Während die UBS den Salami-Abbau beherzigt, greift die Helvetia Baloise zum Holzhammer.
Dem schweren. Soeben hat der frisch verschweisste „Super“-Versicherer die Crews im Intranet über die erste Kündigungs-Welle ins Bild gesetzt.
Demnach würden in den kommenden zwei Wochen, noch vor Ende Januar, die ersten 200 Betroffenen den Blauen Brief erhalten.
Die überwiegende Mehrheit der gestrichenen Jobs befinden sich laut dieser internen Mitteilung in der Schweiz.

Also in St. Gallen, wo die Helvetia ihren grossen Sitz hatte, und in Basel, der Heimat von Partnerin Baloise.
Es handelt sich um den Auftakt in ein Jahr, das „blutig“ wird. Im März sollen nämlich in einer zweiten Welle noch mehr Mitarbeiter über die Klinge springen müssen.
Von 400 bis sogar 500 Stellen, die dann gestrichen würden, ist in der Mitteilung von diesen Tagen die Rede.
Auch im Frühlings-Rundumschlag steht die Schweizer Belegschaft im Brennpunkt.
Und dort ganz besonders das Backoffice. Genannt Innendienst.

Dort setzen Heerscharen von kaufmännischen Angestellten und Spezialisten um, was die Verkäufer an der Front an Versicherungs-Policen an Land gezogen haben.
„Krass, wie schnell das Management mit den Kündigungen voranschreitet“, findet ein Helvetia-Baloise-Insider.
Auf Anfrage hält ein Sprecher des neuen Assekuranz-Giganten fest:
„Im Rahmen des bereits angekündigten und derzeit laufenden Informations- und Konsultationsverfahrens haben wir gegenüber den Sozialpartnern über die insgesamt in den nächsten drei Jahren maximal geplante Anzahl von Stellenreduktionen informiert.“
Diese Zahlen seien „derzeit in Diskussion, aber noch keineswegs fix.“ Die Betroffenen würden „nach Abschluss des Verfahrens (…) direkt informiert“.

„An der bereits im Dezember 2025 kommunizierten Bandbreite des Stellenabbaus für die Periode 2026 bis 2028 hält Helvetia Baloise nach wie vor fest.“
Damals hatte der Versicherer total 2’600 Stellen verkündigt, die verloren gingen, davon würden sich 1’800 im Heimmarkt Schweiz befinden.
Die Aktie des fusionierten Unternehmens macht derweil Sprünge. Die Investoren haben sich offenbar noch keine klare Meinung über Erfolg oder Misserfolg gebildet.
Vielleicht gibt das Management deshalb Vollgas. Intern von den Massen-Entlassungen am stärkesten gefordert ist die Personalabteilung, genannt HR.

Die Chefin des HRs sorgt mit Sprüchen in den Sozialen Medien für Aufsehen. Hamiyet Dogan heisst sie. Auf LinkedIn lud sie zum Jahresende KI-Fotos hoch, zu denen sie meinte:
„Besser als jeder Bonus🙌 Ein sehr hartes 2025 liegt bald hinter mir. Wenn ich hier aufzählen würde, was alles gelaufen ist, würden die Seiten nicht reichen.“

Dann gabs Party-Report: „Unser diesjähriges Weihnachtsessen mit der HR Leitung und den HR Business Partnern war das absolute Highlight.“
„Wir haben gemeinsam gekocht, getanzt, sogar Bauchtanz🤭und waren einfach zusammen und liessen das Jahr 25 passieren.“
Eine Teilnehmerin zeigte sich begeistert. „Ein wunderschöner Abend, genauso energiegeladen und abwechslungsreich wie das ganze Jahr. Danke, Hamiyet Dogan und … für diesen Einblick in die aramäische Kultur 🙏💃🕺“
Drei Wochen später hagelts Massen-Entlassungen; dies, nachdem die vermählte Firma erst gut einen Monat alt ist.
Das gewinnen der Schweiz geht weiter.
Habe ich Mitleid?
Nur für die, die nicht wählen dürfen (no taxation without representation).
Werden die Kunden drunter leiden, wie bei CS/UBS?
Wir werden sehen.
Auf jeden fall wird Geld gespart, wie immer dort, wo es am schlechtesten zu sparen ist.
