Was Warren Buffett bereits 2002 als „financial weapons of mass destruction“ bezeichnete und das internationale Finanzfachmedium IFR 2025 als „derivatives from hell“ betitelte, ist in der Schweiz erlaubt.
Und was nicht verboten ist, wird gemacht. Jedenfalls im Geldgeschäft.
Während die UBS-Spitze Rekordgewinne feiert, zählen pensionierte Privatkunden das, was von ihrem Alterskapital nach der Exekution ihrer US-Dollar-Derivate-Anlage durch die UBS noch übrig geblieben ist.
Es waren keine harmlosen Anlageinstrumente, die als „kleine Beimischung“ empfohlen wurden. Sondern es ging um komplexe Dollar- und Gold-Derivate – von UBS entwickelte Produkte mit asymmetrischem Risiko.
Oft traten sie als TARF (Target Accrual Redemption Forward) oder RTPF (Range Target Profit Forward) auf.
Das Perfide: Die Gewinne waren klein und gedeckelt – nach wenigen Auszahlungen war das Produkt beendet.
Das Verlustrisiko hingegen war offen und in Stressphasen plötzlich existenzbedrohend.
Man vertraute. Und hinterfragte die Empfehlung der Grossbank, bei der man seit Jahrzehnten Kunde war, schlichtweg nicht.
Wer konstruiert denn derartig perfide Produkte, und wer vermutet hinter einem Gewinn von ein paar tausend Franken ein existenzbedrohendes Risiko in Millionenhöhe?
Während über tausend hiesige UBS-Kunden im vergangenen Jahr erhebliche Teile ihrer Altersvorsorge verloren, zeigt der Blick über die Grenze die schmerzhafte Realität:
Andere Finanzplätze schützen ihre Anleger mit eisernen Regeln, in der Schweiz herrscht regulatorisches Brachland.
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Geht dann etwas schief, stehen Schweizer Anleger im Regen. Und haben auch noch das Gesetz gegen sich.
Am 15. September 2025 lehnte das Parlament nämlich die Einführung echter Sammelklagen ab.
Dass diese weiterhin fehlen, ist aber nur ein Teil des Problems. Wirklich störend ist, dass Geschädigte einen David-Goliath-Fight vor sich haben:
Hohes Kostenrisiko, kein Discovery-Mechanismus, langjährige Verfahren gegen systemrelevante Institute mit unlimitiert Zeit und Geld.
Jeder Einzelne muss allein gegen eine Milliarden-Grossbank antreten. Das ist kein Spiel auf Augenhöhe.
Recht wird damit zur Frage der Kriegskasse. Die Folge sind Vergleiche ohne Schuldanerkennung durch die Bank, etikettiert als „Kulanz“.
Faktisch wirken diese wie Schweigegeld – flankiert von strengen Vertraulichkeitsklauseln.
Deshalb ist es ruhig geworden um die Dollar-Derivate. Ruhig – aber die Affäre ist alles andere als aufgearbeitet.
Wenn hochkomplexe, mathematische Konstruktionen ohne echte Risikoaufklärung in den Vertrieb gelangen, sind Kunden keine Partner mehr, sondern blosse Ertragsquellen.
Diese Strukturen sind das Resultat einer fatalen Anreizstruktur: Der Bonus für den Verkauf des „Höllenprodukts“ wird eingestrichen, während das Risiko – der potenzielle Ruin – vollständig beim Kunden parkiert wird.
Wer glaubt, die aktuellen Derivate-Verluste seien Einzelfälle, ignoriert die Geschichte der letzten zwei Jahrzehnte. Die Liste der Verfehlungen ist kein Protokoll von Pech, sondern ein Sittenbild eines Managements, das alles riskiert, weil es selbst nie haftet.
Die Dollar-Derivate-Opfer müssen froh sein, wenn sie überhaupt etwas zurückerhalten, während die ehemaligen CS-Granden sich weigern, auch nur einen Franken Bonus zurückzugeben.
Das ist die finale Verhöhnung jedes anständigen Anlegers. Man privatisiert die Millionen-Boni der guten Jahre und sozialisiert die Milliarden-Verluste der schlechten.
Die neue Riesen-UBS zementiert gerade ihre Marktstellung. Da lohnt es sich, einen Blick in den Rückspiegel zu werfen.
