Bei der Zurich Insurance Group, im schönen Headquarter des Versicherungs-Riesen am Mythenquai, rumort es.
Mario Greco, der grosse Star der Gruppe, der in einem Jahr das CEO-Steuer in neue Hände übergeben dürfte:
Er will es nochmals allen zeigen.
Mit eisernem Besen durch die Personalränge, so offenbar Grecos Schlachruf. Erwischt hat es beispielsweise den Chef Digital Finance.
Der hat laut einer Quelle nicht nur seinen Job verloren, sondern auch die noch gesperrten LTIP. Das sind die noch nicht ausgehändigten Boni des sogenannten „Long-Term Incentive“-Plans der Zurich.
Der Manager hat der Zurich praktisch sein ganzes Berufsleben gewidmet. Er wäre im Dezember geschlagene 27 Jahre auf der Payroll des wichtigsten Assekuranz-Multis der Schweiz gestanden.
Begonnen hatte der Brite Ende der 1990er Jahr als Schadens-Analyst. Danach wechselte er intern mehrmals die Stelle, bis er vor 5 Jahren auf dem aktuellen Kader-Stuhl landete.
Ein Sprecher des Multis wollte keine Stellung nehmen. „Wir äussern uns grundsätzlich nicht zum Ausscheiden einzelner Mitarbeitenden“, meinte er lediglich.
Greco macht intern seit langem kein Geheimnis mehr aus seinem Unmut über die hohen Kosten. Wiederholt nahm der Italiener Anläufe, diese zu schleifen – zuletzt vor Jahresfrist.
Gelungen ist ihm das Vorgenommene lange nie; der Widerstand in der Zurich-Bürokratie am globalen Hauptsitz in der Limmatstadt war zu gross.
Mit unbändigem Willen nimmt Greco, wie es scheint, jetzt einen letzten Anlauf. Wen’s trifft, der verliert nicht nur seinen möglicherweise langjährigen Job.
Sondern je nachdem sogar jene Ansprüche, mit denen er sein Leben nach der Zurich gestalten wollte.

Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wer sich auf LTIP verlässt, dem ist nicht mehr zu helfen.
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mayday!!!! – die schweiz hat aber schon echt grosse probleme :-/
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Viele grosse Konzerne haben sich in den letzten 20 Jahren Speck angefressen. Die Bereinigungen kommen jetzt langsam. Wirtschaftswachstum geht nicht unendlich. Auch nicht schuldenfinanziert. Die Staaten können kaum die Zinsen zahlen, boomen tut’s woanderst. 10% geht immer, bei grossen Konzernen liegen auch 30% drinn. Je grösser das Unternehmen desto grösser der % Satz der Stellen die man getrost streichen kann. Gilt auch für den Staat.
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Bist wohl ein Insider, wie?!
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@Löw. Nein, hab mich halt nur entsprechend weitergebildet, ein wenig Erfahrung gesammelt und entsprechende Studien gelesen. Könnte Dir auch nicht schaden.
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Ich wollte gerade sagen da müssten wir mal bei den Beamten anfangen, insondere sollte dort 30% des aktuellen Salärs nur noch Leistungsbezogen bezahlt werden…
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@MarcelPalfner: Wer nicht in einem grossen Konzern in der GL gearbeitet hat, hat von innen keine Ahnung! Gilt wohl für sie.
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Der Einzige, der sich nicht traut das Personalproblem anzugehen ist Ermotti. Denkt wie ein alter General, je grösser die Anzahl Soldaten, desto stärker bin ich.
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So ein Depp wäre gar nie General geworden!
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Ermotti frönt noch dem römischen Wirtschaftssystem. Er hält sich eine gutbezahlte Prätorianergarde, welche alles Feindliche von ihm fernhält.
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Ermotti ist schon längst nicht mehr tragbar.
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Und doch lebt die Mär vom langfristigen Denken weiter.
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Ein Brite mit gutem Lohn wird entlassen und es ist auch wieder nicht recht.
Zumindest besser als wenn wieder mehrere Schweizer mit durchschnittlichem Lohn im Maschinenraum entlassen werden.
