Silvan Wildhaber wird nächster Präsident des wichtigsten Wirtschaftsverbands Economiesuisse. Die Wahl erfolgt noch diesen Monat und gilt als Formsache.
Noch vor der Thronbesteigung wollte Wildhaber gestern in den Zürcher Gemeinderat. Doch dem schoben die Wähler einen Riegel.
Sie verweigerten dem zukünftigen obersten Wirtschafts-Lobbyisten des Landes die nötige Unterstützung.
Dabei war Wildhaber als Freisinniger im bürgerlichen Kreis 6 angetreten, wo er sich gute Chancen ausrechnen konnte.

Zudem gehört der Unternehmer zur Stadtzürcher Parteileitung unter FDP-Präsident Perparim Avdili.
Gereicht hat all das nicht. Vor Wildhaber liefen von seiner FDP ein Weinhändler und ein Berufsschullehrer ins Ziel. Letzterer kam auf 178 Stimmen mehr.
Wildhaber wollte sich zu seinem Scheitern auf Anfrage nicht äussern.

Noch schlechter erging es einigen vom anderen Ende des Polit-Spektrums, die schon in der Legislative der grössten Schweizer Stadt sassen.
Und diese jetzt verlassen müssen. Allen voran Markus Knauss.
Der Grüne zählt zum Inventar im Zürcher Gemeinderat: 28 Jahre, das sind 7 Legislaturen, gehörte der VCS-Zürich-Geschäftsführer dazu.

Seine Partnerin Gabi Petri gilt ihrerseits zu den Urgesteinen im Kantonsrat, wo sie schon seit 35 Jahren die Parlamentsbank drückt.
Ein zweiter Grüner, der von den Wählern überraschend den Laufpass kriegte, heisst Dominik Waser. Der junge Umweltaktivist hatte vor 4 Jahren noch für die Exekutive kandidiert.
Und es dann immerhin in die Legislative geschafft. Jetzt muss Waser nach nur einer Amtszeit sein Bündeli bereits wieder packen.
Genau so wie Parteikollege Luca Maggi, der als FCZ-Sicherheitschef das Hooligan-Problem nie gelöst hat. Er brachte es auf zwei Legislaturen.
Waser und Knauss reagierten nicht die Frage, ob sie weitermachen in der Politik. Dafür meldelte sich Ronny Siev von den Grünliberalen umgehend.
Auch er flog am gestrigen Wahltag raus.