Die Liste der UBS- und CS-Skandale und -Rettungsaktionen ist kein Ruhmesblatt für den Finanzplatz; sie sollte eine Warnung sein, eine Erinnerung daran, wer am Ende immer die Zeche zahlt.
2008, UBS (Subprime-Kollaps): Der Begriff „Too Big To Fail“ entsteht. Massive Verluste aus US-Schrott-Hypotheken (> 50 Milliarden Dollar), Rettung durch den Schweizer Steuerzahler via SNB (StabFund) und Bund (6 Milliarden Franken).
2009, UBS (Beihilfe zum Steuerbetrug): Das Bankgeheimnis fällt, der Vergleich mit dem US-Justizamt beläuft sich auf 780 Millionen Dollar, die Schweiz liefert tausende Amerikaner ans Messer.
2011, UBS (Rogue Trader): Ein Händler in London verzockt 2,3 Milliarden Dollar – ein Kontrollversagen monumentalen Ausmasses.
2012, UBS (LIBOR-Manipulation): Absprachen bei globalen Referenzzinssätzen, es folgen Bussen von 1,4 Milliarden Dollar.
2013 bis 2015, UBS (Devisen-Kartell): Auf Libor-Zinsen folgen die Währungen, und die UBS ist auch da mittendrin: Systematische Kursabsprachen im globalen Währungsmarkt zusammen mit anderen Grossbanken.
Die Schweizer Grossbank zahlt hunderte Millionen an Bussen; es festigt sich das Bild einer Branche, die Regeln nur als unverbindliche Empfehlungen versteht
2021, Credit Suisse (Doppel-Desaster): Der Kollaps der Greensill-Fonds und das Archegos-Debakel vernichten Milliarden an Eigenkapital.
2023, CS-Kollaps und Notübernahme durch die UBS: Das Vertrauen ist weg, das Endstadium da: Der Staat muss die CS per Zwangshochzeit retten, gestützt durch 250 Milliarden Liquiditätshilfen und Staatsgarantien.
Die Liste ist nicht abschliessend. Sie zeigt ein Muster: Es passiert immer wieder. Und es wird wieder passieren.
Die einzige, verbleibende Sicherheit ist ein riesiger, unerschütterlicher Airbag in Form von massivem, hartem Eigenkapital. Alles andere ist Hoffnung.
Das ist die notwendige Zwangsjacke für ein Management, das sich so verhält. Nur ein massives Polster – ohne Schlupflöcher wie AT-1-Instrumente – schützt die Allgemeinheit vor einer Kultur, die Gewinne privatisiert und Risiken im Ernstfall gnadenlos dem Staat überlässt.
Einen Systemfehler dieser Grösse kann und darf sich die Schweiz kein drittes Mal leisten. Hoffnung ist keine Aufsicht, Vertrauen kein Regulierungsinstrument. Es braucht harte Fakten: Eigenkapital.
Teilt endlich die UBS auf, so wie es Blocher seit 1992 verlangt. Die Bilanz der UBS ist das Doppelte des Schweizer BIP. Wenn es Staatshaftung gibt bei einem Konkurs (was schon zwei Mal passierte, 1 Mal UBS, 1 Mal CS) könnte das zum Staatsbankrott der Schweiz führen.
Da nützen auch 20 Milliarden mehr Eigenkapital nichts.
1) Wer mit dem Schwert kämpft, wird mit dem Schwert bekämpft.
Frage mal nach einer Hypothek bei nur 4% Eigenkapital bei einer Bank nach: Da wirst Du sofort von der Security vor die Tür spediert und mit einem Tritt in den Hintern verabschiedet.
Aber eine Bank darf mit fremdem Geld jonglieren, bei genau diesen 4% Eigenkapital.
Das ist verbrecherisch.
Es liegt mir fern die Banken in Schutz zu nehmen, doch in Bezug auf diesen und vermutlich in naher Zukunft noch weitere Fälle in anderen Asset-Klassen muss ich sagen, dass die Verantwortung bei jedem selbst liegt, der entscheidet. Das Payoff-Diagramm bringt Chancen und Risiken bei auch noch so komplexen Strukturen einfach und klar auf den Tisch. Auf einen Blick sieht man, wo Risiken offen sind und was passiert, wenn es nicht so läuft, wie man denkt. Es ist alles sehr verständlich und einfach. Als Autofahrer muss man ja auch nicht die Einspritzpumpe und all ihre Teile kennen, verstehen.
