And The Winner Is: Susanne.
Wille. Die Chefin kann aufatmen. Die SVP wird mit ihrer SRG-Halbierung auf die Nase fliegen.
Das macht die heutige Prognose klar. Ein Ja zu „200 Franken sind genug“ wäre ein Wunder. Zu gross ist die Abwehr-Phalanx, zu sehr gilt die SRG als letzte heilige Kuh.
Mit Leistung hat der Erfolg an der Urne wenig zu tun. Susanne Wille als Front-Kämpferin erschien mit eigener Visagistin zum Sonntags-Blick-Interview.

20 Minuten, Roger Schawinski, dem hier Schreibenden: Ihnen und weiteren wollte die SRG-Spitzenfrau nichts sagen.
Käi Luscht.
Offiziell natürlich keine Zeit. Es zeigt, wie die SRG und ihre Chefin ticken.
Umfrage
SRG ist Garant für
Man fühlt sich als etwas Besonderes. Etwas Besseres. Eben: heilige Kuh.
Das tägliche Progamm der Journalisten kann nicht der Grund für die untypische Arroganz sein. Dieses zeichnet sich durch unschlagbare Berechenbarkeit aus.
Radio SRF 1, der Flaggschiff-Sender für den SRG-Morgen: 5 Minuten Trump-Rede, 3 Minuten UNO-Vollversammlung zu Ukraine.
Dann: Die Individualsteuer könnte kurz vor dem Ziel in ein Nein kippen. Interessant.
Doch Basis ist das letzte Umfrage-Barometer – alle Grossmedien berichten heute früh darüber.
Eigenleistung, Recherche? Keine.

Wie so oft. Zum Schluss noch das Louvre, dort musste die Chefin nach dem Jahrhundertraub das Büro im Museumspalast räumen. Die deutsche „Bild“ brachte die News vor 14 Stunden.
Es fehlte Israel. Sonst wäre es wie praktisch jeden Tag. Trump, Gaza, Kiew, dann irgendetwas aus der Schweiz, das alle schon wissen.
Die Musik ist dafür gut – für ältere Semester. Aber nach jeweils zwei Stücken muss man den Moderator ertragen. Und weil die SRG UKW vorschnell abstellte, fehlen die Sender im Auto.

Susanne Wille erhält für ihre Arbeit im Jahr 518’000 Franken. Sie verdient mehr als alle anderen Kapitäne der europäischen Staatssender.
Jetzt wird sie noch als grosser Terminator der SVP-Halbierung in die Geschichtsbücher eingehen. Verdient?
Die Presse muss frei sein; sonst lebt man in einer Diktatur. Die SRG ist am wenigsten von allen Medien unabhängig. Doch sie hat am meisten Mittel.
Dass eine Mehrheit das richtig findet, ist die Folge einer Erzählung. Sie lautet: Gute Medien brauchen Subventionen.
Ein Märchen. Aber eines, das sich durchgesetzt hat. Dank Susanne Wille, Michael Ringier, den Wanner-Brothers, Bruno Hug, Roger Schawinksi und vielen mehr.


Bei der SRG wird abgezockt wie früher bei der Credit Suisse. Ob das gut geht?
Halbieren ist zu wenig. Saldieren!
Wie alt bist Du und was machst Du beruflich?
@ Silberfuchs: Alter ist geheim. Ich kommentiere als Beruf.
Dieser Mittwoch hat es in sich. Die Beiträge werden immer gehaltvoller.
neue MimimimiMittwochsrubrik: „Jammerlappen-TV“
Eher heilige Zicke.
Ah ihr mit euren Prognosen… das sind auch nur Ausschnitte aus der Bevölkerung das ist reines Kaffeesatzlesen. Schauen wir nach der Abstimmung wie es aussieht.
Mit ihrem von uns mit Zwangsgebühren Staatspropagandaschrott, wie in Nordkore oder in der DDR, soll nicht mehr von uns alimentiert werden.
Fr. 100.– sind noch viel zu viel für das Altersheim Schlafmittel.
Grittibänz for Präsident!
