Der Gewinn der Julius Bär brach 2025 um sagenhafte 25 Prozent ein. Chef Stefan Bollinger zeigt sich trotzdem happy.
„Wir haben im Jahr 2025 eine starke Leistung erbracht – ein Beleg für unsere Widerstandsfähigkeit“, lässt sich der Bär-CEO in der Mitteilung zum Resultat zitieren.
Bollingers Freude hängt mit den nachlassenden Kreditwehen zusammen. Mit Private Debt zugunsten heikler Immo-Kunden hatten die Bären ein historisches Debakel erlitten.
„Einzigartig“ war ihr Versagen bei René Benko, dem Pleitier aus Innsbruck. Diesem „gelang“ es bei seinem Fall, die grösste Schweizer Privatbank mit in die Tiefe zu ziehen.
Die Köpfe bei den Bären begannen zu rollen. Nach dem alten CEO und dem früheren Präsidenten muss jetzt auch der Vize des Verwaltungsrat den Preis zahlen.
Richard Campbell-Breeden, ein Ex-Goldman-Sachs-Spitzenmann, hatte mit Benko direkt über eine der vielen Kredittranchen von Bär verhandelt.
Und zwar über 400 Millionen für das englische Warenhaus Selfridges, das Benko mit einem Thai-Partner erworben hatte.
Mit Cambell-Breeden verschwindet der vorletzte Benko-Verbrannte bei der Julius Bär. Es bleibt eine Person: Finanzchefin Evie Kostakis.
Ihr passiert offenbar nichts.

Das erstaunt. Kostakis war am besten im Bild über alle Kredite an Benko und weitere Tycoons aus der Immobilien-Szene.
Das Ausmass war gigantisch. Bei Benko hatten die Schweizer auf dem Höhepunkt 1 Milliarde Franken offen.
Kostakis leitete das Kredit-Komitee innerhalb der Geschäftsleitung der Bank Bär. Sie hatte bei einem Patt den Stichentscheid.
Bei den Krediten an Benko und weiteren aus dem schnell hochgefahrenen Bereich Private Debt war Kostakis aber nicht neutral.
Die Zuständigen des Bereichs mit den vielen heiklen Krediten rapportierten an sie. Gleichzeitig gab Kostakis den Kundenberatern Wachstumsziele vor.
Der Interessenkonflikt lag auf der Hand. Kostakis forderte jedes Jahr mehr Business, die Frontleute zogen risikofreudige Grosskunden an Land, die Kreditler gewährten viel Geld.
Und Kostakis erteilte zuletzt ihren Segen.
Die Sache mit Benko geriet aus dem Lot, als ein neuer Mann von der Citibank die Leitung fürs „Corporate Finance Advsing“ übernahm. Der ist vor wenigen Monaten ausgeschieden.
Zuvor hatte er die harten Auflagen für die Kredite an Benko und Co. aufgeweicht. Statt dass die Riesenschuldner halbjährlich harte Bedingungen erfüllen mussten, genossen sie neu 5 Jahre Ruhe.
Die Erleichterung führte zu noch mehr Business – mit schnellem Gewinn. Die Rechnung fiel dafür umso gesalzener aus, als die Zinsen hochsprangen und Turmbauer wie Benko Pleite machten.
Während Kostakis nichts passiert, verlieren zahlreiche Bär-Leute den Job.
Die Zahl der Vollzeitstellen sank 2025 um über 200 auf noch knapp 7’400. Jene, die bleiben, verdienen dafür mehr.
Trotz Entlassungen und Sparprogramm stieg der Personalaufwand um rund 70 Millionen, das macht 4 Prozent aus.
„Ich bin sehr zufrieden mit der positiven Dynamik, die im gesamten Unternehmen entstanden ist, und mit den spürbaren Fortschritten, die wir in zahlreichen Bereichen gemacht haben“, sagt CEO Bollinger.



Ich bezweifle, dass es beim Bären überhaupt ein Mind gibt.
Irgendwie kann man als Banker alles falsch machen und trotzdem, für sich privat, erfolgreich sein.
