Wie viele UBSler landen auf der Strasse? Die SonntagsZeitung schreibt von einem Abbau bis 80’000 Leute. Derzeit hat die UBS 100’000 auf der Payroll.
In der Region Bern zeigt sich, wie die Angestellten auf die Folter gespannt werden. Dort hatte der zuständige Martgebiets-Kadermann mehrere Mitarbeiter vom Retail- ins Affluent-Segment gelockt.
Dies mit der Aussicht auf höhere Löhne.
Affluent-Kunden haben ein Vermögen von rund einer Million, bei jenen im Retail-Geschäft sind es maximal wenige hunderttausend.
Letzte Woche erfuhren die Geköderten, dass ihr Lohn gleich bleiben würde. Das Versprechen des Chefs hat sich als Täuschung herausgestellt.
Auf eine Anfrage via LinkedIn reagierte dieser nicht. Als Leiter des Personal Bankings seiner Berner Region trägt er den Titel eines Executive Directors.
Die Betroffenen lassen ihrem Frust freien Lauf. „Die nicht erfolgte Lohn-Anpassung haben wir erst mitbekommen, als wir den Lohn fürs 2026 schriftlich erhalten haben“, sagt eine Auskunftsperson.
Die Löhne könnten in weiteren Marktgebieten in der grossen UBS-Region Bern eingefroren sein. Die Aufregung ist jedenfalls spürbar.
Der genannte Executive Director soll auf Fragen aus den Teams ausweichend reagiert haben. Umso mehr wird er hinter vorgehaltener Hand kritisiert.
Ausgewählte Mitarbeiterinnen, darunter mehrere im Retail Banking, sollen von ihm stolze Boni erhalten haben. Auch hätten diese im Unterschied zu den ins Affluent gewechselten Bankern teilweise eine Lohn-Anpassung gekriegt.
Der Aufschrei um ausbleibende Erhöhungen und keine oder nur minime Boni dürfte in den kommenden Tagen und Wochen weiter zunehmen.
Morgen publiziert die UBS ihren Gewinn fürs letzte Jahr. Dieser dürfte 7 Millarden Dollar übersteigen.
Für die obersten Köpfe bedeutet das einen Bonus-Regen im hohen einstelligen und – für CEO Sergio Ermotti – sogar zweistelligen Millionenbereich.
Umgekehrt spart die Bank immer offensichtlicher bei den Truppen unten im Maschinenraum, wie das Beispiel Bern zeigt.
Hintergrund sind die Sparziele der Konzernleitung. Bis Ende dieses Jahres will die UBS mit der geschluckten CS gemeinsame Kosten ausweisen, die 13 Milliarden tiefer liegen, als die zwei Banken zuvor als Alleinstehende hatten.
Erreichen Ermotti&Co. die Vorgabe, dann erhalten sie nochmals einen besonders hohen Extra-Zuschuss. Um aber die Latte überspringen zu können, müssen sie das Messer bei der Crew ansetzen.
Für diese lautet die neue Losung: Kein Bonus, keine Lohnanpassung. Und ab aufs Arbeitsamt, wenn selbst das nicht ausreicht.

80’000 :):), das gäbe eine EK-Rendite..
Selber schuld wer die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt hat.
Der bodensatz der arbeitenden bevoelkerung
Gibt genug Banker am Markt. Warum soll man da Löhne erhöhen. Richtiger Entscheid. Wem’s nicht passt kann ja gehen.
Und: Die bekommen immer noch deutlich wehr als sie wert sind.
Grundsätzlich bin ich mit Ihrer Anwort einverstanden.
Nur, neue Mitarbeiter zu ködern mit Versprechen, welche er weiss, dass er sie nicht einhalten wird (nicht kann), ist eine Sauerei. Aber so läuft es leider.
palfner scheint ja ein grosses problem mit besserverdienenden zu haben. halt selber in die Hosen und auspacken was man hat. aber vielleicht reichts nicht für sehr viel, darum die herabwürdigenden kommentare. aber die banker werden nie auf ihr niveau herunterkommen, warum; sie haben eine andere dna wie sie. also, morgens aufstehen und ihr jöbchen verrichten und vor allem bitte mit peinlichen kommentaren ruhig sein; gell!
Jede Täuschung beginnt mit einer Selbsttäuschung.
Volksmund
… oder mit einer Lüge!!
Licht und Schatten
Sicher, nicht eingehaltene Versprechen führen zu Enttäuschungen. Die Front-Leute in diesem Segement verdienen anständig, haben jedoch nicht exorbitante Banker-Gehälter.
