Im Schatten der Migros-Krise spielt sich bei Erzrivalin Coop Dramatisches ab. Im Vorzeige-Warenhaus am Zürcher Bellevue nehmen die Mitarbeiter Reissaus.
In den letzten drei Jahren seien über 150 Angestellte gegangen und dann durch Neue ersetzt worden, sagt eine Quelle.
Zähle man „Leih“-Mitarbeiter anderer Coop-Filialen zur Überbrückung dazu, wären es gar rund 200, die gekommen und wieder abgesprungen seien, so der Insider.
Grund sei die Leiterin von Coop Bellevue. Diese sei in einem Fall gegen eine Unterstellte handgreiflich geworden.
Der Fall ist offenbar am Eskalieren. Die obersten Köpfe in der Coop-Hierarchie, die dank der Migros-Krise im Schatten des Rampenlichts operieren, zeigen Nerven.
Die Verkaufsleiterin der Region Ost geht laut der Auskunftsperson in Frührente. Interimistisch würde deren Vorgesetzter in die Bresche springen.
Es handelt sich um den Zuständigen für alle Warenhäuser des Retail-Riesen, der je nach Einschätzung die Migros als Nummer 1 im Supermarkt-Geschäft abgelöst hat.
Zwei Treppenstufen über ihm thront bereits Coop-CEO Philipp Wyss.
Die Gründe für die gigantische Fluktuation bei Coop Bellevue seien dem HR des Unternehmens schon lange bekannt, führt die Quelle aus.
Passiert sei nichts. „Man hat alle Hinweise ignoriert.“ Erst als von aussen Fragen zu den Zuständen im Zürcher Traditions-Warenhaus eingegangen seien, sei ein Aufruf von oben erfolgt.
„Da hiess es dann plötzlich, die Mitarbeiter sollen jegliche Vorkommnisse und möglichen Missstände über die interne Whistleblower-Hotline melden.“
Die Bellevue-Chefin war nach dem Vorfall, bei dem es zu einem Handgemenge mit einem Mitarbeiter gekommen sei, vor Jahresfrist drei Monate abgetaucht.
„Sie war über Nacht verschwunden“, so der Gesprächspartner. „Um dann Ende April ebenso aus dem Nichts zurückzukommen.“
Und zwar genau einen Tag nach dem Ende der Anstellung jener Frau, die wegen des Zwischenfalls bis dahin krank geschrieben gewesen sei; diese habe den Coop am 30. April 2025 verlassen.
„Coop hat keine Beurlaubung verordnet“, weicht ein Sprecher auf Fragen zur dreimonatigen Abwesenheit der Bellevue-Leiterin aus. „Wir äussern uns grundsätzlich nicht näher zu einzelnen Mitarbeitenden.“
Zur hohen Fluktuation im Bellevue-Warenhaus meint der Coop-Mann: „Die genannte Zahl ist für uns nicht nachvollziehbar. Sie ist deutlich zu hoch.“
Dann führt er aus: „Die Fluktuation in dieser Verkaufsstelle bewegt sich im Rahmen vergleichbarer Verkaufsstellen.“
Laut dem Insider müssten Mitarbeiter befürchten, nach drei Einträgen in ihrem Dossier in der Personalabteilung entlassen zu werden.
Das Vorgehen ist im „Personalhandbuch für Vorgesetzte“ beschrieben. Die aktuelle Version stammt von Januar.
Laut „Disziplinarische Massnahmen“ landet eine erste „Gesprächsnotiz“ nach einem „persönlichen Gespräch“ des Vorgesetzten mit einem betroffenen Mitarbeiter in dessen Dossier.
„Der Mitarbeiter gibt mit seiner Unterschrift sein Einverständnis für den schriftlichen Hinweis im Dossier, ohne den Inhalt dessen zu kennen“, sagt dazu die Quelle.
Abgelegt wird das Formular im HR von Coop. Bleibt der Chef mit dem Unterstellten unzufrieden, gibts einen „Verweis“; und zwar „nach bewilligtem Antrag“ und zwingender „Teilnahme HR-Fachperson“, so das Handbuch.
Schliesslich erfolgt als „Letzte Aufforderung“ die „Verwarnung mit Kündigungsandrohung“, gefolgt von der „Kündigung (nach bewilligtem Antrag“).
