Die Überraschung ist gross. Nicht Christian Poerschke macht das Rennen um den verwaisten CEO-Sitz bei der Raiffeisen-Gruppe.
Sondern ein Externer: der Chef der Liechtensteinischen Landesbank, kurz LLB.
Gabriel Brenna heisst er, „Dr. Gabriel Brenna“. Ab 1. Dezember lenkt der 51-Jährige den Finanz-Tanker mit Sitz in St. Gallen und Ablegern querbeet im Land.
Brennas Lebenslauf, im Communiqué der Nummer 2 des Bankenplatzes angehängt, birgt Gesprächsstoff.

Der schweiz-italienische Doppelbürger machte seine Matura im Kollegium Spiritus Sanctus im Oberwalliser Brig.
„Wir orientieren uns an einem christlich-humanistischen Menschen- und ganzheitlichen Persönlichkeitsbild“, so das „Leitbild“.
„Würde und Freiheit, Subsidiarität und Solidarität, Toleranz und sozialer Verantwortung“ lauteten die Werte.
Brenna ging an die EPFL, das Pendant der ETH in der Romandie, erwarb den Titel eines „Dipl. El.-Ing. ETH, EPFL“, besuchte die kalifornische Stanford und die Carnegie Mellon Uni.
Seine Dissertation „The Design of Direct-Conversion CMOS Radio Transmitters“ stammt von 2004 und ist etwas für Higtech-Freaks im Bereich Mobilfunk.
Brennas wichtigste Station in jungen Berufsjahren war McKinsey. Bei der berühmt-berüchtigten US-Beraterin mit dem Prinzip „up or out“ stieg er ab 2005 die Karriereleiter hoch.
2011 erreichte er den Status eines Partners, verantwortlich für den Bereich Private Banking. Als wäre das nicht genug, leitete er auch noch „Risk Management Practice“.
Kaum hatte er den Job, wechselte er die Fronten. 2012 heuerte „Dr. Brenna“ bei der LLB an – nicht irgendwo im Kader, sondern als Mitglied der Geschäftsleitung.
„Leiter Division Private Banking“, so sein Titel. Bis 2021 drückte er dem Bereich den Stempel auf. Dann folgte der ultimative Schritt: CEO der LLB.
„In den mehr als zehn Jahren seiner Tätigkeit für die LLB-Gruppe hat sie sich kontinuierlich und erfolgreich weiterentwickelt und ist sowohl organisch als auch durch Akquisitionen nachhaltig gewachsen“, schreibt der Präsident der LLB heute früh zu Brennas Abschied.
„Gabriel hat zudem unsere werteorientierte Unternehmenskultur weiterentwickelt und die Digitalisierungsinitiativen der LLB-Gruppe (…) vorangetrieben.“
„Wir bedauern seinen Austritt sehr.“
Bei der Raiffeisen zeigt man sich umso erfreuter über den neuen Mann am Steuer. Thomas Müller, Präsident des Genossenschafts-Riesen von Swiss Banking:
„Mit seinen profunden Kenntnissen der Finanzbranche und seiner strategischen und technologischen Expertise ist Gabriel Brenna die optimale Besetzung für den Vorsitz der Geschäftsleitung.“
Brenna stehe „für das, was uns bei Raiffeisen antreibt: Kundenorientierung, Sicherheit sowie unternehmerisches Denken“.
Selten wurde ein neuer Spitzenmann überschwänglicher vorgestellt. In die Röhre schauen die Internen, allen voran Poerschke, der ab Dezember ins zweite Glied zurückkehrt.
Auch Roger Reist, Leiter Firmenkunden-Geschäft, dürfte enttäuscht sein; jedenfalls wurden ihm Ambitionen nach dem CEO-Job bei der Raiffeisen nachgesagt.
Jetzt hat ein Externer, der über den grünen Klee gelobt wird, das Rennen gemacht. Mit seinem technischen Background und der langen Erfolgszeit bei der LLB stellt er eine Chance für die Raiffeisen im Kampf gegen UBS und die Kantonalbanken dar.
Raiffeisen hat unter Vorgänger Heinz Huber ein IT-Desaster erlitten, das Brenna rasch bewältigen muss. Präsident Müller sieht im Doktor der Elektronik, Ex-Mackie und Seminaristen die perfekte Lösung dafür.
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Deshalb: Tschüss Raiffeisen, hallo WIR Bank. Bodenständiges Management, Debitkarte ganz ohne Fremdwährungsgebühren und Kursaufschläge, plus weltweit 24 kostenlose Bargeldbezüge.
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@Rainer
Gibt es das WIR Geld immer noch? Kein Knochen will WIR-Geld, ich will ja auch keine Türkische Lira oder Libanesische Pfund, ich will CHF.
