Von aussen gibt sich die Post gerne als Hort der Seriosität: Gelbe Schalter, amtliche Ruhe, Grundversorgung, Service public.
Umso grösser das Erstaunen eines Lesers, der kürzlich in einer Postfiliale ein Paket aufgab und mit seiner Quittung gleich noch eine Einladung ins Casino erhielt.
Auf dem Kassen-Bon prangte in grossen Lettern Werbung für „777.ch Casino Davos“.
„Jetzt registrieren und erhalte bis zu CHF 777 Willkommensbonus und 100 Freispiele“.
Direkt darunter ein QR-Code. Glücksspiel auf Staatskosten? Nicht ganz. Aber auf Staats-Papier.
Der Leser zeigt sich irritiert: „Warum verteilt die Post Casino-Werbung? Muss ein staatsnaher Betrieb wirklich Glücksspielanbieter promoten?“
Tatsächlich ist die Werbung kein Einzelfall. Die Post bestätigt auf Anfrage, dass solche Inserate seit „über einem Jahr regelmässig auf Post-Quittungen“ erscheinen würden.
Weiter heisst es beim gelben Riesen, ihre Werbeflächen stünden im freien Wettbewerb. Unternehmen könnten diese nutzen, um ihre Dienstleistungen zu bewerben.
Die Einnahmen dienten laut Post dazu, „administrative Aufwände“ und die Bewirtschaftung der Werbeflächen zu decken.
Solange Inhalte legal seien und nicht gegen Vorschriften verstiessen, dürfe die Post Werbekunden nicht selektiv ausschliessen.
Deshalb sei auch Werbung für in der Schweiz bewilligte Geldspiele zulässig.
Heisst: Der Service-public-Betrieb vermarktet seine Quittungen wie ein privater Medienkonzern seine Inserate.
Juristisch mag alles sauber sein. Politisch und gesellschaftlich bleibt es ein heisses Eisen.
Spielsucht, Überschuldung und aggressive Online-Casino-Werbung beschäftigen Behörden und Präventionsstellen seit Jahren.
Pikant dabei: Während Werbung für Tabak oder Spirituosen auf Post-Kanälen verboten ist, bleiben Casino-Inserate erlaubt – sofern die Anbieter in der Schweiz lizenziert sind.
Vielleicht gehört das bald einfach zum Service public: Paket abholen, Einzahlung machen und nebenbei noch den Jackpot knacken.

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Die Spielsucht ist eine der schlimmsten Süchte. Man verliert alles.
Gut gemacht, Post.
Gier frisst Hirn.
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Geistiger Bodenturner!
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@Kopfschüttler
Den Loomit einfach ignorieren. Da kommt nie was gescheites.
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Die Post wirbt fürs Casino.
Offenbar reicht das staatliche Monopol nicht mehr jetzt braucht’s auch noch moralische Insolvenz.
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Die Post verkauft Casino‑Träume.
Verständlich funktionierende Dienstleistungen wären ja reine Science‑Fiction.
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Welche Dienstleistung genau verstehst du nicht?
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Win-Win Situation für die Post und das Casino Davos.
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dass es in Davos ein Casino gibt…
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Gibt es dort auch Menschen?
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Jeweils Mitte Januar.
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Ein zusätzliches Boomerproblem
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Ah, ein Bonusproblem. Gut, ich dachte schon, der Tag hätte Ambitionen.
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VR/GL werden bei diesem steuerfinanzierten Staatsbetrieb seit jeher von SP-Mitte- Gewerkschaften dominiert.
Jetzt ist die Melkkuh ausgesaugt.
Die ergriffenen Massnahmen folgen dem Schema „Ideologisch/ konzeptlos und ohne Schämdi wirr Rumeiern“.
Wie lange noch?
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Welche Ideologie genau erkennst du hinter Werbung auf der Rückseite einer Quittung?
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Ich verliere mein Geld ohne Werbung an der Börse.
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Dann machst du aber etwas falsch!
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Wer clever ist, stockt jetzt sein Portfolio mit Pharma‑Aktien auf. Man weiß ja, wie’s läuft: Ein neues Virus, ein paar Pressekonferenzen, und plötzlich sind Impfstoffe wieder das neue Schwarz. Vielleicht ist diesmal das Hantavirus dran Abwechslung muss sein.
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Als kleiner App Entwickler verzichte ich darauf Glücksspiel-Werbung zu publizieren, damit meine Benutzer nicht spielsüchtig werden. Sollte bei einem Staatsbetrieb auch so sein.
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Das ist bei IP auch so! Sogar, wenn man die Datenschutzeinstellungen anpasst.
Hier bekommt man Werbung für Hilfe beim Kirchenaustritt, für legale Drogen, für ein Traktat von Klausi, aber nie für ein Glücksspiel!
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…zu der schwachstrom diversity werbung der post
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Wieso druckt die Post keine SVP-Werbung auf die Quittungen?
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Aha, nach fast einem Jahr hat nun die erste Person die Werbung zu Kenntnis genommen.
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„… Die Einnahmen dienten laut Post dazu, „administrative Aufwände“ und die Bewirtschaftung der Werbeflächen zu decken.…“
Und wenn dieWerbeflächen verschwinden würden, müsste man diese nicht mehr Bewirtschaften. Win-Win, oder?
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Kauft schon mal Pharma‑Aktien, bevor die WHO die nächste Weltuntergangs‑Saison eröffnet. Gerüchte sagen, das Hantavirus könnte der neue Star am Pandemie‑Himmel werden. Staffel 2 von „Corona“. Die „Inszenierung“ steht angeblich schon in den Startlöchern. Popcorn nicht vergessen.