Rad-WM, neue Park-Verordnung, Projekt Stadtgrün – und nun der nächste Paukenschlag: Der Masterplan HB/Central soll im Frühjahr 2025 verabschiedet werden.
Alles, was nicht ins rot-grüne Schema passt, wird dicht gemacht. Unaufhaltsam donnert der grüne Panzer durch die Stadt Zürich.
Was heisst das konkret für die Bevölkerung und das Gewerbe?
Der Zürcher Hauptbahnhof, kurz HB, als grösste Verkehrsdrehscheibe der Schweiz wird komplett autofrei sein.
Sprich, es gibt keine Zufahrt für Kurzparker, um ein- und auszuladen. Für betagte Menschen ein Horror-Szenario.
Taxis werden ebenfalls verbannt. Für die sonst schon angeschlagene Taxi-Unternehmen ein Affront.
Touristen, die mit dem Zug vom Flughafen an den Hauptbahnhof anreisen, müssen in Zukunft ihr schweres Gepäck durch den grünen Dschungel schleppen.
An Zürichs HB, die Nummer 1 im öV-Land Schweiz, wachsen Hügeli und Wieseli, wie im Teletubbies-Land. Autos, Trams, Haltestellen? Fehlanzeige.
Weiter zum nahe gelegenen Löwenplatz. Dort wird nicht nur Auto verbannt, sondern er wird auch tramfrei.
Die Haltestellen werden schamlos exekutiert. Die Geschäfte rund um den Löwenplatz laufen Sturm und sehen darin eine Existenz-Bedrohung.
Die Verwaltung von „Turicum“ scheint das nicht weiter zu interessieren.
Das Central wird ebenfalls autofrei. Die Trams werden zwar geduldet, doch um Grünfläche zu schaffen, werden die bestehenden Haltestellen wegradiert.
Am Neumühlequai und auf der Bahnhofbrücke kommen neue Haltestellen hinzu.
Wichtige Verkehrsachsen und Strassen werden nicht asphaltiert, sondern massakriert. Die Fahrt in die Gessnerallee oder zum Limmatplatz: dicht gemacht.
Die umliegenden Parkhäuser werden wohl zur Geisterstadt.
Die Ost-West-Verbindung durch die Uraniastrasse wird von 4 Spuren auf eine reduziert.
Der ehemalige VBZ-Direktor Guido Schoch zeigt sich fassungslos und sagt in der NZZ:
„Schon heute ist das System am Anschlag, es wird zu chaotischen Verhältnissen kommen, welche zu Problemen im ÖV und in der ganzen Stadt führen werden.“
Der Kanton Zürich kann zum Glück noch ein Wörtchen mitreden, denn falls die neuen Pläne Folgen für die Strassen ausserhalb des Stadtgebiets hätten, bräuchte die Stadt dessen Zustimmung.
Das grüne Kabinett mit SP-Zugpferd Simone Brander hält sich über die Kostenschätzungen noch bedeckt.
Die Stadt Zürich baut sich selbst ab. Für Firmen und das Gewerbe ist der Wegzug aus der Stadt Zürich wohl noch die letzte, einzige Chance. Der Bumerang wird in ein paar Jahren die Stadt Zürich noch hart treffen.
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Die beliebtesten Kommentare
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Im Gründschungel gibts Laub am Boden. Gibt Arbeit. Wer räumts weg. Mit Laubbläsern. Gibt Lärm. Die Fachkräfte. Noch Fragen.
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Mach einen ganzen Satz.
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Am besten eine Mauer um Zürich.
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Stand jetzt finden höchstens 55 von etwa 200‘000 erwachsenen Einwohnern der Stadt Zürich das Thema dieses Artikels so relevant, dass sie ihre Meinung (oder das, was sie dafür halten) hier als Kommentar kundtun. Das sind 0.0275%.
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Die Roten und Grünen wurden freiwillig von einer Mehrheit der EinwohnerInnen der Stadt Zürich gewählt.
Das ist jetzt die bittere Quittung dafür.
Da kann man nur eines sagen: SELBER SCHULD!Kommentar melden-
Feigel, also was ist jetzt bitter?
