Wenn ein schwer kranker Patient katapultartig aus dem Bett springt, das Krankenhaus oder Pflegeheim, wo er fast 30 Jahre lebte, fluchtartig verlässt, dann auf die Strasse rennt und trompetenhaft schmettert:
„Ich bin wieder gesund. Jetzt brauche ich nur noch viel Geld von Euch, mich, Familie und Land zu retten.“
Dann werden sich die Menschen an den Kopf greifen und fragen „Ist er jetzt komplett verrückt geworden?“
Genau so ist der ehemalige Zuger Gesundheitsdirektor und neue VBS-Chef Martin Pfister vor wenigen Tagen aufgetreten, um Millionen Schweizer, die in ihrem Leben nie eine schlagkräftige Schweizer Armee erlebt haben, davon zu überzeugen, dass es jetzt anders wird, in Bern und den Kasernen ein neuer Wind weht.
Es glauben ihm nur wenige.
Seine Freunde und Verbündeten halten ihm zugute, dass er – im Unterschied zu seinen wenig erfolgreichen bis unfähigen Vorgängern – wirklich das Beste für die Schweiz will.
Doch das Schweizer Volk bis weit hinauf in die höchsten Parteispitzen ist ein Volk von Bedenkenträgern geworden. Und keiner will auch nur eine Spur von seinem hart erkämpften Wohlstand abgeben, um das Ganze, die Schweiz im 21. Jahrhundert, dauerhaft zu sichern.
Einst war die Schweizer Armee wie ein Fisch im Wasser des Volkes. Sie war wirklich eine der besten Armeen der Welt, wurde oft verglichen mit derjenigen des noch jungen Israels.
Ich habe es in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts noch selbst erlebt: Die Menschen begegneten ihren uniformierten Söhnen, Vätern und Freunden zuhause und auf der Strasse mit Achtung und Respekt.
Die Schweizer Armee durchdrang die ganze Gesellschaft, schuf Bande zwischen den Kantonen, unterstützte Gewerbe und KMU mit Einkäufen, und die Offiziere waren anerkannte „Leaders“, ohne den Begriff zu missbrauchen, wie dies heute oft der Fall ist.
Natürlich nutzten die höchsten Offiziere in langen Wochen, wo sie ihren Militärdienst leisteten, die Tage und Nächte auch dafür, untereinander für ihre Arbeitgeber beste Geschäfte zu vereinbaren, aber das gehörte dazu.
Das Militär war anerkannter Teil der Gesellschaft.
Bei vielen Unternehmen, sei es den Banken, Versicherungen oder in der Industrie, konnte man als Manager nur Karriere machen, wenn der Dienstgrad stimmte.
Später, als die Armee schon abgedankt hatte, wählte man als Ersatz Handballer, Schwimmer, Leichtathleten und, zuletzt, Jogger in Spitzenpositionen. Die Ergebnisse, die sie als Manager lieferten, waren oft katastrophal.
Zwei Begegnungen mit der Schweizer Armee waren für mich entscheidend.
Mein Schwiegervater, ein Arbeiter in der Walliser Lonza und gleichzeitig Landwirt, der die Bergwiesen noch per Hand mähte, hatte die Schweiz auf dem Simplon gegen Italiener und zuletzt Deutsche verteidigt, die auf der Flucht in die Schweiz eindringen wollten.
Sein Karabiner, mit welchem er Dienst leistete, steht heute noch in meiner Bibliothek als Familienheiligtum. Er ist nicht mehr geladen, aber eine wertvolle Erinnerung an Zeiten, wo es um alles ging, die Freiheit.
Gleichzeitig arbeitete ich acht Jahre mit Divisionär Dr. Gustav Däniker zusammen, zuletzt als Vizedirektor, der als Chef das einst berühmte Büro Farner leitete. Es war ein „Think Tank“ der Schweizer Armee, als sie noch funktionierte.
Welcher Bundesrat die Schweizer Armee schneller demolierte, darüber lässt sich streiten.