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Du wirst auf die Welt kommen, wenn der überbewertete CHF an den Finanzmärkten die Stellung bekommt, die seinem inneren Wert gebührt.
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Ich würde das Raiffeisen-Angebot genauer anschauen:
https://www.raiffeisen.ch/mittelrheintal/de/ueber-uns/ihre-bank-vor-ort/da-fuefer-und-sweggli.html
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Raiffeisen hat keine Chance gegen WIR. Nicht einmal die Neobanken inkl Revolut können noch mithalten, siehe den neusten Vergleicher von Moneyland.
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LOL
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Immerhin ist nicht der Poerschke (ein elementarer Bestandteil der Achse Vincenz-Gisel-Zoller) und aus Deutschland in dieses Amt gekommen.
Man fragt sich eh, warum er noch in St.Gallen tätig ist.
Die Raiffeisen-Zentrale ist nur ein einfaches Abwicklungs- und IT-Zentrum.
Die unternehmerischen Raiffeisenbanken draussen haben den Erfolg, der Wasserkopf behindert diese mehr als er nützt.
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Genau und an den Osterhasen glaubst du auch.
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… bist du immer noch Raiffeisen Grosskunde, wenn du so denkst. Bist du nur ein kleines frustriertes Rädchen?
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Genau, der Poerschke gehört schon längstens weg.
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LLB Private Banking? Uhhh 😬
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Der passt ja überhaupt nicht zur Bauernbank.
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Nach dem Aufräumen wird er weiterziehen.
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Mit einen McKinsey Typen wird es
sicher schwierig bei der Bauern-Bank .
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Ein Mackie! Raiffeisen läutet den Abstieg ein. Siehe u.a. die Post usw.
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Lieber ein praxiserprobter Berater als ein Uniprofessor ohne Ahnung von der Realität.
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Dann kann er auch da wieder Luftschlösser für das Schaufenster bauen.
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Brenna ist ein Topmann und das ohne Ironie.
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war auch mal Internatszögling. In Disentis.
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Nur interessiert das niemanden…
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Dieser Mann hat einen tollen Leistungsnachweis und hat mehr im Leben erreicht, als viele dieser Schreiberlinge auf diesem Portal. Mal sehen was er bei der Genossenschaft fertig bringt. Vorerst herzliche Gratulation zur Wahl!
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Sagen wir es mal so: er hat schöne Fassaden gebaut.
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Schauen wir nach 100 Tagen Amtszeit, was sich ändert und was gleich bleibt.
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Der Mann ist offensichtlich fähig. Das stört offenbar einige.
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Ehrlich, können wir bitte mal aufhören, so zu tun, als wäre diese Bauern-Bank das Zentrum der Finanzwelt? Nur weil irgendwo in Hintertupfingen ein Konto für den Traktor läuft, heisst das noch lange nicht, dass sie Ahnung von richtigem Banking haben! 🙄
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Raiffeisen hat Bauern als Kunden, ja; unsere Vorfahren waren Bauern. Jedoch hat sich Raiffeisen mit der Bevölkerungsstruktur gewandelt; die publizierten Finanzzahlen belegen das.
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Milliarden verschieben? Globale Märkte? Nope – aber Hauptsache, der Hofhund kriegt ’ne EC-Karte 🐶💳
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Echo von Malbun
Top Mann – Kompetent, bescheiden, sympathisch, ein Menschenfänger!
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Ich sehe das gleich. Ein echter Gewinn für Raiffeisen Schweiz. Gratulation!
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Wir brauchen Innovation, nicht Stallromantik!
#ModernesBanking
#TraktorIstKeinTesla
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Klar, Innovation von der LLB: die Bank, die noch nicht mal Online-Onboarding oder Twint-Zahlungen hat
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Wie andere schon geschrieben hat: Die Raiffeisen Schweiz ist letztlich nur ein Dienstleistungszentrum und Technologiepartner für die Raiffeisenbanken.
Diese Tatsache hat man in den letzten Jahren ein wenig vergessen.
Dieser Wechsel ist der richtige Moment, das endlich wieder an die Realität anzupassen.
Und anfangen muss man bei den Löhnen im Management in St.Gallen.
Ich fordere: „Kein Lohn (inkl. Nebenkosten) über 1 Million“!
Dann braucht es endlich eine Redimensionierung vieler Funktionen.
