Ermotti: Fuckup in Paris, 14 Mio und Spa in Zürich

Wie zu Roms Kaiserzeiten: UBS-Chef kriegt Boni und Pleasure, während Bank und Aktionär bluten – Ganze GL: 100 Mio.

Sergio Ermotti hat es geschafft. Viele Schweizer und grosse Teile der Medien loben den Mut des UBS-Chefs. Als grosse Ausnahme biete er der gefrässigen EU die Stirn.

Und wie. 5 Milliarden Franken Strafzahlung für ein Schwarzgeld-System hat Ermotti „herausgeholt“. Für diese Leistung der Jumbo-Klasse wird der Tessiner jetzt mit Gold überschüttet.

Der CEO der Nummer 1 des Landes erhält 14,1 Millionen Franken Fixlohn und Bonus für das zurückliegende Jahr 2018, im Vorjahr waren es 14,2 Millionen.

Macht 5’000 Franken – pro Stunde: im Büro, bei Cocktails, auf Kundenbesuch, im eigenen Fitness. Ein solches liess Ermotti für sich und seine Kollegen ganz oben in der Bank für viel Geld der Aktionäre bauen.

Die bluten. Unter Ermotti hat sich der Aktienkurs der UBS schwach entwickelt. Seit dem 15. November 2011, als der Banker oberster UBS-Steuermann wurde, stieg der Titel um 16 Prozent.

Der SMI als Durchschnitt aller grosser Schweizer Aktien legte in dieser Zeit um 67 Prozent zu. Wer auf Ermotti und dessen UBS setzte, hatte als Investor das grosse Nachsehen.

Der Grund ist einfach. Was die UBS verdient, geht zuerst ans oberste Management.

5’000 Franken Stundenlohn für den Chef, das ist mehr, als man bei der Migros an der Kasse in einem Monat verdient. Selbst ein Bundesrat kommt nur auf einen Stundenlohn von 150 Franken.

1 Sergio=33 Ueli.

Die Kollegen von Ermotti profitieren ebenso. Zusammen mit ihrem Schirmherrn auf dem CEO-Thron übersprang die Konzernleitung die 100 Millionen-Barriere. So viel erhielt die Spitzentruppe der UBS für 2018.

Die nächsten Grossprofiteure der wichtigsten Schweizer Bank sind die sogenannten Key Risk Takers. Von diesen hat die UBS 675 „Stück“. Jeder von ihnen verdiente im letzten Geschäftsjahr 1,9 Millionen Dollar.

1,9 Millionen für rund 700 Leute, die weder in der Konzernleitung sitzen noch sonst wie besonders exponiert sind – eine unglaubliche Zahl.

Entsprechend summiert sich das Total, welches diese Risikoträger die Bank kosten. Man landet bei insgesamt 1,25 Milliarden Dollar.

Würde man hier sagen wir mal eine Milliarde sparen, dann stiege der UBS-Gewinn um diese Grössenordnung; das zugunsten der Aktionäre – den wahren Risikonehmern beim Finanzmulti.

Wie geht das, 5 Milliarden Gerichtsdebakel in Paris, dafür Irrsinns-Boni für die oberste Klasse? Ganz einfach. Der Verwaltungsrat, Dein Freund und Helfer.

Angeführt von Axel Weber, einem einstmals durchschnittlich bezahlten Präsidenten der Deutschen Bundesbank, stellt der VR der UBS sicher, dass Ermotti & Co. Jahr für Jahr wie Krösus absahnen können.

Dafür braucht es wohlklingende Erklärungen im Vergütungsbericht. So wie diese:

„Mr. Ermotti successfully focused the organization on growth with the development of innovative solutions and digital offerings for clients across all businesses. He further extended his significant personal engagement with clients and promoted client centricity in the firm’s decision-making.“

Klingt noch etwas wolkig. Also zählt UBS-VR ein paar Details auf. Herr Ermotti habe die Konzernleitung umgebaut. Dank dem CEO hätten es gleich mehrere interne Kandidaten ins oberste operative Gremium geschafft.

„Reflecting his strong attention to talent development, succession planning and internal mobility to support continuity across the organization, all four new leadership appointments to the GEB were internal candidates.“

Kein Wort zum Abgang von Andrea Orcel, der im Global-Banking ein Name ist.

Kein Wort zur enttäuschenden Leistung von Martin Blessing, dem Co-Chef des globalen Private Bankings.

Kein Wort zu Ulrich Körner, der das Asset Management der UBS langsam begräbt, aber einfach sitzenbleibt.

Es kommt noch besser. „The BoD (also der VR, die Redaktion) recognized Mr. Ermotti at the forefront of the firm’s culture and behavior program.“

„He personally championed the behavior principles across the organization and consistently emphasized the significance of these topics to employees and in public forums.“

„Behavior principles“, Verhaltensregeln: Wie genau steht es um diese, wenn eine junge Frau soeben die Bank und einen ihrer Investment-Banker in London wegen behaupteterVergewaltigungs-Vorwürfe angezeigt hat?

Was sind das für Prinzipien, die Frauen nach ihrem Mutterschaftsurlaub um mehrere Bonus-Stufen degradiert?

Der VR der UBS als höchstes Aufsichtsorgan der Bank und deren ultimatives Machtgremium, welches Ermotti und seine Kollegen kontrollieren muss, entpuppt sich als eine willfährige Truppe honoriger Senioren, die sich vom vielen Geld blenden und steuern lässt.

Leuchtendes Beispiel ist der Vorsitzende des UBS Board of Directors. Axel Weber hätte nach seiner Zeit bei der Bundesbank als Präsident einer grossen deutschen Bank nie und nimmer so viel Geld verdienen können, wie er das als oberster Schirmherr des führenden Schweizer Instituts nun kann.

Jetzt verdient Weber Jahr für Jahr 6 Millionen Franken. Und was leistet er für diesen stolzen Betrag, der nicht bezahlt wird, weil Weber einen schweisstreibenden Job hätte, sondern dafür, dass der Mann auf der Spitze der Pyramide bei den zentralen Fragen richtig entscheidet? Nun, Weber hat nicht gemerkt, dass sich ganz Paris gegen die UBS verschworen hat.

Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  1. […] Ermotti kassiert 14 Millionen. Über die Jahre, seit er Chef der UBS geworden ist, sind es über 90 Millionen. Seine UBS verliert […]

  2. Was ärgert ihr Euch? Eben in der Tagesschau gehört: Es soll in den USA 70 Manager geben, welche mehr verdienen.

    Ob ich bei meinem nächsten Lohngespräch auch so argumentieren kann? Muss ich mal versuchen….