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In der guten alten Zeit wurden solche ehemals verdienstvolle Kadermitarbeiter noch als Frühstücksdirektoren bis zur Frühpensionierung durchgefüttert, heute ist damit Schluss und die Altersguillotine rasselt gnadenlos runter.
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Alla Beat Bär die Erfahrungen waren allerdings nicht die besten
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irgendwas scheint die Schweiz mit ihrem tollen System falsch zu machen …
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Nach aussen Fix; woke, diversity & inclusion und weiss nicht was. Aber innen altbacken, teils Abteilungen geschützte Werkstätten irgendwo ist der Wurm drin. In Vergangenheit zwei Suizide in der Geschäftsleitung. Von Zeit zu Zeit Leute absägen ist irgendwie ein Standard Programm. Wie es einer mal treffend gesagt hat: die Zurich sei ein richtiger Saftladen.
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da hat er bei dir auch das einzig richtige gemacht.
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wird eine Wohnung frei in Züri. Oder hockt uns der Brite nun als Arbeitsloser auf der Tasche? Wann werden die fetten Staatsmaden entlassen?
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er geht zurück nach london nachdem seine rav taggelder ausgeschöpft sind.
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Na, neidisch, weil du jetzt vom Sozialamt leben musst?
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Ich finde Tops auch hot.
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nur ein bar Mieder sind mir zu widder!
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So geht die Zürich schon lange um mit altgedienten, und verdienten Mitarbeitern. Als ich vor 20 Jahren bei der Zürich war wurde der damalige Generalagent zum Kundenberater degradiert, nach 30 Jahren Tätigkeit. Kein Gespräch nix, hat er aus dem Intranet erfahren.
Warum? Man musste ein Plätzli schaffen für Beat Bär der aus dem Europa Geschäft kam und den man dort nicht mehr brauchen konnte, Beat hat dann zwei Verkaufsgebiete runtergewirtschaftet das ganze Personal hat in 3 Jahren etwas 5x gewechselt bis auch er gehen musste.
Die Zürich war nie bekannt für guten Umgang mit Personal.
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ob Politik, Wirtschaft oder Gastronomie
die Briten und das Festland
die „Z“ und ihr fussvolk
unsoziales, unethisches, kafkaeskes (geiles Wort) und menschenverachtendes Verhalten durch die „Z“ durfte auch ich erfahren.
1990 – 2006 am Anfang Zürich und dann zurich. Am Anfang MA und dann Nr.
An dieser Stelle ein Dankeschön und ein Lobgesang an eine ehemalige Führungskraft –
Herr Dr. H.J. Bernet
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Überall nur noch Top Shots – ich kann es langsam aber sicher nicht mehr hören.
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Sie können die Vorlesefunktion ausschalten. Dann müssen Sie es nur noch lesen.
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Dann musst du Lukas nahelegen, endlich mal ein Buch zu lesen und seinen Wortschatz zu erweitern. Lukas ist im Übrigen der Einzige, der von Topshots schreibt.
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Definition Topshot gemäss Herrn Hässig: trägt monatlich viel zu viel Kohle nach Hause. So etwa 25’000.—, nach 4h harter Arbeit geht nichts mehr; sitzt viel mit dem Telefon auf dem WC und schiesst dabei topdown.
Diese Art von topshot heissen bei uns topflops.
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greco macht das absolut richtig. endlich runter mit den kosten.
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In defense of CEO Greco
Was für ein luxuriöses Abschiedsgeschenk für den Elefante. Jetzt sollte langsam auch der unbedeutenste Bürostuhl gemerkt haben „Bad times are coming“.
Pöstli streichen, Menus rekalorisieren, Fitness reprivatisieren sind Massnahmen mit Signalwirkung.
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Bald 27 Jahre im selben Unternehmen. Würde ich auch hinterfragen. Seems a cushi number is over.