Und selbst, Weltmeister im nichts tun!
Kein Wunder passiert nichts; die MDs benehmen sich wie sie wollen, keine Governance. Schon letztes Jahr wurde so eine Story aufgedeckt: https://insideparadeplatz.ch/2025/10/30/baer-verfuegt-hiring-stop-big-boss-foutiert-sich-darum/
Dieser Head Wealth Planning hat es faustdick hinter den Ohren. Hat er ein Glück, dass da niemand hinschaut so wie da gscheret wird.
Der hat es faustdick hinter den Ohren.
Dieser Kommentar wird die schlechte Laune noch mehr verderben.
Ich frage mich seit Jahrzehnten, warum die Bär-Banker so gehyped werden.
Als ich zum Beispiel als einer der ersten Ausländer in Vietnam investiert hatte und nach wenigen Jahren und einem guten 10x meines Investments nach HohChiMin City zu ner Konferenz flog, sassen im Flieger 6 Bären-Asset Mänätscherli nebst Assistent(in).
Mir war sofort klar: Jetzt muss ich verkaufen. So tat ich es auch und kurze Zeit später brachen die Kurse ein.
Ich habe immer genauso gehandelt und damit bestens verdient:
„Kauft ein Bär, dann nix wie raus!“
Grüsse aus den Bahamas
Ho-Chi-Minh-Stadt
lautet die korrekte Schreibweise. War ein langer windiger Tag, sorry für den Typo.
HCM City ist die größte Stadt und das wirtschaftliche Zentrum Vietnams. Unter ihrem alten Namen Saigon war sie bis zum April 1975 Hauptstadt Vietnams
Eine rührende Märchengeschichte aus 1001 Nacht..
Kann aus Zeitungspapier 24kt. Feingoldstaub machen! Interessiert ?!
Ach ja die ewige Bären-Legende, vorgetragen aus sicherer Distanz und mit maximalem Rückspiegel-Mut.
Auffällig ist nur: Die wirklich guten Trades machen nie die, die ständig erklären, wie Märkte angeblich funktionieren, sondern die, die drin sind, Risiko tragen und rechtzeitig wieder rausgehen.
Während manche ihr Leben damit verbringen, andere zu belehren, habe ich schlicht gearbeitet: rein, wachsen lassen, raus bevor die Konferenz-Touristen mit Assistentin auftauchen und sich für Genies halten.
Dass institutionelles Geld meist dann kommt, wenn die Party praktisch vorbei ist.
Heute keine Doppelstunde beim Therapeuten!
Mein Gott bist du geiler Typ!
Wooow! Du bist ein Held, ohne dich wäre CH-Finanzplatz gar nichts!
Der Wolf aus Thailand. Wir nehmen mal deine Zahlen stimmen sowie „spannende“ Investment-Geschichte.
Du solltest ein Buch schreiben über deine Erfolge.
Was stimmt mit dir nicht?
Bin enttäuscht, so kommen die Bären nie mehr zum Honig. Collardi und die EFG machen es um Welten besser.
Mit dieser Führungscrew wird Bolli es nicht schaffen. Kaum ein MD kann einem Kunden vorgesetzt werden. Und dies alles bei Kosten >500K p.a. pro MD. Rechne. Absturz vorprogrammiert.
Das merkt er nie und nimmer. Diese Geister-MDs regieren über ihr kleines Imperium wie kleine Könige und präsentieren heisse Luft mit Fantasie-Zahlen. WTP lässt grüssen.
Bär lässt auch Chuck Norris in Ruhe.
Madame bleibt sicher so lange bis Bär wieder eine andere Vorzeige-Frau aufgebaut hat …..
Wachstumsdruck, Boni, Kreditmacht – alles in einer Hand?
Wenn Kostakis gleichzeitig Wachstumsziele für Risikokredite setzte, Boni genau darauf ausrichtete UND Kreditentscheide mitverantwortete, riecht das nach massivem Interessenkonflikt statt Zufall. Das wäre kein Ausrutscher, sondern mögliches Systemversagen. LH: bitte Mandate, Anreizsysteme und Entscheidungsrechte prüfen und offenlegen.
