Wenn man US-Präsident ist und den Friedensnobelpreis nicht gekriegt hat: Was macht man dann?
Einen „Board of Peace“ gründen. Der hat laut Charta hochwohllöbliche Absichten.
Ziel sei, „Stabilität zu fördern, verlässliche und rechtmässige Regierungsführung wiederherzustellen und dauerhaften Frieden in von Konflikten betroffenen oder bedrohten Gebieten zu sichern.“
Ob damit auch Minneapolis gemeint ist?
Immerhin soll der Rat nicht ausschliesslich nach den moralischen Massstäben Trumps agieren, sondern „im Einklang mit dem Völkerrecht“.
Wobei es sicherlich auf die Interpretation ankommt, wie Trump zu sagen pflegt.
Wie sorgt dieser für Frieden? Da ist Artikel 6b interessant:
„Der Board of Peace gewährleistet notwendige Privilegien und Immunitäten für seine Tätigkeiten und seine Mitarbeiter und vereinbart das mit den Staaten, in denen er tätig ist.“
Zudem sei er, mitsamt allfälligen „Unterorganisationen“, eine „internationale Rechtspersönlichkeit“.
Wie sorgt das Board nun für Frieden? Solche Details oberhalb von „Friedensbildungsfunktionen“ sind in der sehr knapp abgefassten Charta nicht erwähnt.
In ihr geht es um Wichtigeres.
„Entscheidungen erfordern die Mehrheit der Mitglieder und die Zustimmung des Vorsitzenden. Donald J. Trump ist der erste Vorsitzende.“ Und weiter:
„Der Vorsitzende hat das alleinige Recht, (…) die Ziele des Board of Peace zu erfüllen. Änderungen bedürfen einer Zweidrittelmehrheit und der Zustimmung des Vorsitzenden.“
„Die Mitgliedschaft ist für maximal drei Jahre gültig, erneuerbar durch den Vorsitzenden; Staaten, die innerhalb eines Jahres über 1 Milliarde USD beitragen, sind von dieser zeitlichen Beschränkung ausgenommen.“
„Mitgliedstaat des Board of Peace kann nur ein Staat werden, der auf Einladung des Vorsitzenden zugestimmt hat, an diese Charta gebunden zu sein.“
Schliesslich: „Die Mitgliedschaft endet durch Ablauf der Amtszeit, Rücktritt, Entfernung durch den Vorsitzenden (mit Zweidrittelvorbehalt), oder bei Auflösung des Board of Peace.“
Und ganz wichtig: „Der Board of Peace erhält ein offizielles Siegel, das vom Vorsitzenden genehmigt wird.“
Oder in einem Satz: „Der Vorsitzende ist die höchste Autorität für die Auslegung und Anwendung dieser Charta.“
Übrigens kann dieser Friedensrat jederzeit aufgelöst werden, „wenn der Vorsitzende es für notwendig erachtet“.
Zurzeit haben von Argentinien bis Vietnam rund 16 Staaten ihre Teilnahme zugesagt, die meisten europäischen Staaten haben abgesagt.
Kanada wurde von Trump wieder ausgeladen, nachdem Trump eine Rede des kanadischen Ministerpräsidenten nicht gepasst hatte.
Der Vatikan, China, Russland, Deutschland und die Schweiz denken scharf über eine Teilnahme nach.
Gegründet wurde dieser Rat am 22. Januar 2026 in Davos. Ob der Sitz des WEF allerdings als Schauplatz einer wirkmächtigen Friedensorganisation in die Geschichte eingehen wird, ist eher fraglich.
Klar ist hingegen: Selbst dem US-Präsidenten sind durch die Verfassung und die Gewaltenteilung (noch) Grenzen gesetzt.
In diesem Rat hingegen gibt es nur einen, der allmächtig über alles bestimmt: Donald J. Trump.
Schöner Beifang: Es gibt keine Amtszeitbegrenzung, keine Wahl des Vorsitzenden, der hingegen ausschliesslich die einladen kann, die ihm passen.
Und jene rausschmeissen, die ihm nicht passen.
Beifang zwei: Die Tributzahlung von einer Milliarde Dollar landet in den Kassen dieser Organisation.
Verfügungsgewalt: Donald J. Trump. Bislang ist nicht bekannt, ob und welche Staaten bereits gelöhnt haben.
Ob ein US-Präsident gleichzeitig Vorsitzender einer internationalen Organisation sein und dort im Namen der USA auftreten kann?
Das ist nicht ausdrücklich verboten. Macht er damit aber Aussenpolitik und geht Verpflichtungen ein, wird es heikel.
Aber heikel hat Trump noch nie gestört, schliesslich bezeichnet er sich auch gerne und nicht nur im Scherz als Präsident von Venezuela.
Im Absolutismus hiess so etwas „Conseil du Roi“ oder „Geheimer Staatsrat“. Also ein Gremium, das den Herrscher beriet, aber keinerlei Entscheidungsbefugnisse hatte.
Wie dieser „Friedensrat“; ohne oder gegen Trump geht dort nichts.
Nachdem sich Trump schon bei der norwegischen Regierung darüber beschwert hat, dass er als Friedensfürst den Nobelpreis nicht bekam, obwohl die mit der Verleihung nichts zu tun hat, muss man das Nobelpreiskomitee dringend auffordern:
Gebt dem Mann die Medaille. Sonst müssen Staaten, die sich mit ihm gutstellen wollen, pro Nase eine satte Milliarde abdrücken.