  3. Ermotti ist meiner Meinung nach für den Besuch von Kudenanlässen, Kunden und Aperos, was wohl seine Haupttätigkeit ist, schon stark überzahlt. Aufgrund der Kursentwicklung der Aktie hätte er eigentlich keinen Bonus vierdient. Aber das ist nur meine Meinung. Beachten sollte man, dass einige Grossaktionäre der UBS auch sehr reich sein dürften. Also ist es nur eine Umverteilung.

    Wichtiger wäre es, ob die Mitarbeiter der UBS das als fair empfinden oder nicht.
    Ansonsten muss man weder Kunde, Mitarbeiter noch Aktionär von UBS sein bzw. man kann es sich ja aussuchen.

  4. Amerk. Hedgefonds-Manager verdienen im Jahr einige hundert Millionen US Dollar, da sind die CHF 14-15 Millionen Jahresgehalt von dem UBS Geschäftsführer Trinkgeld.

  5. Der Club nimmt mit Befriedigung zur Kenntnis, dass es in der CS 1070 Key Risk Taker gibt, während die UBS nur 675 hat.

    Der CS brechen aber laufend mehr Erträge ab.
    Deswegen stellt sie systematisch und grossflächig einfache Mitarbeiter auf die Strasse. Sie nennt es zynisch „riffen“, nach dem Programm Reduction in Force. Wer darüber spricht, wird liquidiert.
    Der Steuerzahler bürgt für den Club.

    FINMA: Dem ex UBS Marc Branson geht das alles am A..ermel vorbei.

    Facts zum Club der ▶ 1 0 7 0 ◀ CREDIT SUISSE Einkommensmillionäre: https://insideparadeplatz.ch/2018/12/31/1070-cs-risktakers-kosten-1655-millionen

    • Der Begriff „Key Risk Takers“ ist schlicht falsch: sie spekulieren ja mit „OPA“ – Other Peolple’s Money – und nicht mit dem eigenen Geld. Daher im Zweifel: überbezahlt.

  6. Typisches Verhaltensmuster von Sozialisten, der Weber, Ermotti und seine Atlaten: die Elite nimmt sich alles, für das Proletariat magere Einheitskost und akribische Kontrollen, während sich die Elite alles erlaubt. Die UBS gleicht der DDR exakt. Natürlich ist wie in der DDR die Wertvernichtung durch die Gier der Elite gigantisch. Die vergangenen Gewinne der UBS resultieren v.a. aus Substanzverkäufen. Das ist nun nichts mehr, die UBS ist eine Hülle. Die aus Singapore merkten als „Merchants“ ziemlich schnell, dass sie in den Sozialismus pur investierten – und verkauften. Es war der richtige Entscheid.

    • Bull-Shit! Dies sind die Auswüchse des komplett entfesselten Kapitalismus in seine reinsten Form! Neo-liberale, egoistische Abzocker ohne Form der Kontrolle und ohne Korrekturmöglichkeit durch die Gesellschaft resp. die Staatsgewalt!

    • @Onken. Sozialismus ist eine Machtstruktur, in welcher nur ganz wenige alles haben. Auch wenn die UBS im kapitalistischen System operiert ist deren Machtstruktur ähnlich wie im Sozialismus. Die UBS erscheint mehr als eine Blase, die am neuliberalen Markt gar nicht mehr wettbewerbsfähig ist. In einem geschlossenem System melkt die UBS Führungselite die Substanz aus langjährigen Kundenbeziehungen und vergangener Marktstellung. Irgendwann ist sie ausgezerrt.

  7. Auch ich war erstaunt wie Sergio Ermotti nicht nur auf dieser Plattform zu Wilhelm Tell mutierte. Als Freiheitskämpfer gegen die verhassten Habsburger aus Brüssel. Selbst Isabel Villalon sprang für ihn auf dieser Plattform wie Winkelried in die Bresche. Hallo! Die Bank hat gegen Gesetzte verstossen! Sonst gäbe es ja keine Verurteilung. Wie immer in einem grandios, grossen Ausmass. Wieso sonst die jahrelangen und permanenten Rückstellungen, die die UBS für ihre permanent folgenden Vergleiche braucht. Hätte der Finma Chef nicht selber diesbezüglich unrühmliche UBS Vergangenheit könnte er der UBS evtl. sogar einmal auf die Finger klopfen. Bis in Bundes-Bern sowieso stoppen würde. Aber so müssen unsere Politiker den Chef der Aufsichtsbehörde nicht mal stoppen ….

    Offenbar haben einige Leute Sergio Ermotti geraten, auf den Vergleich mit Frankreich einzugehen. Was er nicht tat. Nun bezahlt die UBS 5 Mia. CHF Strafzahlung (statt 1 ½ Mia.) und Sergio Ermotti erhält weiter seinen Fantasielohn plus gigantischen Bonus für seine gute Arbeit. Alles ohne jegliche Einbusse. Aber das finden alle okay.

    By the way; Warren Buffett sagte einmal das kein Angestellter mehr als 100’000 $ pro Jahr Wert ist. Komischerweise wird Warren Buffett oft und gerne zitiert. Diese Aussage von ihm wird aber nie zitiert. Würde man diese Aussage in der westlichen Welt umsetzten, würde die westliche Welt anders aussehen. Aber dazu braucht es Fantasie, die NZZ Leser sowieso nicht haben.

    • Sie haben absolut recht.
      Es sind noch einzelne die von diesem fragwürdigen System profitieren die das Verhalten der UBS noch rechtfertigen, deren Basis schwindet aber täglich. Frau Villalon steht bald alleine da.

      Löhne über 200k sind nicht zu rechtfertigen.
      Leider ist die NZZ zu einem üblen Sprachrohr der neoliberalen Oligarchie geworden und zum Propagandablatt der NATO.

    • @Ex NZZ-Leser – Danke! Ich hoffe Sie haben Recht. Denn wenn nicht, weiss ich nicht wo das noch enden wird. Ich spreche nicht nur von der Schweiz.

  8. Dieses Weiterabzocken zeigt eindeutig, dass die Abzockerinitiative viel zu wenig weit gegangen ist. Die Politik muss das sich bereichern auf Kosten der Mitarbeiter endlich unterbinden, auch wenn dies im freien Wettbewerb nicht ganz unproblematisch ist. Vielleicht sollte man die 1:12 Initiative wieder aufrollen. Das Resultat könnte heute ganz anders aussehen.

