Sie sei „eine erfahrene und dynamische Persönlichkeit“, meint die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) heute früh zur frisch bestellten Chefin.
Alexandra Scriba heisst sie, eine Kaderfrau der Zürcher Kantonalbank (ZKB) mit Doktorarbeit an der Uni Zürich und Harvard-Schnellbleiche.

Bei der ZKB leitete Scriba, 48, seit 3 Jahren die „Institutional Clients & Multinationals“. Unter ihr lancierte die ZKB Krypto-Produkte.
„Wir sehen Potenzial im Ausbau des Angebots mit zusätzlichen Kryptowährungen“, meinte Scriba in einem Interview mit der ZKB-Kommunikations-Abteilung.
„Aber auch bei ergänzenden Dienstleistungen wie etwa dem Staking. Wir gehen davon aus, dass die Tokenisierung von Vermögenswerten ganz generell fortschreiten wird.“
Scriba, die Krypto-Frontrunnerin von Zürich, macht mit der Kür zur BKLB-Chefin einen riesigen Karrieresprung. Bei der ZKB war sie zuletzt mehrmals gescheitert.

Dabei schaffte es am Sitz an der Bahnhofstrasse fast jede Kaderfrau immer weiter nach oben – Women First, so das Motto der ZKB.
Scriba nicht. Sie blieb sitzen – weit weg von einem Stuhl in der Geschäftsleitung.
Dafür landet sie jetzt direkt am CEO-Ruder einer immerhin mittelgrossen Kantonalbank-Konkurrentin.
Dort muss Sriba das Haus neu aufbauen. Die BLKB hat die Finma in der Hütte – wegen ihres Debakels mit der Radicant in Zürich-Seefeld.
250 Milliionen gingen flöte, alle Chefs mussten den Hut nehmen. So auch der Präsident.
Heute präsentiert der Kanton deshalb nicht nur die CEO, sondern auch den neuen Kapitän. Er heisst Thomas Aegerter und gilt im Unterschied zur zukünftigen Spitzenfrau als Basler.

