In Zürich-Oerlikon kommt es in den kommenden Tagen zu vielen Blauen Briefen. Dort, in ihrem Hauptsitz, haben die PwC-Chefs das Kostenmesser gezückt.
Sie schmeissen rund einen Fünftel der Leute im Bereich „Technology & Transformation“ (TnT) auf die Strasse, sagt eine Quelle.
Treibende Kraft hinter den aktuellen Entlassungen ist das „Transformation Office“ unter der Führung einer Chief Transformation Officerin.
Dieser soll der Ruf einer stahlharten Managerin vorauseilen.
Dass viele gehen müssten, erfuhren die Backoffice-Mitarbeiter letzten Freitag an einem Townhall. Es kam zu einem Déjà-vu.
Die PwC entlässt nämlich in Wellen. Oder sie ersetzt durch Selbst-Kündigungen frei werdende Stellen nicht mehr.
Eine tiefe zweistellige Zahl solcher Jobs sind dadurch in den letzten Monaten in verschwunden.
Der „Salami“-Abbau führt dazu, dass die Beratungs- und Revisionsfirma keinen Sozialplan benötigt. Ein solcher wäre ab einer Kündigung von 30 und mehr Leuten zwingend.
Hintergrund der ständigen Kürzungsrunden ist die Verlagerung der IT-Jobs in Billigländer. Intern wird das „ADM – Alternative Delivery Model“ genannt.
Von der PwC war gestern nicht sofort eine Stellungnahme zu erhalten.

So geht Kündigen richtig. Könnte die UBS noch lernen davon.
Wenn jetzt bei jeder Entlassung ein IP Bericht kommt dann schau ich hier nicht mehr rein. Denn dann steht in 1000en von Beiträgen der kommenden Jahre dasselbe.
Die Party für abhängig beschäftigte Minderleister ist nunmal vorbei. Gewöhnt Euch dran.
@Panama: Die Leute haben es in ihrer Wohlstandsblase im Home Office noch nicht begriffen und sind von jeder Kündigung überrascht.
Dabei wäre die einzige Schlagzeile, dass man all diese Leute für nix gebrauchen kann.
Ja die Musik hat fertig. Global wirds anspruchsvoller.
Entlassungen ❤️
Im Service gibt es bei Entlassungen auch keinen Sozialplan.
Gut gemacht PwC.
Die goldenen Zeiten, in welchen man fürs Nichtstun 200k löhnte sind nun mal vorbei. Jetzt kommen wieder vernünftigere Zeiten.
Die Leute dieser Seeleverkäufer waren in der Regel schlecht bis grottenschlecht und wurden vor Geschäftsleuten nur geholt um ihre eigene Meinung hinter derjenigen einer anderen Firma zu verstecken.
Die Zeiten der 500’000 Franken teuren PowerPoints sind vorbei.
Sobald in PwC der Letzte entlassen ist, hören die Entlassungswellen auf.
Die Jungen, welche alles im Ausland bei Zalando, Ali, Temu usw bestellen wundern warum auf einmal entlassen wird. Dabei machen die Firmen nichts anderes, sie kaufen Dienstleistung im Ausland ein. Also warum soll eine Firma nicht das machen, was Ihre Angestellten seit Jahren machen? Zudem haben wir in der Schweiz Fachkräftemangel, also macht Euch keine Sorgen!
ADL – I like. Früher hiess es Auslagerung in Billiglohnländer.
Sozialplan? – was ist das?
Schweizer Versuch zur Rettung der Welt?
Bei Deloitte behalten wir die wirklich alten Hasen wie Reto Gerber und entlassen die jüngere Generation, wodurch wir deren Zukunft zerstören. Wann werden Reto Gerber und seinesgleichen endlich in Rente gehen, damit die jüngere Generation eine Chance bekommt?
Am Ende sind die Billiglohnländer ohnehin nicht billiger.
In der Regel sind die Mitarbeiter weniger gut ausgebildet und weniger motiviert, weshalb man mehr Mitarbeiter für die gleiche Leistung benötigt wie zuvor.
So hat es mir ein IT-Unternehmer berichtet, der zwischenzeitlich wieder selbst ausbildet und (in dem Falle Deutschland) ausschließlich wieder in Deutschland seine IT-Software entwickeln lässt.