War es Samuel Schmid oder Dölf Ogi, der die Türen zur NATO öffnete? War es Ueli Maurer, der „die beste Armee der Welt“ aufbauen wollte, oder, woran niemand mehr zweifelt, Viola Amherd, welche die Armee genderte und den unsäglichen Kauf des US-Tarnkappenbombers F-35 mit „Fake news“ möglich machte?
Die Soldaten jammerten schon immer über lange Wochen im Dienst, wo man einfach Däumchen drehen musste. Die fliegende Truppe machte um 17 Uhr Schluss, um dann die Verteidigung der Schweiz den französischen Fliegern zu übertragen.
Die Panzer wurden entsorgt, weil zu aufwändig und teuer, das Material vernachlässigt, die Munition auf ein Minimum reduziert. Der Nachrichtendienst wurde fast blind. Diebstähle, Manipulationen aller Art und Betrug häuften sich.
Aus der einst stolzen Schweizer Armee wurde eine Chaos-Truppe.
Nun soll innert zehn Jahren alles anders werden. Das Schweizer Volk soll via Mehrwertsteuer drei Milliarden Franken jährlich einsparen, um diesen Kurswechsel in Gang zu setzen, denn reichen werden auch diese Milliarden nicht, das ist sicher.
Wie Europa sich 70 Jahre auf den Schutz der NATO verlassen hatte, die weitgehend von den Amerikanern finanziert wurde, muss sich die Schweiz nun auf den Schutz durch ihre Nachbarstaaten verlassen.
Diese haben genug eigene Sorgen, um die verwöhnten Kinder aus der Schweiz zu schützen, die im Wohlstand chillend ihre Tage verbringen.
Machen wir es kurz: Aufrüstung ist nötig, die Frage ist, wie und mit wem?
Nehmen wir zuerst die Personalfrage. Woher sollen die wirklich qualifizierten Offiziere kommen, wenn deren Führungsleistung heute so umstritten ist wie die der MBAs in der Privatwirtschaft?
Sie waren nie gefordert; woher soll der Geist des Kriegers kommen, den unsere Vorfahren noch hatten?
Hier muss eine ehrliche Analyse auf den Tisch.
Woher sollen die Soldaten kommen, wenn der Bundesrat gleichzeitig die klassische Familie mit Kindern vernachlässigt oder sogar mit neuen Steuermodellen zerstört?
Die kräftigsten, motiviertesten und oft gebildeteren jungen Männer, die ich kenne, kommen aus Osteuropa, dem westlichen Balkan oder aus den umliegenden Staaten.
Es sind die Kinder und Enkel unserer Gastarbeiter-Familien, von Zuwanderern und Wirtschaftsflüchtlingen. Sind wir darauf vorbereitet, diese in die neue Schweizer Armee zu integrieren?
Natürlich gibt es auch geeignete junge Schweizer, aber diese wollen meist gleich Offizier werden oder einen militärischen Bürojob ausfüllen. Das reicht nicht.
Offiziere reden gerne davon, es brauche eine neue „Aufzucht“ der Schweizer Armee. Das ist ein ganz merkwürdiges Wort, denn Soldaten sind doch keine Schafe und Kälber.
Damit sind wir beim Kern der Schwäche von VBS-Chef Martin Pfister und seiner in Entstehung begriffenen Truppe.
Wer vom Volk viel Geld, Verzicht bis hin zur Aufopferung will, muss die richtigen Worte finden. Das wusste schon Lao Tse, der geniale Chinese, der schrieb: „Wer das richtige Wort nicht beherrscht, verliert die Macht.“
Unsere grössten Heerführer in Europa, seien es Charles de Gaulle, Winston Churchill, General Guisan oder Mitglieder des deutschen Generalstabs, waren Männer des Wortes. Sie wussten, was zu sagen war.
Wenn der einen Ohrring tragende neue Co-Präsident der FDP Schweiz, Benjamin Mühlemann, der seine Korrespondenz gerne mit „Benjamin“ signiert, nicht aus dem Stand voll für die Armee eintritt, dann hat die FDP vielleicht nur einen „halben“ Präsidenten.
Wenn Cédric Wermuth, auch ein Co-Präsident, in der NZZ mit Thierry Burkart, der einmal ein Voll-Präsident war, darüber feilscht, wer die 30 Milliarden zahlen soll, dann steht das VBS vor einem neuen Fehlstart.