Dass Versprechen im Banking kaum etwas wert sind, sollten sie längst wissen.
Alternative Sicht: Sie haben noch immer einen Job mit gutem Gehalt. Andere haben den Job verloren.
Aktuell gibt es genug Bänker (Produkteverkäufer) auf dem RAV. Dank der PFZ wird das auch noch lange so bleiben.
Ein Versprechen ist nichts wert. Schriftliche unterzeichnete Verträge müssen verlangt werden. Nicht Einhaltung, vor Gericht.
Von den Bankern kannst du ohne Probleme die hälfte abbauen ob Chatgpt num etwas halluziniert oder eim Banker, der Maschine mag ich es noch als Baby Krankheit verzeihen, Sie hat eine Zukunft…
Du hättest den Kommentar auch besser von Chatgpt gegenlesen lassen
Bei uns werden die Lohnversprechen, die M, was unser Chef ist, abgibt, immer gehalten.
Das ist auch kein Wunder, denn erstens herrscht hier noch Schweizer Wordtreue, und zweitens haben die meisten Mitarbeiter die Lizenz zum Töten.
…Schweizer Wordtreue…???
Was ist das? Gibt sowas? 🤦♂️😁
Oh, die Armen!
Und schriftlich haben die nichts in der Hand? Nicht mal einen Ausdruck vom Versprechen zu Hause? Der Chef hat sich wohl versprochen beim Versprechen.
Das Wort versprechen trägt den Verrat in seiner DNA. Die Vorsilbe ‚ver-‚ ist tückisch: Sie steht im Deutschen oft für Fehler, Verlust oder das Verderben (wie in verspielt oder verpfuscht).
Ein Wortspiel mit Tiefgang: Wer etwas ver-spricht, der spricht es buchstäblich weg. Die Tat stirbt im Moment, in dem das Wort fällt. Das ‚Versprechen‘ ist somit kein Anfang, sondern das Ende der Wahrheit. Es ist der Versuch, die Realität mit Rhetorik zu ersetzen – man gibt sein Wort nur, um die Tat dahinter zu verbergen. Kurz: Wer viel verspricht, hat sich meist schon längst versprochen.
VERdienst
Als hätten die Marktgebietsleiter in der Region Bern etwas zu melden. 🙂
Das sind nur die kleinen Marionetten von der höchst umstrittenen und unbeliebten Regionaldirektorin Christa Emminger…
Bestes Beispiel ist der Vorgänger des heutigen Marktgebietsleiters Bern. Jedes Wochenende auf Kosten der Bank in der YB Lounge unterwegs und sein aufgesetztes Lächeln präsentiert, aber null Leistung im Banking-Alltag…
…heute als Marktgebietsleiter Biel-Seeland von Frau Emmeringer irgendwo auf dem Abstellgeleise 7 parkiert…
@YB-Lover:
Wer kennt ihn nicht im Wankdorf, Simon R., Grossschwätzer ohne Stimme.
Aber Hauptsache, das weisse Hemd und der ewig gleiche, etwas zu kleine Anzug werden ins Wankdorf aufgeführt… 🙂
Das die immernoch in der Bank ist sagt alles zum Zustand der UBS.
Eine HR-Person ohne Front-Erfahrung als Regionaldirektorin. Oder ein JustEat Fahrer im Cockpit eines A350
Ach Leute, Karma regelt das mit dem Rentsch schon. Noch ein paar Monate dann ist seine Bankkarriere vorbei.
Wenn auch nur eine Bank ihn noch anstellt. Er ist weit um bekannt.
Also nicht aufregen und es wird geregelt.
sind die Löhne im Banking sind immer noch zu hoch!
Nein, ob man im Retail arbeitet oder bei der Migros an der Kasse arbeitet spiel keine Rolle, der Lohn ist fast identisch.
Affluent Berater wird man in der Regel um die 25. Retailberater ist ein Einstieg. Wenn die Geschichte stimmt, so ist der Marktgebietsleiter wohl neu in der Funktion oder kam von der CS. Die neuen Saläre werden in der Regel im Dezember festgelegt, sind aber erst definitiv, wenn die Lohncouverts gedruckt sind. Ich habe deshalb meinen DU‘s immer kommuniziert, dass ich mich eingesetzt habe, sie aber den „dolf“ (day of long faces) abwarten sollen.
Ich finde die jungen Leute sollen die Chancen, die sie bei der UBS erhalten, höher gewichten als den Lohn, dann gibt es auch keinen „dolf“ 😉
Dolf – made my day 🤡
Was nicht auf Papier steht ist wenig wert.
