Dieser Beitrag von mir ist eine Empfehlung, künftig auch „Tachles“ zu lesen, das jüdische Wochenmagazin der Schweiz.
Dort hat Chefredaktor Yves Kugelmann, einer der brillantesten Köpfe des Schweizer Journalismus, einer Frau das Wort gegeben, den wahren Selenski in der wahren Ukraine zu schildern.
Das ist keine Kleinigkeit.
Regula Heusser-Markun, gebürtige Schaffhauserin, war von 1980 bis 2006 Redaktorin der „Neue Zürcher Zeitung“ mit dem Schwerpunkt Osteuropa und Russland.
Was sie in der jüngsten Ausgabe von „Tachles“ auf drei Magazinseiten beschreibt, will ich an dieser Stelle auszugsweise wiedergeben, damit auch „Gois“, das sind Nichtjuden, diese Vorgänge besser verstehen.
Igor Kolomoijski, ein mächtiger Unternehmer aus der viertgrössten Stadt der Ukraine, hatte seinen Schützling Wolodimir Selenski und dessen Theatergruppe unterstützt.
Mit seinem Fernsehkanal „Plus 1“ machte der Oligarch den Schauspieler und die Serie „Diener des Volkes“ landesweit bekannt. So wurde dieser populär und ging in der Präsidentenwahl als Sieger hervor.
1991 war Selenski 14 Jahre alt. Damals spielten die Kinder noch als sowjetische Pioniere. Für die Schule Nr. 95 gewann Selenski den Wettbewerb der Gauklergruppen des (sowjet-)unionsweit beliebten „Clubs der Fröhlichen und der Erfinderischen“.
Das bedeutete Tourneen durch ganz Russland.
Als frisch gebackenes Staatsoberhaupt wurde der russischsprachig sozialisierte Sohn assimilierter Juden zu einem Patrioten ukrainischer Zunge.
Kaum an der Macht, liess Selenski seinen Gönner Kolomoijski verhaften. Der weigerte sich, das Land zu verlassen, und erhebt mit Fussfessel immer noch seine Stimme.
Die Ukraine, dem neuen Selbstbild von Anti-Russland folgend, wurde mit Sprach- und Religionsgesetzen auf den Weg zu einem einsprachigen Nationalstaat geschickt.
Die Umbenennung von Strassen- und Ortsnamen, der Abbau und Austausch von Denkmälern wurden als Dekolonisierung vorangetrieben. Das brüskierte mitunter Einwohner, die sich mit ihrer Stadt nur noch schwer identifizierten.
Es kam zu Exzessen und Absurditäten.
Während die Kriegshandlungen in den russisch besetzten Teilen des Landes nicht aufhörten, wurde die Bevölkerung, die mehrsprachig und konfessionell divers ist, mit Regulierungen und Strafen konfrontiert.
Stimmen, die monierten, die Ukraine werde nicht mehr von Ukrainern regiert, wurden lauter. Sie meinten nicht nur den starken westlichen Einfluss auf die Politik, sondern auch eine Führungselite, die mit Selenski und seinem Umfeld jüdisch geprägt ist.
Im Volk wurden, auch aufgrund der massiven Korruption im engsten Umfeld des Präsidenten, Stimmen laut, der Präsident interessiere sich nicht für das Staatsvolk seines Landes, er sei keiner von ihnen.
Selenski denke nur an seinen eigenen Reichtum und den seiner Familie. Dass die wirtschaftsmächtigen, jüdischen Familien ihre Söhne nicht an die Front schicken – ein weiterer Vorwurf – mag zwar stimmen, trifft aber genauso auf die gesamte ukrainische Elite zu.
Seine jüdischen Wurzeln hat Selenski selber kaum je ins Feld geführt. Als er in Yad Vashem eine Ansprache halten wollte, hat ihm das der Vorsitzende der Gedenkstätte, Dani Dayan, verwehrt.
Die ukrainischen „Staats“-Medien sprechen derweil von Genozid an den Ukrainern und bezeichnen die Angreifer als Nazis, die Russen insgesamt als Abschaum.
