Stefan Bollinger macht jene reich, die schon viel haben. Die Bürger von Rüschlikon am linken Seeufer.
Dort lebt der CEO der Julius Bär, der soeben 24 Millionen erhalten hat. Ein Teil – ein kleiner, da der Steurfuss tief ist – landet beim Rüschlikoner Säckelmeister.
Die 24 Millionen sind neuer Rekord. Es gab mal einen Andrea Orcel, der heute die grosse Unicredit führt und die deutsche Commerzbank attackiert.
Champions League: Orcels Golden Hello bei der UBS im 2012, wo er zuvor war, betrug 15 Millionen.
Bollinger und Bär spielen nicht mal in der Europa League. Aber Bollinger erhielt mit 16 Millionen Antrittsgeschenk eine Million mehr als der grosse Orcel.
Mit den 8 Millionen Lohn und Bonus allein fürs 2025, seinem ersten Jahr als Chef der Bär, kam der Schweizer auf sagenhafte 24 Millionen.
Jetzt erklärt der Verwaltungsrat den Aktionären, wieso er Bollingers Entschädigunge für angezeigt findet.
Seitenlang übt sich das Board in Ausführungen über Leistung, Erfolg, Skin in the Game.
Nur zu etwas findet sich kein einziges Wort: zu den 16 Millionen Golden Hello. Nada. Zero.
Das sei auch nicht nötig, da man sich dazu bereits in der Einladung für die Generalversammlung von 2024 geäussert habe, meint die Bär-Medienstelle.
Der Grund für das jetzige Schweigen könnte aber auch sein, dass der Chef von Bollinger, der Präsident des VRs der Julius Bär, selber seinen Lohn hochdrehen konnte.
Es handelt sich um den Engländer Noel Quinn. „Sir“ Noel. Der sackte für die auslaufende Periode fast 2 Millionen ein.
Quinns Vorgänger Romeo Lacher musste sich noch mit mickrigen 900’000 zufrieden geben.
Willkommen im neuen Bonus-Bär, wo goldene Zeiten für The Chosen Ones ausgebrochen sind.
Für die nächste Einjahres-Periode soll der britische Adlige und Ex-CEO der grossen HSBC noch mehr erhalten: über 2,3 Millionen.
Nach Benko ist vor Reibach: Die Bär-Kapitäne haben jegliche Lohn-Zurückhaltung abgelegt.


Als bald ausgesteuerter kann ich von solchen Bezügen nur träumen!
🇹🇭. Villa Germania. Es hat noch Zimmer.
Was ist falsch an einem Golden Hello? Man muss einen Mänätscher der bereits eine Stelle hat „kaufen“.
Lukas, komm doch mal an den Schweizer Stammtisch in Pattaya, Thailand. Ich erkläre es dir dann.
Loomit wie wäre es du kommst mal runter nach Narathiwat und wir besprechen alles direkt demokratisch ganz ohne Schweizer und Stammtisch. Für dich wird es ein ganz neues Thailand Erlebnis sein.
Dies ist absolut pervers und unmoralisch, umso mehr, wenn Sparmassnahmen laufen und die Mitarbeitende ausgepresst oder auf der Strasse landen.
Global Procurement dreht die Schrauben an jeder Stelle. Nachhaltigkeit zero. Langjährige Partner landen auf der Strasse. Intern beachtliche Fluktuation und Ratlosigkeit. ChainIQ wartet bereits wie in den 90er die Russen in Moskau vor der Eröffnung der ersten McDonald’s Filiale
Wurde auch aufgrund von Sparmassnahmen auf die Strasse gesetzt letztes Jahr von der Julius Bär. Mein Gehalt lag bei ca. 172’000 CHF pro Jahr. Grund war Budgetkürzungen. Aber wenn ich dann sehe was dieser kleine Lümmel CEO verdient, dann frage ich mich echt ob das gerechtfertigt war.
Es gibt wohl keine Bank die nicht von ihren eigenen Chefs ausgeraubt wird.
