Die UBS-Spitze sagt seit der CS-Übernahme vor 3 Jahren, sie würde im Heimmarkt 3’000 Leute entlassen.
So wenig, fragte man sich. Jetzt enthüllt der Geschäftsbericht 2025, dass die Dimensionen ganz andere sind.
7’538 sogenannte „severance payments“ hat die Bank im letzten Jahr geleistet. Gemeint sind Abgangs-Entschädigungen.
Die Grösse bezieht sich auf die ganze Gruppe, sprich die Welt.
Entscheidend ist die Dimension. Und die Verschärfung.
2024 kamen „erst“ knapp 5’700 UBS-Angestellte in den Genuss solcher Zahlungen.
Die hochschnellende Anzahl Betroffener macht klar, worüber seit Monaten spekuliert wird.
Dass nämlich der Abbau bei der letzten Schweizer Grossbank viel happiger ausfällt als von oben signalisiert.
Nie hat die Spitze eine globale Abbaugrösse genannt. Diese kommt erst jetzt mit den Severance-Zahlungen zum Vorschein.
Diese geben einen Vorgeschmack auf das, was bei der UBS jetzt vor der Tür steht. Ende März soll es zu einem Entlassungs-Tsunami kommen, ist zu vernehmen.
Listen Betroffener geistern herum, die Verunsicherung steigt täglich. Wen triffts, wer kann bleiben?
Der Abbau könnte als grösster in die Geschichte des Finanzplatzes eingehen. Ganz oben rollt derweil der Rubel.
Der scheidende Vizepräsident Lukas Gähwiler, der ins steuergünstige Ägeri in Zug dislozierte, erhielt 2025 eindrückliche 1,9 Millionen.

Der Schweizer dürfte der weltweit höchstbezahlte Vize-VR-Präsident sein. Mit dem vielen Geld verabschiedet sich Gähwiler in die Frühpension.
Gerade rechtzeitig, bevor der Kahlschlag richtig losgeht.
Die vier Favoriten für die Nachfolge von CEO Sergio Ermotti haben derweil alle ihren Bestand an UBS-Aktien reduziert. Iqbal Khan minus 20’000 Titel, Bea Martin -85’000, Rob Karofsky -300’000, Aleksandar Ivanovic -20’000.
Auch Schweiz-Bossin Sabine Keller-Busse will nicht mehr so viel Risiko in Anteilen des eigenen Arbeitgebers haben. Ihr UBS-Aktienbestand sank um rund 100’000 Titel.
Risk-Off der „Insider“: Wie passt das zur Aufgabe, die Bank zur besten Gross-Bank Europas zu machen?
Kassiert hat jeder der Genannten im 20205 zwischen 8 und 9 Millionen. Dies dank sprudelnden Boni. Der Bonus-Topf erhöhte sich von 4,7 auf 5,1 Milliarden.
Beste Zeiten für UBS-Topshots, deren Aktien seit Jahresanfang um 20 Prozent zusammenkrachten. Die Performance reflektiert die eigene Leistung.



Sind ab MD-Stufe alles Schwätzer, welche sich nur in die eigene Tasche wirtschaften.
ist so aber scheinbar geht es für sie auf.
Wie oft genug von mir hier kommentiert:
Die grosse Entlassungswelle kommt erst noch.
Kluge abhängig Beschäftigte haben vorgesorgt. Haben nicht ihr ganzes Gehalt konsumiert sondern gespart und (!) klug investiert. Haben sich weitergebildet.
Aber diese Klugen werden auch nur selten entlassen.
Die haben alles verschleudert. Keine Reserven. Müssen mit der IV nach Thailand auswandern.
Du predigst hier ununterbrochen über Fleiß und Klugheit – dabei wirkt es eher, als würdest du mit großen Worten kaschieren, dass du selbst nichts vorzuweisen hast. Wer wirklich arbeitet, hat keine Zeit, sich täglich als Oberlehrer aufzuspielen.