Das ist man in der Schweiz aber mittlerweile gewohnt – wo käme man hin wenn man Effizienz belohnen würde? Hunderttausende in die Arbeitslosigkeit würde das schicken!
Aktie macht Sprünge.
Das ist gut, aber nie ein Zeichen das etwas gut läuft oder erfolgreich ist.
Die Zukunft sieht dunkel für die Papierschieberkaste in der Schweiz aus.
Ausser man arbeitet in einer Behörde, dort wird niemals gespart.
Leistung muss (oder in manchen fällen – darf) man nicht erbringen.
Helvetia-Baloise macht das einzig Richtige:
Effizienzsteigerung durch umgehende Massenentlassungen. Die Salamitaktik ist Käse. Hinterlässt ein verunsichert winselndes Rudel, bei dem jeder bibbert ob er/sie der nächste ist.
Ohnehin wiederhole ich:
Ihr abhängig Beschäftigten müsst Euch drauf einstellen, endlich etwas zu leisten statt nur zu fordern. Wir stehen grade am Anfang grosser Entlassungswellen, in vielen Branchen. Wer sich nicht weiterbildet, wer keine Initiative zeigt – der findet bald kein neues Herrchen mehr dem er dienen kann!
Unser täglicher Vollidiot Palfner
Panama, Du nervst!
Was stimmt mit Ihnen nicht?
Du hast gut reden, Panama. Wie soll ich mich mit 57 noch weiterbilden? Musste das mein ganzes Leben lang nicht. Das geht nicht mehr.
Mein Job ist sicher. Schaffe bei der Stadt Zürich. Muss wenig leisten und warte auf die Rente.
Aber für andere gilt das nicht und da hast Du absolut Recht!
Natürlich. Ohne deinen täglichen Belehrungs-Marathon würde IP ja völlig vergessen, dass du dich selbst für die letzte funktionierende Gehirnzelle des Internets hältst. Faszinierend, wie du es schaffst, gleichzeitig allwissend aufzutreten und trotzdem ständig zu beweisen, dass du vor allem eines bist: unermüdlich von dir selbst begeistert.
Natürlich würde ich auch wahnsinnig gern als heroischer Weltenretter und oberlehrhafter Besserwisser beim WEF auftreten. Leider hat der US‑Secret Service mir mitgeteilt, dass mein Intelligenzquotient nicht einmal für die Warteliste der Topfpflanzen reicht. Tja… wieder nichts mit der globalen Elite.
Absolut
Sehe ich genauso.
@Panama Papers
An Zynismus nicht zu überbieten ihr Kommentar.
Und zu suggerieren, dass Entlassenen nichts geleistet haben ist dämlich.
Geistige Nullnummern mit Wegwerf-Identität – Recycling lohnt sich hier offensichtlich nicht.
Meine ganz persönliche Marktanalyse zur Helvetia-Baloise (ja, so etwas darf man als denkender Mensch) hat nirgendwo einen Vorteil ergeben, wo ich auch nur einen Rappen in dieses Unternehmen stecken würde – sowohl als Investor als auch als Versicherter.
Daher sei den verbleibenden Angestellten zugerufen: Seid mutig! Entlasst Euch alle. Niemand braucht Euch.
Ich bin geschockt, wie positiv das hier dargestellt wird, dass haufenweise Leute entlassen werden.
Für einige ist es sicher prekär, wenn sie nichts mehr finden. Heutzutage kann es jederzeit jeden mit Rausschmiss treffen.
Beängstigend!
Der Nachbar HSG (in Steinwurfdistanz zum ehemaligen HELVETIA-Hauptsitz an der Dufourstrasse in St. Gallen) reibt sich die Hände. Die Gelegenheit, um sich am nobelsten Teil der Dufourstrasse sich zum absoluten Sprengpreis Schulungs- und Büroräume anzulachen. Damit wäre es auch problemlos möglich, den neuen Campus unten in der Stadt an zweitklassiger Lage zu vergessen…
Auf der Alp Stätz in Lenzerheide suchen sie noch eine Käser. Die Lohnvorstellung muss aber an die Realität angepasst werden.
Vielleicht wäre das auch etwas für die entlassenen UBSler
Die haben schon genug Käse produziert!