Der Vergleich ihrer Heimat mit Israel weckt sarkastische Kritik: Werde Israel angegriffen, reise die Diaspora an, um die Verteidigung zu unterstützen. Im Fall der Ukraine verweigerten dagegen selbst die Einheimischen den militärischen Dienst.
In der Tat sollen Gerichtsverfahren gegen 300’000 ukrainische Deserteure laufen. (Anmerkung: Ist dies ein Grund, weshalb viele Ukrainer nicht mehr aus der Schweiz zurück in ihre Heimat wollen?)
Das Beispiel der brutalen Zwangsrekrutierungs-Trupps zeigt, dass die ukrainische Politik von ihren eigenen, europakonformen Bekenntnissen manchmal abweicht. Während die städtischen Eliten sich dem Westen nahe fühlen, werden jene, die sich für die niedrigen Klassen engagieren und selbst zu diesen gehören, als rückständig und prorussisch apostrophiert.
Die Prognosen zu den Rückkehr-Quoten der gegen zehn Millionen Flüchtlinge sind derzeit allerdings pessimistisch. Das demographische Problem der Ukraine wird sich noch verschärfen, wenn nach Kriegsende auch viele Demobilisierte von der Familienzusammenführung im Ausland Gebrauch machen dürften.
Mit Blick auf die Nachkriegszeit erinnern auch ukrainische Journalisten und Politologen an die deutsch-französische Freundschaft nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Versöhnung von Erzfeinden kann gelingen.
Dieser Bericht von Ursula Heusser-Markun im „Tachles“ ist wertvoll, weil er an Genauigkeit und Unabhängigkeit alles übertrifft, was in der Schweiz üblicherweise zu lesen, zu hören und zu sehen ist, wenn es um die Ukraine geht.
Das heisst, viele der männlichen und oft wohlhabenden Ukrainer, die wir bei uns beobachten, sind Landes- und Militärflüchtlinge, die auf Kosten der Schweizer Bevölkerung hier leben.
Es kann auch nicht damit gerechnet werden, dass die Ukrainer demnächst freiwillig in ihr Land zurückkehren. Vielmehr besteht für die Schweiz das Risiko, dass nach Kriegsende durch den Familiennachzug noch mehr „Vorzugs“-Flüchtlinge in unser Land kommen.
Für alle, die mich unnötigerweise einen Putinisten nennen, weise ich gerne darauf hin, dass bei uns Wolodimir Selenski unter dem Einfluss der westlichen Propaganda viel zu wohlwollend beurteilt wird.
Aus der Sicht von Heusser-Markun ist es auch, ohne dass sie es schreibt, fragwürdig, wie unser Aussenminister Ignazio Cassis Milliarden an „seinen Freund“ Wolodimir verteilt.
Wie üblich im Krieg, ist die Wahrheit schon längst gestorben. Regula Heusser-Markun hat den Vorhang nun etwas gehoben, wofür man ihr dankbar sein muss.
Ich kenne die ehemaligen Sowjetstaaten fast so gut wie die Schweiz. Ich war ca. 35x in der Ukraine – nicht nur in Kiev, nicht als Tourist. Ich habe oft genug hier auf IP kommentiert und dabei über meine Erfahrungen berichtet. Korruption bekommt schon der kleine Ukrainer schon mit der Muttermilch eingetrichtert. Ohne Bakschisch geht nirgendwo etwas, das ist völlig normal.
Es wird Zeit dass dieses Augenwischerei in der westlichen Presse aufhört.
Selenskis Regierungszeit ist im Mai 2024 abgelaufen. Aber gemäss geltendem Recht der Ukraine können währende Kriegsrecht gilt, keine Wahlen abgehalten werden. Die Russen behaupten nun, Selenski wolle gar keinen Frieden, weil er sonst Wahlen abhalten müsste und abgewählt werden könnte.
Nachdem die Schweiz ihre Neutralität komplett aufgegeben hat, verdient sie es die Konsequenzen zu tragen.
Deshalb sollten alle Ukrainer solange bleiben wie nur irgendwie möglich.
So viel Sozialhilfe wie nur möglich beziehen und ihre ganze Familie, Oma, Grossmutter, Urgrossmutter und auch alle anderen die irgendwie kommen können in die Schweiz bringen.
Es hat Platz und es ist das richtige zu tun.