Lieber Herr René Zeyer Betreiber von http://www.zackbum.ch (eine Medienseite) gerzlichen Dabk für Igren Mut und wie sir (lustig, gescheit. WISSEN) den Mistwr Trum president of the USA (in der scheriz zum Glück bixht) viele Hasen Sie (zum Beispiel Lunke) für uns sind sie sie der Beste bitte weiter so Hans Gerhard
Ja und mindestens die Hälfte der Mitglieder in diesem Friedensrat kommt aus Ländern, die von den USA kürzlich mit einem Einreiseverbot belegt wurden: Kein Witz! Die Welt als Deal.
In wenigen Wochen wird kein Hahn mehr danach krähen und Trumps „bored of peace“ vergessen sein. Wer, der bei Trost ist, will in dem Westentaschendiktatoren-Club mitmachen?
Reiner Aktionismus zur Ablenkung von vorhergehenden Ablenkunsmanövern inkl . Grönland. Am Ende führt alles zurück auf Buddy Epstein. Davor hat der orange Einzeller tatsächlich Schiss.
Toys are Trump’s. Ein kleines Kind im Körper eines grossen Mannes. Aber was er wirklich kann, und da kommt keiner an ihn ran. Trump haut immer was für sich selber raus. Milliarden in Kryptos und jetzt absolute Immunität für seinen Clan. Denn im Sandkasten der Wirtschaftspolitik kann es nur einen geben.
Was ist eigentlich mit den Epstein Akten?
Der Friedensrat ist eine Trump-Veranstaltung mit absoluter Vollmacht, wie der Autor richtig darstellt. Dabei hat er Charakter einer internationalen Organisation ( Ersatz UNO) …und da sagt unser Präsident ( SVP) man müsse sich die Teilnahme gründlich überlegen … !? Wir brauchten 50
Jahre und mehrere Abstimmungen um der UNO beizutreten und war heftig von der SVP bekämpft. Was geht zZeit in der Schweiz ab ? Man macht den Bückling gegenüber Trump und beleidigt die EU, die noch die einzige Staatengemeinschaft ist, die dieselben Werte wie die Schweiz vertritt.
Viele Hobby-Mussolinis ausserhalb der USA haben noch nicht gemerkt, dass Peak Trump bereits hinter uns liegt.
Trumpsurfer wie die SVP werden bald behaupten, sie hätten ihn schon immer einen Tubel gefunden. Nützen wird’s nicht viel. Trump wird einen Grossteil der neuen Rechten in Europa mit in den Untergang reissen.
Bleibt zu hoffen, dass die realitätsferne, selbstgerechte, erlösungssehnende Linke, die uns die Sauerei eingebrockt hat, die Botschaft auch wirklich versteht.
Es gibt Grund für Zweifel.
Uii, Rolf Jeker, aber nicht im Ernst – „(…) die EU, die noch die einzige Staatengemeinschaft ist, die dieselben Werte wie die Schweiz vertritt.“
Seit wann? Habe ich etwas verpasst?
Chuck Norris ist lebenslanges Mitglied, ohne eine Milliarde abgedrückt zu haben.
Spülen mit h schreiben, also Spühlen statt Spülen.
Und weiter im Text „welche Staaten bereits GELÖHNT haben“. ?
Dass hier Kommentatoren reihenweise spühlen statt spülen, seit statt seid und looser statt loser schreiben, ist Alltag.
Den Begriff „Beifang“ aus der Fischerei hier anwenden…zumindest ein kreativer Ansatz.
Will nicht pingelig sein, bei einem Autor aber doch erstaunlich.
Spülen schreibt man(n) nicht mit H. Es handelt sich um ein regelmässiges Verb, das im Infinitiv, Präsens und allen anderen Zeitformen auf „-ülen“ endet. Die Schreibweise „spühlen“ ist falsch.
@tickerschweiz – das meinte doch der OP, „spühlen“, „looser“ und „ihr seit blöd“ schreiben nur die Schulabbrecher nach 4ten Klasse
Eins haben Sie vergessen zu erwähnen, … der Vorsitzende bestimmt auch seinen Nachfolger, … er wird nicht gewählt.
Ausserdem denke ich das diese Idee nicht ernst gemeint ist, ich meine die Mitglieder sollen 1. Mrd. blechen ohne mitreden oder mitbestimmen zu können was in der Welt passieren soll, weil der Vorsitzende alle überstimmen kann und gegen alle entscheiden kann. dann ist doch klar in welchem Interesse er entscheidet, so wie es die USA schon die letzten 30 Jahre getan hat.
Warum sollten z.B. die BRICS dem zustimmen, da die USA eh alle sabotieren will.
Zuerst sollte D.Trump den Frieden mit sich selbst finden.
Soll die Schweiz beitreten? Klar nein! In einem Friedensrat mit Putin, Orban und ähnlichem Gelichter darf ein anständiger Staat nicht mitmachen. Ausserdem konkurrenziert er die UNO und damit Genf und damit die Schweizer Interessen. Also dreifaches Nein.
Es heisst „spült“.
Die Schweiz hat sich überhaupt nichts zu überlegen.
Ja,ja. Möchtegern -Intellektueller mit Rechtschreibfehlern. Hauptsache auf dem Profilbild ein wichtiges Gesicht machen mit zwei Fingern an der Stirn.Sieht mehr nach Denker aus.Man kann auch falsch denken und Geschwurbel absondern.