Anders wie immer noch viele, die meinen, man solle oder müsse den Herrn aus dem Weissen Haus den roten Teppich ausfahren, empfehle ich folgende Behandlungsweisen für einen physischen Besuch des US-Präsidenten am WEF.
Dabei darf und muss Humor, um nicht zu sagen Provokation, gestattet sein, denn anders kann man das absurde Theater aus Übersee, das wir nun schon seit über einem Jahr täglich über uns ergehen lassen müssen, nicht ertragen.
1. Den erwähnten Politiker persönlich ein Einreiseformular ausfüllen lassen, auf dem die Frage formuliert ist: „Haben Sie oder ein Mitglied ihrer Familie jemals in ihrem Leben republikanisch gewählt?“
Wenn mit Ja geantwortet worden ist, ihn darauf hinweisen, dass in der Schweiz Republikaner unerwünscht seien und entsprechend wieder nach Hause schicken.
2. Pro Kilo Lebendgewicht Zoll in Höhe von 10 Millionen Schweizer Franken erheben. Da würde die Milliardengrenze spielend erreicht. Ihm allenfalls vor Gewichtsabnahme noch einen McDonalds Burger anbieten.
3. Den US-Präsidenten und seine Entourage darauf hinweisen, dass sie letzthin 66 internationalen Organisationen den Laufpass gegeben haben. Mit dabei sei leider auch das WEF, also: Ami go home.
4. Alle Davoser mit Grönland-Fahnen ausstaffieren. Trump wird nach Hause reisen und voller Stolz erzählen, dass ihn die Grönländer lieben und dass es nun in seinem Besitze sei. Grönland wird es danken.
Sollte Trump samt Gefolge der Grenzübertritt in die Schweiz gelingen, gilt folgendes: Alle Kosten für den Besuch Klaus Schwab persönlich übertragen.
Schliesslich hat der WEF-Gründer als erster Meinungsmacher überhaupt 2016 Trump die internationale Bühne geboten – und ihn dabei einen beliebigen MAGA-Satz sprechen lassen.
Seit diesem Auftritt hat das Weltwirtschafts-Forum als Ort der Begegnung und des Dialoges jegliche Berechtigung und Respekt verloren.
Sackstark, Herr Saller. Gratuliere zu Ihrem Text. Ganz grosses Kino!
10 von 10 Punkten.
@Raphael Ravioli, oder soll ich sie Herr Saller nennen.
oder meinten sie -10 von -10 Punkten.
Ich wusste gar nicht, dass es in der Schweiz komische Clowns gibt?
Mit ihren Ideen könnten sie glatt am Broadway auftreten!
Es wird Zeit, dass der Nachrichtendienst des Bundes seine beste Doppelnull-Agentin auf Trump ansetzt.
Ziel: Trump alle US-Geheimnisse entlocken, Negativ-Zölle auf CH-Exporte, Scheidung von Melania, Schweiz annektiert USA und hat fortan 76 Kantone. F-35 wird gecancelt und durch kostenlose F-47 ersetzt.
wenn ich die teilweise traurigen Zustände in der Schweiz betrachte – Mietniveau, KK-Prämien, Schulbildung, “Ausländerfeindlichkeit” – gehen mir Donny und seine Hüft- und eigenen Knieschüsse – am Allerwertesten vorbei.
Ziemlich kindische Vorschläge. Was auch immer man vom WEF und dessen Besucher halten mag, kurbelt doch dieser Zirkus mit seinem unersättlichen Bedarf an Dienstleistungen jeglicher Art für ein paar Tage unsere Wirtschaft an.
a) wir Steuerzahler kommen für sFr. 6’000’000.— an Sicherheitskosten auf. b) dass so etwas nicht in Basel, Zürich oder Genf mit ihren Flugplätzen und Kongressstrukturen stattfindet, ist eine Ohrfeige für alle Naturliebhaber. c) das Geld bleibt einseitig in Davos liegen: eine Ruinenstadt von April bis November.
Ein Komiker der Extraklasse, dieser Saller.
Die Schweiz bezahlt ja alles
vielleicht wird er sich
bedanken für die Einladung!?
Für unseren Bundesrat hat er
höchstens 10 Minuten Zeit,
genügt auch vollkommen.
Bei der Unterredung für das
Zollabkommen hat er das
schon gemerkt.Sollen einmal
einen Englisch Kurs besuchen,!!
Was haben diese dummen Sprüchen mit Humor zu tun?
Komplett sinnfrei
Bekommt man noch Zeilengeld für einen solchen nutzfreien Bericht, Herr Hässig?
Wenn einer der Mächtigsten, wie ein Elefant im Porzellanladen wütet, sollte man sich weit davon fernhalten. Aber nein, wir bitten den Elefanten auch noch herein.
Da hilft wirklich nur noch Humor. Danke für den Artikel.
Die Schweiz ist jederzeit für Bücklinge und Peinlichkeiten bekannt. Bei Trump um so mehr. Geschenke inbegriffen – und der rote Teppich mit militärischen Ehren ist auch klar.
Sallers Gratismut, gleich wie die Antifa wieder in Bern. Wie wärs mit einer Demo gegen die Mullahs? Oh nein, das könnte als Islamophobie eingestuft werden.
Finde ich jetzt nicht besonders originell. Diese Art von „Humor“ findet sich im Mainstream schon seit Amtsantritt von Trump. Man könnte ja auch jene karikieren die sich jetzt am WEF lächelnd mit Trump ablichten lassen, mit der Faust im Hosensack.
Diese Zeilen sind an Peinlichkeit kaum zu überbieten. Ohne den militärischen Schutz der USA ist Europa noch Jahrzehnte völlig hilflos jedem Angreifer ausgeliefert. Auch wenn man ein „Schreibbüro“ betreibt wie der Autor, sollte man trotzdem vor Beginn das Hirn aktivieren.