Jeder kennt Mibelle. 1961 gegründet, eine Schweizer Institution für Kosmetikartikel der Migros-Mutter.
Seit der Übernahme durch die Spanier im Jahr 2025 befindet sich das Unternehmen laut Insidern im Sturzflug.
Was einst für Verlässlichkeit, Qualität und einen typisch schweizerischen Führungsstil stand, gerät seit der Übernahme durch das spanische Familienunternehmen Persán zunehmend ins Wanken.
Insider berichten von einem tiefgreifenden Kulturbruch – weg von Vertrauen und Mitwirkung, hin zu Kontrolle und Hierarchie.
Für besondere Brisanz sorgt ein möglicher Verstoss gegen Schweizer Vorschriften: Spanische Mitarbeiter sollen zeitweise in der Schweiz gearbeitet haben, ohne korrekt angemeldet gewesen zu sein.
Das Steueramt sei bereits aufmerksam geworden, heisst es.
Auch auf Führungsebene rumort es. Der Finanzchef hat das Unternehmen verlassen, ebenso der Forschungsleiter.
Dessen Abgang sei erst kurz vor seinem letzten Arbeitstag kommuniziert worden. Eine Nachfolge ist offenbar nicht vorgesehen.
Parallel dazu marschieren externe Berater ein und aus. McKinsey habe laut internen Quellen ein Sparpotenzial von rund 20 Millionen Euro identifiziert.
Wie dieses erreicht werden soll, bleibt unklar. Klar ist hingegen: Die Unsicherheit in der Belegschaft wächst.
Auch beim Spesenwesen herrscht Unmut. Ein neues Reglement ist offenbar noch immer nicht von den Behörden bewilligt – Monate nach dessen Einführung.
Gleichzeitig sorgen das neue Spesenreglement und das Tool „Rydoo“ für Frust: Jede Ausgabe muss einzeln erfasst, jede Position separat bewilligt werden.
Geschäftsreisen werden zur Klick-Orgie, Rückerstattungen lassen teils auf sich warten.
Von Mitsprache, einst ein Kernwert bei Mibelle, soll intern wenig übrig geblieben sein. Auch die Personalkommission (PEKO) soll nur noch Statistin sein.
Ein direkter Austausch mit Persán finde laut Umfeld kaum statt. Beim neuen Homeoffice-Reglement habe die PEKO die Unterschrift verweigert – ohne sichtbare Wirkung.
Selbst während der Ferien werde Verfügbarkeit erwartet, heisst es aus dem Umfeld. Und auch im Alltag zeige sich der Kulturwandel:
Persán -Kader sollen ihre Luxus-Karossen gerne direkt vor dem Haupteingang auf den Besucherplätzen parkieren.
Auf Anfrage bestätigt Mibelle einen laufenden Integrationsprozess mit Persán.
Ziel sei es, die Stärken und das Fachwissen beider Unternehmen zusammenzuführen und eine effektive sowie nachhaltige Zusammenarbeit an allen Standorten sicherzustellen.
Zudem betont die Firma, jederzeit alle gesetzlichen und regulatorischen Vorgaben einzuhalten.

McKinsey am Werk. Alles klar. Viel Glück 🤣👍
Was ist den dein wertvoller Beitrag an die Allgemeinheit ?
Er unterhält die IP Leser, mit seinen dummen Kommentaren!
@Doof-it
Nicht aufregen. Der Typ ist nicht ernst zu nehmen. Schreibt zu jedem Artikel etwas sinnbefreites. Schade.
Als Mibelle-Mitarbeiter empfehle ich sofort einen neuen Job zu suchen – das kommt nicht gut.
Genau! Und zwar je schneller, desto besser. Die Letzten beissen die Hunde. Im Arbeitsmarkt gilt das Mantra: die Besten sind früh gegangen, die Schlechten sind geblieben, da sie nichts anderes finden. Ist zwar falsch, hilft den Loyalen auch nicht. Alle Jobs werden nach Spanien gehen (ausser vielleicht ein kleines Lager und lokaler Vertrieb).
Unglaublich, jeder Laden muss McKinsey holen und denen den letzten Rest an Liquidität in den Rachen schmeissen. Kosten runter heisst McKinsey raus!
……dabei gäbe es genug Konkurrenz wie etwa Boston Consulting Group (BCG), Bain & Company, Oliver Wyman, Roland Berger und AlixPartners. In einem Schweizer Ranking wurde AlixPartners als Nr. 1 für Restrukturierungsberatung und Turnaround genannt.
Ein Stratege meinte etwa: „McKinsey sagt dir was du tun sollst.
AlixPartners kommt, wenn du es wirklich umsetzen musst – oft unter Druck“.
…wenn du selbst nicht weisst, was mit dir anzufangen, nützen dir auch teure Berater nichts.