Mit Auslagerung wegen vermeintlich niedrigerer Löhne muss wohl jemand bei PwC noch lernen, zumal IT ein internationaler Arbeitsmarkt ist und die Lohnunterschiede nicht so gravierend sind?
Das Internet ist offenbar erfunden worden, damit IT-Jobs in Billiglohnländer ausgelagert werden.
Leider fehlt hier die richtige Konsequenz: der Ausstieg aus der IT-Ausbildung.
Kürzlich jammerte ein Vater auf LinkedIn, dessen Sohn die Informatikmittelschule in Baden besucht, dass nur 2 Kinder seiner Klasse ein 1-jähriges IT-Praktikum gefunden hätten. Dabei hätte man doch einen Fachkräftemangel.
Ja eben nicht. Wenn die UBS insgesamt abbaut und 1800 IT-Jobs in Zürich ins Ausland gehen, dann schickt eure Kinder eben NICHT mehr in eine KV- oder IT-Ausbildung!
Kündigungen sind immer schlimm. Aber wenn, dann muss man das in Scheibchen unter 30 Leute machen.
Besser wäre ein einziger harter Schnitt mit anschliessender Ruhe, aber das lässt das Schweizer System ja leider nicht zu.
🐣🐤 Insolvenz anmelden und auswandern! 🐣🐤
Das ist doch allen hier egal. Kein Mensch interessiert sich für PwC Berater. Einfach niemand.
Klingt fast so, als wäre das ein grosses Ding. Nein, ist es nicht. PwC ist nicht mehr erfolgreich, deshalb müssen die unfähigen Berater entlassen werden.
Mathematisch formuliert:
PwC – P= wC
Grundsätzlich ist es in der Schweiz nicht erlaubt mit Salamitaktik einen Sozialplan zu umgehen. Wenn die Behörden mal genauer hinsehen, kann es teuer werden. Die Frage ist, ob die Behörden hinschauen wollen und ob jemand rechtlich dagegen vorgeht.
Das was die PWC Berater ihren Kunden empfehlen macht PWC jetzt im
eigenen Haus. Backoffice Arbeiten können Inder und andere Asiaten
genau so gut, wie unsere hauptsächlich zugereisten Fachkräfte.
ADM – Darum kaufe ich regelmässig in Deutschland ein.
In Zeiten globaler Umbrüche, wie das formieren einer neuen Weltordnung, halte ich den Schritt IT-Abteilungen in „fremde Hände“ auszulagern für zwingend falsch.
Es ist ein Sicherheitsrisiko, es ist ein Wissensverlust ebenso.
Die PWC war mal eine vorausschauende Denkfabrik in Sachen IT. Zurecht den Zusatz &strategy verdient. Was bleibt jetzt noch übrig? Eine Steuerberatung? Merger & Akquisition wird es bei den globalen Pionieren nicht mehr so einfach geben. Sie verharren in Nationalismen fürchte ich. In dieser Situation kritisches Knowledge Management einfach so „zu verschenken“…?
Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Ich habe die PwC-Truppe live erlebt und deren Leistung stand in krassem Missverhältnis zu den Stundenansätzen, die sie verrechnet haben.
Nur leider werden gerade di nicht entlassen sondern der Innendienst
musste mich auch 2019 von meiner gesamten Belegschaft trennen, nachdem ich rechtzeitig Insolvenz anmeldete. Die nutzlosen Viecher gingen ganz von alleine, als ich die Rechnungen für Ver- und Entsorgung nicht mehr zahlte.
kein Strom – keine Heizung – kein Social Media surfen
Ich verstehe bis heute nicht, warum mündige Unternehmer da nicht drauf gekommen sind …
Wäre es nicht einfacher, sämtliche entlassungswellen zu bündeln?
Januar 2026:
Migros schliesst alle Ex-Libris-Filialen, 230 Mitarbeitende verlieren ihre Stelle.
Sunrise plant Abbau von 147 Stellen.
Valiant Bank baut 80 Vollzeitstellen ab.
IHI Bernex AG mit Sitz in Olten SO will 35 von 42 Stellen nach Holland auslagern.
Helvetia Baloise startet Turbo-Kündigungen – 200 Jobs bis Ende Januar 2026.
UBS Entlassungen: 20 Prozent Senior-Stellen bis März weg, Abbai von mehr als 36’000 Arbeitsplätze in drei Jahren.
Swissmedic, Abbau geplant.