Vom „Verweis“, dem „3. Schritt“, bis zur Entlassung als „5. Schritt“ genügen gemäss dem Coop-„Personalhandbuch“ somit drei Einträge im Dossier des Mitarbeiters.
Dem widerspricht der Coop-Sprecher. Dass es schon nach „drei Einträgen“ im persönlichen File zur Kündigung komme, „ist nicht korrekt“.
„Allfällige arbeitsrechtliche Massnahmen werden immer einzelfallbezogen und unter Berücksichtigung der gesetzlichen sowie internen Vorgaben entschieden“, sagt er.
Zur Frage, wie Coop sicherstelle, dass nach Hinweisen aus dem Personal richtig abgeklärt würde, hält er fest:
„Uns ist ein respektvolles und sicheres Arbeitsumfeld sehr wichtig. Hinweise auf unangemessenes Verhalten nehmen wir ernst und prüfen sie konsequent nach definierten internen Verfahren.“
„Dazu gehören insbesondere Gespräche mit den betroffenen Personen, die Anhörung beider Seiten sowie – je nach Fall – weitere Abklärungen und Dokumentation.“
„Wo sich Vorwürfe bestätigen, handeln wir konsequent, unabhängig von Funktion oder Hierarchiestufe.“



Zufriedene Arbeitnehmer sind das beste Kapital für den Erfolg einer Firma.
Alte thailändische Weisheit.
Sind die Angestellten unzufrieden läuft die Firma auf einen Eisberg.
Neue thailändische Weisheit.
Sie sind so ein Fön.
Ob es eine alte thailändische oder japanische, chinesische, mexikanische, kanadische, italienische oder gar Bündner Weisheit ist, lasse ich jetzt mal im Raume stehen. Aber ansonsten hast du schon recht. Fragt sich nur wie du das am Strand von Pattaia beeinflussen willst.
Ist der Arbeiter allzu zufrieden, so zahlst Du zuviel Lohn.
Altes FDP-Sprichwort.
Liegt die Fluktuation unter 100%, so bist Du zu nett zu den Angestellten.
Noch so ein FDP-Sprichwort.
„…Zufriedene Arbeitnehmer sind das beste Kapital für den Erfolg einer Firma…“
Solange die Arbeitgeber in der Schweiz auf den gesamten Arbeitsmarkt der EU-Sekte zugreifen können, solange ist ihre Aussage leider falsch.
Sagt ihnen Karl Marx industrielle Reseve-Armee etwas? Genau das haben wir. In Bezug auf die Schweiz sieht es so aus, dass Karl Marx industrielle Reserve-Armee in der EU-Sekte beheimatet ist, und mit Hilfe der schweizer Arbeitgeber in die Schweiz eindringt.
„…Zufriedene Arbeitnehmer sind das beste Kapital für den Erfolg einer Firma…“
Jeder wird solange verheizt, als dass die Arbeitgeber auf Karl Marx industrielle Reserve-Armee zugreifen können 🙂
Kein Arbeitgeber in der Schweiz muss für zufriedene Arbeitnehmer sorgen. Er kann jeden verheizen, und findet immer wieder Neue.
„…Die obersten Köpfe in der Coop-Hierarchie, die dank der Migros-Krise im Schatten des Rampenlichts operierten, zeigen Nerven…“
Ausgedeutscht:
Die obersten Köpfe in der Coop-Hierarchie, die dank der Migros-Krise im Schatten des Rampenlichts operierten, nehmen ihre Führungs-Verantwortung nicht wahr, sind also führungs-schwach, und ebenso betriebswirtschaftlich und sozial in-kompetent, und demzufolge überfordert.
Coop bzw. mangelnde Führung sind überall. Führungskräfte in der Schweiz wachsen in einer Konsenzgesellschaft auf. Die Abstimmung von Kompromissen führt schleichend zu Entscheidungsschwäche. Mit der Zeit entwickeln sich Konflikte. Dann schlagen die unzureichenden Fähigkeiten im Konfliktmanagement bei den Vorgesetzten zu. Siehe Konsenzgesellschaft. Unternehmen mit führungs- und entscheidungs resilientem Personal sollten man meiden.
„…mangelnde Führung sind überall…“
Natürlich.
Unter Konsenzgesellschaft finde ich nichts auf youtube.
Wieviel Führungserfahrung hat eigentlich Susanne Wille?
Meine These zu den Löhnen in der Schweiz:
Je höher der Kader-Lohn, umso niedriger das Niveau des Kaders.