  9. Klar war das ein politisch/fiskalischer Entscheid, der von unseren „Freunden im Westen“. Denn: Einladungen an potentielle Kunden, gang und gäbe, Geldtransfers
    auch aus Frankreich nicht verboten, Kontrolle seitens der Schweizer Banken auf
    Versteuerung zu der Zeit nicht gefordert, international nicht. Verdrängungs-
    wettbewerb, globale Usanz. Worin also die“juristische Begründung“?
    Vielleicht urteilt die nächsthöhere Instanz etwas juristischer,
    Jean-Martin

  10. Mir wär das ehrlich peinlich, mich da oben so hinzusetzen und Jahr für Jahr die eigene Firma auf diese Art zu schwächen. Villiger war mir da sympathischer – nimmt nur jährlich schweizerisch-bescheidene CHF 800’000.- raus und begnügt sich damit. Dieser Tessiner Clown und seine Friends kann man nicht ernst nehmen.

  11. ………….leider finde ich zu diesem thema wenige qualitativ gute kommentare vor. das überwiegende gros ist typisch schweizerisch abgefasst; neidisch, kleinkariert, polemisch und hinterwäldlerisch. für mich als eingefleischter eidgenoss ein fremdschämer. aber ich wünsche gerne allen gutmenschen ein erholsames wochenende, dass sie am montagmorgen wieder vollfrustriert ihren durchschnittlich bezahlten, langweiligen jobs nachgehen können. dem banking schweiz wünsche ich weiterhin viel erfolg; forza sergio, lass diese marktrufer links liegen :):):):)

    • Und was hast den du qualitativ Gutes beizutragen, du eingefleischter Eidgenoss und Fremdschämer ?

  12. 5 miljard euro gewinn 2018 Ing , Ralph Hamers erhält 2 Mio. Euro darauf muss er 50 Prozent Steuer zahlen .
    In CH ist alles erlaubt , wenn es ums Geld geht,die arme Bevölkerung kann kaum überleben !

  13. Wie es scheint, hat die UBS und noch die Aufgabe zu erfüllen, genügend Kohle zu verdienen, damit Strafen für Geschäfte, die nicht im Einklang mit Kants Kategorischen Imperativ sind aber viel Boni bringen bezahlen zu können und sicherstellen, dass genügend Kohle übrigbleibt, um die Boni ausschütten zu können.
    Gunther Kropp, Basel

  14. ….ein Schweizer Normalo kann das fast nicht verstehen…so oeppis unaständigs…- aber diese Leute kümmern sich keinen Deut um Kunden, Aktionäre, Mitarbeiter oder gar die oeffentliche Meinung. Nein, die Guys in der ubs GL klopfen sich gegenseitig auf die Schultern, wenn Sie mal wieder so richtig zugelangt haben und sich alle empören.
    Erst wenn Kunden, Aktionäre und Mitarbeiter handeln hört das auf.

    • …und was kann ich als Mitarbeiterin den tun? Es intern eskalieren lassen? Wen interessiert das? Ich kann künden, dann bin ich mit mir wieder im Reinen. Aber wen soll dies wiederum interessieren? Auch niemanden. Auf IP Frust ablassen? Was können wir den irgendwo bewirken? Nichts. Einestages die richtige Führungsperson an einer Machtposition als CEO oder VRP, das könnte die Bankenwelt verändern, alles andere nicht, ausser noch disruptive Technologien welche das klassische Banking vernichten werden. Aber ansonsten sind einzelne Kunden, Aktionäre wie auch Mitarbeiter machtlos.

    • Sämtliche Mitarbeiter sollten die Arbeit niederlegen und gegen die Selbstbedienung der Geschäftsführung protestieren ! Wie lange geht dies so noch weiter ???….erbärmlich….

  15. Gelmotti der Abzocker
    Gelmotti verdient es als Banker des Jahres nominiert zu werden. Banker dieser „Klasse“ werden ohnehin als reine Abzocker verstanden, fachliche Qualitäten weit und breit nich erkennbar, siehe Resultat der UBS. Als Banker des Jahres wäre die Wahrscheinlichkeit, dass er bald von der Bildfläche verschwinden würde am Grössten, siehe Ospel.

  16. Es wäre an der Zeit für eine Regelung welche Verdienste über einer gewissen Schamlosigkeitsgrenze verbietet.

  17. Und der Mittelstand subventioniert die glorreichen 700 mit jeweils 80´000 über die Steuerabzüge in der Pensionskasse. Maximaler Lohn für die Pensionskasse 2019 beträgt 853’200 CHF. Ca. 25% davon können in den Beletage-Versicherungen von der Steuer abgezogen werden. Bei einem Steuersatz von 40% macht dies den oben angegebenen Betrag. Selbstverantwortung & Eigenvorsorge stärken, empfehle ich!

  18. Na ja, die Konkurrentin (CS) hat eine andere Methode vis-à-vis Italien erfunden: Kundendaten verkaufen !
    Die Buße ? Agreement … € 100 mio …

  19. Absolut kein Mitleid mit jedem Schweizer!
    Wir hätten es in der Hand gehabt, das abzustellen.
    Die 1:12 Initiative wurde wuchtig verworfen… jetzt müsst Ihr mit diesem Umstand leben.

    • Der Schweizer Michel stimmt IMMER! gegen seine eigenen Interessen. Ach ja fast hätte ich es vergessen, Ermotti hat ja kürzlich in einem Interview, die Schweizer sollen mehr arbeiten, mind. bis 70. Natürlich er nicht aber alle anderen.

    • Ich hatte 1:12 im Wissen darum, dass sie nicht durchkommt, unterstützt. 1:12 flächendeckend einzuführen, ist grotesk. Da würde die Putzfrau der UBS mehr verdienen als ein CEO eines KMU.

    • Genau, jetzt sind mehr als 1:7000, jedenfalls in meinem Fall!
      Ein Supermann!

  20. Die Frage sei erlaubt: „arbeitet diese Bank und deren Teppich-Etagen – Konglomerat dem kommunistischen Weltbild zu?“ Abkassierende Emporkömmlinge vereinnahmen jährlich zig Dutzend von Millionen , während dessen Kunden und Aktionäre in die Röhre schauen! Die Bank, jetzt in USD bilanzierend, wird von Steuer-Häschern rund um den Globus gejagt. Die „Abzocker – Gilde „oben weiss darum und lässt sich fürstlich bezahlen; den nahenden Untergang eskompierend. Maden ohne Speck!

    • Das hat weniger mit Kommunismus, sondern mit einer Oligarchie zu tun.
      Die UdSSR hat behauptet den Kommunismus umzusetzten und eine Oligarchie etabliert.

      Genauso wie unserer „representative“ Demokratie nichts anderes als eine Oligarchie ist.
      Kapitalismus und Kommunismus machen am Ende des Tages das gleiche- Umverteilung von unten nach oben.

      In einer Demokratie haben sie einfach das Privileg die sichtbaren Köpfe alle vier Jahr auszutauschen ohne das sich Ihre Situation verbessert.

