Im Jahre 2005 stellten sich die Gründer der luxuriösen Möbelschreinerei Reseda die Frage, wie sie Schweizer Kunden bezahlbare Möbel aus dem hochwertigen, aber doch so teuren Rohstoff Massivholz anbieten können.
Reseda hat ihre Antwort auf diese brennende Frage gefunden und glänzt seitdem mit Verkaufsflächen an der neuen Zürcher Vorzeigemeile Zollstrasse beim HB.
Resedas Erfolgsrezept lautet: kein Zwischenhandel. Die Möbelschreinerei übernimmt alle Schritte der Produktion selber, und zwar in ihren eigenen Geschäften.
Die Geschäftsphilosophie von Reseda kann man sich genauer in ihrem Manifest auf den Lippen zergehen lassen.
Es geht um Wohlbefinden, Authentizität, Fairness und natürlich Transparenz.
Scheint, als hätten viele Investoren eine Schwäche für solche Buzzwords entwickelt zu haben.
Kürzlich hat das Winterthurer KMU mit Ablegern in der Stadt Zürich nämlich eine Kapitalerhöhung durch ein Crowdinvesting mit Oomnium erfolgreich abgeschlossen.
500’000 Franken war das angestrebte Minimum, am Ende zeichneten frische Geldgeber Anteile im Wert von 1,2 Millionen – mehr als das Doppelte.

Wie kommt’s?
Die Covid 19-Krise hat Reseda richtig gut getan. Die Pandemiejahre 20/21 waren für das Unternehmen die umsatzstärksten Perioden.
Zwischen Lockdown und Quarantäne findet sich halt endlich mal ein bisschen Zeit, das Interieur zu überdenken.
Trotz der starken Zahlen hatte Reseda, einfach mal vorsichtshalber, etwa eine halbe Million Corona-Darlehen in Anspruch genommen.
Better safe than sorry.
Vor allem, wenn es einem so leicht gemacht wird. Die Kreditvergabe-Kriterien? Das Zentrale lautete, wegen der COVID-19-Pandemie „namentlich hinsichtlich ihres Umsatzes wirtschaftlich erheblich beeinträchtigt“ zu sein.
Das passte – nun ja – irgendwie schon: Reseda war sicherlich in ihren umsatzstärksten Jahren stark wirtschaftlich beeinträchtigt – im Guten.
Ein Mitarbeiter Resedas erklärte auf Anfrage, dass die Kredite von den Banken sehr rasch und mit sehr oberflächlicher Prüfung vergeben worden seien.
Keep it simple, stupid.
Vielleicht kommt die Zeit ja noch, in der das Darlehen nötig werden könnte. Vielleicht sogar schon früher als später.
Laut einer Quelle sehen die Planwerte bei Reseda nämlich nicht so rosig aus. Umsatz und Profit sollen im Verhältnis zu den Verkaufsorten eher bescheiden ausfallen.
Senden Sie Ihren Hinweis hier oder an +41 79 605 39 52. Lieber per Post?
Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Wie manchem anderem Kommentarschreiber erschliesst sich mir der Titel des Artikels nicht ganz. Was ist innen und was aussen, was hui und was pfui?
Vor allem scheint sich Frau Moore auch nicht genauer mit der Firma Reseda beschäftigt zu haben, sonst wüsste sie, dass diese keine Luxusmöbel herstellt. Falls Frau Moore den Unterschied zwischen einem qualitativ hochwertigen Produkt und einem Luxusprodukt nicht kennt, würde sie sich eventuell besser mal in die Materie einlesen, bevor sie die Öffentlichkeit mit ihrem substanzlosen Geschreibsel behelligt.Kommentar melden -
Selten einen so schlechten Artikel gelesen – Niveau bei Inside ist ja schon tief, aber dieser Stuss übertrifft alles – wer schreibt so einen mist!