Wir werden sehen, von wo kommen denn diese Zahlen? Etwas von der gleichen Stelle, die gesagt haben, Kamela Harris wird Präsidentin?
Lasst doch einfach das Volk entscheiden, statt zu lamentieren und freut euch des Lebens.
Ein solches Gehalt wird von einem Gremium genehmigt. Die Höhe ist schlicht absurd und in Verbindung mit der Leistung wird es zum Drama.
Wer solch ein Jöbchen ergattert hat – und von diesen durch Abgaben und Steuern finanzierte Jöbli gibt es noch einige – hat nach einer gewissen Zeit das Rest-Leben finanziert. Ohne, dass man sich mal wirklich hätte ins Zeug legen müssen.
über was wird wohl IP nach dem 8. März berichten, wenn die Abstimmung vorbei ist? Auf wen wird man sich einschiessen? Wer kommt beim Bashing unter die Räder? Man darf gespannt sein.
Was offensichtlich ist: Die richtig guten Inside Stories sind selten geworden, sehr selten. Der Boulevard regiert bei IP.
Du bist wohl neu hier.
IP ist der Blog wo sich sämtliche griesgrämigen Backoffice-Bünzlis der Schweiz jeden Morgen informieren können wer heute doof sei.
Lukas Hässig versorgen uns konsequent mit Opfern, die wir dann in der Znünipause in der SV-Kantine kritisieren können um uns nicht eingestehen zu müssen, dass unsere Existenzen vielleicht auch einiges an Verbesserungspotential haben.
Brieflich bereits ja gestimmt.
Wow, Sie wissen, wie man brieflich abstimmt?
Ich bin sehr beeindruckt.
Frage mich allerdings, wen das interessiert.
Wer will noch SRG Programme hören oder sehen? Das Medien Konsumverhalten hat sich dank Internet massiv geändert. Lukas Hässig und alle weiteren privaten Medien beweisen, dass auch mit einem Microbudget ein Topangebot möglich ist.
You saved my day! Selten spontan gelacht.
IP hat eine Berechtigung, weil es eine Alternativplattform bietet. Müssten wir uns über IP, Weltwoche, Nebelspalter informieren, hätten wir bald Verhältnisse, die zwischen Russland und Dada oszellieren.
Hab den Artikel vor lauter Werbung kaum gefunden…
Genau, heute penetrant schlecht. Orientierungsschwierig…..
Abo abschliessen oder Werbeblocker installieren. Das hilft.
Die Argumente sind bekannt.
Ob es für ein ‚Ja‘ reicht? Ich bezweifle es
Würde diesen Job nicht mal für 500k/Monat wollen.
Ok, ich würde überhaupt keinen Job machen wollen bei dem ich abhängig beschäftigter Lohnempfänger wäre.
Ach, jetzt kommst Du wieder damit?
Wie bitte? Da greift jemand Frau Wille an? Sie hat doch nur von den Besten der Besten gelernt.
War da nicht ein Obervertreter der
———— SVP ——–
, der „käi Luscht“ ins Mikrofon gebrummelt hat? Der war immerhin Bundesrat und hat totale Arbeitsverweigerung begangen.
Finden es Wermuth & Genossen gerecht, dass ein grosser Bevölkerungsanteil, mindestens 25%, 335 Fr. bezahlen muss, obwohl die Ausländer keine Minute SRF, TSR oder TSI schauen/hören?
Psssst…. das will so kurz vor den Abstimmungen niemand hören, sie könnten damit nämlich durchaus Recht haben!
Nach der Abstimmung werden sich Wermuth und Genossen schon melden und eine Anpassung des Programms verlangen, um auch den Migranten gerecht zu werden. Politisch wird das durchkommen – und darauf die Gebühren wahrscheinlich angehoben, um dieser Forderung nachkommen zu können!