Es sieht fast so aus, als würden heute die Militärdienst-Verweigerer an der Spitze der Parteien stehen und nicht mehr an den Rändern der Politik.
Die 100 sündhaft teuren Kommunikations-Spezialisten des VBS haben in den letzten 30 Jahren nur Millionen Franken verbrannt.
Das lag aber an ihren Chefs, die einen Misthaufen verteidigen mussten. Jetzt muss wieder gearbeitet werden, neuer Glanz entstehen. Das dauert.
Damit die neue Schweizer Armee und mit ihr VBS-Chef Martin Pfister nicht scheitert, muss der Geist falscher Überheblichkeit erst einmal weichen.
Wer vom Schweizer Volk Milliarden verlangt, sollte im sicherheitspolitischen Bericht nicht gleichzeitig „die Regulierung grosser Kommunikationsplattformen“ verlangen, das heisst, dem Volk einen Maulkorb anlegen wollen.
Wer vom Volk Opfer verlangt, muss die Subventionen überprüfen. Weshalb die „queeren Offiziere“ eine Subvention von 6 Millionen Franken brauchen, an sich eine lächerlich kleine Summe, muss auf den Tisch.
Unsere Luxusbürokratie mit Salären, die höher sind als diejenigen in der Privatwirtschaft, muss dem Volk zeigen, dass sie auch bereit ist, ein Opfer zu bringen.
Damit habe ich noch nicht vom Gegner der Schweizer Armee gesprochen, der als Bedrohung vor der Tür stehen soll.
Während ich dies schreibe, hat Wladimir Putin das Bombardement der ukrainischen Bevölkerung für einige Stunden eingestellt. Er hat es als Zeichen an die Adresse von Donald Trump bezeichnet, dass er an Friedensgesprächen wirklich interessiert ist.
Wäre da nicht dieser Schauspieler-Präsident Wolodymir Selenskyi, der weiter kämpfen und sterben lässt, um sein Gesicht zu wahren. Und dafür noch Beifall aus der EU erhält, die ihn auch weitgehend finanziert.
Trump und Putin, zwei alte Staatschefs, wollen jetzt den Frieden. Das gibt der neuen Schweizer Armee Zeit genug, sich glaubwürdig aufzubauen.
Die schweizer Armee war schon in den 80ern eine Müllhalde.
Schlechte Ausrüstung und primitive Psycho-Off. Das einzig brauchbare war das StGw 57.
Absolut einverstanden ich war in den 80iger Jahren auch in diesem lächerlichen Trümmer Haufen Trachtenverein. Ausser sinnloser Verschwendung hat nichts funktioniert.
Und die M109.
Mit knapp 800 Diensttagen darf ich sagen, dass der Abstieg bereits Anfang der 90er-Jahre begonnen hat, spätestens mit der A95.
Man fragt sich, wie ein Land, das an sich selber glaubt, Flieger kauft, welche von ennet dem Ozeans abgestellt werden können.
Wer eine Wohnbevölkerung hat, welche sich nicht ansatzweise aus dem eigenen Land ernähren kann, ist vom Umland erpressbar.
Seit 6 Jahren, seit den damaligen plötzlichen Entrechtungen, welche jetzt noch nicht aufgehoben, geschweige denn aufgearbeitet sind, würde ich für dieses Land, das mich verraten hat, keinen halben Diensttag mehr leiste.
*Ozean
*leisten
Es ist eine dumme Träumerei zu glauben, dass die Schweiz alleine einen Krieg oder nur einen bewafneten Konflikt überstehen kann. Schon Cyberangriffen sind wir hilflos ausgeliefert.Ohne Partner stehen wir im Regen. Wir müssen nicht in die EU und auch nicht in die NATO aber wir brauchen Partnerschaften und damit meine ich nicht Russland oder Nordkorea. Wer in der Vergangenheit lebt wird unter gehen.
…Flieger kauft, welche von ennet dem Ozeans abgestellt werden können.
Vielen Dank Herr Müller, für diese diskrete Anspielung auf den
übelsten Punkt der F-35 Beschaffung.