Da bin ich mit Ihnen überhaupt nicht einverstanden. Aus welchen Gründen auch immer vertrauen die meisten Kunden ihrem Berater fast bedingungslos, und dieses Vertrauen wird aufs schamloseste ausgenützt! So sieht es aus. Es liegt am Gesetzgeber und an der FINMA, griffige Gesetze gegen diesen Missbrauch zu schaffen, welche die Banken in die Pflicht nehmen und Schadensersatz zwingend machen bei Falschberatung. Bis das der Fall ist – misstraue jedem Bankenbuben und -Mädchen, welche dir irgendwelchen Mist andrehen will, den sie selber nicht verstehen! Das betrifft jede Bank, ohne Ausnahme.
Aber was ist denn heute noch „Eigenkapital“?
Wir leben in einer riesigen Buchgeldschwemme, die von denen, die wissen wie, gnadenlos und ohne schlechtes Gewissen abgeschöpft werden.
Der Rest erledigt die Zentralbank und hängt nochmals eine „0“ hinten dran.
Nun ja, alle Jahre wieder. Da werden Produkte Kunden aufs Auge gedrückt, der Kunde versteht sie nicht, der Verkäufer (Betonung auf Verkäufer), der es verstehen sollte, tut es vielfach noch weniger.
Lernt man eigentlich auch einmal dazu? Es braucht Berater keine Verkäufer. Verkaufen kann man Tiefkühl-Erbsen, nicht aber solche risikobehafteten Konstrukte. Da braucht es Wissen und auch den Mut/Vernunft einem Kunden davon abzuraten.
Man schwafelt von Risikoaufklärung, kennt es aber selbst nicht einmal.
Eine Abkehr von einem solchen Produkte-Pushing wäre einmal höchste Zeit.
Die UBS Berater, die den offenbar ahnungslosen Kunden diese Dollar Derivat Zeitbomben aufschwatzten, wussten sehr wohl wie gefährlich diese Konstrukte waren.
Aber das wurde nicht erwähnt. Sonst hätte ja niemand diese Geldvernichtungs- Maschinen gekauft. Und somit kein Bonus und Job in Gefahr für die Verkäufer.
Ich sags nochmal und immer wieder.
Hände weg von Derivaten.
Es gibt nur schlaflose Nächte und meistens Verluste.
Laut NZZ von heute, machte auch der Fond EIP „komische“ Geschäfte mit Alternativenergien. Offenbar fehlte da plötzlich sehr viel Geld. Im Aufsichtsrat dieser zweifelhaften Firma soll auch Ruedi Noser gesessen sein.
einfach blödsinn. wenn ich zum metzger für ein filet, dann lasse ich mir das zeigen.und wenn es passt, dann ist das ok.
DIE ANLEGER WAREN GIERIG NACH EIN PAAR FRANKEN UND HABEN DAFÜR EIN GROSSES RISIKO GENOMMEN.
die sind weder bevormundet noch verbeiständet, also tragen sie die folgen ihre tuns voll. HABE ÜBERHAUPT KEIN ERBARMEN.
gewinne privatisieren und dann soll ich als aktionär dafür bezahlen.
geht überhaupt nicht.
wir haben eh schon ein viel zu hohes c-/i-ratio.
Aktionär, schäm Dich. Genau als Aktionär, der sich ja Miteigentümer schimpft, wäre es deine Pflicht, das Unternehmen zu retten. Warum hast das dem Schweizer Staat überlassen?
@SELBER SCHULD
Du passt gut zur Orange ennet dem Grossen Teich.
melde dich bei Ihm, er sucht sicher noch Ghostwriter für Truth Social
Die Derivate und Verdienstmöglichkeiten haben den Untergang der Banken eingeläutet. Gier☠️
Derivate wurden entwickelt um den Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Die Bank (= „Berater“) verdienen sich dumm und dämlich & haben oft selbst keine Ahnung was sie dem Kunden verkaufen 🤣👍
du Luki, dass auch dank deiner Crans-Montana-Story nun alle Steuerzahler wieder Millionen abdrücken dürfen!!! Danke Hässig, dass du mitermöglichst, wie man sich übergriffig an der Bevölkerung bereichert!