      Übrigens die USA sind schon 30 Jahre vor der UdSSR pleite gewesen wegen dem Vietnamkrieg und haben die Goldpreisbindung in den 70er aufgehoben und dieses Fiatgeld damit erschaffen. Nur konnten die anderen Staaten (Gläubiger) nicht mehr abspringen.

    • Die Umverteilung erfolgt halt von unten nach oben. In einer führungshörigen Organisation macht das sogar einen gewissen Sinn, allerdings übernimmt auch oben niemand Verantwortung. Hauptsächlich geht es um Besitzstandswahrung.

  21. Das ganze Gebahren ist nur möglich, weil es die Aktionäre und die Kunden akzeptieren. Und das ist bei der UBS (und auch CS & Co.) der Fall. Jeder Privat- und Firmenkunde, der sich darüber aufregt, aber es nicht fertig bringt, die Bank zu wechseln: verdient, abgezockt zu werden!

    • Es steht jedermann/Frau frei diese „ white collar – Apparatschiks „ einzuklagen und vor den Kadi zu zitieren! Heute gibt es spezialisierte Anwälte welche nur auf Erfolgs-Basis arbeiten . Ich empfehle ausserdem den geprellten Kunden via ‚Public eye‘ vormals Erklärung von Bern, den UBS-Schmarotzern die rote Karte zu zeigen. Nach den Schüler – Demonstrationen folgt vermutlich bald die Kampfansage an die „Banken-Trolle“ welche der Schweiz den mit Abstand grössten Schaden zufügen. Ringier und NZZ zittern schon lange um diese schicksalhafte Entwicklung: Untergang des helvetischen Banken-Zaubers.

  22. Eigentlich fehlt nur noch, dass wir das metrische Masssystem ersetzten durch die Länge des „Fusses“ oder einer „Elle“ von Ermotti wie vor der Aufklärung.

    „Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert als durch Kritik gerettet werden.“

  23. Nicht auszudenken, was er „verdienen“ würde, wenn sich die Bank gut entwickelt hätte. 500 Millionen? 1 Milliarde?

  24. Warum all diese Aufregung?
    Es zwingt euch doch niemand, Aktien der UBS oder ein Konto dort zu halten. Eine Abstimmung mit Füssen ist angebracht und wirkungsvoll. Dank der Informationen von Inside Paradeplatz fällt einem diese doch sehr leicht.

    • Viele Leute sind Besitzer von UBS Aktien ohne dass sie es wissen, über ihre Pensionskasse, Säule 3a mit Aktien, Aktien- und gemischte Fonds, ETF’s, etc.

    • das stimmt nur teilweise. haben sie den antrag an ihre PK gestellt, KEINE UBS und CS zu halten? denn diese inst. anleger (v.a. wenn passiv) müssen diese titel halten. das system ist per se schon deshalb ma…s und wird es immer bleiben.

  25. Ich wundere mich über die naiven Kommentare zu Ermotti und Webers Abzockerei. Die meisten Kommentatoren meinen, es gehe um die Interessen der Shareholders oder Stakeholders. Aber der Unternehmenszweck ist vor allem das Füllen der Taschen der obersten Geschäftsleitung und des Verwaltungsrates. Und zwar so lange die Firma noch existiert. „Es hätt solangs hätt.“

  26. Mit einem verfilzten System schieben sich Konzernleitung und
    Verwaltungsrat Gelder zu.
    Google: das Fussvolk zahlt die Zeche – Bilanz

  27. Der SE macht nur das, was andere an seiner Stelle auch machen würden, nämlich so viel abzukassieren wie möglich. Ich sehe das Problem eher bei unseren Politikern. Bei der Rettung der UBS hätte man genug Zeit gehabt, der UBS zu diktieren, was tolerierbar ist. Leider ist das nicht geschehen. Man hat sogar noch einen ex BR als VRP geholt, welcher keine Ahnung vom Bankgeschäft hatte. Nach dem Ausstieg des Singapurer Staatsfonds war mir klar, dass die UBS ein hoffnungsloser Fall ist. Die UBS war einmal eine tolle und stolze Bank, mit Betonung auf war.

  28. Ich habe absolut kein Bedauern mit den Aktionären. Wie auch bei anderen Banken zBs. CS ändern Sie nichts an der Abzockerinitiative. Solange Sie Geld bekommen schweigen Sie und wenn Sie merken das für Sie nichts herausschaut jammern Sie. Die Gewinner sind jedoch immer die Abzocker. Damit Ermotti nun nicht unter Beschuss kommt, lässst er wieder ein paar Brotkrümel fallen und die Aktionäre werden wieder rhuig sein. Habe immer gedacht Aktionäre seien schlau. Leider muss ich feststellen das diese eher dümlich sind.

  29. Ich wünsche mir, dass in einem Revisionsprozess die Schadensersatzforderung auf 9 mia. Euro angehoben wird und damit dem tatsächlichen Schaden gegenüber dem französischen Volk entspricht!

    • Im ersten Gedanken wünschen sich das alle. Nur liegt dort das systemische Problem begraben: Den Schaden tragen ja wieder nicht Ermotti-Weber & Co., sondern die Angestellten und Aktionäre.
      Das ist eben der Kapitalismus. Akzeptieren wir es, denn er wird sich nicht ändern!

    • Dann können die ausgebeuteten Kolonien das X-fache von den Franzosen verlangen.
      Nur soviel zu tatsächlichem Schaden.

  30. Und bei der nächsten GV wird wie immer alles beklatscht und abgesegnet. Was für eine Heuchelei geht hier wieder ab?

    • Nein, das hat gar nix mit Heuchelei zu tun. Es geht knallhart um Macht und Kohle. Grossaktionäre, GL und GR spannen zusammen. Mit ihren Wasserträgern, den Analysten, Fondsmanagern, Stimmrechtskäufern für einen Tag, Securities lenders, PK- und anderen Stiftungs-Verwaltern etc. haben sie an der GV die komfortable Mehrheit, die Firma auszuquetschen. Da hilft auch die Minder-Initiative nichts, die war schon vor der Abstimmung ausgehebelt. Und da hilft auch der an der GV hinten grölende Pöbel nichts, der am Mikrofon Cervelats verteilt, damit die subalternen, in der zweiten Reihe sitzenden Wasserträger und Weissen Westen auf dem Podium vorne genug zu essen haben. Dann das Resultat: Sie haben (konsultativ) mit 84.soundsoviel Prozent das Vergütungsreglement sowie die Kompensationen angenommen. Das ist Aktionärsdemokratie im Zeitalter der Konzerne mit Ihren neofeudalen Profiteuren, oder nicht? Es komnmt nicht mehr auf die Leistung an, nur die Macht sprich Kohle zählt. So einfach ist das heute. Und dann wird immer wieder schön diskutiert, weshalb die Reichen immer reicher und die Fleissigen immer ärmer werden. Schöne Feigenblatt-Diskussionen….