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Völliger Nonsense-Artikel. Als langjähriger Kunde von Reseda kann ich nur sagen, dass die Qualität und auch der Service erstklassig sind, was man von wenig anderen Firmen behaupten kann. Das Design ist ebenfalls sehr schön und zeitlos, so dass man die Möbel auch noch nach Jahren noch gerne ansieht. Und ja, die Preise sind sicher hoch, aber dafür in der Schweiz mit Schweizer Holz produziert und nicht wie alles andere, in China…
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Was ist die Aussage dieses potenziell geschäftsschädigenden Artikels einer Hobby-Journalistin aus Berlin? Die Firma ist innovativ, setzt auf Swissness und Nachhaltigkeit, hat wie viele andere einen Covid-Kredit bezogen in einer unsicheren Zeit (die Kredite waren nicht für bereits kranke Unternehmen bestimmt) und die Suche nach InvestorInnen war ein voller Erfolg. I do not get it, am I stupid?
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Weltbewegend.
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einmal mehr: die unqualifizierten und reisserischen artikel von den luki handlangern geben alles.
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Luki hat eine neue Funktion eingebaut. Nun kann Jede/Jeder einen Kommentar melden. Geht es deswegen schneller mit Aufschalten? Im Gegenteil! Und gewisse Kommentare können nicht mehr geliked werden bzw die gesetzten Likes werde direkt wieder gelöscht. Vorhin hat es bei meinem Kommentar gar -1 angezeigt.
Was soll das Lukas?
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Statt inhaltslosen Content erstellen würde Luki besser die Kommentare freigeben.
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Das sind Menschen, die in der Schweiz Arbeitsplätze mit Produktion geschaffen haben. Die Qualität ist hervorragend, Design sehr schön und nachhaltig, weil man die Möbelstücke jahrzehntelang verwenden kann. Warum müsst ihr die angreifen? Neidisch, weil zu teuer für euch, liebe Dampfblogger?
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Die Schreinerei statt im Industriegebiet in mitten der Hochpreismietgebiete zu betreiben ist finanziell sehr ambitioniert. Darum macht es sonst auch keiner….
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Und was, lieber Lukas, ist jetzt hier die Story?
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Wo ist das Problem? Eine erfolgreiche Firma mit ganzer Wertschöpfung in der Schweiz.
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Guten Tag Frau Moore
Ihr Beitrag ist schlicht peinlich und geschäftsschädigend. Die Hintergründe hierfür möchte ich nicht wissen. Ihren Zeilen entnehme ich grosse persönliche Verletzung. Oder profitieren Sie durch diese Publikation. Leider verbleibt bei mir nur Mitleid und ich hoffe, dass Ihnen rasch möglichst geholfen wird, bevor Sie weiteren Schaden anrichten. Beste GrüsseKommentar melden-
Ich verstehe LH auch nicht, dass er solche Schrottbeiträge frei gibt. Das Niveau sinkt immer rascher.
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EllleXX verscherbelt wieder mal ein paar Anteilsprozente für Mio-Beiträge. Eigentlich wäre das wohl der Aufhänger hier gewesen, aber die Maulkörbe halt. Nun, man findet den Quatsch innerhalb von Sekunden auf Oomnium.com… https://oomnium.com/de/investieren/ellexx/pitch
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So ein Quatsch. Die Kampagne von ellexx war letztes Jahr. Gibt derzeit keine Altien von Laeri und Co zu kaufen. Lesen Sie besser, bevor sie Chabis posten.
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Matilda Moore ist auch aussen … und innen ….
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und ausserdem ihre Möbel: grösstenteils auch pfui
Im Vergleich mit europäischen Top-Anbietern von voll durch die Kunden konfigurierbaren Massivholzmöbeln sind Reseda-Möbel meiner Meinung nach:
– grösstenteils (viel) zu teuer
– Aussehen – nur wenige Modelle sind nicht bieder, CH-typisch langweilig
Wer kauft denn so etwas … wenn es doch viel schöner gestaltete und zudem kostengünstigere Möbel anderer Hersteller gibt?