Die Partei habe ihn auf den 2. Listenplatz versetzt, zudem habe es „eine Kampagne aus Islamolinken Kreisen“ gegeben – „einziges Ziel: meine Abwahl“, so Siev.
Gegen Siev, der jüdischen Glaubens ist und sich stark für Israel einsetzt, war eine Strafanzeige eingereicht worden. Er hatte umstrittene Islam-Posts abgesetzt.
„Trotzdem konnte ich den Platz 2 gut halten“, so Siev. „Ich werde mich sicherlich weiterhin politisch betätigen. In welcher Form ist noch unklar.“
Insgesamt blieben die Linken mit 63 zu 62 Sitzen hauchdünn vor Mitte-Rechts. Die SP legte derart stark zu, dass sie den Absturz der Grünen und das Minus der Grünliberalen auffangen konnte.
Ja, ABWÄRTS geht’s mit der Economiesuisse eigentlich schon stetig, seit Ueli Forster (Ueli who?) mit seiner etwas gar drögen Art den ungebremsten Niedergang von Economiesuisse einläutete. Forster war immerhin noch ein Erb-Halb-Unternehmer und Halb-Erblinker. Danach präsidierten die Economiesuisse eigentlich nur noch angestellte Mänätscher, die allesamt kein Unternehmergen im Blut hatten und alle schon längst vergessen sind. Sogar ein Heinz Karrer kennt man kaum mehr. Kein Wunder, kann man heute behaupten, die Economiesuisse wird als blutleerer, mittlerweile einflussloser Verband wahrgenommen.
Wenn all die vielen CH Polit-& Partei Job Karuselle, alle schoen rund im Dauer Debatten & Wahlkreis Sessel gegeneinander drehen, geht’s unserer Wirtschaft, Jobsicherheit & Bildung für die Zukunft sicher bald richtig gut und solide Planbarkeit macht sich dadurch schnell breit. Viel Glueck & Nerven!
Man fragt sich schon, wieviel Dreistigkeit es erfordert, wenn jemand in einem öffentlichen Amt eingenistet den lokalen PR- und Propaganda-Arm für ein kriegsführendes Land in 4000km Entfernung stellt und dabei unaufhörlich provozierend den Religionsfrieden untergräbt.
Ein unschweizerischeres Verhalten dürfte schwer zu finden sein.
Auf Knauss kann man verzichten.
@No way
Wer ist das? Kenn ich in Genf nicht, egal.
Und Waser kann mit dem Lastenvelo Bio-Veilchen ausliefern
Sehr arroganter Typ.
Ein Lichtblick das der wenigstens weg ist.
Mochte ihn nie. Ein Selbstdarsteller, der mit dem Halstuch auch im Hochsommer, mit einer Verbissenheit bei Themen wo man auch mal hätte Konsens finden können.
Hauptsache, Knauss ist raus. Aus die Maus.
FCZ-Sicherheitschef? Genützt hat“s nichts. Dem FCZ gehört der entstandene Schaden übertragen. Sachbeschädigungen, Polizei Aufgebot, Reinigungen.
Er soll zahlen bis es aufhört.
Aber jetzt haben wir doch nebst all den vielen, freiwerdenden Office Flaechen einen modernen Innovation und NeuOffices Plan für den alten FlugiHafen in Dübendorf ? Also, mal auf dem grossen Papier. Wenn dann nach der Einspruch-, Neuplanungs- & Bauphasen der InnovationaTempel steht und auch noch irgend etwas für Innovation & Start ups übrig bleib, könnte sich Echosuisse doch als CH Innovation Turbo in die ZH Flugplatz Runde einbringen? PS. Geht aber ganz sicher schon noch, seine recht gute Zeit bis zu einer allfaelligen Realisierung. (S.auch Fussball Stadion/Planungszeit.)
Gibt’s bei diesen Polit.Aemtern auch klar definierte, quantitativ messbare
(& publicly transparente) Ziele zu kommunizieren? Oder sind dies reine Denkerlenker & polit. Netzwerk Debattier-Jobs? Bezahlte Partei Karusell Dreher? Jeder wichtige MA hat normalerweise (in der Privatwirtschaft/ Eco&Suisse) immer sehr klare Jahresziele, gebunden in/an CHFs.
Es genügt nicht unfähig zu sein, man muss auch in die Politik gehen.
Das ist leider bei 95 % der Politiker die Voraussetzung, sonst würden Sie nicht in die Politik gehen.
Die Economiesuisse ist doch heute völlig bedeutungslos. Egal, wer dort Präsident ist. Sie könnten auch einem Schuhverkäufer die Krone aufsetzen. Who cares.
Ob Economiesuisse oder Arbeitgeberverband, man kann auf beide Organisationen verzichten. Es ist höchstens ein Sprungbrett für Personen die wichtigere Positionen suchen.
Ein gutes Beispiel war Peter Hasler erfolgreicher und engagierter Direktor beim Arbeitgeberverband. Er wurde anschliessend Verwaltungsratspräsident Die Post und Präsident Spitalrat Universitätsklinik Zürich.
Niemand will schmierige Type die nur Politik für big business machen.
Knauss abgewählt! Es geht endlich aufwärts selbst in linken ZH hat man genug von grüner Verhinderungs- und Verbotspolitik.
Ich hätte wetten können, dass VCS-Knauss dereinst altersbedingt auf der Bahre aus dem Ratssaal getragen werden muss.
Ehrlich gesagt freut es mich schon, dass der Velo-Taliban Knauss nich mehr gewählt wurde. Ist zwar nicht elrgant, ist nun aber mal so…
Der Stimmbürger hat immer Recht.
Aber wenn ich die Abgewählten und den Nicht gewählten so anschaue –
Düchets mit, Zürcher siege die schlöisste Schwyzer.
Was für eine tolle Nachricht, dass die Stadionverhinderer Dominik Waser und Markus Knauss weg sind.
Glück im Unglück haben wohl Zürcher Liberale mit der bedauerlicherweise kleinen Mehrheit der Linken mit 63 zu 62 Sitzen hauchdünn vor Mitte-Rechts. Dafür können sie sich endlich von drei der schlimmsten Aktivisten der Stadt, Knaus, Waser und Maggi verabschieden.