Es geht bei diesem diskreten Hinweis nicht um die Kostenüberschreitung
Es geht auch nicht um die Frage, ob mit den Milliarden nicht besser Drohnen beschafft würden.
Es geht darum, dass ohne tägliche Codeeingabe durch NATO-Offiziere (unter Ausschluss von Schweizer Militär !) dieses Flugzeug keinen Einsatz fliegen kann.
Zwischenzeitlich bin ich auch da angekommen, wo ich mich frage, wozu der Einsatz für (m)ein Land noch gut sein soll. Wenn schon der Eintritt in die Armee zu einem Wahlfach geworden ist, ist die Identifizierung mit unserem System nur noch eine nebensächliche Nummer. Ich neige dazu, überhaupt sämtliche Bemühungen in Sachen Militär abzulehnen. Da die Schweiz von einem Schurkenstaat Flieger kauft, hat sich meine Meinung in dieser Frage nur noch verstärkt. Leider.
Keine Nation übersteht einen bewaffneten Konflikt untraumatisiert, und wenn im eigenen Raum ausgefochten, auch demographisch und infrastrukturell nie unversehrt. Und wenn Angriff & Verteidigung aus politischen Gründen aber argumentativ romantisiert auf taktisches Stellungshalten auf Zeit reduziert werden, dann wird jede Abwehr untergraben. Koalitionsbereitschaft ergibt sich aus der Kriegsvorbereitung in einer eingeschätzten oder gewählten Gefahrenlage.
Und deshalb sind die Signale aus dem VBS mit seiner Nähe zur EU, noch weit vor der NATO, unmissverständlich lesbar.
Wirrer Beitrag. Was ist daran falsch, dass Selenski sein Land verteidigt? Will Klausi uns sagen, dass wir gleich freiwillig Russland beitreten sollen?
Es ist eine stossende Täter-Opfer-Umkehr: Wladimir Putin hat die Ukraine völkerrechtswidrig überfallen. Seine Armee begeht ungestraft Kriegsverbrechen am Laufmeter, von Angriffen auf Spitäler bis zur Verschleppung von Kindern. Wer Selenskyj vorwirft, nur sein Gesicht wahren zu wollen, verkennt, dass er eine Nation vor der Auslöschung verteidigt. Trump ernsthafte Friedensabsichten anzudichten, ist absurd. Ein Diktatfrieden belohnt nur den Aggressor und gefährdet die Sicherheit Europas. Wahre Friedensbemühungen sehen anders aus als zynische Feuerpausen.
B.S. bezieht seine Propaganda ausschliesslich von der SRG/SF.
Die Schweiz würde sich besser bewusst, dass sie für alles und wirklich alles zu einem wesentlichen Teil vom Ausland abhängig ist. Energie, Essen, Medi-Vorprodukte, … In einer kriegerischen Situation wäre hier schnell Lichterlöschen, mit oder ohne Armee.
Es ist eine stossende Täter-Opfer-Umkehr: Wladimir Putin hat die Ukraine völkerrechtswidrig überfallen. Seine Armee begeht ungestraft Kriegsverbrechen am Laufmeter, von Angriffen auf Spitäler bis zur Verschleppung von Kindern. Wer Selenskyj vorwirft, nur sein Gesicht wahren zu wollen, verkennt, dass er eine Nation vor der Auslöschung verteidigt. Trump ernsthafte Friedensabsichten anzudichten, ist absurd. Ein Diktatfrieden belohnt nur den Aggressor und gefährdet die Sicherheit Europas. Wahre Friedensbemühungen sehen anders aus als zynische Feuerpausen.
Mehr Geschichtsbücher und weniger Blick lesen hilft.
Möchte sehen wenn im Zollikerberg ein neuer 300m
Schiessstand gebaut, und am frühen Sonntagmorgen
geballert wird was der Stöhlker dann schreibt.
Es wird ja dort schon gemotzt, wenn die freiwillige
Feuerwehr abends ihre Uebungen abhält.