  31. Man weiß nicht, ab was man sich mehr aufregen soll: ob den horrenden Zahlen oder ob dem infantilen Geschwurbel, mit dem Ermottis „Leistungen „ beschrieben werden. Fakt ist: der UBS fehlt jegliche Empathie. Auf der einen Seite werden ü55jährige flächendeckend entlassen, am liebsten Männer, und Boni unten werden um 20% gesenkt, und oben greift man schamlos zu. Himmel nochmals: wieviel Masochismus braucht es, Kunde oder Mitarbeiter bei dieser Abzockerfirma zu sein?

    • Im Kunde ist es egal. Der Kunde verliert dabei nichts.
      Die MA werden nicht gezwungen dort zu bleiben. Jeder ist frei zu gehen wenn Er oder Sie will.
      Die UBS ist nur eine der vielen Firmen die dieses System ausnützen.
      Wir sind es „wir alle zusammen“ die eine Veränderung herbeiführen sollten oder müssen. Solange hier alle schreiben aber niemand was dagegen unternehmen will, wird sich nichts ändern.
      Schaut die Franzosen an. Viel kann man über denen schreiben oder denken aber Sie versuchen eine Änderung herbeizuführen.
      Wie Schweizer oder Eidgenossen sind eher faul und können und wollen nur ein paar Commends schreiben.

  32. Wir hätten doch auch versucht soviel Ca$h wie möglich abzuzweigen.Sie folgen ganz dem Motto: wenn du die Chance bekommst, greif zu so fest du kannst. Selbst wenn die fristlos entlassen werden würden, haben sie soviel Geld wie X- Familien zusammen gehäuft.

  33. Viel lavern aber wenig bis gar nichts liefern. Was sind das für armselige Chefs an der Spitze der UBS.
    Mit was haben sie das viele Geld verdient? Wenn ich den Börsenkurs anschaue dann bekomme ich das …en!

  34. Die Kosten und Boni insbesondere im Topmanagement stehen weiterhin in einem krassen Missverhältnis zu den erzielten Erträgen, das Kosten-Relationsverhältnis von 78% zeigt das deutlich auf. Daher Hände weg von Grossbankaktien, denn die finanziellen Eigeninteressen des Managements stehen weiterhin im Vordergrund, die Aktionäre / Geldgeber werden so einmal mehr über den Tisch gezogen. Die beiden Herren Ermotti und Weber haben In der Zeitperiode ihres Wirkens den Aktionären gar nichts gebracht, beschämend der heutige Aktienkurs von etwas über SFr. 12.- bei solch immens hohen Vergütungen!

  35. Man weiß nicht, ab was man sich mehr als aufregt: ob den horrenden Zahlen oder ob dem infantilen Geschwurbel, mit dem Ermottis „Leistungen „ beschrieben werden. Fakt ist: der UBS fehlt jegliche Empathie. Auf der einen Seite werden ü55jährige flächendeckend entlassen, am liebsten Männer, und Boni unten werden um 20% gesenkt, und oben greift man schamlos zu. Himmel nochmals: welche Idioten sind denn noch Kunden oder Mitarbeiter bei dieser Abzockerfirma?

  36. #FINanzMArktmafia #UBS . . . und es kommt der Tag, da werden auch die Blauäugigen zur Kenntnis nehmen müssen, dass sie vom Duo Weber/Ermotti an der Nase herumgeführt wurden. Dass die Politik und Finanzmarktaufsicht FINMA eine Mitverantwortung tragen wird dann klar, wenn man die Weigerung der Aufarbeitung der aktiv initiierten UBS-Machenschaften betr. Beihilfe zur Steuerumgehung mit bewusstem Bruch von ausl. Recht zum Thema macht.

    Man muss es eher als äusserst Bedenklich ansehen, wie sich Politik und andere Banken von Seiten UBS in Sippenhaft nehmen und Sand in die Augen streuen lassen! Man nimmt das UBS-Argument eines angeblichen politischen Urteils in Frankreich einfach so entgegen, hat aber selber die von Seiten UBS initiierten Machenschaften abklären lassen, obwohl man bereits vor Jahren Hinweise zu eben diesen Machenschaften sowohl bei politischer wie auch aufsichtsrechlicher Seite Hinweise darauf erhalten hatte. Nur hat man sich damals darauf geeinigt, die Sache unter den Teppich zu kehren. Dabei geht es um Sachverhalte die nun die franz. Justiz ans Tageslicht bringt.

    Die Politik die zusammen mit den Aufsichtsbehörden für das unter den Teppich kehren die Verantwortung trägt, verliert mit der Unterstützung der Argumentation der UBS gerade jegliche Glaubwürdigkeit!

  37. Lieber Lukas, bitte einmal mitdenken. UBS gehört nach wie vor zu den besten Performern unter den Banken mit einem kumulierten Gewinn von USD19b seit 2014. Da profitiert auch der CH Bankenplatz. Dein bashing ist nun wirklich unangebracht.

    • Wurden die Rückstellungen für die Busse(n) gemacht und eingerechnet? Oder sollen wir Bürger die Busse über Steuerabzüge bezahlen?

      Die Erfahrung aus 2008 zeigte doch die kreative Buchhaltung der UBS.
      Müsstet Ihr Eure Produkte/Leistung wie ein KMU bewerten, wäre Eure Bude nicht mal mehr ein Viertel wert.

    • ________
      ‚prostitution‘

      the practice or occupation of engaging in sexual activity with someone for payment.

      […]

      the unworthy or corrupt use of one’s talents for personal or financial gain.

      _____

      Und dann nicht mal merken, dass der Zuhälter, den grössten Teil vom Kuchen für sich behält. Ihr könntet euer Talent auch für was Besseres einsetzen.

    • P. Meier: Mitdenken scheint aber auch nicht gerade Ihre Paradedisziplin zu sein. Bestperformer auf dem Buckel der Kunden……perfekt. Als Aktionär auf jeden Fall hat man mit dieser Aktie nur verloren. Und als Kunde wir man von beiden Grossbanken in der Schweiz schon lange nicht mehr ernst genommen.
      Wie lange arbeiten Sie schon bei der UBS?

    • Lieber P. Meier. Du hast es einfach immer noch nicht begriffen. Die „Performance“ wird nur vom obersten Management absorbiert und einkassiert. Und an der Börse ist UBS ein Underperformer. Gehöst du zu den überbezahlten Risk-Takern, dass du einfachste ökonomische Zusammenhänge nicht begreifen kannst?