Vor gut 8 Jahren hat es mal ein geschätzter Kollege auf Insideparadeplatz glasklar ausgearbeitet. Da stimmt immer noch jedes Wort!
https://insideparadeplatz.ch/2018/07/31/lieber-herr-rauber-lieber-herr-walker/
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Mal schauen ob der Herr Dipl. El.-Ing. ETH, EPFL. Ing mit McKinsey Erfahrung wirklich zur Raiffeisen passt, mein Gefühl sagt nein. Zudem ist die Raiffeisen-Gruppe schon ein anderes Kaliber als eine 1.000 Mann Private Banking Einheit irgendwo versteckt in Liechtenstein.
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Bei dem Filz und der Inkompetenz am Roten Platz zu Gülä kann der CEO nicht von weit genug kommen. Super-Entscheid! Dieser Akademiker wird den KV-Stiften den Gang einlegen. Chapeau.
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Ehrlich, da kommt einer aus dem schönsten Kanton der Schweiz – mit Pasta im Herzen und Deals im Aktenkoffer – und will uns erklären, wie der Hase läuft? Erinnerungen an gewisse Glatzköpfe mit Funktionärsfaible und Hang zum Grössenwahn werden wach. 👀💼
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Da holt sich die gute alte Bauern-Bank ernsthaft einen Berater, der sonst DAX-Vorstände auf PowerPoint drillt und denkt Milch kommt aus der Supply Chain 🧑💼🥛📈
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Bei Brenna kommt die Milch aus xls-sheets.
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…. kennst die Bauern nicht.
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Was kommt als Nächstes? Traktoren mit KI? Heuballen nach KPIs gestapelt? 😂
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Null Anforderungen, null Plan, aber
Die Kunden? Verwalten drei Daueraufträge und ein Sparkonto – Innovation endet beim Online-Banking mit TAN-Liste 😂
Aber hey, Ahnung muss man nicht haben, wenn keiner merkt, dass man keine hat
#LowExpectationsBanking
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Raiffeisen ist keine Start-up-Spielwiese und auch keine Boutique-Bank im Steuerparadies. Das ist Provinz mit Filialbindung, regionalpolitischem Überbau und Sparkonto-Romantik 💼➡️🚜
Ob da PowerPoint-Folien, KPI-Fetisch und Change-Management-Floskeln wirklich auf fruchtbaren Boden fallen? Mein Gefühl: Mismatch mit Ansage.
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Lotto-Motto:
WHO’s NEXT ?
✌️🧐🥸
https://youtu.be/Oov3tv6kanc?si=A0Ko3K6YqkK5noh_
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Geniesse jetzt den neuen Mc Dreck wenn du es gerne drecking magst
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Was für ein Sauladen ist diese Raiffeisen inzwischen !!!
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Genau, inkompetent und schlecht ausgebildetes Personal.
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Hypothekar Zinsen werden noch Händisch nachgetragen..😂
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Mit der Pferdekutsche zur Bauernbank um ein paar Devisen zu tauschen..😂
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… fallen diese Bankentötsche immer wieder auf die Mackies rein?
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Ja, ist echt unverständlich!
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Wird das ein Sprungbrett oder zahlt die RB dermassen mehr?
Poerschke ist also nicht mehr lange dabei…
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Eben nicht. Das ist ja das kuriose an der Sache. Seine total comp 2024 war höher als die von Huber. 2023 hatte Huber marginal mehr. Wahrscheinlich holen B. seine nicht performenden Luftschlösser ein und er flüchtet nach vorne.
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und der Porsche Huber ist jetzt bei der Steinbock Bank, hä?
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Gabriel ist eine sehr gute Wahl für Raiffeisen. Besonders in der IT wird er jedoch einige grundlegende Veränderungen vornehmen müssen – insbesondere auf Gesamtleitung. Niklaus Mannhart hat in mehrfacher Hinsicht nicht überzeugt, sowohl in fachlicher als auch in zwischenmenschlicher Hinsicht.
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Dies trifft es ziemlich gut. Niklaus hat null Support von seiner Basis. Auch bei den Raiffeisenbanken ist er unbeliebt. Völlig unfähig.
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Ja, das stimmt. Es gilt für die ganze Geschäftsleitung und Ebene darunter. Vor allem im Produktbereich muss endlich aufgeräumt werden. Jahr um Jahr horrende Kosten für Versprechungen zur Entwicklung des Anlagegeschäfts. Und trotzdem fehlt ein durchgängiges, marktgerechtes Angebot. Gleichzeitig laufen Millionen in Analytik- und Beratungsapplikationen, die weder zeitgemäss sind noch den eigentlichen Bedarf abdecken. Kein echter Marktbezug, kein Wille die Dinge wirklich erfolgreich umzusetzen.
Es braucht eine schmerzhafte, aber überfällige Bereinigung. Was bleibt, muss Nutzen stiften. Keine heiligen Kühe mehr.
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Hoffentlich hat er keine Visionen.