Wenn du mit einer Sturmhaube in eine Filiale gehst und dir eine Million mitnimmst ist das ein Banküberfall und strafbar. Arbeitest du dort und überweist dir mal 16 Millionen als Hello ist es leistungsorientierte Entlöhnung.
Am Ende müssen die Aktionäre einverstanden sein. Und wenn da nichts kommt nimmt man halt das nächste Mal 50 Millionen oder was halt so rumliegt. Ich denke ich würde das auch so machen.
Gibst du nie Ruhe?
Erstaunlich dass die Aktionäre diese Bankräuber hinter dem Schalter gewähren lassen 🤔
Für was für eine Leustung steht dieser Bonus? Dass er nicht noch mehr Geld in den Sand gesetzt hat? Dass er Stellen abgebaut hat und dabei viel Know How verloren ging? Dass er für Wachstum gesorgt hat?
Nichts dergleichen ist mir zu Ohren gekommen. Unsicherheit und Frustration herrscht und die Frühpensionäre freuen sich derweilen in Florida, St. Moritz und auf den Malediven darüber, dass sie sich diesen Zirkus nicht mehr antun müssen.
Aber wie schon mehrfach gesagt, die Bank Bär ist in 5 Jahren Geschichte. Wenigstens hat der Bärengraben in Bern dank neuem Konzept überlebt.
Also wenn nicht viele Menschen genannt Aktionäre ja gesagt hätten, würde er nicht so viel erhalten, weil verdienen kann ein solcher Betrag ja eh niemand.
Aber gute Kunde: Sollte er scheitern geht er mit Sicherheit zur Pharma, ich meine ja nur, weil der CEO von Novartis erhält etwa gleich viel. 😉
Jetz haben die Bären 🐻 endlich die UBS geschlagen- koste es was es wolle.
VRP und CEO zusammen 26 Millionen Franken erhalten, sind die Aktionäre eigentlich noch normal?
Labbern scheint eine Kombination von ‚labern‘ und ’sabbern‘ zu sein?
Mit IP lernt man nie aus.
Und wo sind die goldenen Zeiten ausgebrochen?
Mit 16 Milliönchen gibt es in Zürich kaum noch einen Kaffee.
Letztes Jahr hat er grösstenteils in einer Suite im Widder verbracht. Das freut wenigstens das Zürcher Steueramt.
Das Steueramt schaut weg. JB hat Ricky jahrelang eine Wohnung an der Europaallee zur Verfügung gestellt. Wofür auch immer…. die Steuern gingen trotzdem in den Kanton Schwyz.
Wie kann Herr Bollinger seinen Bär-MitarbeiterInnen bei einem solchen Salärmissverhältnis noch ins Gesicht schauen! Oder nimmt er einen separaten Lift zu seinem Büro, um diesen möglichst auszuweichen
Er beantwortet nicht einmal die Emails der Untergebenen. Sogar dafür ist er sich zu fein. Kein Wunder bei der Granate, die er abzockt.
Denen geht jegliche Sozialkompetenz und Sinn für gesellschaftliche Verantwortung ab. Übel. Ich würde einen grossen Bogen um dieses Institut machen.
Noch nie war ein JB CEO intern so unbeliebt. Das Schiff läuft auf Grund.
Bollinger ist doch exakt der selbe Plauderi wie viele in der Bankenwelt. Er kam, sah und garnierte – wobei zuerst hatte er noch viele MA rausgeknallt!
Wieso spielen wir mit, wenn Swiss Bubis ihren US Bonus in die Schweiz retten wollen. Ist doch nicht unser Problem. Soll er doch dort bleiben. Ich arbeite mit US Kunden aus der Schweiz raus und bekomme auch keine US-Compensation. Pech gehabt hiess es.
Das wäre was für mich, im Labbern bin ich grosse Klasse.
Ich sehe schon Sergio Ermotti vor meinem geistigen Auge, wie er sich zechend auf dem Boden wälzt und vor Wut immer wieder in den Teppich beisst.
Es ist herzlos, Narsissten zu quälen!