Sonst Schweizer Omas aus dem Wohnungen werfen.
Die Russen sollten gehen und ihre Unternehmen und Bankguthaben mitnehmen, den Schweizern nichts mehr verkaufen.
Solange sie diese Familien inkl oma opa und von mir aus das ganze Dorf mit ihrem eigenen kapital (wo ich denke nicht haben- es reicht wohl nicht einmal für ihre eigene Familie) bezahlen unterbringen und für sie sorgen- kein Problem aber ansatt zu schnorren tun Sie endlich dies ! Ihre Erfahrungen sind in ip herzlichst willkommen 🙏
Beim Stalin das waren Zeiten
@manager
Unserer Führung hätte er bestimmt eine Schaufel in die Hand gedrückt. 😍
Da gibt es nicht mehr zu sagen. Auf den Punkt. Aber diese Fakten wollen manche nicht hören. Natürlich ist der Angriffskrieg durch Russland nicht zu entschuldigen, anderseits wird die Vorgeschichte ausgeblendet. Zudem ist und bleibt es eine Art Bürgerkrieg zwischen ähnlichen Systeme. Ukraine war und ist kein Teil von Europa. Jetzt toben sich verschiedene Interessengruppen aus, um so viel Profit als möglich zu erreichen. Und Europa inklusive Schweiz pumpt Milliarden rein.
Selbst Moskau ist geografisch Teil von Europa. Wieso kommen Sie dazu, das den Ukrainern abzusprechen? Lassen wir diese doch selbst entscheiden. Überhaupt, Europa hin oder her, wer als Land oder Menschengruppe derart übel angegriffen wird, gehört aus meiner Sicht verteidigt. Alles andere widerstrebt mir.
@geograf: politisch nicht geographisch
Ihor Kolomoyskyj ist übrigens ukrainischer Oligarch mit Israelischem Pass und auch der Gründer von Azov.
Schon lange klar
dass Selenskyj ein korrupter und nicht wenig frecher Typ ist. Es wird Zeit, dass der Hype um die Ukraine endlich aufhört. Die Milliardenunterstützung dient lediglich der Verlängerung des Krieges und der Finanzierung der korrupten Eliten in der Ukraine. Die Ukrainer in unserem Land gehören zurückgewiesen, nicht die ganze Ukraine ist Kriegsgebiet.
Dass ein Komiker wie Selenski Präsident werden kann, sagt viel über den Zustand der Ukraine aus.
Vielleicht geht es Frau Heusser-Markun darum der Ukraine Soldaten zu beschaffen indem sie die Geflüchteten in ein schiefes Licht stellt.
Paul, einfach genial
Die als Neuheiten gepriesenen Darstellungen sind uns doch längst bekannt. Auch x Mal in diesem Portal aufgewärmt.
„Das heisst, viele der männlichen und oft wohlhabenden Ukrainer, die wir bei uns beobachten, sind Landes- und Militärflüchtlinge, die auf Kosten der Schweizer Bevölkerung hier leben.“ Wirklich? Ein Blick auf die Autos genügt, um das zu erkennen.
Falsch! Das sind nur ukrainische Handwerker mit ihren dicken Karren, die übers Wochenende in die Heimat fahren. Ich habe in 10 Jahren keinen ukrainischen Flüchtling in der Schweiz getroffen.
Erfrischend anders, für einmal. Zur Umbenennung von Straßen- und Ortsnamen möchte man allerdings noch anmerken, dass einige dieser neuen Namen sich auf Verbrecher wie Bandera und Schuchewytsch beziehen.
Die Ukrainer ist ein Selbsbedienungsladen so wie die Gschäfter mit selbstzahl Kassen.
Jeder der sich nicht selbst bedient, ist selber dumm.
Der eigentlich Selbstbedienungsladen ist „Europa“
Die höchste Kunst der Kriegsführung ist es, andere für sich Krieg führen zulassen (amerikanischer General, Ukraine wird von Nato benutzt.) Bevor die Russen einmarschiert sind, wurden in der Ostukraine über 14`000 Russischstämmige getötet. Man denke auch an die Menschen, welche im Gewerkschaftshaus in Odessa verbrannt worden sind. Es gibt kein schwarz und weiss, sondern nur Fakten.
