ehrliche Basis.

  53. Vetternwirtschaft hin oder her. Aber 12 Monate Kündigungsfrist in der GL? Oder gar 24?

    Es mag angehen, dass ein CEO einen befristeten Mehrjahresvertrag erhält und entsprechend Anrecht auf die aufstehenden Bezüge hat, wenn er vorzeitig gehen muss. Im Ausland üblicher als bei uns.

    Aber 12 Monate für andere auf C-Level. Wozu?

    Wenn jemand auf dieser Stufe gehen will, wird er sofort freigestellt. Meistens. Wenn jemand gehen muss, sowieso.

    Also was bedeutet die Kündigungsfrist effektiv? Nichts weiter als ein goldener Ersatzfallschirm. Zusätzlich zum normalen goldenen Fallschirm, denn auf dieser Stufe geht man nicht ohne fetten Abgangsbonus. So gibt es einen doppelten.