Lukas Hässig, du bist jetzt mit Hauptverantwortlich dafür, dass Bundesgeld an begüterte Hinterbliebene fliessen. Werd ich dir nicht vergessen.
Das wars mit Lukas Hässig und IP. Gute Wünsche? Keine.
Wenn der Privatinvestor nicht einmal die Risiken von Konstrukten versteht, die auf wenigen Parametern und logischen Zusammenhängen basieren, wie kann er dann die Komplexität der Wirtschaft und Börse und deren Risiken verstehen? Tut er vermutlich auch nicht. Solange alles gut geht, gehts gut und wenn nicht, verklagen wir halt die Bank.
Und der Verkäufer der Bank schaut gewissenlos auf den eigenen Reibach.
Wollen Sie damit sagen, dass der Kunde dem Bankverkäufer absolut nicht trauen kann?
Versteht der Verkäufer der Bank das Konstrukt, die er dem Kunden andrehen will überhaupt?
@der verkaufte Bankkunde: ich kann nicht für alle Bankverkäufer sprechen, kenne aber viele persönlich und ich kann sagen, dass es meist darum geht, den Job zu machen, damit man Geld hat, die eigene Hypothek zu zahlen und den Lebensstil aufrecht zu erhalten. Da ist für Ethik nicht viel Platz. Man verkauft, was einem die von Compliance- und Risk-Department abgesegneten Produkte und wenn man dabei auf die Gier der Käufer trifft, dann winken schöne Boni.
Wieso soll die UBS in Kundeninteresse handeln?
treuepflicht aus auftragsrecht.
wer dagegen verstösst muss zahlen
Man kann es nicht oft genug sagen: macht keine Anlagen in Produkte die ihr nicht zu 100% versteht – oder allenfalls bereit und in der Lage seid die Risiken zu stemmen –
Es gibt keine Bank-Produkte. Das ist Schönfärberei und Bauerfängerei.
Es sind immer Finanz-Konstrukte.
Das Verlustrisiko trägt IMMER der Kunde.
Ein pensionierter Banker.
Und wenn der Berater mit hohen Renditen und mich geheimnisvollen Beruhigungstabletten für die Sicherheitsbedenken lockt, ist doppelte Vorsicht geboten.
Noch nie hat eine Bank ein Produkt aufgelegt, von dem hauptsächlich der Kunde profitiert, Gewinner ist, wie im Kasino, immer die Bank
ธนาคารเป็นฝ่ายชนะเสมอ
Übersetzt: Die Bank gewinnt immer.
Alte Thailänder Weisheit.
Durfte man dank IP noch eigenes Steuergeld für die Crans-Montana-Reichen locker machen.
Toll gemacht, ip und Luki. Neinei, müsst nicht Danke sagen. Meric aber allemal für die Kampagne auf mein Portemonaiee.
2016/World : Total value of derivative products available on the market: 1.2 Quadrillion $ = 1.200.000.000.000.000
2023/World : Total value of derivative products available on the market: 2.0 Quadrillion $ = 2.000.000.000.000.000
🙈🙉🙊
Wer als Privatanleger Derivate nutzt, ist selbst schuld.
Wer noch immer Kunde bei UBS ist, ist selbst schuld.
Exzellent zusammengefasst! Bravo!
Was sich die Banken in den letzten Jahren erlaubt haben, ist teilweise einfach Organisierte Kriminalität – die fast 18% zum BIP beiträgt. Und die Paten dieser Machenschaften haften nicht, sondern werden Staat geschützt.
Gier frisst halt Hirn. Es ist nicht Aufgabe des Staates, Kunden mit wenig Hirn zu bevormunden. Jedenfalls nicht, solange es kein Betrug ist.
Man liest hier auf IP spätestens seit Corona immer vom bösen Staat, der Bürger bevormundet und diese anlügt. Es wurde hier wiederholt zur Verweigerung der Massnahmen aufgerufen, selbst Lukas ist ohne Grund während Monaten ins Office gepligert.