Was denkt sich Bolli, wenn er dies alles liest? Dachte er sei etwas schneller im Denken.
Eine Finanzchef/in weiss, wo der Schmutz im Unternehmen steckt, oder genauer gesagt, wo der grosse stinkende Mist sich angehäuft hat und nicht öffentlich werden darf. Wissen schützt auch, das ist die Realität.
Die Lösung ist, dem/der Finanzchef/in eine gewaltige Abfindung zu offerieren, damit sie geht, doch bei Bär werden diese Ressourcen knapp!
Eine Griechin mit einem einen Master in Public Policy… genügt augenscheinlich für die Bären..🐻
Kostakis ist unantastbar. Manche wissen eben zu viel.
Siehe M. Henny @ Baloise
In jedem anderen Unternehmen „lüpfts“ den Finanzchef, wenn ihm ein als Leadperson ein Versagen – Fahrlässigkeit, Naivität, mangelnde Professionalität etc. – nachgewiesen wird. Gelten bei Bank Bär andere corporate guidance-Regeln? Welche und welche nicht?
Warum kein Ton zu all den laufenden Enforcements? Dafür machen die CRO Zöglinge weiter frisch fröhlich „Karriere“. Höchste MD Dichte im Konzern. Und keiner hat eine Ahnung von Compliance.
Scroll mal durch die LinkedIn der Möchtegern Spezialisten im CRO Bereich, mein lieber Freund. Waren alle angeblich an der HSG. Beim genaueren Hingucken entdeckt man aber Lug und Trug. Da hat’s einen mit HSG Label, bei dem dauerte das Studium 6 Jahre (in Zürich und in Basel (!!!) wohlgemerkt und nicht in St. Gallen, wo er spätestens nach 5 Jahren hochkant rausgeflogen wäre).
Naja. Bei sich selber muss man es wohl nicht so genau nehmen.
Schau dir mal die LinkedIn’s genauer an. Viele brüsten sich mit dem HSG Label, dabei war es nur ein Sommerkurs. Studiert wurde in Basel oder Zürich. Mit Ach und Krach.
„Sie hatte bei einem Platt den Stichentscheid.“
das war wohl eher beim Patt. Seltsam, dass der Spellchecker beim grossen Platt nicht angeschlagen hat.
Zusammengefasst praktisch kein Neugeld- Rest der Zahlen ist nur den Rekordständen der Börsen zu verdanken – was genau ist der Business Case der Bank in dem Fall? Wieso braucht es dazu eine GL und MD‘s? Jede Ki kann das besser und hätte wohl Benko nicht den Kredit gesprochen wie Evi Kostakis dies tat!
Der „360-Grad-Vermögensplanungsansatz“ hat bis jetzt >40m gekostet und treibt die RMs in den Wahnsinn und die Kunden in die Flucht.
Wie wäre es mal mit einem
Sonnig 🌞 schönem aufgestellten Kommentar! Egal bei welchem Thema immer diese kritische- negativen Zeilen!
Soll die alte Dame aus dem
Global Procurement das Ruder übernehmen als CFO, dann läuft der Laden ordentlich. Sparen sparen sparen heute billig morgen teuer
Der Fisch stinkt vom Kopf!
Epstein ja da sind einige zu viel an Selbstmord gestoren: 1.Ebstein selber erhängt in der Zelle ?, 2. Brunell der Model Zulieferer aus Paris auch in der Zelle erhängt ? Vater von Maxwell (hatte Verbindung zu Epstein auch Finanziell, lag Tod im Wasser neben seiner Yacht (ertrunken), einige Opfer von Epstein alle Selbstmord, einige Opfer wollten nicht mehr „auspacken“ weil sie mit Mord bedroht wurden, also die Mächtigen haben die Macht sogar Mörder zu begnadigen oder lassen Drogenhändler aus dem Gefängnis, ja solche Leute werden nie richtig verurteilt sie haben „Beschützer“.