🇨🇭 https://www.queerofficers.ch/ 🏳️🌈
Der Startpunkt ist der zu tiefe Sollbestand, davon leiten sich dann Prioritäten, Material und Kosten ab. Mit 100k und ein paar zivilen Büronasen reduziert sich die Kampftruppenstärke auf etwa 20-30’000 abzgl. erwartete Ausfälle. Weniger Leute, als alle Schweizer Polizeicorps zusammen ausmachen. Und Pfister weiss das, deshalb sucht er als Ausweg den Einkauf von Hochtechnologie als Eintritt in den Verbund.
Was würde die Schweiz machen ohne die Militärexpertise des Zivilschutz Soldaten aD, Klaus J. Stöhlker? BR Pfister ist gut beraten, den Berater für Öffentlichkeitsbildung in seinen Führungsstab aufzunehmen. Dann hat er mindestens Einen, der weiss wie man Fake News verbreitet.
Die Armee geht erst mal im CVP VS Sumpf unter, wenn der schlifrige MultiKulti mittige EMD Vorsteher nicht mit dem Besen kehrt; EMD ist eine Art SRG 2 …….; Fifa artig?
Ich war immer der Meinung, dass der Schweizer Chef vom Trachtenverein Karl Moik heisst.
Von einem mit null Diensttagen muss ich mir nicht die Armee erklären lassen.
Für diesen jämmerlichen Trachtenverein braucht es keine einzigen Diensttag, um zu erkennen, wie marode und völlig aus der Zeit gefallen das ist
@Klartexter
Du hast sicher keinen Militärdienst geleistet.
Das kommt davon, wenn die Friedensdividende, statt in die Sicherheit zu investieren, für anderen „Schnickschnack“ verbraten wurde. Jetzt sollen doch innerhalb des Bundesbudgets wieder die sicherheitsrelevanten Ausgaben dominieren, dies zulasten Auslandgelder (in wessen Tasche?) und des Asylwesens, statt zusätzliche MwSt-Prozente zu fordern. Das Ausland und die Asylanten tragen nichts zu unserer Sicherheit bei. Wir sind für uns selber und unsere Wehrhaftigkeit verantwortlich.
Wir waren eine Armee mit 600’000 Miliozsoldaten, alle bewaffnet mit Sturmgewehr, Patronen, Bajonett, Helm, Gasmaske, Uniform, Rucksack, Gewehrputzzeug, Schuhputzeug – alles was man braucht. Man stelle sich nur schon vor eine Armee wollte die Schweiz angreifen und trifft auf ein Heer von 600’000 Soldaten die aus allen Ecken schiessen können. Dann wurde die Armee dank den Linken vor allem der SP und ähnlichen Parteien, Mitte-Parteien abgeschafft. Heute hat niemand mehr Gewehr und Munition zu Hause.
Ich schon, mehr als genug. Eignet sich auch zum Einkaufen in der totalen Krise…
Dazu kam die dezentrale Lagerung von Munition, mit Füs Bats die in ihre Region kannten.
Fragt mal ein paar ältere Slovenen, was es bedeutet Territorialtruppen mit dezentral gelagerter Bewaffung zu haben…
Vor 30 Jahren waren die Soldaten stolz und trugen ihre Uniform mit Ehre. Heute ziehen sie die Uniform so schnell wie möglich aus sonst wird man gefagt ob heute eine Feuerwehr Übung stattfindet oder man an die Fastnacht geht.
Milliarden für Schrottmaterial
einkaufen,wie in den letzten
20 Jahren !! Haben immer noch
nicht gemerkt was eine gute
Armee heute braucht.Jeder Franken
wäre besser investiert in AHV
Krankenkasse und Altersheime.
Träumen immer noch von Panzer
und Flugzeugen wie vor 40 Jahren,
geistig stehen geblieben !!
Saubere Analyse, Herr Stölker, danke. WER soll den den Gesinnungswandel herbeiführen, wenn sogar unsere junge, bürgerliche Politgarde den entscheidenden mutigen Schritt zu mehr Finanzmittel – es muss ja nicht die MWSt sein — Abgabe auf Börsenumsätze könnten auch helfen — und Kooperation mit EU-Staaten tabu sind? Ein neues Kleidermodell für Herr und Frau Soldat wird wohl als einziges beschlossen werden. Traurig aber wahr!
