Das Telefon verläuft etwas harzig. „Was genau wollen Sie von mir hören?“
Am anderen Ende einer der 70 Millionäre, die Markus Somm je 100’000 Franken für sein Nebelspalter-Projekt gegeben haben.
Er könne nur gute Nachrichten verkünden, so der Vermögende. Der Verlag schreibe schwarze Zahlen, das Printmagazin habe sogar neue Abonnenten gewonnen.
Das habe Somm den Aktionären mitgeteilt. „So, und jetzt noch einen schönen Tag.“

Somm im Hoch. Im fünften Jahr hat er den Turnaround geschafft – nach Millionen-Verlusten in der Vergangenheit.
Kritiker, Zweifler, Spötter sehen alt aus.
Ob die Erzählung stimmt, lässt sich nicht eruieren. Sowohl Somm als auch sein Geschäftsführer wollten gegenüber diesem Medium keine Stellung nehmen.
Von aussen gesehen sieht es einiges weniger rosig aus. Der Podcast „Die Nebelspalterinnen“ mit zwei Vorzeigefrauen floppte und wurde kürzlich eingestellt.
Einem erfolgreichen Mitarbeiter wurde gekündigt.
Bei den Videos kann man den Erfolg von aussen messen. Sie erzielen nach fünf Jahren keine berauschende Raten.
Über 10’000 Klicks: Das ist selten.

In letzter Zeit fällt Chef Somm als eine Art Politaktivist auf. So wiegelte der Freisinnige jüngst seine Leser dazu auf, die Parlamentarier mit Spam zu belästigen.
Weil er gegen die Erhöhung der Mehrwertsteuer ist, sollen seine Leser den National- und Ständeräten vorgefertigte Protest-Mails schreiben.
„Es ist unfair und unverantwortlich, dass wir Bürger den Gürtel enger schnallen sollen“, so Somm.
Die Räte beschwerten sich flugs und später dann auch die Parlamentsdienste. Somm nennt diese neue Art von Klingelstreich „lebendige Demokratie“.
Bereits im letzten Herbst lancierte Somm eine solche Aktion. Vergleichbares hat es in der über 250-jährigen Pressegeschichte der Schweiz nicht gegeben.
Immerhin versucht er was zu machen gegen die Parlamentarier die sich nicht an Wahlversprechen halten.
Die knapp 30 Daumen 👎 runter Drücker sind alles Politiker behaupte ich.
Somm wirbelt für ein NEIN zur Halbierungsinitiative, da seine Frau Chancen hat, SRF Chefin zu werden.
DAS EIGENE HEMD IST WICHTIGER ALS ÜBERZEUGUNGEN.
Mit dem gesparten Halbierungsgeld könnte man 3 Nummer gedruckten Nebelspalter kaufen. Die Online-Ausgabe hat nahezu keine Werbung.
FDP Manieren, machen die ja immer so, good News bis zum Crash, im Grossen (CS, Swissair etc.) dann auch im Kleinen. Fakten sekundär, es wird erzählt es läuft super. Bis es komplett am Boden.
Seit macro snapsflasche rima eine dort „dabei“ ist ist es für mich ein totes Medium und wird liegengelassen.
Immerhin ist Rima lustig.
Rima ist etwa so lustig wie ein ein Fusspilz.
Vielleicht auch ohne Schreibfehler, damit „mer au druus chunt“?
Unsere Parlamentarier brauchen ab und zu einen Klingelstreich. Das Ohrfeigen wurde inzwischen ja leider verboten.
Lieber Klingeln als ein Staatsstreich vielleicht?
Naja, für Hochverrat, Menschenhandel und Genozid fallen mir also andere Sanktionen ein.
In defense of M. Somm&Co.
Eigentlich gibt es heute in der CH nur zwei seriöse und kritische Infoquellen:
IP und Nebelspalter.
Dieser Zwist belegt obige These.
Wir Leser ergötzen uns am Kampf von Euch beiden Alphatieren.
Eine präventive Bitte: verschont uns von einer Notfusion. Satire hin oder her.
Die Weltwoche ist auch noch halbwegs gut.
Der Nebelspalter befindet sich im Herbst seiner Existenz. Die Leserschaft stirbt weg. Ein kurzes, aktivistisches Aufbäumen um noch ein wenig Sonne zu erhaschen und das wars.