    • Was braucht es denn, um gewisse Augen aus dem Dauerschlaf zu holen? Vergleich mal die Aktienkursentwicklung der UBS (und leider auch der meisten anderen europäischen Konkurrenten) mit denjenigen von US IB’s sowie auch vielen guten Retailbanken über die letzten 10 Jahre. Klappt es jetzt endlich?

  38. Es tönt wie eine abgangslied: the Ermotti legacy, whatever it is…
    Ich hoffe nur, dass der brilliante Tessiner nach seine Abgang dann fûr die arme tessiner sorge tragen soll. Ich schlage vor die hälfte an Spendegelder zu schenken..er hat doch einige foundation, aber wir sehen keine Taten…
    GL von innen? 80% kommen von aussen…aber das ist nur ein Detail!
    Viel Glück und zeige Mut ausserhalb diese Filz, Falz, Fulz…

  39. Spannend wäre noch die Frage, ob Sergio Ermotti seine
    CHF 14 Mio. Einkommen wie ein „Normalsterblicher“ in der Schweiz versteuert oder ob seine Excellenz mit der Behörde einen Deal vereinbaren konnte.

  40. Auch die KL der UBS ist Aktionär – guck mal wie viel Aktien der Ermotti hat. Eine positive Entwicklung ist also auch in seinem Interesse.

    • Darum zahlen Sie ja trotz unterirdischer Leistung hohe Dividenden aus. Diese führen zum Ausbluten des Unternehmens siehe Siemens.

    • @Büezer
      Hey, was ist denn heute passiert, lieber Büezer…
      Ich kann doch tatsächlich jedes einzelne Statement Ihrerseits voll mitunterschreiben!

  41. Diese pseudo „Key Risk Taker“ – Selbstdarsteller im Feudalstaat UBS nehmen grössenwahnsinnige Züge an. Leben Ermotti und Co auf einem entrückten Planeten? Im Honigtopf des Planeten Nirvana etwa?

    Das sind doch schon längst die vorherrschenden Eigenschaften dieser selbsternannten, verantwortungsvollen Risiko-Kapitäne. Von Nichts eine Ahnung, für Nichts verantwortlich, von Nichts gewusst und für all das fürstlich entlöhnt. Ein tragfähiges Netzwerk reicht völlig für ein sorgenfreies Leben.

    Der wahre, echte Risk Taker ist einzig die Schweizer Eidgenossenschaft mit ihrer Gratis-Staatsgarantie.

    Es sind also WIR (it’s us) – und wir sind ungefragt, ob wir dies wollen.

    Oh heilige FINMA unter Apostel Mark Branson, hilf uns endlich Orientierung zu finden. Amen

    • Dem Apostel Branson sind eben die Hände gebunden…….Er ist bloss ein ganz kleines Rädchen in dieser Staatsverwahrlosung.

    • Diese oberschlauen „risk taker“ wurden soeben in Hongkong zu einer Busse von 48 Millionen Franken verknurrt.

      Diese ständigen Negativschlagzeilen verbunden mit dieser obzönen Bonus-Kultur verhindern, dass die UBS wahrgenommen wird als seriöser Broker.

  42. Abzocker, Abzocker, Abzocker!!! Das kann doch nicht sein! Das kann doch verdammt nochmal nicht sein der Typ 14mio verdient. Was ist hier eigentlich los?

    • 0.44 CHF/Sekunde… x 3600 x 24 x 365… egal ob vertikal oder horizontal … plus noch ein kleines delta – um auf die besagten 14 Millionen zu kommen – von 124160 CHF: ein sehr gutes Jahres-Einkommen immerhin für jeden Normalsterblichen.

  43. Wenn die Bank von den USA gebüsst wird, wird sie gebasht. Kommt die Forderung von der ach so pösen, pösen EU (namentlich Frankreich, die EU ist kein Land), wird die Bank in den Himmel gehoben, obwohl es sich um dasselbe Delikt handelt.

    • Die Medien haben die PR-Version der UBS übernommen und die Dolchstosslegende verbreitet. PR halt. Die Schweizer nehmen sowas immer gerne auf, dass passt in ihr Weltbild von den seriösen Krawattenträger. Erste Kratzer hat es bekommen bei den nachrichtenlosen Vermögen. Damals glaubten die Bürger den Banken noch. Heute niemand mehr.

  44. Heute liest man in den Medien „…Ermotti verdient 14 Millionen…“. Da sähe ich gerne mehr Präzision und weniger subjektiven Kommentar. Aus Sicht der UBS scheint er diesen Betrag zu verdienen. Anscheinend entspricht seine Leistung den Erwartungen des Arbeitgebers. Vielleicht entwickeln sich die Finanzkonzerne deshalb nicht weiter und bluten aus.

    Eine Zeitung sollte da vorsichtiger sein und nicht einfach die Pressemitteilungen übernehmen. „…Ermotti erhält 14 Millionen…“ wäre die genauere, neutralere Formulierung. Oder kennt die Zeitung die Kriterien, welche die Verwendung des Wortes „verdienen“ rechtfertigen würden? Ja?-dann bitte transparent machen. Nein?-dann bitte neutraler formulieren.

    • @Medienschelte
      Das wunderbare für Grossbanken ist, dass die meisten seiner Aktionäre passiv über Pensionskassen oder Fonds wie ETF’s Anteile am Unternehmen haben und sich nicht mit dem Unternehmen auseinandersetzten können und wollen. Die GL nützt dies bewusst aus und braucht nur wenige Aktionäre hinter sich zu bringen mit ein paar Versprechungen um ihre ungerechtfertigeten Bezüge durch zu bringen gegen die Interessen der Mehrheit.

      Niemand „verdient“ 1 Million schon gar nicht 14.
      Was soll denn der Mehrwert sein der 14 Mio. rechtfertigt?
      Etwa die Busse von 5 Milliarden??

  45. …………..bitte äpfel nicht mit zwetschgen vergleichen. vorgehen von sergio in paris finde ich einwandfrei. warum abstrafen für vorfälle vor seiner zeit. verantwortung bei marcel und diesen smarten möchtegernböbies. „teil der lösung sein“ usw. ; kenne wir alles. peinlich bis zu abwinken. jeder büetzer würde sich schämen einen solchen blech herauszulassen. also; forza sergio; du machst das gut. was die angelsachsen können haben wir schon längstens drauf. :):):):):):)

    • …Nachsatz – wer Böe mit h schreibt bei dem tippe ich eher auf Dummheit!