Nur Deppen wollen keine Schweizer Armee, aber vielen Leuten ist auch klar, dass das VBS alles andere als sorgsam mit den Steuergeldern umgeht. Es wird zwanghaft das teuerste besorgt und selbst das zu einem Preis, der oftmals völlig absurd wirkt.
Das Problem mit zu wenig Mitteln daher einfach am Geldhahn zu lösen, dürfte vielen sauer aufstossen – auch wenn die Investitionen völlig undiskutabel sind.
Kei Luscht!
Ueli hatte eben nicht vergessen, dass alle grossen Medien, natürlich inkl. SRG, gegen den Gripen waren. Für 3,1 Mrd. hätte man 22 Stück von den Schweden haben können. Lieber hat man BR Maurer verspottet. Dann kam die Oberwalliserin – und alles wurde bekanntlich viel besser…
Was soll die ganze Paranoia – wir sind offiziell neutral!
Also sollen wir keine Partei ergreifen, oder machen wir es trotzdem?
Allein das ist das Problem
Ob wir als neutral akzeptiert werden oder nicht, ist nicht unsere Entscheidung, sondern die des Auslands.
Und das Ausland hat, basierend auf unseren Handlungen, entschieden, dass wir nicht mehr neutral sind. Da können wir philosophieren, solange wir wollen.
Ich glaube die Schweiz muss sich unheimlich in Acht nehmen vor Tadschikistan. Der Führung dort, mit ihren großen Ansprüchen, ist nicht zu trauen.
Am Schluss will die tadschikische Regierung die Schweiz noch annektieren!
Was wird dann aus den Rezepten für Berner Rösti, Züricher Geschnetzeltes oder Bündnerfleisch?
Leider richtig. War 30 Jahren im EMD VBS berufstätig. Wer hat die Armee kaputt gemacht? Die Politik. Trost, die Nachbarnarmeen geht es nicht besser. Zuerst im VBS aufräumen. Nur noch Aufgaben erfüllen die die Vtg-Fähigkeit nützen. Und das Miliz-Personal?? Ohne Mensch kein Armee sagte Kkdt Andrey. Darüber wäre auch viel zu sagen.
Mal eine kontroverse Sichtweise (nicht die Vergangenheit verklären): Wieviel waren es noch? Irgendwo zwischen 500000 und 650000 tausend unter Waffen? Erster 4km Lauf wo die korpulenteren Kameraden von den Sanitätern eingesammelt wurden. Mit dem Rackrohr aus dem 2 Weltkrieg geübt wurde, bei simulierten Angriffen und Ausfallraten über 30% in einer Woche dabei von Offizieren im KP Witze gerissen wurden, zugeteilte Grenadiere aufgrund Heldensyndrom schon im KVK die grössten Ausfallraten hatten? Führungspersonal (auch Ungeeignetes) und „Miliz“-Soldaten als Trainingsmasse? etc.?
Wer keinen Krieg will, braucht keine Armee. Costa Rica hat die Armee vor bald 80 Jahren abgeschafft, und das Land wurde seither nie angegriffen. Nur schweizmüde Neutralitätsabschaffer provozieren einen Angriff auf die Schweiz. Soll der Soldat sein Leben verlieren und als Krüppel weiterleben, nur weil ein paar Poltiker und Oberbefehlshaber Kriegspartei sein wollen? Ich bewundere jeden Ukrainer, der vor dem Krieg flüchtet. Leider können sich das viele nicht leisten. Als Junger war ich ein linker Armeegegner, heute ein rechter Armeegegner.
Quatsch!
@Danton: Nein, Realität. Macron kürzlich: „Ehefrauen, Freundinnen, Kinder, Eltern, Geschwister müssen sich darauf einstellen, dass sie ihre Männer, Väter, Söhne und Brüder verlieren können.“ Wärst du dazu bereit, ganz ehrlich?