.. aber es war immer kurzweilig, in diesen Nebi Heftchen im Wartesaal des Zahnarztes zu blättern, obwohl regelmässig einige Seiten schon herausgeflogen waren – ja, der Herbstwind ..
Immerhin hat Somm eine klare Linie.
Mit historischem Hintergrund.
Und er ist ein Unternehmer.
Das alles im Unterschied zur Quasselstrippe
und Windfahne Palfner!
Somm ist ja auch nicht mehr der Jüngste.
Der Nebelspalter ist eine Bereicherung der Medienwelt.
War so gemint nur merkt man es nicht!
… mit einer interkontinentalen Leserschaft.
Jetzt ist ein Duell à la Ehringer erforderlich.
In Schwingerkleidung auf dem Paradeplatz.
Waffen: Mund&Handgemenge.
Somm ist nur dank Tamedia noch ein Begriff. Jede Woche seine „bittevergesstmichnichtspalte“ in der „SoZ“ und seine Auftritte in der Sendung „Sonntagszeitung Standpunkte“ wo er quengeln und rechte Positionen vertreten darf.
Die „bittevergesstmichnichtspalte“ ist das einzige Meisterstück von Somm. Wie kommt Tamedia dazu Somm gefühlt über Jahrzehnte die Kolumne zu gewähren. War es Teil des Deals als er BAZ die er an die Wand gefahren hat an Tamedia verscherbelte?
ich bezahle nicht mehr für Abonnements. Mit Werbung oder Bezahlartikeln kommt genug Schotter in die Kassen um ein lesenswertes Medium zu betreiben. Zudem habe ich JA gestimmt bei der 200.- Initiative.
Russia today kann ich gratis lesen und auch Tachles.ch, fehlt noch der Nebelspalter.
Habe mein Abo nach Ausfälligkeiten von Somm gegen Köppel und andere Journalisten nach über einem Jahr gekündigt. Die Gesetze des Marktes scheinen für den Chef nicht zu gelten. Darum garantiert ein Niedergang in Raten. Wollen die überhaupt gelesen werden oder sind die Artikel so wenig wert?
Die zunehmend kindischen Auftritte Somms in „Bern einfach“ sind wohl kein Garant für mehr Kommentare weil Kommentarfunktion einfach gesperrt für die Öffentlichkeit.
An Ihrem Schreibstil merkt man, dass sie keine hochwertigen Medienprodukte konsumieren.
Has he or is he the RoI – that is the question.
Da Chuck Norris nicht mehr da arbeitet, ist der Weg nach unten vorgezeichnet.
Ich tippe auf zinslose Darlehen der ZGP (Zürcher Goldküsten-Privatbank). Gefolgt dann von ein paar finalen Schenkungen.
SRF & Co wird nach dem 8. März eh keine Kohle mehr haben für teure DirektorInnen.
Ich habe gelegentlich den abgesetzten Podcast der zwei Damen konsumiert. Weder informativ, originell noch wirklich unterhaltsam. Offensichtlich ging es zu Vielen ähnlich.
Der tägliche Podcast mit Feusi hat auch abgebaut. Zuviel Gehässigkeiten, viel Ideologie, anstrengend. Einfach nicht Nebelspalter-like. Eher Weltwoche ohne Putinismus. So wird das nichts.
Man merkt ihm zwei Dinge an, die ihn eher unsympathisch machen: 1. Geboren mit dem goldenen Löffel und 2. Teil des (staatlichen) Establishments, dass er permanent kritisiert. Merke: Jeder liebt den Verrat, aber nicht den Verräter.
der Nebelspalter war früher einmal ein lesenswertes satirisches
Blatt. Heute nur noch Klopapier.
Somm hat sich mit seiner dümmlichen Impfpropaganda selber ins Knie geschossen und tausende potentielle Abonnenten abgeschreckt.
….und Somm: Ein paar Bomben auf Moskau und Petersburg, Putin lenkt dann schon ein, man muss ihm quasi in die Vernunft bomben.
Bern einfach. Diesen täglichen Podcast kann ich jedermann nur empfehlen. Äusserst informativ. Hoffentlich gibt es den noch lange. Werde wieder was spenden. Bitte nachmachen.
Bern einfach WAR ein Knaller! Dank Abozwang, Kommentarsperrung ohne Abo und einer hundsmiserablen Kommunikationsmöglichkeit bei der Redaktion – stattdessen peinliche Aufforderung auf der Website „ev. Fehler zu melden“ – einfach keine Antwort von Verlag oder Redaktion … Schweigen!