Absolut richtig
Zusammengefasst:
Alles unfähige, über -bezahlte Nichtskönner, wenn diese „Experten“ nicht einmal ein nutzen haben, wofür werden diese Hochstapler bezahlt?
Diese Herrschaften
haben sich untereinander ein konstrukt aufgebaut indem jeder sich gegenseitig den sichern Hafen garantiert. AUGENAUF!
Kauft Gold und Silber und bleibt entspannt.
Da wo die krawattenlosen turnschuhmänätscher mänätschen kommt es meistens schief. Am besten kann gespart werden wenn insider mit normalem verstand ans Werk gehen.
Die krawattenbefrachteten Zegna-Träger mit ihren von Sauerstoff abgewürgten violetten Rüben können das besser.
Fans, Ende Monat bin ich definitiv ausgesteuert!
Bin ich schon seit mehreren Jahren..🤓
So wie ich gelesen habe, engagiert sich McKinsey kontinuierlich um aussergewöhnliche Talente. Die besten Chancen haben frühere Rausschmeisser, also, auf was warten sie noch…😂
Wer jetzt noch bei Mibelle arbeitet, ist eine Flasche.
Lieber eine Flasche als ein leeres Glas!
Pauschalurteile sind oft ein Zeichen von begrenztem Horizont.
Versucht es mit Arbeit anstatt jammern
Und selbst? Immer noch im Beschäftigungsprogramm?
Die sackdummen Schwiizer-Manätscherlis haben immer noch keine Ahnung vom Ausland.
Der Fingerpoint sollte wohl eher auf die Migros gerichtet sein. Eine Schade, dass eine weitere erfolgreiche Traditionsfirma ins Ausland verkauft wurde.
Wer Spanien kennt, weiss, dass die Gewalt (violencia) zur Kultur gehört. Die Hierarchie ist unumstösslich. Jede, aber jede Hierarchiestufe lässt die untere Schicht brutal die obrigkeitliche Gewalt und die Macht spüren. Wer nicht spurt ist weg und wird obrigkeitlich allenfalls noch ruiniert.
Jeder, der in einem hispanisch regierten Unternehmen arbeitet, muss das wissen. Für McKler ein Schlaraffenland.
denn bei euch ist ja alles schön und sauber… die Spanier übernehmen gerade eure kleinen Tricks… das gefällt euch nicht, oder?
Wenn McKinsey dahintersteckt kommts nie gut. Siehe Swissair etc.
… und siehe Migros selber. Da sind etliche McKinseys sogar in die GD berufen worden.
Auch wenn sich die Migros in diesen Tagen mit schwarzen Zahlen brüstet(ermöglichst durch die etlichen Unternehmensverkäufe zu Schleuderpreisen), ist der stetige, ungebremste Niedergang offenbar bereits in Stein gemeisselt. Bei der jetzigen, mittlerweile Schrumpf-Migros wird in wenigen Jahren kein Stein auf dem anderen geblieben sein. Übrig bleiben wird ein kümmerliches Schrumpf-Lädeli, immer noch namens „Migros“…
Es ist ein Herzens-Projekt von mir, der Migros beim Untergehen zuzusehen.
Das muss ja wohl zu schaffen sein.
McKinsey säbelt alles nieder. Bis nichts mehr da ist. Gruss aus den USA.
McKinseys „genialer“ Idee der Hunter-Strategie haben wir mitunter das Swissair-Grounding zu verdanken.. für mich unverständlich, dass die Migros auf eine solche Firma setzt!
Wie immer, wenn McKinsey mit von der Partie ist, ist das Fiasko vorhersehbar.
Die kluge Geschäftsleitung der Migros hat diese Unfähigen engagiert, jetzt sind die Regale leer, die Mitarbeiter der Supermarkt AG kennen die Abläufe nicht mehr, Mibelle geht unter.
Um die Situation in den Griff zu bekommen, will die Migros zusätzlich zu den 10 Genossenschaften Regionen schaffen. Das verspricht ja viel Erfolg.
Die MGB-Verantwortlichen „posaunten“ eine Jahres-Gewinn von über CHF 1 Milliarde für 2025 in den „Himmel“.
Wieso wurde „Mibelle“ überhaupt verkauft.
Arme „Migros“ – bald nur noch ein Quartier- oder Dorf-Lädeli.
Als Migros-Genossenschafter kaufe ich heute bei „Coop“ täglich ein. Muss vermutlich die Genossenschaft wechseln.
Beim Migros-Konzern herrschte zu lange eine Wohlfühlgesellschaft. Die Mibelle profitierte lange Zeit als fixer Zulieferant von Eigenmarken. Diese Zeiten sind bald vorbei.
Jetzt steht die Mibelle im direkten Wettbewerb mit den Mitbewerbern.