Wenn Sie über Costa Rica reden (ja es ist ein wunderbares Land mit einer unglaublichen Natur, freundlicher Bevölkerung und gutem Wohlstand), dann liegt die «Krux» im Detail. In Teilen der Grenze mit Nicaragua gibt es immer wieder Übergriffe welche mit Hilfe internationaler Organisationen geschlichtet/sanktioniert werden müssen. Bei den Küsten und Grenzsicherung helfen die USA mit Spenden (Küstenboote, Röntgenanlagen, etc.) und ebenso Präsenz bei der Grenzsicherung. Man ist also durchaus auf Hilfe in diesem Kontext angewiesen was natürlich wiederum andere Konsequenzen hat.
Damals: Der erste Schuss geht zurück (zu den Offizieren)!
Heute: Was gibt es denn Feines zum Znacht?
Ah: Stöhlker sollte nicht nur Offiziere seines Jahrgangs befragen, sondern auch mal ein paar Soldaten. Da war nicht viel Stolz (s. HD Läppli).
Wie viel Geld hat die Schweizer Armee seit dem Ende des Kalten Krieges sinnlos verbraten?
Alle die grosszügig versteckte Subventionen erhalten haben, sollen dies zurück zahlen, dann hat es genug Geld, um die Schweizer Armee für die aktuellen und zukünftigen Bedrohungen vorzubereiten.
Leider fehlen uns aber immer noch qualifizierte Menschen, die von der Landesverteidigung etwas verstehen und nicht nur Geld verteilen und verbraten können.
und jeder Behörde.
Jeder Gemeinde.
Und jedem Staatsbetrieb.
Der Wille das zu ändern?
Existiert nirgendwo.
Die gemachten Äusserungen betreffen nicht nur die CH- Armee, sondern die meisten Länder in Westeuropa. Nach dem Angriff der Russen auf die Krim und die vorher schon lange vorbereitete Aufrüstung der Russen; hätten im Westen längstens alle Alarmglocken läuten müssen. Die CH- Armee war schon vor dem 2.Weltkrieg nicht vorbereitet und hatte durch verschiedene Umstände Glück nicht in einen Krieg miteinbezogen zu werden. Heute wäre diese Situation undenkbar!
Munk: Russland hat keinen Angriff auf die Krim durchgeführt. Gehen Sie hin und überzeugen Sie sich!
Die zentrale Frage ist und bleibt: wie füttern wir im Ernstfall 10 und in ein paar Jahren 12 Millionen Leute durch – unmöglich! Nur wenige Festungen wurden gestürmt, die meisten aus gehungert.
„woher soll der Geist des Kriegers kommen, den unsere Vorfahren noch hatten?
Hier muss eine ehrliche Analyse auf den Tisch.“
Ja, eine ehrliche Analyse der Sachlage: wir können und dürfen niemals mehr Krieg führen, weil wir damit all unsere teuer aufgebaute Infrastruktur zerstören. Nach einem Krieg ist alles kaputt.
Dagegen nützen heute weder teure Panzer noch noch teurere Flugzeuge.
Zudem ist real kein Feind in Sicht, nur eine herbei geredete Russengefahr.
Herr Stoehlker, wie viele Diensttage haben Sie geleistet? Wie viele Ihre beiden Söhne?
Diese Clowns haben in den letzten 30 Jahren Abermilliarden verbraten, und wir haben dafür nur Schrott erhalten. Und jetzt wollen diese unfähigen Trachtenträger noch mehr Geld für die Abwehr von nicht existierenden Feinden, ohne jegliches Konzept. Nein!
Die linke SP will die SP gemäss ihrem Parteiprogramm noch immer abschaffen. Fast hätten sie es zusammen mit den Grünen auch geschafft wäre da nicht ein gewisser Herr Putin auf den Plan getreten. Jetzt heisst es die Armee wieder hochzufahren und dafür die bisherige und im Haushalt bestehende Friedensdividende einzusetzen. Das heisst runter mit den Asylkosten, runter mit der Entwicklungshilfe, runter mit gewissen Subventionen, runter mit den steuerfinanzierten Gesundheitsleistungen usw.. All diese vielen Milliarden jährlich machte die Friedensdividende möglich aber jetzt hat der Wind gedreht.
Einige wenige sinnvolle Worte, die jedoch im Müll der anderen Worten untergehen.
„Militärdienst-Verweigerer “
Der mir bekannteste und ekelhafteste Dienstverweigerer treibt gerade weltweit sein Unwesen und geniesst hier bei den selbst ernannten Patrioten des Landes hohe Sympathie. An wen denke ich dabei?