Der Blog der beiden Blogtanten (Nebelspalterinnen) war eine akustische Zumutung, weil keine Sprecherinnenausbildung dafür mit allem, was Frauenvoten unsympathisch tönen lässt. Auch hier: Kein Gehör bei der Redaktion weil wohl überfordert.
Warum sind Feusi und Somm nicht sichtbar, wenn Feusi oder Somm draufsteht????
Somm war mal politisch links – sagt er selber. Heute grenzt er sich davon ab, indem er das links-rechts-Denken als Neu-Rechter unermüdlich fördert. Als starker Unterstützer von Trump hat er sich offenbar auch mit einer stark interventionistischen Politik seitens des Staates angefreundet. Ist er von seinen Ursprüngen vielleicht gar nicht so weit entfernt? Was bedeutet das für die Positionierung seines Mediums, das als Vertreterin des Liberalismus angetreten ist?
Dank Nebelspalter weiss ich, was für katastrophale linksgrüne, aber auch bürgerliche, Eicheln im Parlament in Bern sitzen. Habe nie an Blochers Classe politique geglaubt, Nebelspalter „Bern einfach“ belehrt mich jeden Tag etwas Besseren. Diesen schlimmen Parlamentarier muss man genau auf die Finger schauen, sonst fahren sie die Schweiz an die Wand.
Markus Somm ist ein FDPler alter Schule und weit weg von der aktuellen FDP-Führung. Es ist sehr zu hoffen, dass der Nebelspalter auch wirtschaftlich Erfolg hat. Ich kann bürgerlich gesinnten Zeitgenossen nur ermuntern, den Nebelspalter zu abonnieren. Es lohnt sich.
Hatte während einiger Zeit ein Bezahlabo des Nebelspalters, d.h. solange, bis es mir zu blöd wurde, die penetrante Transatlantik Propaganda, durch welche Somm (unser Schweizer Mike Huckabee?) u.a. auch die Gräueltaten in Westasien zu rechtfertigen versuchte, weiterhin finanziell zu unterstützen. Will man sich derartiger Hirnwäsche aussetzen,kann man dies ohne grosse Anstrengung auch gratis tun.
Markus Somm ist eine tragische Figur. Dazu noch Souffleur bei KKS. Traurig.
Immer noch FDP Mitglied – Tragikomödie.
Das nenne ich eine erzwungene Anpassung an den linken Zeitgeist in einigen Bereichen.
Die Schuld daran trägt nicht Somm, er ist ein Guter.
Wenn er ein „Guter“ wäre, würde er sich auf sein wirkliches Metier konzentrieren und auf die Kleinkinderrolle im grausamen Spiel verzichten können. Schade um einen gescheiterten Querdenker.
Wie auch immer die Bilanz/ER des Nebelspalter aussieht, was sie machen finde ich gut und die Schweiz braucht dringend solche Medien! Auch wenn Somm den Hobel mal grob ansetzt. Es ist die Rückkehr der Medien als viere Gewalt im Staat. Und da müssen halt mal die Spähne fliegen!
Nebelspalter – schmerzliche Kindheitserinnerungen an’s Wartezimmer vom Zahnarzt. Heute nur noch peinlich ….
der Russenphobiker und Iran-Hasser mit seinem Dackeli Feusi und seinen hysterischen Aussetzern kann sie ja bald zur Ruhe setzten, wenn seine Frau den Job bei SRF hat. Sind einfach von A-Z grusig, diese FDP-Schwätzer.
Just for the Info: Der gekündete erfolgreiche Mitarbeiter ist 78 Jahre alt!
Es entbehrt nicht der Ironie, dass die im reisserischen Boulevard-Stil daherkommende IP-Postille immer wieder mit Nebelpetarden auf den um Lichtjahre klugeren, brillanteren und witzigeren Somm schiesst. Dabei ist der Nebi doch gar keine Konkurrenz und spricht ein viel gebildeteres Zielpublikum an. Hat Frenkel ein persönliches Problem, nur weil er weniger kann und weiss und offenbar völlig humorlos zur Welt kam?
Somm, der linke Gsoa-Kämpfer, der mit ca. 30 rechnen lernte und gemerkt hat, dass seine Kinderstube bürgerlich-reich war…. Die Rolle spielt er ja nicht so schlecht, wenn er auch dünn-häutig und ultra genervt rüber kommt.