Besser kann man das nicht festhalten. Herzliche Gratulation
Danke! 🙂
Stimmt. Ist imd SID der Stadt Zürich genau dasselbe Problem.
Ein leuchtendes Beispiel Schweizer Kompetenz
Tolles Onanigramm: gibt es bei Coop auch einen Chef mit mehr als einem Mitarbeiter?
Trösterli für Coop:
Nicht weinen, es gibt Firmen, da hat jeder Mitarbeiter mehrere Chefs.
Coop ist ein Loser Laden!
Es ist nicht einfach gute Leute für den Verkauf zu finden. Am Bellevue würde ich als guter Verkäufer natürlich zuerst einmal bei Globus anklopfen, trotz Benko.
Die Führungsausbildung kommt in unserer schnelllebigen Zeit zu kurz. Früher war für Männer das Militär eine gute Schule. Top Banken wie die Schweizerische Bankgesellschaft unter Robert Holzach hatten ihre eigene Führungsausbildung, die heute ihresgleichen sucht.
Oft werden Leute nur wegen ihrer Fachkenntnisse befördert oder sie haben zuwenig Fachwissen und Uebertünchen das mit Arroganz.
Man muss Menschen mögen um zu führen !
Also das mit dem Militär kann ich so nicht unterschreiben. Da waren echte Pfeiffen als Vorgesetzte, die nur kommandieren konnten. Zudem waren es meistens Herrschaften die es im Militär zu etwas bringen konnten. Man blieb halt gerne unter sich.
Ja lieber Jules, durch die Mühlemann-Mühle musste man durch. Da wurde man zu edlem, feinkörnigen Weissmehl gemahlen.
@Schorsch: Solche Vorgesetzte hatte ich natürlich auch. Es ist mir aber nie zu Ohren gekommen, dass die im zivilen Bereich erfolgreich waren. Mir geht es mehr darum, dass junge Menschen die Gelegenheit haben Führungserfahrung zu sammeln und auch mal Fehler machen dürfen. Spätestens im WK werden diese Schwächen 1:1 gespiegelt von den zugeteilten Soldaten , Gefreiten, Unteroffizieren oder Offizieren – und das kann man in keinem 2-Tages Management Kurs oder Web Based Training lernen.
Wenn eine Unternehmen Vorgesetzte gegen MitarbeiterInnen handgreiflich werden sind sie zu entlassen, ohne wenn und aber. Die Frage ist auch wieviel Druck von der COOP Leitung auf Kaderleute vor Ort ausgeübt wird. Möglichst hoher Umsatz mit schlecht qualifizierten Personal!
Ach was, so eine kleine Prügelei im Laden heitert die Kunden auf.
Wenn eine Führungskraft ein Problem ignoriert (hier ist das Problem die Frau am Bellevue), so wird er automatisch Teil des Problems. Bei Coop gibt es Schwächen in der Führung.
Wo gibt es die nicht?! Überall herrscht Vetternwirtschaft. Im Coop am Bellevue hat es zu viele, im Coop Zumikon zu wenig Angestellte.
Wenn Vorgesetzte kalte Füsse kriegen, dann sollten sie Socken anziehen.
Rein aus meiner langjährigen Erfahrung: das hilft! Ähnlilch wirken Schuhe. Man kann das ganze sogar kombinieren!
Eine Handgreiflichkeit ist ein Grund für eine fristlose Kündigung.
Diese Geschäftsführerin ist der Coop Leitung schon seit Jahren als Problem bekannt, wird aber unverständlicherweise von jemandem durch alle Böden hindurch geschützt.
Vielleicht wieder ein Fall für die Glückspost?
Führung kann frau/mann lernen. Z.B.
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gehen.
..wechselt sie öfters, oder täglich.
schälern?
Die frage kannst du sicher am besten selber beantworten…
Was stimmt nicht mit Dir?
Eidgenössische Berufsgattung.
Der von Klaus Schwab zitierte Great Reset wir auch bei Grosshändlern nicht halt machen. Ich sehe goldene Zeiten für Kleinbauern und schwarze Zeiten für Leute, die in einer Stadt leben.
Und das beginnt mit der Genderei im Organi:gramm, nämmli!
nirgends mehr gebrauchen.
In der Tat, ein Master müsste es schon sein.
Zudem, von einer vernünftigen Hochschule.