Bei der UBS leitet er die Region in der Nordwestecke des Landes. In der lokalen Lobby namens Basler Bankenvereinigung gehört er zum Vorstand.
Aegerter ist ein No-Name. Das Gleiche gilt für Scriba. Beide haben wenig bis keine Spuren im Netz hinterlassen.
Sie stammen von grossen Banken und müssen bei der überschaubaren BLKB als Aussenstehende den Neustart schaffen.
Bei ihren alten Arbeitgebern drohte früher oder später das Aus.
Scriba jedenfalls legt schon in zwei Wochen los; normalerweise geht das nie so schnell. Aegerter seinerseits beendet vorzeitig seine operative Karriere bei der Grossbank. Ein B-Duo für den Turnaround in Liestal.
Als ich vor 4 Jahren eine Krypto Firma Gründete wollte die ZKB desswegen nicht mal ein Konto eröffnen was Staking ist wusste man dort damals nicht…Banken sind schon ein erbärmlicher Haufen Müll
Gerne auch die Namen der politisch verantwortlichen und die politischen Konsequenzen erwähnen.
Die politisierten doch munter weiter als wären kein Vermögen verlocht.
die andere. Lösung: Rettet euer Geld und kauft Gold und Silber, denn die krise steht uns erst noch bevor.
Bleibt Wachsam!
Und dieses Timing hat schon eine gewisse Eleganz fast so, als würde man nach einem Wasserrohrbruch stolz verkünden, man habe jetzt einen Experten für feuchte Keller geholt.
Aber immerhin konsequent: Wer Vertrauen leicht verspielt, setzt bei der Wiederherstellung offenbar auf Personen, die es im Digitalen vielleicht noch schneller skalieren können.
Erfahren und dynamisch“ ist im Banken-PR-Deutsch ungefähr das, was „leicht angebrannt, aber noch essbar“ in der Kantinenküche bedeutet.
Na ja, da sieht man, dass Basel ganz offensichtlich ein grosses Problem mit guten Leuten im Banking hat.
Gut bin ich dort nicht Kunde.
Wenn eine Staatsbank nach einer Viertelmilliarde im Seefeld nun ausgerechnet mit Krypto-Glanz aus Zürich und UBS-Schlagseite „neu aufgestellt“ wird, klingt das weniger nach Aufbruch als nach: gleiche Story, neues Branding, bitte weitergehen, es gibt nichts zu sehen.
Scriba, die Krypto-Frontrunnerin von Zürich, springt macht mit der Kür zur BKLB-Chefin einen riesigen Karrieresprung
Man darf der BLKB zu dieser Wahl nur gratulieren. Alexandra ist hervorragend qualifiziert. Ich habe sie bei der ZKB erlebt und sie hat für die ZKB viele heisse Eisen aus dem Feuer geholt.
Zudem schaut euch mal ihre Qualifikation im Vergleich zu Urs Baumann an. Sie hat mehr Leute geführt als der liebe Urs und hat breitere Erfahrung als unser CEO…
Man kann der BLKB tatsächlich gratulieren zumindest dafür, dass sie das Talent besitzen, eine Personalentscheidung so überzeugend als „alternativlos“ zu verkaufen, dass jede kritische Nachfrage schon fast als Sakrileg wirkt.
Alexandra ist offenbar ein wahres Multitalent: Sie hat bei der ZKB nicht nur heisse Eisen aus dem Feuer geholt, sondern vermutlich auch gleich den ganzen Schmiedeofen neu erfunden während andere noch überlegen, wo der Feuerlöscher hängt.
Immer wenn Frauen es hoch hinauf schaffen, werden gewisse Leute eifersüchtig.
Es ist gut, dass jemand eine Chance erhält der nicht „vorbelastet“ ist. Nun gilt es diese zu Nutzen und die BLKB zu alter Stärke zurückzuführen. Gespannt sein darf man auf die Erfahrungswerte aus dem Bereich „Krypto“. Dies war mit den Nachhaltigkeitsgedanken der BLKB bis jetzt unvereinbar! Spannend auch die Besetzung des neuen Bankratspräsidenten. Dieser ist seit knapp einenm Jahr im VR der Raiffeisenbank Allschwil-Schönenbuch aktiv. Doppelmandat? Dies ist bei der BLKB nicht unüblich. Die Vizepräsidenten ist neben dem BR-Mandat der BLKB auch noch Verwaltungsrätin beim VZ. Interessenkonflikt?
Noch so eine, die das Heil in Kryptowährungen sieht. Dies in Zeiten, wo Elektrizität zur Mangelware wird. Aber, keine Sorge, Rösti wird neue AKWs bauen.
Erfahren und dynamisch, könnt man das auch als Insiderin, die die Fahne nach dem Wind hängt verstehen?
Nach neuem Scheitern in Basel dürfte es dann zu Postfinance gehen.
Und danach zur unsäglichen und inkompetenten Bauernbank Raiffeisen..
No name Thommy Aegerter? Der Autor hat einen Sprung in der Schüssel.Thommy ist einer der charismatischen Führungskräfte in der Nordwestschweiz.
Ich möchte das auch mal erleben. Ich bin auch schon gescheitert aber ohne Schaden anzurichten und immer nach unten. Es gibt aber welche die scheitern öfter, massiver und richten dabei großen Schaden and, scheitern aber immer nach oben. Irgendwas stimmt bei mir mit der Gravitation nicht.
Leute mit soviel Karrierekalkül sind und waren mir schon immer suspekt. Sie interessierte sich nie für den Inhalt, sondern immer nur für die Position.
In der ZKB kam sie nicht weiter. Als Nachfolgerin von Isele wollte man sie nicht. Nun wird sie CEO der BLKB. Viel Glück ihr Looser aus dem Baselländle!
Unter GD Schenk hatte die Crypto-Frau doch überhaupt keine Chance. Ich mag ihr diesen Karrieresprung jedenfalls gönnen. Das kommt schon gut in Liestal, denn sie versteht etwas von Crypto, im Gegensatz zum Looser!
Loser hat nur ein o…
Apropos loser, hattest selbst wohl auch keine Chance..😂
Dieser Artikel ziemlich salopp geschrieben. Damit es nun klar ist: Alexandra Scriba wird CEO der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB).
Der als „Kapitän“ bezeichnete Thomas Aegerter wurde per 1. Juli 2026 als Bankratspräsidenten der BLKB gewählt. Der Regierungsrat von Baselland hat Aegerter in dieses Amt gewählt.
Wichtig zu wissen. Die endgültige Fassung des Artikels erst ab etwa 8.30h gültig auf IP. Lukas Hässig arbeitet nach den work in progress-Prinzipien.
Die Banken lernen es nie! Es wird weitergewurstelt wie bisher. Als wäre nichts gewesen. Ich als Kunde von so einer Bank wäre längstens weg. Bis zum nächsten Debakel!
Die eine Staatsbank schasst der anderen eine lahme gestrandete Ente zu.
– Da lachen die Hühner und weinen die Steuerzahler…
Jetzt muss Gott ran.
gratuliere dem kanton.
was für tr…..!
bald wieder eine kb,
die verschwindet…
Ich erfreue mich immer wieder über die kreativen Attribute der Neugewählten für Finanzinstitute.
Nach einen Jahr tönt es beim Weggang dann gleich kreativ. Abwarten! 😉😉
2.5 Jahre
Sackgasse………als Begrifflichkeit seziert.
Die hohe Mehrzahl von Bankangestellten und Banker landen in einer Sackgasse.
Eine Sackgasse ist etwas, das nicht weiterführt – weder als Strasse noch als Situation. Keine Aufstiegsmöglichkeiten, keine neuen Lernchancen oder Weiterentwicklung, immer gleiche Aufgaben ohne Perspektive und
geringe Anerkennung oder schlechte Bezahlung ohne Aussicht auf Verbesserung.
Wichtig zu wissen: Eine Sackgasse ist kein endgültiger Zustand. Alexandra Scriba hat ihre Chance gepackt, um als CEO bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank Pflöcke einzuschlagen. Bravo.