Das HR kann überall weg. Sehr weiblich dominiert, entsprechend auch die Leistung…
Aber hey, Bauchtanz ist ja so cool.
Und einen Arbeitsvertrag ausdrucken, kann der 1. Lehrjahrstift vom Facility-Management auch.
Schau an, ein Mysoginist in freier Wildbahn. Keine Frau abbekommen oder sonst vom Leben frustriert?
ps: HR arbeitet übrigens für die Firma, nicht für die Mitarbeitenden. Jede Chefetage konfiguriert sich das gewünschte HR-Level.
Ach, ein typischer – und sowas von ausgelutschtem – Kommentar einer Frau. „Keinen abgekommen“ das stinkt förmlich nach einem gewissen Geschlecht…
Normalerweise fügt ihr nur als Kommentar ein „dem ist nichts hinzuzufügen“.
Ich kann Jonas‘ Erkenntnis nur bestätigen.
„Keine abbekommen“. Klar doch, der Standard-Spruch von Frauen. Gott ist das langweilig… Gäääääähn.
Interessant zu erfahren, dass das HR für die Firma und nicht für die Mitarbeiter arbeitet. Was macht denn die Firma aus? Wohl doch nicht die Mitarbeiter? Wie schon erwähnt: „entsprechend auch die Leistung…“
Ich weiss nicht, ob das Trollerei ist oder einfach nur geschlechterabhängig….
Weshalb wird so ein Artikel kommentiert? Bei Fusionen und Übernahmen werden immer Leute entlassen. Immer!
Nicht überraschend, oder
Völlig normal, wenn auch traurig.
Ich musste letzthin einen Schadenfall als Geschädigter leider mit der miesesten aller mir bekannten Versicherungen, der Baloise, abwickeln. Absolut unterirdisch, was die für ein desinteressiertes, unqualifiziertes Personal beschäftigen. Kein Wunder, dass die Prognosen für die Kunstfigur HeveltiaBaloise dermassen ungünstig sind.
We dört schaffisch mit denä umstäng wo im momänt herrsche sött me nid so sträng urteile sorry
Man weiss nicht was schlimmer ist. Der Schaden oder die Abwicklung.
Gleiche Erfahrung, daher kein Mitleid.
Durch den Rausputz wird sich hoffentlich Kundenfreundlichkeit rauskristallisieren. Ansonsten kann man gleich auf 0 abbauen.
die neuen mitarbeiter im innendienst heissen chatgpt, gemini, etc. die arbeiten 24/7 und brauchen weder lohn noch ferien.
Ausser, dass die Entschädigungen für KI Workslop und Halluzinationen dann ganz real von den Mitarbeitenden erwirtschaftet werden müssen.
Und wir alle zahlen die KI Phantastereien mit höheren Energie- und Hardware-Preisen.
ein gutes argument, slopinksi. natürlich werden auch ki-mitarbeiter vorgesetzte brauchen, welche ihre arbeit kontrollieren; aber das ist jetzt bei den mitarbeitern ja auch schon so. das bedeutet total vielleicht noch 10% der aktuellen manpower im innendienst zur überwachung der ki-algos.
Ihr vergesst dabei das eine gute KI/LLM auch die middle management jobs ersetzen werden. All die floskeln und das verbale gekotze auf linkedin wird es bald nicht mehr geben.
Schon Machiavelli hat empfohlen, dass neue Herrscher die Grausamkeiten am Anfang ihrer Regierungszeit begehen und dann mild weiterregieren sollten. Je eher das erledigt ist, desto eher profitiert das Unternehmen von den Einsparungen. Hinzu kommt, dass die geschockten „Überlebenden“ jahrelang dankbar und fügsam sein werden.
So viele amateure kennen Machiavelli hehehe. Die meisten haben seine schrift aber nie gelesen oder nicht verstanden. Seine grundsätze werden immer aktuell bleiben.
In seiner Selbstüberschätzung bildet sich der Remi ein, einer der Wenigen zu sein, die Machiavelli gelesen und verstanden haben. Solche Maulhelden vergessen oft, dass Hochmut vor dem Fall kommt…
Fabian Rupprecht kommt aus Germany. Die deutschen Manager arbeiten
am liebsten mit dem Holzhammer und der grossen Klappe.
Wie sagt doch der Volksmund? „Erst muss Etwas schlechter werden, damit Alles besser wird“.
