Die Zeiten sind vorbei, als Asien auf gut ausgebildete Europäer, Amerikaner oder Kanadier angewiesen war und von ihrem Wissen massiv profitierte.
Um lediglich zwei Beispiele zu nennen: Singapur und China verfügen mittlerweile über genügend eigene Leute mit hervorragender Ausbildung (und notfalls holt man sie lieber aus Indien).
Was sind die Hintergründe dieser Entwicklung?
Bildung wird in diesen Ländern gefördert und unerbittlich gefordert. So belegt Singapur bei Pisa-Studien regelmässig Spitzenplätze.
Und in China gehen jedes Jahr Millionen von den Unis ab.
Allerdings schaffen es nur die Besten, einen Platz im Arbeitsmarkt zu ergattern. Nicht wenige bleiben auf der Strecke, da ein duales Bildungssystem im Land der Mitte nicht existiert.
Dazu passt die Aussage eines Wirtschaftsvertreters bei einem persönlichen Gespräch unlängst in Peking.
„Wir können gerne auf Leute aus dem Westen verzichten, die der Ansicht sind, sie seien tolle Hechte, wenn sie eine Mail innerhalb von 24 Stunden erledigen. Unsere Leute schaffen dies innerhalb von 24 Sekunden.“
Bitter, wenn auch provozierend überzogen.
Zum hohen Ausbildungsniveau gesellt sich ein weiterer, mitentscheidender Faktor: Die Arbeitseinstellung und die Leistungsbereitschaft.
Viertagewochen, Homeoffice-Ansprüche und Nine-to-Five-Vorstellungen haben sich (noch) nicht in den Köpfen verfestigt.
Den Begriff Work-Life Balance schreiben sich Arbeitskräfte im asiatischen Wirtschaftsleben nicht zuoberst auf ihre Fahnen.
Aus diesen Gründen kann es sich Singapur inzwischen leisten, auf westliche Spezialisten zu verzichten. Entsprechend werden für sie die Eintrittshürden schrittweise erhöht.
So kommt es vermehrt vor, dass selbst in Schweizer Firmen Angestellte mit Schweizer Pass an einer Hand abzuzählen sind.
Noch etwa mehr Ex-Pats beschäftigt die UBS in Singapur. Deren Belegschaft vor Ort soll gemäss Insidern zu etwa 75 Prozent aus Singapurern oder Personen mit einer dauerhaften Aufenthaltsbewilligung bestehen, der Rest kommt aus dem Ausland.
Keine gewagte Prognose: In den kommenden Jahren wird der Anteil der Singapurer ansteigen.

Die Zeiten sind auch in der Schweiz vorbei, wo der gut ausgebildete Schweizer einen Job erhielt. Man holt sich hier lieber billigere „Fachkräfte“ aus dem Ausland und das RAV kümmert sich dann um die Schweizer und später das Sozialamt.
In der Soi 6 in Pattaya verwöhnen sie dich die ganze Nacht für den Preis, der bei uns für eine halbe Stunde bezahlt wird.
Bravo Herr Eckert wo Journalist isst und ein Blog betreibt. Man sollte in den hiesigen Firmen die wo von „Work-Life-Balance“ schwafeln (meistens sind es Weiber) grad entlassn.
In Thailand gibt es Yaba-Vitamine die einen drei Tage durcharbeiten lassen.
Wie erfüllend muss ein Leben (eines UBS’lers) sein, für das Arbeiten gelebt zu haben und mit 50 auf der Strasse zu stehen. Ohne Arbeits-Lebensinhalt.
Wer’s jetzt nicht verstreicht, verstreicht’s spätestens bei der Pensionierung wenn er keinen Lebensinhalt mehr hat.
Das Leben vergeudet für nutzloses. Geld. Karriere. Status.
Die Gesundheit ruiniert um möglist viel Geld zu erwirtschaften und dann das ganze Geld verwendet um die Gesundheit wieder herzustellen :).
Ich kann nur jedem empfehlen vorzeitig aus dem Hamsterrad auszusteigen.
Ist die Legende zurück?
Dieser Tag musste kommen! Diese Menschen sind alle hungrig und sie sind bereit auch dagegen etwas zu unternehmen. Sobald KI einschlägt wirds bei uns auch losgehen: kein Arbeitgeber wird sich nach mittelmässigen und dauernd fordernden Mitarbeiter mehr reissen. Wir müssen unseren Ehrgeiz und Fleiss wieder finden. Der Staat kanns nur für die rotgrünen richten die dort arbeiten wollen – aber nicht für alle.
Ja, bei uns gehen so langsam die Lichter aus. Heute versucht man jeden irgendwie in ein Studiergang zu drücken. Dafür wird nichts verlangt, wenn einer irgend ein Defizit bewisen kann, erhält er/die/es un andere einen Bonus, damit diese die Prüfungen auch bestehen. Wir sind übersättigt und nicht mehr leistungsbereit. Zudem ist die CH vielen Unternehmen zu teuer geworden!
Fast jede/r will an der ZHAW oder ZHdK ein Studium machen im Wissen das die Anforderung gering sind und trotzdem ein gutbezahlter Job in einer öffentlichen Verwaltung oder Institution winkt! Das gleiche im Journalismus, MAZ ein Durchlauferhitzer für Leute die meinen sie können schreiben, Radio oder TV machen. Das Resultat, Niedergang der Medien!
Lifestyle Teilzeit ist genau das Stichwort für alle Ü55 so dass man auf Wunsch auch bis 70 einer Arbeit nachgehen kann ohne von der Wirtschaft und diesem Staat für dumm verkauft zu werden. Aber die Nasen unter Federführung der FDP holen lieber den halben Balkan und halb Afrika zu uns um die Alten nach 55 aus dem Erwerbsleben zu mobben. So sieht die Sache aus. MEI MEI MEI lässt grüssen.
Was ein Westler erledigt, für das braucht man 5 Asiaten. Und den Asiaten muss man immer genau sagen was sie machen sollen. Sie denken nicht mit. Und das ist nicht nur ein Klischee.
…aber Europa muss natürlich alles Pack willkommen heissen und die eigenen Leute wirtschaftlich ruinieren, durch SOZILISMUS, der jegliche Leistungsanreize zerstört. Kommt gut… nachdem sie alles Wissen und Fortschritt gratis weggegeben haben.
Nun, Herr E., Asien hat verstanden, dass der komparative Vorteil im Herunterbrechen der Arbeitsprozesse auf Entscheidungskompetenzen in eng definierten Rahmenvorgaben liegt. Kein Gedöns um Kulanz oder nicht, sondern akzeptierte oder abgelehnte Richtlinien, intern genauso, wie nach aussen. Nur etwa JP oder TH ticken noch anders.
Das Andere ist die nachvollziehbare Entlöhnung: Keine Herumdrückerei um überfällige Anpassungen nach drei, fünf oder zehn Jahren. Geben und Nehmen sind universell, Geiz findet auserhalb von Sweatshops keinen Platz. In einer Schweizer Betriebskultur nicht vorstellbar.
Theodor Eckerts Hamsterrad Geschichte interessiert mich eher weniger. Nur zu, ihr rennt im Rad für die Superreichen, nicht für euch selber.
Sag ich schon lange: Work-life balance funktioniert solange , wie wir uns auf unseren Lorbeeren ausruhen können.
Sobald die weg sind, heissts auch wieder bei uns: du arbeitest solange bis du dir dein essen leisten kannst. Und wenn das 24/7 bedeutet, tja, dann ist es halt eben so.
Die ansprüche werden in den kommenden jahren von ganz alleine sinken.