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Wie grausam! Nach 27 Jahren hat ein Mitarbeiter meist schon sehr tiefe Wurzeln in den Sessel geschlagen, die Kaffeetasse hat ein individuelles Patina und die Familienbilder auf dem Pult führen in dieser Zeit auch bereits Onkel, Tanten und Haustiere auf. Solche Mitarbeiter kann man doch nicht einfach entlassen!
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@Tatonka
Der Greco könnte doch alle Zürich Mitarbeiter feuern,
dann wird der Aktienkurs stark steigen!
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Grausam, wenn Sie entlassen werden, haben Sie aber einiges zu tun, bis Sie Ihr Chaos aufgeräumt haben…
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Ist das überhaupt legal, wenn er die Ansprüche schon erworben hatte? Nett ist es jedenfalls nicht.
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Ich kann mir gut vorstellen, dass es in der Versicherungsbranche im digital finance Leute unter 50 braucht.
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Aufräumen und Ausmisten ist immer gut.
Die Leute sollen merken, dass es keine geschützte Werkstatt gibt in welcher man nach langer Firmenzugehörigkeit nur noch auf die goldene Pension warten kann.
Von daher machen die Zurich und die anderen Unternehmen alles richtig.
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ist auch ein Topshopt: Er schiesst alle unliebsamen Kommentare ab.
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Er klickt nur die Kommentare frei, die ihm mehr Klicks bringen es geht ihm nur ums Geld.
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nein, der Lukas gibt nur die Kommentare frei, die ihm wirklich schaden!
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Und wie viele Sxhweizer hat der Brite auf die Strasse gestellt und Briten angestellt, um sich seine Pfründe zu sicher ?
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Ging mir vor 20 Jahren aehnlich. Wurde fuer Juengere rausgespickt
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die spinnen, die Helvetier!
zu viel Hinkelstein in der Birne.
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Wenn man fristlos entlassen wird hat man normalerweise etwas ausgefressen
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Es warten alle am Konzern und in der Schweizer Hauptsitz auf eine grosse Reorganisation. Es wird auch Zeit das aufgeräumt wird. Viel zu viele Stellen welche sich um neu Ideen, Kundenthemen, Nachhaltigkeit kümmern. Aber es aktuell Beamtenmikado, niemand bewegt sich.. In der Schweiz bräuchte es schon lange eine Reorg. Jetzt will man die Leute drei Tage im Büro haben.. Aber das effektive Problem kümmert sich niemand.
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Als Aktionaer unterstuetze ich Greco. Da ist noch (zu) viel Speck!
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Hohe Kosten bekämpfen bedeutet erfahrene und gut verdienende Leute aus den oberen Kadern zu entfernen. Wenn vereinzelte Kommentatoren betroffen wären, würden sie nicht so lockere Sprüche klopfen wie man unten lesen kann.
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Ob ein Rausschmiss „gerechtfertig“ war, kann ich persönlich nur in wenigen Fällen beurteilen: Dann wenn öffentlich Fakten über Unfähigkeit oder Abzockerei vorliegen.
Tatsache ist aber, dass in der heutigen Zeit generell nichts mehr fix ist und jeder auf dem Schleudersitz sitzt. Man kann sich kaum mehr auf etwas verlassen. Und oft geht es um menschliche Schicksale und ungenutztes Potential oder verlorene Erfahrung von berufserfahrenen Personen.
Stand heute sieht es jedenfalls nicht nur in der Finanzbranche zappenduster aus. Und kein Licht am Ende des Horizonts.
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Digital Finance ist kompletter Unsinn, denn digitales Geld existiert nicht; alles “Digitale“ist niemals GELD, kann niemals GELD sein, weil digitale Datensätze weder Werte aufweisen, noch mit GELD gedeckt sind. Bei dem wenigen Eigenkapital der Banker im Verhältnis zu ihren digitalen Bilanzen ist auch in den Banktresoren kein Geld vorhanden. Das gesamt Finanzsystem der Banker beruht auf der Grundlage der Täuschung.
Kein Wunder wenn die Edelmetalle (das echte Geld) immer höher notieren in digitalen Zahlen. Die Banken haben so gut wie keine Gelddeckung. Die Steuerzahler versteuern heisse Luft!!!