Dummvolk merkt immer noch nicht das wir uns in einer Rezession befinden, Deutschland sitzt tief im Schlamassel und zieht mit Frankreich Europa in die Depression.
Italien nicht vergessen, extrem wie schlecht es Finanziell um die Euro Länder steht.
Bitte das Portfolio der SNB vergessen, insbesondere wie viel Euro und Euro basierte „assets“ sie hält.
Und auch den single point of failure der Schweiz in form der UBS.
Dann schläft es sich besser.
Ist doch klar das Hamiyet Dogan rockt. Je mehr Leute sie in kurzer Zeit feuert je höher ist der Bonus 2026!
Mitarbeiter, die auf sozialen Medien schreiben, dass sie an beruflichen Events bauchtanzen, sind auch total überflüssig.
Die Helvetia-Baloise zeigt einmal mehr, dass bei grossen Fusionen die Menschen zuletzt und die Verantwortung erst recht nicht zählen. Kaum ist die Fusion vollzogen, werden hunderte Stellen gestrichen, als wären Mitarbeitende bloss austauschbare Kostenstellen. Besonders ernüchternd ist die Rolle des HR, das statt Fürsorge und Transparenz offenbar vor allem als Vollzugsorgan des Kahlschlags fungiert. Wer so vorgeht, verspielt nachhaltig Vertrauen – bei den Angestellten ebenso wie in der Öffentlichkeit.
Wenn die Helvetia-Baloise jetzt soviele Stellen streicht und damit viel Geld verdient, werden doch sicher die Prämien für Fahrzeuge wieder sinken? -:)
Ausgaben verschwinden in der Schweiz nie zum Vorteil derer, die die schosse finanzieren.
Wird dann als Bonus ausbezahlt, oder als neue Ausgabe bei einer Firma des Bekannten heraus gehauen.
Wieviele Autounfälle hattest du schon Felix?
Ich frage für einen Freund – checksch es?!
wehr hats gedenkt, das nach fusion wegen synergien stellen anders gemalt werden? alle tun überrascht wie die ahnigslohse!
Das ist doch toll. Bauchtänzerisch ab und zur Tür hinaus.
Wieder einmal mehr ein dummer hetzerischer Bericht von Lukas Hässig. Wusste wohl nicht was schreiben. Der Stellenabbau wurde seit langem in der Presse kommuniziert. Irgendwann muss ja mit dem Abbau angefangen werden. Vielleicht würde ein Abbau bei der IP auch gut tun, man könnte meinen, IP hat die Möchtegern Journalisten eingestellt die nirgends sonst unter kommen. Kann jemand dem Hässig erklären was Journalismus heisst.
Und auf LinkedIn werben die Angestellten wie toll es sei, aber alle wissen, was da noch abgehen wird. 🤦🏻
Die Ruhe vor dem Sturm und anschliessend das Gejammere.
@ Kudi: Die Ruhe vor dem Sturm! 😉
Aber sind wir ehrlich: Das neue Management hat relativ offen kommuniziert und nun tun alle so überrascht.
Im übrigen bieten einige andere Versicherungsgesellschaften offene Stellen an.
Die wilde Parties von gestern sind vorbei: jetzt herrscht es noch Katzenjammer, aber die Lage wird immer mehr düster und verzweifelt. Ich denke, die Leute müssen lange warten stehen, um einen Platz bei der psychiatrichen Praxis zu finden.
Geht das nicht ein bisschen
schneller mit so starken
Gewerkschaften in der
Schweiz!!
Wer konnte, der ging.
Ich bin 2x geimpft und 2x geboostert. Mein Chef meinte, das sei wichtig.
Jetzt bin ich 57 und werde wohl bald entlassen. Muss Platz schaffen für die Jugend, die leistet angeblich mehr und ist billiger. Mein neuer junger Chef ist nicht mal geimpft! Das ist so unfair.
Und wann werden die unsäglichen Versicherungs-„Berater“ entlassen, die jahrelang Provision auf meinen Versicherungen erhalten?
Der Berater bekommt genau einmal Provision. Wieso zahlst du nicht für die Beratung? Dann bekommst du Provisionsfreie Produkte. Alle Studien zeigen das der Schweizer lieber betrogen wird in dem er provisionierte „Gratisberatung“ beansprucht anstatt zahlt
Als FDP Grossrat, dipl. Betriebsökonom und Immobilienbewirtschafer frage ich mich was solche reisserische Artikel sollen.
