Die Financial Times hat Anfang Woche die MBaer-Saga gross angerichtet. Die ganze Finanzwelt weiss jetzt:
In der Schweiz treibens die Banken bunt – immer noch.
Der Schaden ist immens. Die Finma macht aus ihrer Wut keinen Hehl.
Die Berner Behörden schlagen unbarmherzig zurück. Die Bundesanwaltschaft hat ein Strafverfahren in der Causa MBaer eröffnet.
Und zwar bereits 2024. Es geht um mögliche US-Sanktionsumgehungen gegen Oligarchen.
Im Zentrum steht Suleiman Kerimow, einer der reichsten Russen der Welt. Dessen Jacht „Amadea“ hatten die Amerikaner nach einer Verfolgungsjagd festgesetzt.

Kerimow und sein langjähriger Treuhänder aus Luzern bildeten ein Duo. Für diesen ging das ins Auge. Er musste sein Ämter abgeben – konnte sich später aber rehabilitieren.
Sein „Nachfolger“ hat sein Büro nicht weit weg: in Zug. Sein Auftraggeber sei die Stiftung von Kerimow, heisst es.
Kerimows neuer Vertreter ist inzwischen ins Visier der Bundesanwaltschaft geraten. Diese hat 2025 ein Verfahren gegen den Zuger Juristen eröffnet.
Sie vermutet, dass hohe Geldtransfers über die Stiftung in Kerimow Privatschatulle landeten.
Die Deals liefen über MBaer-Konten – sowohl die Stiftung als auch der Oligarch hatten Konten bei der Bank.
Sie wird seit zwei Monaten von der Finma abgewickelt, ihre alten Chefs sind von Bord.
Noch haben keine Befragungen von MBaer-Verantwortlichen stattgefunden. Ob es zu solchen kommen wird, bleibt abzuwarten.
Sie dachten sie können mit den Amerikanern Witzli machen.
Mbaer hat jetzt wirklich nichts ausgelassen. Ich wünsche den Mbaer Angestellten viel Spass und Mut beim Grenzübertritt (Auslieferung an die Amerikaner)
So wie Mbaer geschäftet hat kann es gut sein, dass ein Flugzeug auf dem Flug in ein vermeintlich sicheres Land das nicht ausliefert eine Zwischenlandung macht
US Gefängnisse sind nicht schön.
Die Seife nicht fallen lassen!
Wie dilettantisch war denn bitte das Management um solche Kunden zu bedienen?? Aber wenn man denkt, daß man noch mit Schattenstrukturen arbeiten kann, dann ist es verdient wenn die Bundesanwaltschaft einfährt. Aber das Schweizer Rechtssystem hat leider die Beißkraft eines Maulwurfs
Die Doppelnull-Abteilung war auch an dem Fall dran. Aber M, was mein Chef ist, meinte, wir sollten keine Details verkünden.
Die Mbaer hat im Alleingang die Reputation der Schweizer Banken und die der Finma zerstört.
Jetzt schauen die Amerikaner den Schweizern noch mehr auf die Finger.
Na ja! Da gab es durchaus noch andere Banken die schon viel Vorarbeit geleistet haben, CS, Wegelin, Falcon…
Solange Net New Money das Haupt KPI ist wird sich da auch nix ändern. Ist doch sonnenklar, dass sich die Banken tonnenweise Spione und PEPs als Mitarbeiter ins Haus holen. Erinnert ihr euch noch an Shmushkevich bei der JB?
Wenn einer einen 500 mio Kunden anschleppt darf er meistens gleich Head of werden. Hat schon jemals jemand von Know Your Employee gehört?
Und wie kommt einer zu einem 500mio+ Kunden aus einer Bananenrepublik? Spoiler: Es hat wenig damit zu tun dass er super diversifizierte Portfolios bastelt.
That reputation was already lost a long time ago. UBS in 1998 already set the stage, in 2008 UBS put in the props, the Birkenfield case showed the lack of true banking experience, and the “fake CS bailout” (which they didn’t need) raised the curtain on a financial center that has absolutely no idea about world finance. Wegelin and MBaer were just cases of highly unintelligent people making highly unintelligent moves.
Es ging aber lange bis die Mbär Bank aufgeflogen ist. Hätten die Amerikaner dass nicht aufgedeckt, die Finma würde noch heute schlafen.
Trotzdem gehem mir die US Heuchler auf den Keks.
In Floria und Delaware werden Drogengelder in Milliardenhöhe gewaschen.
Das interssiert aber niemanden!
Banken, Goldraffinerien und deren Manager … alle sind sich einig
Die ewige Angst vor den Amerikanern gibt denen die Macht, die sie besser nicht haben sollten.
Warum der EU beitreten wenn dann sowieso die Amis unser Chef sind?
Hört auf die USA zu finanzieren dann ist auch bald Ruhe.
Steckt Studhalter da mit drin?
Der Studhalter, der langärige Vertrauensmann von Kerimow, hats irgendwie geschafft wieder weg zu kommen von der OFAC Sanktionsliste. Hat wohl dem Trump ein Zückerli gegeben.
Der Junior, der so naiv war und seinen Namen gegeben hat um im Auftrag von Studhalter dem Kerimow den Direktor zu spielen ist jedenfalls immer noch sanktioniert.
Ich weiss jetzt nicht ob er der „Nachfolger“ im Artikel ist. Wäre ja toll wenn MBaer mit OFAC Santionierten juristen gearbeitet hätte.
https://www.opensanctions.org/entities/NK-2QPqbpEr7dkEGmDKaqqSqY/
Ist die FINMA verärgert?🤡 Die FINMA hat ihre Glaubwürdigkeit schon vor langer Zeit verloren !
Verurteilungen sind mehr als gerecht. Endlich Verwaltungsrat und Management. Es wäre das erste Mal für ‚unbedingt‘.