Sie sind ein schlechter Verlierer, Herr Hässig. Jetzt mit dem Lohn von Frau Wille noch einige Ja-Stimmen holen wollen, also bitte. Damit bedienen Sie nur die Neider ist Land. Wird die SRG-Initiative bachab geschickt, ist das nur gut so. Ich selber bin wirtschaftsliberal eingestellt. Und dennoch: mir ist lieber, dass wir ein eher linkes Staatsfernsehen/Radio haben, dass alle Facetten der Politik, Gesellschaft, Wirtschrift, Kultur etc. der Schweiz abdeckt, als dass wir in Richtung einer Extrem-Polarisierung (Stichwort: USA) abzudriften drohen. Nicht sofort, aber in der Länge.
Leider wird es ein „Ja“ nicht schaffen. Die Angstkampagne, die eine Allianz aus SRG-Mitarbeitern, Ehemaligen (die sich selbständig machten und weiterhin nur die SRG bedienen), linken Politikern (die um ihre positiven Auftritte bangen), andere Medien (die auch einen Teil der Serafe einkassieren), Experten, Professoren (die um ihr Sprachrohr fürchten) losgetreten haben, verunsichert viele (vor allem) ältere Mitbürger. „Was Musk, Trump und die AfD machen dann das Fernsehen“, „Es gibt keine demokratischen Prozesse mehr“ etc. Aber beim nächsten Versuch wird das Wahrheitsministerium sicher fallen.
Bin auf das Abstimmungsresultat gespannt: die stille Verarmung ist in der Schweiz fortgeschritten, aber offenbar – glaubt man den Prognosen – noch zu wenig um auch an der Urne ihre deutlichen Spuren zu hinterlassen.
Genau. Nein stimmen und dann wieder über die teure KK, das teure Wohnen, die hohen Lebensmittelpreise und überhaupt das teure Leben im Land jammern. Corona lässt grüssen, man gehorcht der Obrigkeit. In jedem anderen Land würde die Halbierung haushoch angenommen.
Gut zusammengefasst! Eine wahre Katastrophe unser SRF inkl. einem Grossteil der Moderatoren. Junge geht an die Urne!
Das ewige SRG-Bashing auf IP ist läppisch. Und (meist) völlig faktenfrei. Wie kommts, dass hier jeder weiss, wie Radio/TV/Online geht?
Ich kann die Frustration des Schreibenden nachvollziehen … aber wirklich hilfreich ist dieser Artikel für den Leser nicht. Nichts Neues, immer die gleiche Leier … genauso lautet ja der Vorwurf. Ich bin auch nicht begeistert, aber eines gestehe ich Frau Wille zu … sie kämpft wie eine Löwin und das sehr professionell … und damit wird sie sich in ihrer Firma so stark positionieren wie noch keiner ihrer Vorgänger. Chapeau!
Typisch Lukas Hassig
Völlig faktenfrei aber es generiert Klicks.
Wille Aufgabe ist nicht ihre Zeit mit Selbstdarstellern wie Hässig und Co. zu vergeuden. Sie hat Wichtigeres zu tun.
Bezüglich miserables Programm muss die SRG sicher keinen Vergleich mit IP scheuen.
SRF hat nur zwei Themen: Anti Trump und pro Ukraine. Pol. neutrale Berichterstattung: Zero.
Positiv in SRF: Sport (insbes. Skirennen, Schwingen, Grossanlässe).
Vorschlag: SRF Sport verselbständigen und zahlpflichtig machen, 10.00 p. Mt. Rest: Abwickeln, einstellen.
Radio: Radio Rumantsch und Virus weiter betreiben, Rest einstellen.
Da sieht man Ihre Schlagseite. Ich finde die Berichterstattung über Trump relativ neutral (so weit das möglich ist) und bzgl. Ukraine sowieso. Die Schweizer Realität ist diesbezüglich schlimm genug.
Voten wie Ihre motivieren mich, ein Nein einzulegen.
Einfach Initiative annehmen.
Das staatliche Rundfunk ist früher als später Geschichte… nicht zeitgemäss
Das wird sich alles mit der Zeit von selbst regulieren, bei dieser Flughöhe ist der Absturz nur noch eine Formalität.
Alle sind gleich, eine wird reich.
und SIE, SIE sind es nicht *lach*
Zusätzlich zu den überdurchschnittlichen Löhnen haben die SRG Mitarbeitenden eine sehr grosszügige Spesenvergütung, auch der BVG- Anteil ist überobligatorisch.
