Wie viel verlieren die unzähligen Investoren? Die Frage stellt sich jetzt akut.
Denn die Cannerald AG im Bernischen Fraubrunnen hat Anfang Monat erstmals offiziell die Anleger über ihre Misere ins Bild gesetzt.
Mit „Cannerald Update April 2026“ ist das Memo überschrieben, mit dem die Verantwortlichen des Cannabis-Heilmittel-Unternehmens offiziell über die gewährte Nachlassstundung informieren.
Zuvor hatte bereits die deutsche WirtschaftsWoche über die grossen Probleme der einstigen Schweizer Hype-Firma berichtet. Die Firmen-Besitzer waren da noch auf Tauchstation gegangen.
Das Gericht habe am 17. März ein Anwaltsduo der Kanzlei Staiger als Sachwalter für vier Monate eingesetzt, in denen die Cannerald vor Gläubigern geschützt sei, erklärt sich die Firma nach mehreren Wochen Schweigen.
„Die heutige Lage ist nicht das Ergebnis eines einzelnen Ereignisses, sondern die Folge einer länger andauernden wirtschaftlichen und operativen Zuspitzung“, versuchen die Verantwortlichen, die Schuld von sich zu weisen.
Diese wollten mit Cannabis gross werden in der Alternativ-Heilung. Doch dann habe es „erhebliche bauliche Verzögerungen“ gegen, zudem hätten „deutliche Kostensteigerungen und ein späterer Produktionsanlauf“ den Plan auf den Kopf gestellt.

Man habe „auf den regulären Markt für medizinisches Cannabis“ umgestellt – was aber „regulatorische, technische und zeitliche Hürden“ zur Folge gehabt hätte.
Das Management habe schliesslich „Finanzierungs-, Investoren- und Lösungswege“ gesucht, ohne eine „tragfähige Gesamtlösung“ zu finden.
Die vielen Investoren, die ihr Geld direkt der Cannerald AG anvertrauten, welche ihrerseits Cannabis-Heilprodukte versprach, müssen um ihren Einsatz bangen.
„Weitere Informationen“ würden erfolgen, „wenn sie angezeigt und durch die Sachwalter freigegeben“ wären, betonten die Firmenchefs in ihrem Frühlings-„Update“.

Einfach eine weitere Story um den finanziellen Niedergang eines Start-Ups. Nicht soo aufregend.
Jedesmal wenn IP von einem Start Up berichtet, ist es eine Pleite. Gibt es eigentlich auch Start Ups in der Schweiz die es geschafft haben?
Die haben ziemlich aggressiv und im ganz grossen Stil über MLM Geld eingesammelt. Die Frage stellt sich schon, wo die Millionen hingeflossen sind und wie viel Provisionen und „Kosten“ für die Mittelbeschaffung vorweg abgezweigt wurden. Das muss geklärt werden. Start-up bedeutet nicht einfach Geld der Investoren zu verbrennen.
Dieses Medizin Gras will doch keiner rauchen. Und für Salben und was sonst noch alles aus diesem Gras gemacht wird, sind die Produkte dann einfach viel zu teuer. Die Pharma hat auch kein Interesse an diesem Bio Zeugs, die verwenden lieber Chemie, ist billiger zu kriegen. Ein hervorragendes Produkt dieses Gras, wenn es denn naturbelassen wird und das THC drin bleibt.
90% der Startups scheitern. Die Investoren wissen das.
Immerhin:
Firmenmitglieder und Investoren können nun zu einer letzten Party einladen und sich die Birnen mal so richtig volldröhnen.
Man kann dem Gras das THC nicht einfach wegzüchten und meinen man habe dann ein gutes Produkt. Wäre ja wie, wenn ich einem Ferrari ein 100PS Motor verpassen würde – der Spass ist dann auch vorbei. CBD und THC sind Zwillinge die darf man nicht trennen oder manipulieren, die Harmonie ist dann vorbei.
Auch hier meisterliche Kommunikation des Versagen. in eleganter Sprache verpackter Nonsens.
Hilft den Investoren keinen Deut.
Hohle 🍐 Birne!
viele Start-ups verkaufen lediglich eine toll verpackte Idee. Die ist letztlich nichts wert, weil sie gar nicht umgesetzt wird. Gehälter fliessen trotzdem, bis es halt nichts mehr hat.
Die Geldgeber als “Investoren” zu bezeichnen, grenzt schon fast an Wahnsinn…
In Drogen investieren und reich werden. Die Euer Geld jetzt haben und clever sind, sind vielleicht reich geworden, die anderen haben natürlich verloren.
..und was ist eigentlich mit der Green Medi Group AG los. Die gleichen Probleme nehme ich an.