Eine Aktiengesellschaft muss Gewinn erwirtschaften und weiss am besten selber wie es geht.
Ausserdem haben Versicherungsarbeiter gute Chancen auf dem Schweizer oder EU Arbeitsmarkt sofern sie gut sind.
Wie ein Unternehmen das Jahresende feiert geht niemanden an ausser die Mitarbeiter. Hier könnte auch der Datenschutz greifen. Die Fotos waren gedacht für das professionelle LinkedIn und nicht für InsideParadeplatz.
Als Motorradfahrer gebe ich Hamiyet Dogan ein klares Plus.
… sie dem Konkurrenzdruck auf dem Arbeitsmarkt weniger ausgesetzt sind, weil sie sich zumindest für eine Amtsperiode vom Steuerzahler aushalten lassen können.
Offenbar war die Integration etwas einfacher als bei der UBS.
Merke, wenn zwei ähnliche Firmen mit ähnlichen Angeboten Fusionieren, gibt 1 + 1 nie 2. Je ähnlicher, desto näher liegt das Resultat bei 1.
Vom neuen Baloise-Chef habe ich nichts anderes erwartet. Darum habe ich keine Aktien. Die würde ich „shorten“, sodass der Chef auch gehen muss.Der Name Helvetia wird auch bald verschwinden.
… ist es einfacher sie danach zur Schlachtbank zu führen.
Dieses Rezept stand auch schon in einem altem aramäischen Kochbuch.
Die Letzten beissen die Hunde. Wer dieses Szenario nicht will, soll dringend einen anderen Job suchen. Die Kapitäne (Manager)schauen sowieso nur für sich selber.
… für Aramäerinnen? Unglaublich was sich mittlerweile auf dem CH-Arbeitsmarkt herumtreibt – und dann noch im HR.
Schlimm für jeden den es trifft. Doch es hat auch etwas Gutes. 700 importierte Fachkräfte weniger werden benötigt. Leider werden die 700 wohl an die Sozialbehörde und den Staat weitergereicht.
Welche Rolle spielt die PATRIA-Lebensversicherung, als Genossenschaft in den Händen der Baloise? Was geschah damals, bevor die durch krasses Missmanagement untergangene WINTERTHUR-Versischerung erfolglose die Hände nach der der HELVETIA austreckte?
@jcf
Die Patria ist ist der Hauptaktionär der Helvetia-
Bauloise und hat eigentlich
das Sagen. Sie haben das grösste Aktienpaket nachdem sie das Aktienpaket der Cevian gekauft haben. Sie ist also nicht in den Händen
der Helvetia-Bauloise.
Vornehm kürzt man mit „HR“ ab, dass der Mensch als Arbeitskraft lediglich eine „Resource“ (dt. Ressource) ist.
Die Begriffswahl lässt tief blicken.
Singen die JEZT 2026 an den BS Schnitzel Bänken schon darüber ?
(Oder ev besser erst nächstes Jahr – dafür dann ganz gross mit BS Gugge Waggis Nasen Orchester – aber mit viel „BS Witz & Spitz Schnitzen Lyrics“ über den StellenAbbau. Tolle Sache ESC Jungs. Sicher wieder top organisiert (?!)
Unglaublich, was sich da vor allem im „HR“ für Quotentanten in den letzten Jahren – häufig auch via dem widerlichen Home Office – einnisten konnten. In aller Regel werfen diese meist eingebildeten „Beeri“ bei der geringsten Beanspruchung unter Zuhilfenahme von elend faulen Ausreden das Handtuch und bewerben sich nicht minder wortgewaltig für die nächste Flonerstelle…
Was nicht geschrieben steht ist dass die Mehrheit der Kündigungen in St. Gallen stattfinden wird. Wer immer noch nicht begriffen hat, dass es eine Übernahme durch Baloise ist, hat den Rausschmiss verdient.