Und genau eben dieser Staat soll nun plötzlich die ach so mündigen und superintelligenten Bürger schützen? Ist der nächste Schritt, dass ich nach einem Casino Besuch bei einem Gewinn, diesen sauber einstreiche und wenn ich verliere rufe ich nach dem Staat, weil mir Niemand gesagt hat, dass ich alles verlieren könnte?
Merkt ihr was?
Ein tiefer Schluck zu früher Stunde… Gott sei Dank bleibt uns der Auswurf Gen Flaschenende erspart.
Als Insider würde ich Aktien von Idorsia stets einem UBS-Dollar-Derivat vorziehen.
Immer! 🚀
Indorsia hat auch schon mal bessere Zeiten gesehen 🙁
Schlechter Tipp!
My girl!
Boss CEO will make Idorsia great again!
Thank you SRF
https://www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/6db01ae6-57c0-479d-bf94-272e472cb20b
Bin kein Banker. Auch kein Mathematiker. Mit gesundem Menschenverstand käme mir nie in den Sinn, mit Derivate-Spekulationen mit einem Grossteil meines Vermögen wegen ein paar zusätzlich zu verdienenden Fränkli ins volle Risiko zu gehen. Offensichtlich hat es jedoch noch immer gut Betuchte, die meinen, dass solch ein Anlageverhalten ihnen einen Mehrgewinn bringt. Unglaubliche Naivität – nein: Dummheit.
Habe schon lange gemerkt dass man bei Schweizer Banken in der Schweiz in der Regel über den Tisch gezogen wird. Wenn man es mit sich machen lässt. Mit dem Geld auf einem ausländischen Konto bei einer guten ausländischen Bank / einem ausländischen Broker fährt man viel besser.
Aber erzähl das mal einem typischen Schweizer. Der glaubt es dir erst nachdem er um seine ganze Altersvorsorge erleichtert wurde.
Wer will nochmal? Roulette, Black-Jack, Poker oder etwas anderes? Die Banken haben Profi-Croupiers (sog. Berater) und die wissen wie des Kunden Geld einzusetzen ist. Bei Gewinnen partizipieren die Banken mit. Verluste hingegen überlassen sie dem geblendeten Geldgeber. Und das alles ohne Casino-Lizenz. Auf den Bank-„Produkten“ besteht nicht mal eine Gewährleistungspflicht, geschweige eine CE-Konformität. Die früher ehrwürdigen Bankiers sind heute von „elitären“ Wegelagerern abgelöst worden. Was kommt mit KI noch auf uns zu?
Das sind zum Teil sehr gut ausgebildete, intelligente und erfahrene Manager, welche für ihre Karriere und Geld über Leichen gehen. Ich hoffe einfach nur, dass auch Familienmitglieder und Verwandte den Mist gekauft haben. Diese Typen verdienen null Respekt für Ihre Karriere. Man sollte ihnen das gesamte Vermögen einziehen.
Habe mich vor 10 Jahren bewusst entschieden, UBS zu verlassen, da ich bei solchen Praktiken nicht mehr mitmachen wollte. Zum Beispiel werden bei Vermögensverwaltungsmadaten Jahr für Jahr Millionen Erträge durch Währungswechsel erziehlt, ohne dass der Switch der Aktien oder Anleihe nötig war usw.
Hatte als UBS Berater intern dem UBS Berater meines Vaters anrufen müssen, dass er aufhört dem 85 Jahre alten Mann solche Produkte aufzuschwatzen.
Jetzt aber mal ein echter Vergleich:
Wo liegt der Unterschied zwischen täglichen Pishing Kriminellen, die 10.000-fach jährlich Konti ausräumen,
und den Banken die ihren Kunden Derivate, Produkte und Fond-Gebilde auf die Nase drücken : Welche vom CH-Staat gedeckt, maximalen bis Total-Verlust generieren?
Die Verursacher agieren in der Tat 100% identisch! Letztere unter Finma – Aufsicht.
Period.
„Wer mit dem Schwert kämpft, wird (ev.) durch das Schwert erlegt“.
Was kann man ehrlicherweise erwarten, von einem gigantischen, globalen Honey&Money Casino?