Papers, Loomit und Palfner alle nicht zu gebrauchen, nur Müll sowie echt unterirdisch.
@Luisa
Ich habe selbst gelebt was ich hier, wie Sie nennen, predige.
Heute muss ich niemanden mehr dienen, muss nicht darum bangen dass ein Herrchen mich abhängig beschäftigt, mir Lohn und Brot gibt.
Ich habe genug Zeit meine Ratschläge all jenen zu geben, die sie hören können.
Ich habe genug Zeit, all den arroganten überbezahlten unterqualifizierten Nichts & Minderleistern im Schweizer private Banking den Marsch zu blasen.
@ „Panama Papers“: Ihre Worte haben die bemerkenswerte Eigenschaft, eine Größe zu behaupten, die sich in Ihrem tatsächlichen Werdegang nirgends widerspiegelt.
Es wirkt, als wollten Sie mit lautstarken Prinzipien das kompensieren, was an greifbaren Ergebnissen nie entstanden ist.
Wer wirklich etwas aufgebaut hat, spricht aus Erfahrung – nicht aus Trotz.
Und wer wirklich unabhängig ist, muss sich nicht ständig selbst zum Mahner erheben, um Bedeutung zu erzeugen, die das eigene Leben offenbar nie hergegeben hat.
Faszinierend, wie jemand, der sich selbst zum Propheten seiner eigenen Lebensgeschichte ernannt hat, glaubt, ausgerechnet anderen erklären zu müssen, wie die Welt funktioniert.
Wer wirklich unabhängig ist, muss es nicht ständig verkünden und wer wirklich etwas erreicht hat, hat es selten nötig, sich über andere zu erheben.
Ihre Tirade klingt weniger nach Weisheit als nach jemandem, der sich rückwirkend rechtfertigen möchte. Vielleicht wäre es hilfreicher, wenn Sie Ihre „Ratschläge“ zuerst einmal an sich selbst testen würden.
Beeindruckend – finanziell unabhängig und trotzdem emotional abhängig davon, fremde Menschen herabzusetzen. Das ist wirklich eine bemerkenswerte Lebensleistung.
@ Mascha: Es handelt sich um Personen, die selbst weder privat noch beruflich nennenswerte Erfolge vorweisen können, ihren Lebensunterhalt überwiegend durch staatliche Unterstützung bestreiten und sich dennoch bemüßigt fühlen, abfällig über entlassene Bankangestellte zu urteilen.
Du bist ein armes bemitleidenswertes Würstchen 🌭 !
Wer denkt schlimmer geht’s nimmer hat nicht mit der UBS gerechnet.
Entlassungen ok aber müssen wir das jetzt jeden 2. Tag lesen. Warten sie doch mal ab, bis es real passiert. Dann können die aufgeregten Stimmen der Entlassenen gehört werden.
2026 wird so oder so das grosse Jahr der Transition in der Finanzindustrie. Alles wird sich verändern.
Oder Kopf in den Sand?
Doppelspurigkeiten müssen wegrationalisiert werden. Würde Ermotti mehr auf Leistung/Erfolg setzen, würden sich die Angestellten/Berater mehr Mühe geben. Dafür könnte Ermotti auch die Fixsaläre senken, denn dann müssten die Angestellten mal richtig laufen lernen.
Give it a try Ermotti. Zeit der Spaziergänge ist vorbei.
Zählen die zahlreichen Zahlungen an die Derivate-Geschädigten auch als „Abgangsentschädigungen“?
🤫
Es war ja von Anfang an klar, dass die Zahl von 3000 eine Schlaumeierei ist und nur diejenigen Personen beinhaltet, die während ihres COACH-Prozesses nicht was anderes gefunden haben (ob intern oder extern)….
Es hat genügend Stellen für die Entlassenen.
Pflege, Service, Alp-Käser.
Kopf nicht hängen lassen!
Dich kann man augenscheinlich nirgends gebrauchen!
Oder Raiffeisen☝️
Die grosse Abbauwelle von Ende März 2026 war schon lange bekannt.