Ich lese wieder eine Kolumne eines Putin-Fans.
Den zitierten Tachles Artikel habe ich nicht gelesen.
Das vieles an diesem „Krieg“ stinkt – stimmt.
Aber der Agressor heisst Vladimir P ( nicht Wolodimir S) und er – der „Mad Vlad“ – schwor beim russischen Angriff die Ukraine von den Nazis in der Ukraine zu befreien. (Haben wir alle in den Medien gelesen/gehört.)
Das sich beide Länder die gleiche Argumentation bedienen ist merkwürdig und unheimlich.
Haben Sie 1x ne Rede von Putin angehört? Nur 1x bitte.
Und die Vorgeschichte bitte auch nicht einfach ignorieren, danke.
Und was hat die Ukraine nun Russland angetan, dass es verdient für immer erobert und einverleibt zu werden? Dass es die Bevölkerung verdient hat täglich Bombardements über sich ergehen zu lassen?
Das ist doch die Frage. Selenski kann so böse und korrupt sein wie er will, das gibt niemandem das Recht das Land zu annektieren. Mugabe war zum Beispiel super böse und korrupt, das heisst aber noch lange nicht dass Simbabwe kaputtgebombt und erobert werden muss. Ihr schreibt am offensichtlichen Problem vorbei!
Hier der Link zum referenzierten Artikel: https://www.tachles.ch/artikel/international/juedisches-leben-im-krieg
Das ist alles nichts Neues und konnte vor dem Ukrainekrieg in sogenannt seriösen Medien wie eben NZZ schon gelesen werden. Auch Ukrainer selbst nennen Kolomoiski den Steigbügelhalter Selenskis. Aber wehe, das schreibt heute eine/r! Es drohen Sanktionen der EU-Königin vdL und das Verdikt, man verbreite Putin-Narrative.
Wieder ein Beitrag vom FSB. Langweilig.
Herr Stöhlker
Was Sie & Ihre Putinverharmloser nicht begreifen wollen, ist die Tatsache, dass wir die Ukraine nicht aus Selbstlosigkeit oder gar aus Liebe zu Selenski unterstützen. Nein, es geht alleine darum, die Expansion der Russen gegen Westen zu stoppen.
Mann, gibt es echt weiterhin solche Deppen????
Der Text von Stoehlker zeigt Realitätssinn, kommt aber 3 Jahre zu spät….
Haben Sie einmal eine Rede von Putin angehört über die Expansion? Nur 1x!
Betrachten sie gelegentlich den Atienmarkt?
Suchen sie nach Defense, Blackrock hat dafür der Einfachheit halber extra einen ETF
Damit sie nicht mühsam all die Firmen zusammensuchen müssen, die ohne Krieg keine Existenz hätten.
Angenommen sie hätten recht, was ich bezweifle, dann hätten sie immer noch unrecht mit ihrer Aussage, da es nebenbei
auch um Geld geht.
Was sie, den Aktienkursen der Rüstungsindustrie entnehmen können.
Sie könnten sogar darauf wetten und den Gewinn für den Kampf gegen Russland einsetzen..
Herr Stöhlker schreiben Sie Ihre angelesenen Weisheiten doch bitte an unseren Zelensky-Freund Cassis. Dieser hat ja im 2026 eine neue Zielgruppe (OSZE) für seine Geldverteilerei und zudem wird der Luftraum über Kiew immer unsicherer
Ziemlich wirr, diese Zusammenfassung.
Dito
neues pr-mandat, herr stöhlker?
Ach dieses Tagebuch schreiben und aus der Zeitung erzählen und irgend eine steile Floskel ableiten – bringt das dem Autor wirklich was?
„Ukraine entzaubert“ – als wäre sie je ein Zauber oder verzaubert gewesen, echt…
Holt Klaus ab und zu zum Jass und dem Kafi dazu. Geht ihm besser damit und uns ist es auch wohler.