Tips an Reseda: Das Geheimnis von Top-Möbelherstellern ist ein kleines, aber feines wohlsortiertes Sortiment, kein Sammelsurium! Und nein, die grossen CH-Möbelhändler sind nicht! der Massstab für gutes Design
Dass Crowd-„Investoren“ in letzter Zeit praktisch alles! „finanzieren“ um ihr Geld endlich! loszuwerden … ist wohl kein Geheimnis mehr und inzwischen sogar der breiten Masse bekanntKommentar melden-
ach komm! als brennholz für den dampfkessel taugen die möbel allemal
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Ist dir langweilig, Matilda? Inside-Schreinerei nun oder was? Schon spannend, um was für Themen sich IP kümmert, wenn die wilden und skandalösen Schlagzeilen des Paradeplatzes und weit darüber hinaus ausbleiben. Als Kunde von Reseda kann ich nur sagen, dass die Qualität der Möbel von allerhöchster Qualität ist – ganz im Gegensatz zum Rotz, was IP hier hin und wieder publiziert.
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Sorry einen solchen Stuss habe ich selten gelesen.
Eröffnen Sie mal ein eigenes Unternehmen bevor Sie von Dritten schreiben, um deren rosige Zukunft sie bangen, ohne irgendwelche Finanzpositionen zu kennen. Ich glaube nicht das die Firma auf Ihre Einschätzung angewiesen ist.
Ich habe mit der Firma nichts zu tun, kenne diese auch nicht, aber als Unternehmer nerven mich solche neunmalklugen Essays von völlig unterfahrenen Theoretikern massiv.
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Was soll der Artikel? Erfolgreiche Firma, gutes Businessmodell. Schneller Covid-Kredit? War bei allen so… Wir brauchen mehr erfolgreiche Unternehmen wie Reseda.
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Solcher Vom-Hörensagen-Journalismus übelster und niedrigster Art ist zum Kotzen. Wie tief kann Inside Möbelhaus noch sinken?
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„Die Geschäftsphilosophie von Reseda kann man sich genauer in ihrem Manifest auf den Lippen zergehen lassen.“
Auf den Lippen zergehen lassen? Ernsthaft? Und wo ist der herbeigeschriebene Skandal? Der Kredit wurde vorsichtshalber gezogen, über die Zeit nun ordnungsgemäss amortisiert, seit letzten Jahr werden gar Zinsen darauf bezahlt. What’s the big deal, stupid?
Der Ausdruck „keep it simple, stupid“ ist ein typisches Markenteichen von Lukas. Er verwendet diesen möchtegern-coolen und hypstermässigen Ausdruck, um seine (nicht vorhandene) Redegewandtheit zur Schau zu stellen. Matilda die super-internationale Studentin kopiert brav.
Echt unter aller Sau, was IP an Qualität liefert.
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Albanische Baufirmen gehen massenhaft in Konkurs und eröffnen neue GmbH s unter neuen Namen von Familienmitgliedern. Die deutschen Luxuskarossen allesamt noch vorhanden und die Häuser im Heimatland können dank den Krediten auch noch fertiggestellt und ausgebaut werden. Dumme Schweizer!
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Dieses mit Rassimus unterlegte Märli erzählt ihr Covidioten nun seit 4 Jahren. Wird es dadurch wahrer? Kein bisschen!
Fakt: die gemäss euren Erzählungen nach kurz nach Bekanntgabe der Covid Credite eröffneten (Bau-)firmen haben genau keinen Kredit erhalten. Die Firma musste seit mind 1 Jahr existieren.Was bringt es ihnen, wenn sie heute neue Firmen unter neuen Namen eröffnen?
Wenn hier einer dumm ist, dann wohl vor allem du
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Was hat dieser Artikel mit albanischen Baufirmen zu tun?
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@ Tante Martha: Wer Anstand hat duzt und beleidigt nicht. Niemand behauptet, dass neu eröffnete Baufirmen COVID-Kredite erhielten. Bestehende Firmen machten dicht damit die Kredite nicht mehr zurückbezahlt werden mussten…oder wie wollen sie von einer liquidierten Firma ausstehende Kredite gelten machen? Die neu eröffneten GmbHs fangen wider mit weißer Weste bei null an. Schade, dass Ihr geistiger Horizont nicht weiter reicht!