Im Osten kann man inzwischen Koch „studieren“.
Coop Bellevue hat ein Führungsproblem, das bemerkt man auch als langjähriger Lieferant.
unglaublich, was sich solche damen erlauben können
und es hat keinen nachspiel.
damen, die schnell überfordert sind und ihre natur
nicht im griff haben, sollten doch lieber zuhause
bleiben.
dort ist der schaden nicht so gross.
Schmeiss immer gleich alle anderen wieder raus und gib ihnen alle Schuld, damit du selbst am Sessel kleben kannst.
Interessant ist das Niveau der Ausbildung der 3 erwähnten hohen Manager, inkl Coop CEO:
Philipp Wyss
* Berufslehre als Metzger.
* Weiterbildungen im kaufmännischen Bereich
* Kurse an Unis
Daniel Stucker
* Betriebsökonom FH.
Michael Susta
* Diplom-Kaufmann
Wohl KV Lehre
Also viel Führungserfahrung?
keine Führungserfahrung
ehrlich gesagt, die fähigkeit zur (unternehmerischen) empatie nimmt auch bei akademikern und superqualifizierten nicht unbedingt zu.
Aber keine Führungserfahrung…das ist schlimm.
Diese Disziplinarischen Massnahmen sind ja fast Stasimässig.
von früh bis spät im laden stehen und dann auch noch lächeln, wenn irgendwelche goldküstenagglotussis mit absurden vorstellungen bedient werden wollen, ist ja auch völlig unattraktiv, ein wunder, dass diesen job überhaupt noch jemand macht.
Die Tussis kommen aber nicht nur von der Goldküste…;-) Aber egal woher sie kommen, sie sehen alle gleich aus: Mittelscheitel, lange gestreckte Haare und Kleidung von Subdued oder Brandy.
Im Rückblick auf mein nicht sehr langes Erwerbsleben (ich bin 13 Jahre vor dem offiziellen Rentenalter ausgewandert) fällt mir eigentlich nicht viel ein, ausser der Feststellung, dass viele Menschen dieses erzwungene Beisammensein v.a. als eine Art Möglichkeit betrachten, persönliche Defizite zu kompensieren. Das Interesse des Arbeitgebers muss dabei häufig hinten anstehen und Eigeninteressen dominieren. Dazu kommen noch all die Ränkespiele, Eitelkeiten und sonstige Exklusivitäten, die dem BDSM-Bereich nicht unähnlich sind. Gut, habe ich den Absprung rechtzeitig geschafft!
Auch bei Update Fitness wird willkürlich und unprofessionell vor sich hingewurstelt, gedeckt vom Coop HR. Sehr tiefes Niveau, die Hinterwäldler haben nicht mehr alle Eier im Karton.
La déshumanisation croissante de tous les pans de la société civile est l’aboutissement de nos économies réelles totalement financiarisées. Au fil de l’évolution (Ch. Darwin) la petite main est devenue „une ressource“ (humaine) comme une autre, c’est-à-dire exploitable et périssable, ou une marchandise consommable, manipulable et jetable. Le management toxique ne pouvait qu’y trouver sa place (le pouvoir) en l’absence de sévères sanctions. Mais les politiques ont démissionné!
Es sieht aus als ob Coop das gleiche Problem hat wie die Migros: Der Laden läuft überhaupt nicht mehr. In unseren Coop in der Region fehlen immer mehr Artikel im Regal und die Früchte und Salate faulen täglich vor sich hin, ohne dass jemand etwas unternimmt. Das kommt von oben, nicht von den Filialleitern.
COOP versendet Briefe gegen Billig Tankstellen, siehe Blick von Gestern.
Auch dieser Laden ist nur ein von Gier angetriebener Haufen.
Unser Versprechen.
Das Wichtigste ist, dass im Hierarchie-Onanigramm perfekt gegendert wird, der Philip eine Vorsitzende:r ist und der Daniel eine Leiter:in, und dass, zwischen Züri- und Schweiz- auch die proschwullesbische Regenbogen-Fahne vor dem Hauptsitz weht. Go woke go broke, auch bei Coop?
‚Wenn Sie nicht mit unseren Arbeitsbedingungen zufrieden sind, dann haben Sie die einzige Wahl, die Stelle zu verlassen. Immerhin gibt es Arbeitslosen/Suchenden im überfluss, welche sich freuen, den Job aneignen zu können‘.