Natürlich war die Ukraine vor Putin’s Angriffskrieg kein perfektes Land. Und natürlich hat Selenski wie alle wahrscheinlich auch einige negative Seiten. ABER: er hätte sich mit seinem Vermögen und seiner Familie absetzen können. Das hat er nicht gemacht und er hält der russischen Kriegsmaschinerie, die fast täglich Zivilisten (Kindergärten, Spitäler, Basisinfrastruktur) angreift, stand. Dafür gebührt ihm höchste Achtung. Wie ein Kommentator schon bemerkt hat, ist es in unserem ureigensten Interesse, das Putin’s Angriffspotential möglichst reduziert wird.
@Patriot: 1. Frage, waren sie schon mal in der Ukraine? Sein Vermögen war 2014 schon grösser, als das Vermögen von Clint Eastwood. Also mit seiner SOAP-Serie, hat er das nicht verdient, oder meinen sie doch? Augen auf und nicht dem Narrativ von Westpolitikern und deren Journalistengemeinschaft alles glauben.
ich frage mich immer, wer den Wolodimir um 2014 so stark gemacht hat.
Fängt der mit H an und hört mit unter auf?
Oder war es sein Vater, der Johann?
Die Gespräche über den Frieden finden in Abu Dhabi statt. Die angeblich neutrale Schweiz ist nicht mehr neutral, gemäss Weisung des Bundesrats sanktioniert sie die russischen PEPs und fasst die ukraininschen PEPs nicht an.
Das Hoffieren der ukrainischen PEPs hat Sinn so lange sie das veruntreute Geld der westlichen Hilfeleistungen in der Schweiz bunkern und waschen.
Allerdings ist das Molken der Ukrainer ein kurzzeitiges Geschäft das brummt so lange so lange die Milliarden vom Westen in die Ukraine gepumpt werden.
Ist der Krieg vorbei hat die Schweiz den Wirt verloren.
Habe nun den Tachlesartikel auch gelesen. Ich interpretiere ihn ganz anders als Stöhlker. Es geht vor allem um jüdische Identität, die zwischen ukrainischen Divergenzen aufgerieben wird. Kolomoiski wird im Artikel von Heusser verharmlosend-ausweichend als Wohltäter beschrieben. Man mache sich ganz einfach auf Google schlau zum verbrecherischen Kolomoiski, diesem brutalsten aller ukrainischen Oligarchen, der immer wieder Zuflucht natürlich auch in der Schweiz gefunden und dort auch oft Selenski getroffen hat. Ein Krimi sondergleichen.
wird verschleudert, mit dem Segen unerer Politiker in Bern!
Das wussten wir und die Politiker vom ersten Tag an !
Nur bei uns, wie in der EU, wird vorallem seit dem Covid VIEL verschwiegen – gelogen – fake news !
ach Schlimmer!
Du ahnst gar nicht wie lange sich der Mensch schon selbst belügt.
Der Entwurf sieht eine zweigleisige Anwendung vor: In den von Israel kontrollierten Gebieten wie dem Westjordanland soll das Militärrecht gelten, in dem Todesurteile für Angehörige der palästinensischen Bevölkerung künftig verpflichtend bei bestimmten schweren Straftaten verhängt werden könnten. Gleichzeitig würde in israelischen Zivilgerichten die Todesstrafe nur bei besonders schweren Taten gegen israelische Staatsbürger oder Einwohner zur Anwendung kommen.
Wollte den Bericht lesen, 2 min auf Tacheles und lese das.. was soll ich sagen?
Sehr geehrter Herr Stöhlker
Vielen Dank für diesen Hinweis auf „Regula Heusser-Markun“. Ich lese zwar häufig „Tachles“ (und viele weitere weltweite, ausländische Quellen), weil ich mich umfassend informieren will.
Zeigt ja schon, was für ein Schauspieler Selensky ist. Der Mann geht ja wirklich über Leichen, wenn es ihm nützt.
Das Traurigste ist doch, dass man das alles schon am 24.02.22 wusste. Man hat schon Freunde verloren, während der Covidzeit, wenn man Zweifel äusserte. Das Gleiche passierte, wenn man Tatsachen auf den Tisch legte, wenn es um den Krieg in der Ukraine ging und probierte beide Sichtweisen darzulegen. Man war Covidschwurbler oder Putinist. Westpolitiker haben und hatten null Ahnung, was hinter dem ehemaligen Eisernen Vorhang passiert oder passierte. Die Dummheit, nicht das nicht Wissenwollen unseres Parlamentes, und deren Aufgabe der CH-Neutralität, ist. die Tragik für die Schweiz.