Der Nachbar HSG (in Steinwurfdistanz zum ehemaligen HELVETIA-Hauptsitz an der Dufourstrasse in St. Gallen) reibt sich die Hände. Die Gelegenheit, um sich am nobelsten Teil der Dufourstrasse zum absoluten Sprengpreis schon länger gähnend leere Schulungs- und Büroräume anzulachen. Damit wäre es auch problemlos möglich, den neuen Campus unten in der Stadt an zweitklassiger Lage zu vergessen… (Diesen Campus möchte eh niemand im Kanton St. Galen)
Denn erstens kommt es anders,und zweitens als man denkt!
Das Versicherungs Geschäft ist langsam aber sicher am Boden und wirft immer weniger ab. Was denkt ihr warum die Fusioniert haben?
Ein Grund könnte ihre neue
Strategie sein.
Immobilien verlieren nie an Wert, im Gegenteil.
Durch die Fusionierung sind sie zum Beispiel zum zweitgrössten Wohnungsbesitzer der Stadt Zürich geworden und haben Swiss Life auf Platz drei verwiesen und sind jetzt hinter UBS.
Mitunter war die Fusionierung also schon deswegen ein guter Schachzug.
Obwohl im neuen VAG klar festgehalten ist das wer den Eindruck erweckt UNGEBUNDEN zu sein im Finma Register eintragen sein muss und gebundene und unbegundene Vermittlung gemeinsam verboten ist, behauptet Moneypark unabhängige Beratung obwohl Sie Helvetia ist. Wir machen immer mehr regulierung und die grossen machen weiter was sie wollen, ed ändert sich nie etwas, Gesetze gelten nur für dem kleinen Manm der wird von der Finma schikaniert während Versichere sich einen dreckt darum scheren müssen und genau weiterhin tun was verboten ist.
…die viel gepreiste gute und mitarbeiterfreundliche CH-Kultur der beiden Gesellschaften gehört definitiv der Vergangenheit an. Der CEO Group und die HR-Leiterin Schweiz sind exemplarisch – mit „swissness“ (war ein Slogan der Helvetia) hat das gar nichts mehr zu tun. Alles was neu und aus dem Ausland kommt ist nicht zwingend besser, im Gegenteil, und bringt nur viel unnötige Unruhe und lähmt die Produktivität der Mitarbeitenden. La suisse n’existe plus – definitiv Zeit für einen helvetischen change!
Hängematte. Arbeiten lohnt sich sowieso nicht mehr, denn eure Löhne sind lediglich immer wertloseere Währungen, wie Schweizer Franken etc.
Ausserdem bezahlt ihr höhere Steuern, wenn ihr immer mehr Einnahmen habt wegen entwerteter Währungen. Daumen lutschen ist weniger stressig.
Was ? baut sich hier bei uns in der einst so glanzvollen CH, eigentlich nicht gerade wirtschaftlich selbst ab ? SWOT CH neu?
Ausser natürlich die SRG@ Skirennen, Jassen, Quizzen & Kochsendungen mit frohen & lustigen Moderatoren (!).
PS/FYI: im menschenfeindlichen China, hätten sehr viele Handschellen in 30Min schon geklickt (zu Recht!) und viele würden den Rest des Lebens irgendwo in der Mongolei hinten Sand schaufeln –
Hier im menschenfreundlichen Freiland CH, latschen Verbrecher einfach so rum. Irgendwas stimmt hier nicht mehr ganz mit der „bösen Chinesen“ Story – liebe Denker (?)
Izmir Alles Egal, sollen ja nicht die Dividende kürzen, und wenn sie ein paar Versicherungsheinis entlassen…. so what? die haben mit mir auch kein Mitleid.
Ich hatte schon ein paar male bei der Helvetia einen Schaden gemeldet. Er wurde immer sehr gut bearbeitet. Die Leute waren Top. Die Sachbearbeiter/in war sehr professionel. Einmal ging ein Spezialist den Schaden inspezieren. Was er über den Fall sagte wusste nicht einmal ich, und ich arbeite schon lange auf der Branche. Nur eine sehr erfahrene, sehr gut ausgebildete Person wusste das.
Ich hoffe das bleibt so.
War von Anfang klar, dass es zu Entlassungen kommen wird. Warum sollten die beiden sonst fusionieren? Warum nun diese Aufruhr?
Und wer konnte, hat sich neu orientiert.
Wie es sich für die Kundschaft entwickelt, wird sich zeigen. Aber schade, wieder ein Player weniger.