Der Präsident von Crans-Montana wusste von den Sicherheitsmängeln in den Bars seiner Gemeinde. Lange vor der Katastrophe im „Le Constellation“.
Trotzdem bestreitet der Freisinnige jegliche Schuld im Walliser Strafverfahren gegen ihn und weitere rund um den Skandal in der Silvesternacht.
Kopf in den Sand. Jetzt gibt den Bergkanton noch mehr Rätsel auf.
Den Brand-Opfern flattern Rechnungen für Notbehandlungen ins Haus. In einem Fall verlangt das Spital in der Walliser Hauptstadt Sion für 15 Stunden Rettung 75’000 Euro.
Das berichtet die österreichische „Kronen-Zeitung“ mit Bezug auf italienische Medien.

Es handle sich um einen „Verwaltungsfehler“, so die Walliser Verantwortlichen. Die Rechnungen würden der Kanton respektive die Schweiz übernehmen.
„In den Schreiben ist jedoch vermerkt, dass die Rechnungen nicht bezahlt werden müssen“, meldet die „Kronen-Zeitung“. Die Empfänger hätten das zunächst nicht realisiert.
Der Schock für die Opferfamilien war entsprechend gross. Viele dachten, sie müssten für die Behandlungskosten aufkommen.
Der Image-Schaden für die Schweiz rund um die „Constellation“-Katastrophe wird immer grösser. Zum unfassbaren Unglück gesellt sich administrativer Schlendrian.
Bedenklich an ganzen sind die überrissenen Wucherpreise der Spitäler und keiner kontrolliert sie
Wenn die Italiener am 2. Januar nicht gekommen wären, wüssten wir heute noch nichts genaueres über dieses Unglück.
Dort unten im Vallis stimm gar nix mehr – die erhalten einfach zuviel Subventionen. Die Rechnung geht bitteschön an den Bar-Betreiber!
Bei den Morettis gibt es wohl nix zu holen? Nun gut, wie immer zahlt der dumme Steuerzahler.
Ein Steuerzahler, die auch Bürger ist, kann abstimmen und wählen – muss aber nicht.
Die Mehrheit bestimmt jeweils, was Gesetz wird. In der Schweiz kann man sogar Unterschriften für eine Initiative sammeln (manchmal werden die sogar umgesetzt – mit der Annahme der EU-Rahmenverträge erübrigt sich das).
Lässt sich krankschreiben aber baut ein anderes Lokal um währenddessen.
Hat kein Geld, seine Immobilien bleiben aber unversehrt, hier läuft etwas gewaltig schief meine Herren.
Rechtsstaat nicht verstanden, was?
schief läuft, dann läufts schief.
75’000 Euro für 15 Stunden Behandlung beeindruckend, wie schnell gewisse Stellen reagieren können, wenn es ums Kassieren geht. Schade, dass dieselbe Effizienz bei der Sicherheit in Crans‑Montana offenbar nicht existierte.
So geil, wie hier wiedermal Zusammenhänge gedummschwatzt werden, welche es nicht gibt.
Scheinst nicht gerade die hellste Leuchte 💡 zu sein!
Blick-Leser in einfacher Sprache ?!
@ Hans Rüdisühli
Kirchensteuer-Zahler?
Die *Walliser Mafia* wird das schon regeln. Der wohlstandsverblödete Steuerzahler darf natürlich alles bezahlen? Darum bezahle ich diesen Verbrechern keinen Cent mehr!
Ein Verwaltungsfehler, klar. Genau wie die vergessenen Sicherheitsmassnahmen, von denen man ja wusste. Wenigstens zahlt jetzt die Schweiz die Betroffenen haben ja schon genug gebrannt.
Leg dich nie mit Bankern, Beamten oder Lehrern an!
Naja, wenn ich Unfallopfer durch Fahrlässigkeit anderer bin, zahlt dann auch der Staat automatisch alle meine Kosten?
Nein.
Du bist kein reiches ausländisches Kind und gehörst nicht dem Filz an.
Gute Frage Maddin!
ja, deine Krankenkasse zahlt auch für deine Unfähigkeit und Fahrlässigkeit erlangten Krankheiten wie Demenz und Alzheimer!
@Prof. Das dumm ist, der Schweizer bezahlt die Krankenkasse, die Krankenkasse leitet nur das Geld der Schweizer weiter. Im übrigen war es ein Unfall, da zahlt die Schweizer Unfallversicherung, die auch vom Schweizer alleine bezahlt wird und nie von Touristen. Obwohl das Schweizer Gesundheitswesen extrem teuer ist, kann es gegen Demenz nicht viel machen, wie man sieht.
Sicherheit vernachlässigt, Verantwortung abgestritten, aber beim Abkassieren hellwach. Das Wallis in drei Akten.
Kopien von Rechnungen verschicken die Spitäler im Wallis normalerweise nicht in Papierform. Es gibt ein email mit einem Link. Dort muss man dann z.B. seine Krankenversicherungsnummer ergänzen. Dann kann die Kopie heruntergeladen werden.
Kopien in Papierform sind deshalb kaum übliches Vorgehen und hätten sicherlich gestoppt werden können. Oder wenigstens mit einer entsprechenden Erklärung für die betroffenen Ausländer versehen.
Grundsätzlich ist aber nichts gegen dieses Vorgehen zu sagen. Es dient zur Information und Kontrolle für den Patienten.
Genau so ist es – das ist ein Standardverfahren, auch wenn Versicherer die Rechnung zahlen. Aber unsensibel ist es allemal und der Betrag ist bei dieser kurzen Behandlungszeit auch zu hinterfragen.
Danke- so ist es! Immer diese Polemik von von Ignoranten betreffend Notfallversorgung/ Spitaladministration ist unsäglich und hat nichts mit Mitgefühl den Opfern gegenüber zu tun.