    • „Abstrafen“ weil VRP Weber und CEO Ermotti den „Fall Paris“ noch ordentlich aufgearbeitet haben! Das angebliche „politisches Urteil“ entspricht so nicht der Wahrheit, aber man hat gerade ein Argument mit dem man Aktionären, Kunden und Bevölkerung Sand in die Augen streuen kann. Dabei kann man die Politik in Bern auch noch in Sippenhaft nehmen, weil sich Politik und Finanzmarktaufsicht vor Jahren zum Schritt entschieden, die Angelegenheit der von Seiten UBS (UBS Genève) initiierten Machenschaften zur Beihilfe der Steuerhinterziehung unter bewusstem Bruch von ausl. Recht unter den Teppich zu kehren. Neben UBS hätten auch Politik und FINMA einiges an Erklärungsbedarf wieso man trotz Hinweisen zu den UBS-Machenschaften diese unter den Teppich gekehrt hat. Mit Blick nach Paris darf man feststellen, dass die Vorgehensweise von Politik und FINMA grobfahrlässig war und nun wird noch immer versucht diese Grobfahrlässigkeit zu vertuschen, indem man der UBS noch den Rücken stärkt.

      Ich halte es doch mehr als bedenklich, wenn das Ausland, hier Frankreich am Ende die UBS-Aktionäre und -Kunden sowie die breite Schweizer Bevölkerung über die UBS-Machenschaften in Kenntnis setzen muss und damit entsprechend auch den Nachweis erbringen wird, dass das Pariser Urteil gegen die UBS in keinster Weise ein politisches Urteil ist wie es doch einige gerne darstellen oder sehen wollen, sondern das Urteil darauf basiert, dass das UBS-Management eine Vorgehensweise gewählt hatte, die ausl. Recht gebrochen hat und dieser Sachverhalt sowohl dem Management wie auch den Kundenberatern bekannt war.

      Gerade die Politik und auch die FINMA täten gut daran, sich um die wahren Sachverhalte zu kümmern, statt der UBS blindlings den Rücken zu stärken.

      Ich erinnere hier nochmals daran: Die Politik und FINMA hatten vor Jahren sich gegen eine Aufklärung ausgesprochen! Jetzt ist es die gleiche Politik welche die UBS-These eines politischen Urteils stützt, aber selber wegen der eigenen Versäumnisse eben genau nicht aufzeigen kann, dass UBS nicht ausl. Recht gebrochen hat.

      Natürlich gilt die Unschuldsvermutung. Dabei muss man aber beachten, dass anscheinend die französische Justiz nicht ganz überraschend über belastendes Material gegen die UBS verfügt, während bis heute weder Politik und FINMA, noch UBS selber entlastendes Material vorlegen konnten. Weber/Ermotti gaben bisher nur zu Protokoll, dass das Urteil ‚politisch‘ sei und die Vorgehensweisen gegen das Urteil im Interesse der Schweiz und Dritter passiere. Die UBS die angeblich im Interesse der Schweiz agiert, hat aber bis heute genau dieser Schweiz nicht offengelegt, was Ermotti/Weber im Rahmem der Aufarbeitung für Kenntnisse erlangt haben. Gleiches gilt auch für die Politik, die sich selber auch zu den Aussagen es handle sich um ein ‚politisches Urteil‘ verleiten lässt, aber bis heute den Beweis schuldig geblieben ist, dass UBS weder Machenschaften initiiert noch fremdes Recht gebrochen hat. Es ist von daher schon interessant, dass sich die Politik als ‚Verteidiger‘ hinstellt, selber aber nicht in der Lage ist Fakten zu liefern. Fakten die man eben aus dem Grund nicht hat, da man es eben vor Jahren versäumt hatte, Abklärungen in die Wege zu leiten.

      Entsprechend das Vorgehen von Ermotti in Paris als Einwandfrei zu bezeichnen halte ich als fragwürdig, weil eben dieser Ermotti anscheinend die Äpfel und Zwetschgen nicht ordentlich sortiert hat oder so viele faule Früchte entdeckt hat, dass man davon ablenken muss. Man darf also gespannt sein, wie die UBS den Abenteuer Paris übersteht. Der Sachverhalt, dass die Staatsanwaltschaft Raoul Weil nicht von der Angel lässt, darf man als doch interessant betrachten.

      Aus meiner Sicht kann ich das Vorgehen von Weber/Ermotti nicht begreifen, denn wie Sie erwähnen, es geht um Vorfälle vor der Ära Weber/Ermotti, man hatte die Möglichkeit diese abzuklären und sich auf einen Vergleich einzulassen, hat sich aber für einen Prozess entschieden der ein massives Risiko bedeutet. Ein Pokerspiel wo man sich fragen muss, haben Weber/Ermotti effektiv so viel entlastendes Material, ist es ein riskanter Poker und spielt diesen bewusst u.a. auch in Kenntnis, dass dieses Pokerspiel sehr lange dauern kann, nach dem Motto ’nach uns die Sintflut‘?

    • Richtig. Der ganze Schlamassel ist auf die Versager vom Bankverein zurückzuführen. Mit denen hat der Untergang begonnen.

    • Bis das endgültige Pariser Verdikt vorliegt, hat sich das Gespann Weber/Ermotti mit ihren Millionen längst aus dem Staub gemacht, getreu dem Motto, nach mir die Sintflut.

  46. Ermotti & Co. sollten noch viel mehr verdienen, die UBS noch viel mehr Bussen kriegen und dann, vielleicht, werden die Aktionäre bald genug haben und eine Wende herbeiführen.

  47. Die Vergütungen an die Geschäftsleitung und den VR, die Höhe der anstehenden Bussen und die Negativ-Performance der UBS-Aktie haben alle Erwartungen tatsächlich haushoch übertroffen.

  48. Jahr für Jahr der gleiche Wahnsinn: CEO und seine Buddies überhäufen sich mit Millionen, während die Bank vor sich hin serbelt und bei den ‚Normalos“ wird gedrückt und gespart. Aber solange alle Aktionäre brav nicken und ja sagen, ändert sich nichts…Die Faust im Sack machen hat noch nie eine Aenderung hervorgebracht. Daher verkauft die Aktien, löst die Konten auf, solche Firmen dürfen einfach nicht mehr unterstützt werden…..

    • Genau das ist eben wohl kaum die richtige Taktik. Die verkauften shares wandern einfach ziemlich direkt in anonyme Hedge-Funds o.ä., wo sie stimmenmässig dann eben zu noch grösseren, zahnlosen Monstern mutieren. Es wäre eben wirkungsvoller, die Faust aus dem Sack zu nehmen, Aktien zu KAUFEN und dann gegen die mannamässige Vergütungspolitik zu stimmen. Andersrum werden wir wohl auch in 10 Jahren noch – wenn es die UBS dann überhaupt noch gibt – immer ins gleiche Horn kommentieren.

