Es könnte momentan nicht besser laufen für Daniel Leupi (Grüne).
Im November feierte er seinen 60. Geburtstag, in den Umfragen zu den Erneuerungswahlen liegt er vorne.
Und er hat die Frau seines Lebens gefunden. Bei der Stadt.
Es handelt sich um eine 47-jährige, spanisch-dominikanische Doppelbürgerin. Sie arbeitete bis vor einem Jahr bei der Stadtpolizei Zürich als Putzfrau.
Nebenbei kreiert sie spezielle Torten. Bei einer Messe gewann sie einmal eine Silbermedaille.
Die Frau sei „bis Ende Februar 2025 bei Immobilien Stadt Zürich im Hochbaudepartement angestellt“ gewesen, schreibt die Medienstelle des Finanzvorstands.
„Es bestand zu keiner Zeit und in keiner Form ein Interessenskonflikt zur Funktion von Stadtrat Daniel Leupi als Finanzvorsteher.“
Leupis Freundin erschien auf Fotos von Ausflügen der Stadtväter und -mütter. Diese findet man im Instagram eines Kollegen von Leupi in der Zürcher Exekutive.
Mit von der Partei war Leupis Partnerin zum Beispiel auf der Stadtratsreise von letztem Jahr.
Von seiner früheren Frau hatte sich der Grüne schon vor Jahren getrennt.
2023 hatte Leupi die „Neuregelung zur Vermeidung von Interessenkonflikten aufgrund von privaten Beziehungen“ ausgearbeitet.
„Beziehungen zwischen angestellten Personen sind Privatsache“, meinte sein Finanzamt im damaligen Medien-Communiqué zunächst, um dann fortzufahren:
„Sie sind für die Arbeitgeberin aber relevant, wenn Angestellte deswegen in einen Konflikt zwischen ihrer privaten und geschäftlichen Rolle geraten können (…).“

Solche “widersprechende Interessen“ könne es in drei Konstellationen geben, führten Leupis Leute aus:
Wenn die beiden Partner „in einem Hierarchie- oder Abhängigkeitsverhältnis“ stünden, wenn sie „gemeinsam Entscheide“ vorbereiten oder fällen würden oder wenn sie sich kontrollierten.
Laut Leupi trifft keiner dieser drei Fälle auf sein Verhältnis zur Frau zu, die dort gearbeitet hatte, wo Leupi seit über 15 Jahren regiert.


Sehr geehrter Herr Frenkel
Da sind Sie einer grossen Sache auf der Spur.
Unbedingt dranbleiben!
🙃
Habe mich auch in unseren Hauswart der städtisch subventionierten Wohnungen im Zürcher Kreis 4 verliebt, nur will der von mir nichts wissen da verheiratet.
Mmmmhhhh, leckerlecker, Besenkammer?
Ein Hierarchieverhältnis? Neeeein, weder organigrammatisch noch sozial! Es war ware äh wahre Liebe. Interessenskonflikt? Neeein, das war Interessenvergemeinschaftung. Jedenfalls von einer Seite.
Ich wiehere.
„Diese findet man IM Instagram…“
Wow, da schreiben meine Primarschüler bessere Aufsätze.
Hätte ja auch ein spanisch-dominikanischer Doppelbürger sein können der dort intern die Post verträgt…