Interessant wäre mal zu erfahren wie sich die Löhne der Geschäftsleitung genau zusammensetzen.
Geben Sie einen Rechercheauftrage, z.B. an IP
Niemand muss mit der Beurteilung von Herrn Hässig einverstanden sein. Jedenfalls ist die späte Louvre-Info irrelevant. Und bei den Salären frage ich mich, ob bei gewissen privaten Medien und Platformen die Gehälter nicht noch um einiges höher sein könnten. Und dies bei Strukturen, die um einiges einfacher sind. Als Antwort dürfte wohl kommen: aber nicht staatlich garantiert! Dabei ist es doch so, dass private Medien sich ein profitables Stück des Werbe- und Sportkuchens einheimsen wollen. Nichts gegen unternehmerisches Handeln: aber Motiv, doch etwas höherer Eigennutzen, bitte darlegen.
Und wie viel erhält eigentlich Lukas Hässig indirekt aus den Serafe-Gebühren? Ein nicht unerheblicher Teil des IP-Contents basiert schliesslich auf SRG/RTS-Recherchen, die hier regelmässig nahezu 1:1 verwertet werden.
Ich fordere Transparenz!
PS: Gell Lukas, wir sind beide froh, dass die Halbierungsinitiative nicht durchkommt. Ohne SRG und Traditionsmedien würde es publizistisch dünn bei IP. Bei 20Minuten abzuschreiben wäre sogar unter deiner Berufswürde.
Wille ist das Geld nicht wert.
Natürlich ist der Lohn sehr hoch. Und es stimmt auch, dass die SRG Prime Time Formate dünne Bretter bohren. Auch ich finde, die SRG hat linke Schlagseite, vor allem in der Themenwahl. Und dennoch:
Der BR will die Gebühr auf 300 senken – das scheint vernünftig. Halbierung ist extrem und öffnet die Tür für gesponserte Propaganda aus In- und Ausland.
Die Forderung, alles kommerziell Interessante (Sport z.B.) nicht mehr zu bringen und den Privaten zu überlassen, ist ein trojanisches Pferd. Was man bei den SRG-Gebühren spart, bezahlt man mehrfach mehr dann beim Abofernsehen.
Jetzt ist man also hässig – und das mit einer Vehemenz, die mehr über die Kritiker aussagt als über die Sache selbst. Ich hoffe, die Prognose für ein nein bewahrheitet sich.
Wer ständig den Lohn skandalisiert, sollte sich ehrlich fragen, ob es ihm wirklich um die Sache geht – oder ob nicht vielmehr der Neid das eigentliche Motiv ist. Engagement wird schlechtgeredet, Verantwortung kleingeredet und am Ende wundert man sich, wenn immer weniger bereit sind, sich überhaupt noch einzubringen.
Ja, das SRF1-Programm ist zu verbessern, die Denkweise der Verantwortlichen ist arg verknöchert. Aber sicher anders das Programm der Westschweiz, kritisch, hochaktuell, aber auch leichtfüssig wenn es um Unterhaltung geht. Als Beispiel: „Temps présent“ berichtete bereits am 29. Januar empathisch und fachkundig über die Brandopfer und ihre Familien. Die Sendung wurde nicht nur vom SRF1 ausgestrahlt. Darum, wer für die Halbierungsinitiative ist, vergisst die Bedeutung von RTS und RSI für das Welschland und das Tessin.
Glaubt Frau Wille wirklich, dass ihr Auftreten, Verweigerung sämtlicher Interviews, an der Urne belohnt werden wird?
dieser Artikel ist der beste Beweis, dass private „Informationsproduktion“ verzerrt sein kann, genau wie das Sprichwort: Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe. Hier ein SVP Channel.
…höre ich da ein leises „Mi mi mi mi…“? Von Journis die sowieso ständig SRG Bashing betreiben und sich nun wundern, dass man keine Lust hat bei ihnen anzutraben?
Dieser Artikel ist ein perfektes Beispiel dafür, warum man am 8. März nicht mit Nein stimmen sollte.