80’000 Mitarbeiter erachte ich für realistisch (aber noch immer etwas hoch). Die CS-Leute hatten höhere Ränge und höhere Totel für denselben Job. Dies muss nun mal wieder korrigiert werden. Da die UBS-Ränge auch eher zu hoch sind, sollte dies nach unten geschehen.
Deine Meinung ist komplett irrelevant. Die Mär von höheren Salären könnt ihr euch sonst wo hin stecken. Es gab auf der CS mehr Leute im Rang eines ED. Die Saläre bewegen sich aber auf der Stufe der Directors auf rot. Dass es Lohnunterschiede gibt ist völlig nachvollziehbar, die Jobprofile haben sich teils massiv geäbdert. Aber auch hier: It’s none of your business
Na und? Nach der chaotischen Umstellung hat KH3 sogar das ganze Digital Banking Paket erhalten obwohl die Beziehung vor einem Jahr saldiert worden war. Willkommen in der neuen Monsterbank.
80’000 – wohle eher nicht….kleiner Schreibfehler unterlaufen…
Richtig lesen und verstehen hilft. Tipp: es sollen nicht 80’000 abgebaut werden…na wird es langsam hell?
wahnsinnig interessanter artikel. das passiert doch überall. schade das die stories derzeit das servelat-prominenz-niveau sogar noch unterschreitet.
Ich habe noch nie erlebt, dass mündliche Lohnversprechen eingehalten werden. Wenn solche Zusagen nicht schriftlich gemacht werden können sollte eigentlich klar sein, dass es sich nur um einen wertlosen Lockvogel handelt
Was verdient denn so ein Affluent-Berater in Bern? Fix 120k + 20k Bonus?
Eher weniger.
Für den Einstieg in das Segment sind 100k plus ca 20k variabel üblich. Bei mehr Erfahrung auch 125 plus x.
Einstiegsgehalt 75/Jahr
Bonus 5-10
Du hast tolle Vorstellungen
Die CS war bessere Bank als UBS, der UBS Wirtschaft die Millionen in eigenesack, ich Frage mich was dass soll, 10 Millionen, 5 Millionen, 20 Millionen nur für eine Person, dann die Bonus, Was soll das, Denken diese Leute da dass Volk Idiotensind, Schemen sie sich, dass ist ein ab Zockerei am alle Höchsten nievo.
Unfassbar wie man Bern über die Jahre hat dahin siechen lassen.
Einmal eine stolze, bedeutende Region verliert von Jahr zu Jahr an Bedeutung.
Immer wieder wurde es als „Sprungbrett“ genutzt für ausserregionale Talente.
Man sieht wo es hingeführt hat. Unter der aktuellen Führung geht es im selben Stil weiter. Alles Buddies die in irgend einer Funktion bestenfalls mittelmässige Leistungen erbracht habe, sollen es richten,….who is next???
wenn wunderts bei dem tempo!
Zu: „erst mitbekommen, als wir den Lohn fürs 2026 schriftlich erhalten haben“:
Tja, so geht ’s halt, wenn man nicht auf dem Quivive ist. Von solchen Leuten würde ich mich als Bankkunde dann aber auch nicht betreuen lassen wollen. Weiss Gott, was den Herrschaften sonst noch in der Faktenwelt entgeht.
Arbeitsverträge bedürfen nicht der Schriftform, sie sind auch mündlich gültig. Also, versprochenen Lohn einfordern oder den betreffenden Schwätzer anzeigen.
Versprechen gelten bis zur nächsten Kaffeepause.
Der Marktgebietchef – ist bekannt für seine visionären Ankündigungen. Besonders legendär: die große Lohnerhöhung, die er versprach.
„Das kommt ganz bestimmt“, sagte er.
Wann? Bald.
Einige Monate später, beim vorsichtigen Nachfragen, folgt dann das institutionelle Mantra:
„Davon weiß ich nichts.“
Doch halt — nicht alle scheinen von diesem kollektiven Vergessen betroffen zu sein.
Ist man jung, auffallend attraktiv und wird zufällig abends auf ein exklusives Abendessen eingeladen,
und schreibt man dan noch auf Insta. Dann geschieht das Wunder.
You can always go and work for one of the many other thriving swiss banks!
Oh wait, there aren’t any because rather than innovate, they’ve just relied on banking secrecy for years. Still they pay 0% and charge fees for this nonsense.
Swiss banking is dying a slow death. All its salaried employees should just shut up about their salaries which are far higher than for normal people. The work they do isn’t any more difficult, you just have to wear a suit and an overpriced trinket on your wrist and forget all about the n@z1 gold!