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Die Linken machen es smart. Sie haben Geld und pflegen ihre Klientel formidabel. Da wird sich nicht so schnell etwas ändern… ausser, Unternehmen und gutverdienende Privatpersonen verlassen die Stadt. Nur wenn es in der Stadtkasse nicht mehr soviel Geld hat, müssen sie sparen oder mit den Steuern rauf, und zwar auch bei ihrer Klientel. Sucht Wohnalternativen ausserhalb der Stadt Zürich. Das Gewerbe hat in der Stadt sowieso keine Zukunft. Wer geht heute noch in die Stadt einkaufen? Ich brauche einen Ort wo ich so nah wie möglich zum Einkaufszentrum zu normalen Preisen parkieren kann. Vielerorts ist dies möglich und gratis. Es braucht Zeit, aber die Rechnung wird für diese Fundamentalisten längerfristig nicht aufgehen.
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Die Stadtzürcher haben es nicht besser verdient. Parkplätze braucht es weder für Handwerker noch für Taxis. Lang lebe das Lastenrad! (und der Finanzausgleich, der dies finanziert)
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Ich sehe alte Fotos mit Pferdekutschen vor dem Hauptbahnhof Zürich,
welche sogar Reisende abholen durften. Da grüne Revolution dank den
verirrten Wählern aktuell, werden die Überseekoffer zu Tramstation und weiter selber geschleppt.Kommentar melden -
Werden dann die Taxis und Trams mit Pferdekutschen ersetzt?
Diese anmassenden Pläne rund um den ZH Bahnhof sind ja absolut GAGA! ein grünwahnsinniger Gewaltakt!
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So lange die Stadt mit dem Finanzausgleich über Wasser gehalten wird, ändert sich nichts.
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Ein Blick nach Deutschland sollte eigentlich genügen.
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Als Zürcher braucht man bald ein Pferd und um Mobil zu sein und ein Bach um Wäsche zu waschen.
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Und von Deinem Kommentarniveau her scheisst du dann auch noch gerade in den Bach, oder, Trudi?
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@Dein Klärwärter; nein mein Lieber, aber wir könnten dann den ganzen Pferdemist einsammeln, und dabei über die Strassenplanung durch den Wald diskutieren! Denn Bäume im Wald braucht es ja nicht mehr die haben wir jetzt in der Stadt.
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Jede Stadt hat die Regierung die sie verdient und diese bewegt sich immer weiter weg von deren Bevölkerung und von der Vernunft. Zürich tut mir einfach nur leid.
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Eine Minderheit macht Terror. Wieviele sind mit dem Velo unterwegs (im Winter) ?
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Keine Sorge, das ist nur Verhandlungstaktik. Es soll eigentlich nur alles halbiert werden und man wird sich dann dort einigen, aber so merken es dann die Doofen nicht, wenn sie jubelnd zum Kompromiss klatschen. Ironie off… heieiei sind die doch tatsächlich alli blöder als i dänkt han.
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Das passiert wenn die leute nichts mehr zu sagen haben oder so dumm brainwashed sind das sie ja zu allem sagen..
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Super, endlich bekommen die Zürcher volle Kanne was bestellt!
Hoffentlich gehen die Kosten durch die Decke und das Verkehrs Chaos hält 7x24h an. Wir in Zürich brauchen Grüne Linke und Quere am besten jeweils kombiniert. So wird Züri aufblühen, wie die Kartoffel die muss im Dreck stecken damit ihre Augen aufgehen.Kommentar melden -
Welche Touristen?
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Gibts dann auch ein Dschungelcamp im HB …
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Oh, Franz Hohler schreibt jetzt auf Insideprovinznest. Nur so lässt sich erklären, dass der Autor ein Pseudonym braucht.
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Hey Heierli, heute keine Glückspost erhalten, ohjee, versuch‘s mal mit Neue Revue, hier bist Du ziemlich lost.
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Wählt nur noch mehr Rot-Grün dann bekommt Ihr umgehend die Quittung. Ich hoffe dass auch die Rot-Grün Wähler irgendwann noch zur Vernunft kommen. Wenn nicht dann GUTE NACHT.
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Vernunft? wählen heisst sich allem fügen.