  49. weber, ermotti, rohner, thiam, koerner,
    cisullo, gl, vr und co.
    ihr scheint etwas vergessen zu haben.
    der geschaeftszweck von ubs und cs
    ist nicht von euch ausgenommen zu
    werden.

    • @neo: Kommentar ist völlig daneben weil das Fussvolk und Angestellte diese Abzockerei und die Bussen nicht beeinflussen können. Nur die Aktionäre können was bewirken aber die sind auch (noch) zu müde….

    • @Bobcat
      Komisch. Wir sind ja immer gut wenn es darum geht „die anderen müssen und sollten“.
      Hört doch auf immer den anderen die Macht zu übergeben. Wenn WIR „das Fussvolk“ uns nicht mehr veräppeln lassen wollen, dann müssen WIR aktiv werden.

      Du glaubst wirklich dass die Aktionäre irgendwas für das Fussvolk machen?
      Eine Revolution ist nie einfach, aber man hat die Wahl. Hier weiter schreiben und die eigene Hoffnung in die Hand der Aktionäre übergeben oder selbst gegen ein korruptes System kämpfen.

      LH hat ein Schritt in die richtige Richtung gemacht, er ist Risiken eingegangen.
      Wir hier schreiben munter weiter wie ungerecht diese Machenschaften sind. Trotzdem kehren tausende von MA jeden Montag Morgen im Büro der UBS, CS u.s.w. und sitzen hin wie Schafe. Bis Du oder ich wie Schafe geschlachtet (die Kündigung erhalten) werden.

      Wer soll dich retten? Ein Aktionär

  50. Selber Schuld. Wir Eidgenossen schauen dabei zu und machen nichts.
    Mal sehen was passiert wenn alle CH UBS Angestellten (Fussvolk) plötzlich nicht mehr im Büro sind?
    Ach ja die Eidgenossen sind eher die Schwätzer. Motzen und sich beschweren kann jeder aber was machen liegt nicht in die Natur der Eidgenossen.

    Solange niemand was dagegen macht werden diese Herren weiter kassieren und sich für Null Leitung bereichern.

    • Sagen Sie mir, wer soll das in der UBS organisieren und damit den „Winkelried“ spielen, diese Person würde auf der Stelle den Arbeitsplatz verlieren. Argumente dafür gäbe es viele oder liessen sich einfach konstruieren.

    • Genau so. Die meisten reklamieren einfach und gehen doch ins Büro, machen sozusagen die Faust im Sack statt sich zu wehren. Schweizer, Memmen halt!

    • Super Verschreiber, denke dass die betroffenen „Herren“ diesbezüglich eine eher lange Leitung haben 🙂

    • @Peperoni
      Hier geht um eine Community’s. Es geht nicht darum als Einzelperson gegen ein Systen zu kämpfen. Die Masse machts aus.
      Stell Dir vor am Montag Morgen würden hunderte oder tausende der kleinen Fische (MA) der UBS plötzlich nicht zur Arbeit gehen.
      Was würden die Manager machen?
      Krisenstab?
      Alle fristlos kündigen?
      Innerhalb von 24h hunderte oder tausende von Angestellten durch Polen oder Inder ersetzen?
      Selbst arbeiten, obwohl ich eher davon ausgehe dass mehr als die Hälfte der Manager keine Ahnung haben was Ihr Angestellten machen 😉

      Denk mal nach. Wer hat hier wirklich die Macht was zu verändern?

  51. Bei CHF 5000.- pro Stunde, gibt das CHF 83.- pro Minute.
    Laut Statistik verbringt(ist erlaubt)man 6 min pro Session auf der Toilette.
    Hr.S.E verdient daher pro Session CHF 498.- beim Thronen
    Bravo ! Well done !

  52. Vorsteuergewinn 16% hoch
    Reingewinn auch deutlich hoch
    Aktienrückkäufe von 750 Millionen
    Dividende 8% hoch
    Spa ist Blödsinn
    Und den Frankreich Fall haben Sie auch nicht verstanden.

    • Leute auf die Strasse gestellt – wieviele?
      Abgangsentschädigungen für diese Leute?
      Kosten für das Sozialsystem?
      Haben diese Leute auch etwas von den Dividenden?
      Liegen Sie unten oder oben?
      Sind Sie schon 30?

  53. nie verstanden, wieso loser’s so überrissenes saläre kassieren!
    ist das den aktionären egal? oder sind die einfach nur korrupt?

    • Sie sind mit Ihrer Pensionskasse Aktionär. Den Verwaltern Ihres Geldes ist es scheissegal solange Dividenden ausbezahlt werden.
      Meine Eltern haben den Fehler gemacht und die AHV-kastriert zugunsten von Pensionskassen, damit unsere ehrenwerte Finanz- und Bauindustrie Geld zum verprassen bekommt.
      Ist ja alles für die Wirtschaft…

      Das ist auch der ganze Trick und das Wunderbare an Geld.
      Sie können es jemand abknöpfen und behaubten sie bräuchen es für einen guten Zweck und in Wahrheit verprassen sie es selber und bewerten ihre Buchhaltung immer kreativer.

      Ist schon interessant, dass die Pensionskassen genau 40 Jahre nach ihrer Entstehung Probleme bekommen. 40 Jahre haben die Leute gearbeitet und fast nur eingezahlt. Jetzt wo erstmal grössere Anzahlen von Rentner in die Pension gehen fehlt der Cash.

      Aber Ermotti hat auch da die Lösung- Arbeiten bis 72.

    • Freddy, es ist simpel:

      Politiker (i.e. Chefs der Finma) -> korrupt!!!

      Aktionäre (Besitzer und Lohnzahler) -> dämlich!!!

      Eines von beiden ist an sich strafbar. Und wir wissen, wer von beiden bestraft wird – die Politiker scheinen es nicht zu sein.

  54. Berlusconi, Putin, Bankmanager etc. etc. willkommen zurück im Feudalsystem,
    Demokratie, Rechtssaat sind Relikte aus dem Neandertal, money talks, bullshit walks, war eigntlich immer so aber heute kann man das offen zur Schau stellen ist gesellschaftsfähig, willkommen zurück im alten Rom, wann kommt denn dann der Nero und zündelt wieder ein bisschen ?

  55. Was für einen Charakter erwartet man auch, wenn man einen ehemaligen Investment-Banker ins Amt des CEO holt?
    So beschämend und widerwärtig die Abzockerei der Banken-Manager auch ist: Letztendlich sind es die Grossaktionäre, die dies gut heissen.
    Allerdings glaube ich, dass auch die kleinen Kunden etwas bewirken können: Einfach eine andere Bank suchen. Es sind nicht alle gleich – siehe „Alternative Bank (abs.ch)“.