Überall steht Bio Langzeit-Honig drauf. Oder manchmal sogar „Turbo Honig Power Shot“. Aber was da wirklich ALLES drin ist, weisst auch DU nicht (oder sehr,sehr selten….)
Your Game !
Wer als Vollberuf sein Geld arbeiten liess (oder lässt) und dafür lediglich täglich am Screen sass/sitz und Börsenkurse ablesen kann, der kann ev bald am privaten Screen ein paar RAV Formulare ausfüllen und dann das RAV Geld für sich arbeiten lassen. Mit AI an Bord werden alle Prozesskosten & möglichen Profite „neu“ berechnet. Alle.
Nach meiner Ansicht gibt es einige US-Investmentbanken welche auch im Krisenfall immer zu den Gewinnern gehören. Andere wie z.B. CS und Deutsche Bank akzeptierten meistens die riskanten oder schlechten Geschäfte.
Vermutlich gehört die UBS jetzt auch zu diesen Banken welche eine wichtige Funktion als Lückenbüsser erfüllen 😉
Als Kunde würde ich solche Geschäfte nur bei den Profi-Banken abschliessen statt bei den bekannten Verlierern.
Zudem vermute ich dass es für die betroffenen Investment-Banker unangenehm ist dass sie bei Krisen voraussichtlich Verluste erleiden 😉
In defense of UBS
Kindlicher Optimismus erfolgt aus Nichtwissen.
Erwachsene Blödheit stammt aus Gier.
Freie Märkte sorgen für Chancen zum Gescheiter werden.
Fazit: Ein sinn- und zweckvolles Produkt. Nur ungeeignet für WindelträgerInnen.
Geld kann nicht verdampfen – es wechselt nur den Besitzer.
Ich persönlich bin der Meinung, dass derjenige der auf ein Dokument seine Unterschrift auch dafür verantwortlich ist. Wenn man sich herauspicken kann, für was man verantwortlich sein möchte und für was nicht, würden eigenartige Zeiten anbrechen.
Schon wieder versucht ein Artikel strunzdumme Anleger zu schützen, die Zeugs kaufen, welches sie nicht verstehen.
Solche Zocker verstehen nur die Sprache des Geldes. Es ist zu hoffen, dass sie nach einigen signifikanten Verlusten zur Raison kommen. IP sollte aufhören hier als „Tröster“ aufzutreten.
Und sonst ist es auch egal (mir zumindest).
Wer mit Derivaten Geld verliert ist zu 100% selbst schuld. Die Schuld der Bank zuschieben zu wollen ist sehr billig.
Solche Produkte kommen aus der Hexenküche. Gebastelt von jungen Schwìizer.
Wenn hochkomplexe, mathematische Konstruktionen ohne echte Risikoaufklärung in den Vertrieb gelangen, sind Kunden keine Partner mehr, sondern blosse Ertragsquellen
Kunden waren sind und werden bei Banken nie Partner sein, ein Mastschwein bezeichnet die Funktion besser
„Einen Systemfehler dieser Grösse kann und darf sich die Schweiz kein drittes Mal leisten“.
Lässt sich damit Geld machen?
Natürlich, also nicht beim Fussvolk, sondern bei der pbersten Führungsschicht und eventuell fällt noch was für die Shareholder ab.
Also schön brav weiter so, die Schweiz ist so gestrickt, die Einflüsterer, die den Volksvertretern sagen, was zu tun ist, sing gut platziert.
Rémi Mennesson (ex-CS) directeur de l’unité de prêts internationaux chez UBS, et figure reconnue dans le domaine des prêts structurés et des produits dérivés, quitte le navire UBS 😂
Structural adjustments for the merger of two corporations realistically require a certain amount of time. (And cannot be accomplished within the scope of a press article.)
Sehr gut geschrieben! Ach, und übrigens: die FINMA war auch nur in der Lage die Geschädigten mit einem lapidaren Feedback abzuspeisen: „wir sind nicht befugt über laufende Abklärungen zu informieren“. Amen ! Haben wir je wieder was gehört. Nein ! Und so macht die Bank weiter wie bis anhin. Freie Marktwirtschaft ist nicht mit Wild-Westsystem gleichzusetzen, auch wenn einige in diesen Kommentarzeilen dies anscheinend gerne so sehen.