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Wehret den Anfängen! Wann endlich schliessen sich die Bewohnerinnen und Bewohner (jeder politischen Couleur) sowie alle mächtigen Organisationen (aus Wirtschaft, Verkehr, aber auch aus Städtebau, Natur- und Umweltschutz) zusammen, um der irrwitzigen Verkehrs- und Grünpolitik von Stadträtin Simone Brander Grenzen zu setzen? Unsere direkte Demokratie erlaubt es uns, absurde Verkehrs- und Umweltprojekte wie jenes für den Hauptbahnhof proaktiv zu blockieren. Es fehlt in Zürich bekanntlich nicht an gewieften Juristen. Die verbissene und gleichzeitig naive Politikerin dürfte ohnehin als „Holzfällerin an der Limmat“ in die Lokalgeschichte einzugehen. Wer diese vielfältige und schöne Stadt liebt, wird ihr ihre Gefühlskälte im Umgang mit Bäumen kaum je verzeihen. Kahlschlag am Neumühlequai, städtebaulich verheerende Visionen am Bahnhof? Wo bleibt da die Kohärenz?
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Wenn der Bettler auf’s Ross kommt………. oder wenn Wahn den Sinn verdreht muss der Bürger seinen Magistraten die Tür weisen!Gewählt wird er, um dem Bürger zu dienen, nicht um ihn zu bevormunden oder zu erziehen.
Roland LappKommentar melden -
Ein projekt für junge menschen, aber wir werden immer älter. Die demographie spricht eine andere sprache, und menschen mit behinderung, wird der HB zur no go zone. Hochgradig diskriminierend.
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Die Linke bestimmt wer wen diskriminieren darf. Der Genderstern ist für Blinde schon eine grosse Herausforderung. Nun gehts an die körperlich Behinderten.
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Hee ihr Auswärtigen, lasst doch die Stadtmenschen Ihren Spielplatz bauen.. Seid doch etwas toleranter…
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Seit Erfindung des Rollköfferlis sind Taxis sowieso obsolet, auch wenn du Taxi mit Uber verwechselst. Oder buckelst du etwa noch deine Seekiste herum?
Im Übrigen sind Reisen freiwillig, ausser du musst gerade aus deiner vom Klimawandel unbewohnbar gemachten Grossstadt flüchten.Kommentar melden-
was für ein klimawandel? und wie macht der klimawandel eine großstadt unbewohnbar? was ist das denn für ein ökoscheiß?
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Naja, was unterscheidet Menschen von Affen? Ein Affe würde niemals dem dümmsten die Führung überlassen …
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Gleich noch den HB mit Escher und den Geleisen abbrechen. Dann wird die Grünfläche grösser.
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Simon Brandstifter, wir haben genug von Dich. Es langt, Dein Gedöse.
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Und es wird weiterhin viele Wähler geben, welche den Durchblick nie haben werden. Ergebnis: unverändert starke rot-grüne Besetzungen der Parlamente in allen CH-Städten.
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Bist Du sicher, dass wirklich die Wähler in allen Städten der Welt linksgrün wählen, oder die Wahlmaschinen?
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Nein, die fressen Katzen.
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Ein Bahnhof zu dem man nur mit dem Zug kommt. Das ist dann wohl eine GrünLinke Innovation.
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So wird Tsüri ein Eldorado für Velotaxis, Lastenfahrräder und Sherpas früher Sänftenträger genannt. Da braucht die Stadt dringend ein Ausbildungsprogramm damit die Nachfrage dann auch einmal befriedigt werden kann. Tsüri wird dann ein Museum ala Ballenberg einfach umgekehrt. Eintritt verlangen sie ja heute schon, mit dem Lastenausgleich…
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Mario Fehr wird darüber nachdenken Tarzan zu spielen, um seinen müden Knochen einen Adrenalinkick zu verpassen. Damit er sich mit 66 Jahren endgültig vom rosa pinken Drehsessel verabschieden kann …
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Der Bahnhof wird ins Landesmuseum integriert.
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ZÜRICH SCHAFFT SICH SELBER AB !
Das macht nur eine einzige Person in Zürich und alle anderen ziehen mit und stürzen Zürich in den Ruin ? Es wimmelt natürlich nur so von grünen und linken in Zürich.
Was sagen den die Konzerne dazu und die vielen KMus?
Habe gelesen ,dass Frau Brander noch angeordnet hat , dass auf den öffentlichen WC-Anlagen das Toilettenpapier beidseitig gebraucht werden muss. Ja so kann man sparen und der Erfolg liegt auf der Hand!Kommentar melden-
Oben herrscht unten kriecht.