Schweiz? – welches Image?
Sicherheitsmängel ignorieren, Verantwortung leugnen, Opfer mit Luxusrechnungen bestrafen. Das ist keine Panne, das ist System. Die einzige lodernde Konstanz in dieser Affäre ist die Dreistigkeit.
Beim Brandschutz blind, beim Schuldabstreiten taub, beim Kassieren hellwach. Ein Meisterwerk der Verantwortungslosigkeit.
@TomTom
L’appât du gain dans le secteur privé est aussi le synonyme d’une réduction des coûts dans le secteur public (coût d’opportunité = coût de renonciation). C’est-à-dire que des lacunes (renonciation volontaire?) dans les moyens alloués à la prévention/anticipation/surveillance des risques potentiels (des coûts) a pour corollaire „le profit“ (synonyme de réduction des dépenses)🇨🇵🇮🇹
„Verwaltungsfehler“? oder einfach Abzocke?
Was SEHR auffällig ist, ist der Umgang mit Kollusionsgefahren. Also der Absprache bezüglich der Aussagen unter Verdächtigen.
Was im Kanton Zürich verboten ist, läuft im Kanton Wallis frei herum und kann Zeugen beeinflussen.
Was sind das für Verhältnisse?
Die grosse Tragik in dieser Katastrophe ist, dass in einer Prozessabfolge einer Tätigkeit
1 gedankenloser Vollidiot ausreicht um die wertvolle Arbeit von ganz vielen Menschen zunichte zu machen. Die anderen haben es einfach nicht gemerkt und auch nicht für wichtig befunden einzugreifen.
Es ist doch üblich, dass man als Patient eine Kopie der Rechnung erhält. Auf der ist ja dann auch der Hinweis, dass man diese nicht begleichen müsse (weil die Rechnungstellung direkt an eine Drittpartei erfolgt ist).
Dass man als ausländischer Patient dieses Vorgehen nicht kennt, das mag so sein, rechtfertigt jetzt aber den ganzen medialen Wirbel nicht wirklich.
Absolut richtig, wieso nur wurde von einem Fehler der Schweiz geschwafelt?
Der Fendant vom letzten Herbst ist wirklich gut, aber besser nicht zuviel davon trinken bitte !
Ds Wallis, nitt i miis Härz inne gmeisslät.
Jetzt springt also IP auch noch auf dieses Empörungszüglein auf, obwohl gestern bereits geklärt wurde, dass es sich bloss um die gesetzlich vorgesehenen Rechnungskopien an die Patienten gehandelt hat. Grossartige Eigenleistung!
Wäre die Kommunikation der Walliser Behörden nicht so unvollständig und die Verwaltungsschreiben nicht so vage gewesen, hätte der italienische Ministerpräsident nicht reagiert. Dies beweist einmal mehr die mangelnde Ernsthaftigkeit des Kantons Wallis.
Für alle inklusive Luki welche die Augenlinsen noch nicht montiert haben: das Spital hat lediglich eine Rechnungskopie an die Familien geschickt, welches absolut normal ist. Die eigentliche Rechnung ging direkt an die Gemeinde Crans Montana.
Die extreme Arroganz einiger Familien aus dem Hochplateau CM und aus Sion wird zum wirtschaftlichen Ruin von Kanton VS führen. Es hat nicht besser verdient(pas mal volé sagt man auf FRA)…..
Werter Herr Hässig, solche „Kleinigkeiten“ sind doch in der CH nicht der Rede wert! Eine Landesbehörde die wohlverstanden für seine ganze Bevölkerung Corona-Impfstoff-Kaufverträge abschliesst in denen der Hersteller kein Verpflichtungen betr. Wirksamkeit und Sicherheit des Produktes übernimmt, und sich noch verpflichtet im Falle von Schadenersatz- oder Straf-Klagen von dritter Seite die Hersteller schadlos zu halten…usw….Da ist doch eine irrtümliche Rechnungsadresse eines Spitals eine Kleinigkeit!
Der Aufreger sind doch nicht die Rechnungskopien, sondern die 75k für ein paar Stunden im Spital. Aber wenn es die Allgemeinheit (die Schweiz) zahlt, dann ist es wohl Ok!?
Bis jetzt hat der Bund als Oberaufsicht, der Kanton VS als Unteroberaufsicht nebst der Gemeinde C.M. als Aufsichtsobjekt u. Endakteur für lokale Bar-Bauten/Kreditwürdigkeit, Auflagen, KYC Strafhistory, etc, von A-Z:
absolut u. in grosser, enger Konkordanz in allem: total versagt. An Peinlichkeiten hat man 0 ausgelassen. Angefangen vom SRF Neujahrsjassen dem Skirennen in Crans nach der Tragödie, der Nationalen Trauerfeier für 40 Tote Jugendliche@ Expohalle (!) ganz ohne Kreuz (?), Weisswein & Fondue Justizprozesse.Nun sagt der Mr. F.,der Kt hat Schuld u. die andern Gemeinden seien auch nicht..
Unglaublich wieviel Leser sich leiten lassen und selber nicht mehr überlegen. Es ist schon sehr erschreckend wie tief die Leute gesunken sind und sich ein Bild nach ihrem Gusto machen. Verurteilung ohne jegliches Verständnis, von Gesetzen, Reglen, Strafrecht…
Absoluter Quatsch, Dokumente genau zu lesen ist Glückssache. Krankenversicherer versenden die Rechnungskopie an den Patienten und das Original, welches bezahlt werden muss, an den Versicherer. Dieser bezahlt die Rechnung und der Krankenversicherer zeigt wiederum im Konto des Patienten an, wie viel beglichen wurde und wie hoch Selbstbehalt sowie Franchise sind.