Die CS ist jetzt endgültig integriert in den UBS Laden. Jetzt müssen
die ganzen Doppelspurigkeiten weg und dann kommt noch die KI dazu.
Wieder mal sehr dürftig. Anstatt sich als Orakel zu versuchen wäre es doch noch immer Interesse aller wünschenswert sich häufiger an der Interpretation von Fakten zu versuchen.. wenngleich wohl klar ist, dass das andere beherrschen. Man mag sich kaum ausdenken welche Mengen von Innereien tatsächlich „gesichtet“ und „ausgelesen“ werden. Offensichtlich gerne mit AI.
Man muss sich schon fragen was der Lucky Luke geleistet hat für 1.9 Mio Fr.
@mart. Der Typ war hauptsächlich mit dem Aufbau seines Weinkellers beschäftigt…
@Mart. und die vielen Millionen aus seiner 2. Säule werden nun
in die Steueroase Kanton Zug überwiesen….. Toller Vogel …..
@Mart
Er war auf der Payroll. Das ist doch die Hauptsache🤭
Ich kenne zwei, die haben sich entlassen lassen. Das Paket ist sehr interessant. Vor allem für ab 58-jährige. Vor-Ruhestand mit rund 100% Lohn im ersten Jahr und 50% in Folgejahre + RAV und kann in der PK bleiben.
Falsch. Ich gehöre auch zu diesen. Es gibt ein Paket, welches ein Jahr lang (bei gleichzeitiger Arbeit!!!) das Salär weiterzahlt. Dieses Jahr könnten Leute, welche dies echt brauchen, für eine Umorientierung verwenden.
Danach erhält man ein Paket, welches 15 (!) % des Lohnes der Restjahre plus etwas Gemüse „auf einen Tätsch“ auszahlt (das kostet Steuern!). Umgekehrt muss man bis 65 die AHV-Beiträge selbst zahlen.
Ja, man kann in der PK bleiben.
Beim RAV habe ich mich nie gemeldet (war ja freiwillig und ich hätte dies als unanständig betrachtet).
Also: sooo lukrativ ist das nicht!
warum ist das nicht schon lange erledigt?
genau. was für ein gelauer.
7’500 Abgangszahlungen und die UBS verkauft es weiter als „geordnete Integration“. Für die Mitarbeitenden ist es ein Kahlschlag, für die Chefetagen offenbar bloss eine Fussnote zwischen Bonusrunde und Aktienpaket. Wenn 2025 „happig’“war und 2026 „brutal“ wird, dann wohl nur für jene, die nicht im Penthouse sitzen.
UBS-Kahlschlag: 2025 happig, 2026 brutal, 2027 normal.
Banking is essential, the bänksters are not.
what else…. Aktienkurs bereits einmal angeschaut????
Südwärts und da gibt es ja noch etliche Pendenzen.
Immer noch nicht begriffen. Sing mir das Lied vom Tod. Ueberall das gleiche Lied. Leider.
Wer stopft eigentlich die Löcher in den städtischen Budgets, wenn die Steuereinnahmen weiter wegbrechen? In Zürich regiert man ja seit Jahren nach dem Motto „Ideologie first, Kasse später“. Nur dumm, dass die Kasse jetzt eben leer ist – und das süsse Nichtstun plötzlich niemand mehr finanzieren will.
Die wohnen aber aus Steuergründen sicher nicht alle in der Stadt Zürich☝️
Wie kommen sie auf die Idee, das Banker in der Stadt Zürich wohnen?
Chuck Norris wird nicht entlassen.
Was hat denn der mit der UBS zu tun?
Chuck Norris entlässt die UBS
Für eine kompetente Portfolio-Beratung brauchte ich – nur zu Beginn – Personal einer Privatbank. Dafür bezahlte ich gerne ein Honorar.
Danach erledigte ich – vorteilhaft für mich – die Portfolio-Bewirtschaftung lieber selber, kostengünstiger und mit höherer Performance.