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Im Vergleich zum Ausland ist Zürich ein kleinkariertes Provinzkaff. Artikel Note 4 – kanpp genügend
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Ich hoffe, die Bürger der Stadt Zürich sind überglücklich über die Entscheidungen der von ihnen gewählten grün-rosa Politiker?
Im Mittelalter gab es die Kirche und ihre legendäre Inquisition, heute haben wir die Grünen und die hypothetische Rettung des Planeten im Jahr 2045, sofern die Wirtschaft nicht bereits durch die grün-rosa Koalition ruiniert wurde.
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Die graphische Darstellung des Textes und die Sprache des bekannten Schweizer Autors Write Tyson, der sich kritische Gedanken zum Zeitgeschehen macht, sind ähnlich wie beim Hr Hässig oder bei Hr Frenkel usw. Sicher handelt es sich nur um ein Zufall.
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wohl handelt es sich eher um eine Doublette!
mit KI kann man halt den grössten Schwachsinn veranstalten.Kommentar melden
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Immer wieder verwunderlich, wie weit man durch eine Ideologie von Vernunft sich bewegen kann. Historisch ist Ostschweiz eher gegen solche Grüne-Initiative. Jetzt ist Zürich schon längst der Ideologie gefallen. The poor is coming for the rich. Time to move out of the city.
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Wie gewählt, so geliefert!
Erst, wenn dann die Steuereinnahmen wegbrechen, werden die Braunen (grün + rot) Beamten merken, dass das so nicht funktioniert.
Denn sowohl Gutverdiener als auch grosse (internationale) Firmen werden sich sowas dann doch nicht antun wollen. Und die sind schneller weg, als die von euch Zürchern gewählten „Politiker“.
Rettet euch jetzt – bevor aus Zürich ein zweites Deutschland wird.
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Züri-Stadträte spielen Schildbürgerstreiche das ganze Jahr, ja „die ganze bin gewählt“ Legislaturperiode. Alle Streiche aufzuzählen würd locker ein Taschenbuch füllen. Brander-Bäume weg, Rad-WM24 Strasse zu und wieder auf, Kunsthaus bis Schauspielerei pröblen, Baumers VBZ und Letzi-Chaoten, Filippo der Sonnensegel-Tester vor dem Opernhaus, usw. Aber he, null Problemo, die City-Bewohner wählen und wiederwählen diese Slapstick-Ladies & Gents. NB: Nebel das ganze Jahr …
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kann mich nur wiederholen. Macht nur weiter mit Rot-Grün. Ihr lernt es einfach nie darum habt ihr den Schlamassel
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Einstiger, wir wissen, dass du nicht mehr kannst, als dich zu wiederholen.
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Ich hätte gerne den Flughafen grüner, nicht den HB. Den Circle könnte man abbauen und Grün zurückholen, Pisten nur noch mit Rasenflächen und da wo jetzt 365Tage im Jahr die Geschäfte offen haben dürfen, da könnte man Fixerstübli einrichten.
Dann kommen auch weniger Leute an den HB, allen wäre gedient.
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Die Grünen sind politisch bald so unrelevant, wie dass es wieder freie Zimmer in der Villa Germania in Thailand hat. Ja! Es hat wieder freie Zimmer.
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Ursula Koch SP: Zürich ist gebaut.
Wozu muss der HB überhaupt umgebaut werden?
Damit sich die Hütchenspieler aus Afrika, unsere zukünftigen Fachkräfte des Paradeplatz, auf Mauch-Bänken und Brander-Platz von ihren Strapazen erholen können.Kommentar melden-
und ewig grüsst der Rassist.
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„Der Bumerang wird in ein paar Jahren die Stadt Zürich noch hart treffen.“
Wenn die guten Steuerzahler wegziehen ist das doch gar kein Problem. Wenn die Strassenmusiker und Bettler nicht einspringen kann man via Kanton immer noch bei den Landgemeinden die Kohle holen…Kommentar melden-
Alain, du meinst bei all diesen Gemeinden, welche am Finanzausgleich hängen?
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kann mich nur wiederholen. Macht nur weiter mit Rot-Grün. Ihr lernt es einfach nie darum habt ihr den Schlamassel
Immer wieder verwunderlich, wie weit man durch eine Ideologie von Vernunft sich bewegen kann. Historisch ist Ostschweiz eher gegen solche…
Die Grünen sind politisch bald so unrelevant, wie dass es wieder freie Zimmer in der Villa Germania in Thailand hat.…