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Neueste Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) zeigen: Die Gesamtsumme an potenziell missbräuchlich verwendeten Covid-19-Krediten beträgt Stand heute rund 290 Millionen Franken. Diese Summe umfasst über 2000 Fälle, bei denen die Ermittlungen noch laufen, sowie mehrere hundert Fälle, die mit einem Schuldspruch oder einer Wiedergutmachungszahlung juristisch abgeschlossen wurden.
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@ Tante Martha: Frage mich gerade wer hier dumm ist!
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Tausende Covid-Kredite können von den Empfängern nicht zurückgezahlt werden. Dafür geradestehen müssen am Ende die Steuerzahler die damals als unkompliziert gepriesenen Kredite enthüllen in der Gegenwart Schattenseiten.
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Tausende? Quelle dafür? Die Schattenseiten waren von Anfang an Allen bewusst.
Wie hoch wäre der Schaden für die Steuerzahler ohne die Kredite gewesen?
Und nun die wichtigste Frage: wie viel Steuern bezahlst Du, dass Du Dich so sehr um das Geld sorgst?
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@ So so alias Tante Martha: wohl selbst in der sozialen Hängematte, klar sorgst Du nicht um unsere Steuergelder, musst ja dafür nichts leisten..
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Mehr Fakten, weniger Meinung und Gerüchte. So einen Plunder gibt es auch auf 20min.
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Ich kenne Reseda nicht näher, wer aber auf einer Plattform wie dieser immer noch die alte Leier von den zu wenig geprüften Covid-Krediten wiederholt, zeigt höchstens, dass er / sie nicht verstanden hat, was damals das Ziel der raschen und tatsächlich unkomplizierten Kreditvergabe war. Warum nicht einfach bei den Punkten bleiben, an denen vielleicht tatsächlich etwas daran ist? Seriös recherchieren und darauf aufbauend fundiert argumentieren geht anders.
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„Trotz der starken Zahlen hatte Reseda, einfach mal vorsichtshalber, etwa eine halbe Million Corona-Darlehen in Anspruch genommen.“
Das hat einfach jeder gemacht. Es war völlig legal und zinslos. So what?
Bei einem meiner Kunden dauerte der Prozess bei der Bank 2 Stunden, dann war die Limite da. So war das ja auch angedacht von Bern.Kommentar melden -
Oh, neben Alt-Meister Stahel darf sich nun auch eine AutorIn im Konjunktiv üben. Bei näherem Hinsehen bleibt ein sehr dünner Faktengehalt übrig (Crowdfunding wurde überzeichnet), der Rest ist fröhlich daherspekuliert.
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Matilda Moore ist auch eine unnütze Gastautorin, die regelmässig Firmen schlecht redet.
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Und wer genau ist Matilda Moore?
Seltsamer Artikel welcher mit nichts handfestem irgendwelche Plattitüden ausdünstet. Ist der Kredit nun offen oder nicht und kennen wir die Konditionen bezüglich Amortisation dafür? Wo genau ist nun das „Pfui“ ? Es wäre wohl eher Sache der Bank dem Kredit nachzuspringen, insbesondere wenn genug Eigenkapital herein gespült worden ist.
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Gut gemacht Reseda !
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Was ist genau der Punkt? Ein Unternehmen zieht einen Covid 1 Kredit und boomt? Ist doch alles super. Oder gibt es ein Problem?
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Würde privat auch „boomen“, wenn mir ein paar dumme einen Millionenkredit gewähren würden…
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Albanische Baufirmen gehen massenhaft in Konkurs und eröffnen neue GmbH s unter neuen Namen von Familienmitgliedern. Die deutschen Luxuskarossen allesamt…
Sorry einen solchen Stuss habe ich selten gelesen. Eröffnen Sie mal ein eigenes Unternehmen bevor Sie von Dritten schreiben, um…
Ist dir langweilig, Matilda? Inside-Schreinerei nun oder was? Schon spannend, um was für Themen sich IP kümmert, wenn die wilden…