Derart kommt die grosse UBS-Entlassungswelle unweigerlich erst noch.
Kluge Arbeitnehmer verkonsumieren nicht ihr ganzes Gehalt, sondern investiert in ihre Zukunft, bilden sich weiter. Diese Klugen werden wohl kaum entlassen.
Apropos „ Diese Klugen werden wohl kaum entlassen“, scheinst ja selbst nichts zu arbeiten, ein Schelm, wer da böses denkt..😂
Guten Morgen lieber Herr Hässig, was genau ist jetzt heute morgen die Neuigkeit? Wir wissen alle was UBS Beschäftigten blüht. Ich persönlich gehöre zu den Glücklichen. Ja – es gibt ein Leben nach UBS, auch wenn man ganz normaler Angestellter war. Und ja, wir hatten durchaus strenge wenn auch spannende, tolle Jahre.
Dass Stellen reduziert werden müssen, ist aufgrund von Redundanzen klar. Ich bitte die Führung der Bank aber, das so sozialverträglich wie möglich zu machen. Vergessen Sie nicht woher Sie kamen meine Damen und Herren. Als Sie in die Bankenwelt eintraten, hatten Sie von nichts eine Ahnung. Die Leute, die sie jetzt feuern, haben Sie zu dem gemacht, was sie heute sind.
Das Schweizer Bankwesen schlittert auf dünnem Eis, es erträgt nicht mehr viel. Was das volkswirtschaftlich und für Sie selbst bedeutet, brauche ich Ihnen wohl nicht zu erklären. Nehmen Sie Ihre Verantwortung für einmal wahr !
Das ist gefühlt der 100. Bericht über dieses Thema in IP.
Ja, 1 + 1 = 1.2 bei zwei so ähnlichen Banken. UBS hatte knappp 70’000, CS etwa 50’000 Leute (je nachdem wie man Partner zählt). Das sollte knapp 80’000 bis 85’000 Leute letztendlich geben.
Alles andere wäre widernatürlich.
Dass nämlich der Abbau bei der letzten Schweizer Grossbank viel happiger ausfällt als von oben kommuniziert? Naja, war ja absehbar, und hätten sie 1000 Hateckes, wäre der Abbau noch viel grösser, Dollar-Strukis lassen grüssen….
Die Abschaltung der CS-Plattformen beginnt Ende März 2026 und soll bis Ende 2026 vollständig abgeschlossen sein? Uiuiui, dann hoffe ich, dass die letzte Welle endlich meine restlichen Konten zur UBS spült, sonst Sali Zäme….🤣
man sieht ja auch dass in den 2 Jahren nur doch dass nur 40 von ungefähr 1000 „key risk takers“ abgebaut wurden, die guten Leute werden noch gebraucht, denn sie sind ihr Geld wert!
…kassierten 2025 sage und schreibe $1.6 Mrd.
Das kommt einfach gar nicht gut mit der UBS.
🔥
Für mich braucht es keine steinalten Neuigkeiten über Entlassungen mehr. Bereits vor über 2 Jahren war die Rede von total 35000 Entlassungen. Zur Zeit sind wir auf dem Weg dazu.
Diese Anzahl von durchgezogenen und x mal angekündigten Entlassungen sind wirklich sehr human und angesichts der hohen Gesamtentschädigung (Banker Speech) und Abgangsentschädigungen im Vergleich zur Realindustrie geradezu lieblich. Um auf eine vernünftige CIR zu gelangen die den hohen Börsenkurs rechtfertigt sind noch viel mehr Personalkosten Reduktionen nötig.
Heftiger Temperatursturz und Regen zum Wochenende? Ist ja der reinste Wahnsinn und das Anfangs März, mir schaudert. Sorry, hat das Internet und Social Media alle verblödet? Jaaaaaaaa, weiter so!🤣
Der Personalabbau wurde bereits angekündugt. Wichtig ist, dass es ehemalige CS Mitarbeiter vor allem trifft. Denn sie hatten nie ein Berufsethos.