Schauspieler-Präsident Wolodymir Selenskyi:
„Ich brauche Munition, keine Mitfahrgelegenheit“
Ich bin überzeugt, dass Stöhlker, SVP und andere Schreibtischpatrioten die Mitfahrgelegenheit gewählt hätten.
Sind das aihre Gedanken beim Seniorentee im Altersheim?
Die CH-Armee gehörte nie zu den besten der Welt. Ich habe rund 700 Diensttage geleistet, in den 1970er, 80 und 90rr Jahren. Wenn ich da an die uralten Rak-Rohre oder Fahrzeuge denke, um nur 2 Beispiele zu nennen. Ich war früher recht armee-begeistert. Heute frage ich mich allerdings, wofür es diese Molliarden braucht? Glaubt jemand ihm Ernst, wir könnten einen Feind aufhalten, der unsere Nachbarländer marschiert ist? Ziemlich naiv.
Nun ja, da sind wir wieder bei Clausewitz. Krieg ist nur die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, kein isolierter Akt, sondern ein politisches Instrument, das der Kontrolle der Staatsführung unterliegt, um den eigenen Willen durchzusetzen, es betont die Einheit von Politik, Volk und Militär ….
Wenn die Politik versagt oder unfähig ist, das Militär mehr als Sandkastenübungen will, soll der einfache Soldat für deren Ideologien den Kopf hinhalten?
Diese Gleichung geht auch top ausgerüstet nicht auf?!
Früher hat den Armee Rang alle Türen geöffnet man kriegte die besten Job. Heute ist der hoche Armee Rang für einen Job hinderlich. Da man all zu oft in der Firma fehlt.
1993 habe ich den letzten EK absolviert. In einer sog. Eliteeinheit (Aufklärer); die Überlebenszeit betrug max. 5 Tage. Das Schweizer Militär war schon damals ein besseres Schiessbudenensemble.
Kein Wunder auch. Die Offiziere waren verwöhnte Pinkel aus gutem Haus und beruflich geschniegelte Anzugträger.
Und jetzt, Herr Stöhlker, sagen Sie mir, gegen wen wir aufrüsten? Gegen Putin wohl kaum. Gegen Trump schon gar nicht. Gegen China: Nein. Vielleicht gegen Deutschland? Wenn Merz die Bundeswehr wieder zur stärksten Armee Europas machen will, dann macht aufgrund unserer Erfahrungen die Aufrüstung schon eher Sinn. Aber sie eilt nicht, denn wenn Deutschland für den BER zwei Jahrzehnte gebraucht hat, braucht es wohl ein Jahrhundert, um die Bundeswehr wirklich wehrfähig zu machen.
Stelle immer wieder junge Leute an. Wennn mir einer sagt, das er weiter machen will in der Armee muss ich ihm direkt absagen, Ich kann es mir nicht leisten.
Mehr Geld, dass man mit dem Säbel rasseln kann, wird das dort zusammengestrichen, wo man den Frieden erhalten kann? Die allgemeine Rhetorik gefällt mir nicht!
Sitzt man in der Bredouille, findet man jene die am lautesten geschrien haben und eben diese Bredouille eingebrockt haben deren Söhne und Vertrauten nicht in den vordersten Linien, die sind ja unabkömmlich.
Darf man da erstaunt sein, dass der normale Bürger, darauf keinen Bock hat?!
Stöhlker tut so, als ob alles nur eine Frage der Kommunikation sei. Es geht nicht darum, die Leute „abzuholen“ oder gehirnzuwaschen. Genau das tun die Mainstreammedien seit Jahren und haben dadurch das Vertrauen der Bevölkerung verspielt. Wer ist dieser Pfister? Ich habe den nicht gewählt und vor dreissig Jahren wären er und auch die meisten anderen jetzigen BR nie gewählt worden. Was uns fehlt, sind ehrliche, kompetente Persönlichkeiten, die tun, was ihnen die Bevölkerung nach gleichberechtigter, offener und umfassender Information und in voller Kenntnis der Folgen, an der Urne aufträgt.