Einem Freund von mir, welcher eine Firma vor fast 20 Jahren in der Westukraine erfolgreich aufbaute, wurde eine Woche nach dem Angriff der Russen auf die Ukraine, überfallen. Eine Explosion zerstörte seine 2 Firmenhäuser. Es kamen dabei auch Zivilisten um. Weit weg von KIEV. Man schiebte es den Russen in die Schuhe. Die Wahrheit war aber, dass die lokale „Maffia“ sich rächte, da er sich immer gegen den „Druck“ dieser Leute erfolgreich wehrte.
Dieser Krieg hätte beendigt werden können im April 22 hätte Johnson nicht Selensky zurückgepfiffen.
Ein westlicher Grossunternehmer aus der Bauindustrie war vor 4 Wochen mit einer Dolmetscherin in die Ukraine gereist. Es ging um den Wiederaufbau der Ukraine. Die Dolmetscherin brauchte er nie. Seine Verhandlungspartner waren eine ganze Woche lang nur gebürtige Amerikaner. Nicht ein einziger Einheimischer. Noch Fragen? Die Schweiz (Cassis) soll doch direkt unsere Steuer-Hilfs-Gelder in die USA überweisen.
Klaus J. Stöhlker versucht hier ernsthaft, einen brutalen Angriffskrieg zu relativieren, weil ihm das Auftreten von Wolodymyr Selenskyj gemäss irgendeiner Journalistin nicht passt.
Das ist eine absurde Verschiebung der Maßstäbe.
Ob ein Präsident jemandem höflich genug antwortet, hat exakt nichts mit russischen Raketen auf Wohnhäuser zu tun.
Ein völkerrechtswidriger Überfall wird nicht dadurch verständlicher, dass man die Persönlichkeit des Angegriffenen unsympathisch findet.
Wer so argumentiert, betreibt keine Kritik, sondern billige Ablenkung von der Verantwortung Moskaus. Pfui Herr Stölker.
Herr St., bezeichnen Sie Nicht-Auserwählte nicht als Goyim oder Goi. Die Alltagsbegriffe werden abwertend verwendet, und wenngleich die Erhebung eines kleinen Grüppleins über alle anderen strafbewehrt unerwähnt bleiben muss, so ist die Selbstdiskreditierung der restlichen Bevölkerung nur kontraproduktiv.
Werter Herr Stöhlker, danke für Ihren Beitrag. Nun: wer die Ereignisse in der Ukraine seit 2004 verfolgte, dem Beginn des US und EU gecoachten Regime-Change, mit Hilfe der deutschen Konrad-Adenauer-Stiftung (Vitali Klitschko), für den ist das Desaster/der Umgang damit im „Werte-Westen“, keine Neuigkeit, sondern eine Tragödie: der Westen liefert die Waffen, die Ukraine die Leichen der jungen Soldaten. Die Wahrheit stirbt nicht und wird wieder erwachen!
Den Original-Artkel von Frau Heuser-Markun finden die Leser hier:
https://www.tachles.ch/artikel/international/juedisches-leben-im-krieg
Die Sicht eines alten weissen Mannes
Wie immer man zu Selensky steht, er hat Charakter, Zivilcourage und lässt sich der Ukraine nicht einfach einen unfairen Frieden aufzwingen. Er kämpft mit ungleichen Spiessen für das Kernland der Ukraine. Der Westen und seine eigene Elite – miserable Patrioten – lassen ihn leider im Stich. Der kriegerische Ausgang ist offen. Wer hält länger durch? Was bei einem russischen Sieg?
Genau… Er hat so viel Charakter, dass er mit seiner Frau für eine Ausgabe der Vogue gemodelt hat. Mitten im Krieg.
Am besten ist Cassis zum Außenminister der Ukraine zu machen,dann ist die AHV rasch saniert.
Man studiere die Geschichte der Ukraine (Steppenland der Kosaken). Putin hat kein Anspruch auf die Ukraine, was auch immer Selensky angelastet wird.