Immer öfter frage ich mich, was denn die Schweizerinnen und Schweizer tun, von denen ich Dienstleistungen erwarte. Sie sind einfach nicht da.
Leben sie zuhause wie gut 30 Prozent aller Angestellten des Bundes oder vieler kantonaler und städtischer Verwaltungen?
Oder sind sie bereits frühpensioniert, weil ihnen ein entfernter Onkel einige hunderttausend Franken vererbt hat?
Dann denke ich an die sehr wohlhabenden bis reichen Familien im Land, die, wie die Familie Blocher auch, 4 bis 5 Kinder aufziehen.
Wer Geld hat und Lebensraum für eine richtige Familie bieten kann, lebt nach den Prinzipien meiner Generation, der 1935-1945 Geborenen.
Wir zeugten heute erwachsende Kinder, die selbst wieder Kinder haben. Die Schweiz erlebte goldene Jahre, von denen die heute im Land lebenden Menschen meist kaum etwas wissen.
Ganz im Gegenteil, da heute die Zerstörung der Familien in vollem Gang ist.
Ich konnte, wie Hunderttausende andere Schweizer, mit meiner Arbeit eine vierköpfige Familie noch gut ernähren und den Nachwuchs beim Eintritt ins Berufsleben unterstützen.
Meine Frau war emanzipiert, aber keine Feministin.
Das war Teil der kreativen Schweiz, wo ich als Gründer einer Dienstleistungsfirma auch die Mitarbeiter gut bezahlen und bei der Stange halten konnte.
Dann begannen die meisten Unternehmer, mit Hilfe von McKinsey und anderen Gewinnoptimierungs-Aposteln die Betriebskosten zu senken. Oft waren es die eigenen Mitarbeiter, die zuerst gehen mussten.
Jetzt produziert das Schweizer Volk zu wenig eigenen Nachwuchs. Seit über einer Generation sind die Wachstumszahlen des Landes, bei aller Schönfärberei durch die Bundesämter, eher schwach.
Langsam und immer schneller rutscht die Schweiz im globalen Wettbewerb nach unten und hinten.
Die öffentlichen Meinungsbildner des Staates, der Hochschulen, der Parteien und in vielen Medien suchen „das Positive“, ganz wie unsere Sportler, wo es oft heisst „unter den ersten zehn ist auch ein Erfolg“.
Für alle, die an dieser Stelle längst die noch schlechteren Verhältnisse in unseren umliegenden Staaten anführen, sei zustimmend gesagt: Ja, der Niedergang ist ein europäischer, nicht nur ein Schweizer. Ist das ein Trost?
Nun will ein Milliardär mit vielen Kindern und Enkeln, dessen Talente nicht bestritten werden sollen, am 14. Juni die Zehn Millionen-Schweiz festschreiben.
Wie das, wenn Schweizerinnen und Schweizer in wachsender Zahl sich weigern, eigene Kinder zu gebären? Abgesehen von der Personen-Freizügigkeit wird der wichtigste Grund meist nicht genannt:
Die jungen Schweizer, jene bis zum 40. Lebensjahr, haben meist zu wenig Geld, um sich eigene Kinder leisten zu können.
Sie haben auch keine Wohnungen, in denen sie eine Familie aufziehen können.
Einst half man sich in den Familien, wenn gegen Monatsende das Geld knapp war. Das funktioniert nicht mehr, wenn schon die Jüngsten auf Kredit leben müssen.
Die Politiker jeglichen Geschlechts, aber die Frauen vor allem, feiern die Abschaffung der Heiratsstrafe als grossen sozialen Fortschritt. Alle sollen gleich sein.
Gemeint ist damit gleich schlecht.
Aus viel mehr Aufwand entsteht nicht mehr Wohlstand. Deshalb nimmt die Zahl der 70 Quadratmeter-Wohnungen zu, wo sich stolze Singles präsentieren, die „später vielleicht einmal heiraten wollen“.
Ihr Cash geht für Flüge und lange Ferien verloren. Es ist reiner Zufall, wenn auf diese Weise kleine Vermögen aufgebaut werden.
Nein, grosse Teile des Schweizer Volkes sind auf einer Rutschpartie nach unten, die Teil einer gesamteuropäischen Rutschpartie ist.
Die EU und die Schweiz geben Milliarden aus für Hilfswerke in aller Welt, für die Ukraine und deren Flüchtlinge, für die militärische Aufrüstung, an die man nicht recht zu glauben vermag.
Für das eigene Volk bleibt immer weniger übrig. „Zieht den eigenen Gürtel enger“, liebe Urschweizer. Eure Politiker meinen es nicht gut mit Euch.
Milliarden versickern jedes Jahr in Subventionen, auf welche weder die Bauern noch die Musikvereine verzichten möchten.
Steuersenkungen? Vergesst das. Der Staat hat die Privatwirtschaft schon zur Hälfte domestiziert. Er wird noch lange gut leben mit dem, was geblieben ist.
Wer richtig Geld verdienen will, Banken oder Rohstoffhändler, liebäugelt längst mit dem Umzug ins Ausland.
Kinderlose und Singles werden vom Staat vor allen anderen geschröpft. Am heutigen Montag kann der Zürcher Kantonsrat beweisen, ob er die Erbschaftssteuern senken will. Ich zweifle, dass dies gelingen wird.
Warum senken, wenn es immer weniger Erben gibt?
Vielleicht werden wir nie eine Zehn Millionen Schweiz haben, denn das Schweizer Volk stirbt schneller aus als erwartet. Ganz wie im Märchen: „Es war einmal“.
Ihre Frau war emanzipiert, aber keine Feministin.
Das klingt nach jemandem, der gern die Früchte eines Baumes isst, aber behauptet, mit dem Pflanzen habe er nichts zu tun.
Vielleicht ist genau diese selektive Nostalgie der Grund, warum Ihre Generation ständig vom „Niedergang“ spricht: Sie hat Fortschritt konsumiert, ohne ihn je wirklich zu verstehen.
Emanzipation ohne Feminismus ist wie Aufklärung ohne Denken bequem, aber intellektuell fragwürdig.
Das klingt nach jemandem, der moderne Rechte geniesst, aber deren Ursprung lieber ignoriert.
Will der Klausi jetzt jeden Tag gegen die Zugelaufenen Initiative Stimmung machen? Diejungen Schweizer können sich geraden wegen den Masseneinwanderen keine grossen Wohnungen mehr leisten!
Emanzipiert ohne Feminismus? Ein historischer Widerspruch, hübsch verpackt als Nostalgie.
Dafür vermehren sich andere Kulturen wie weisse Mäuse. Die Schweizer sind noch lediglich dazu verdammt das Geld dafür mit Arbeit heran zu schaffen und
den Steuerämtern abzuliefern. Schon komisch denen reichts für vier oder sogar mehr, den Schweizern für keine Kinder. Finde jetzt bitte den Fehler.
Seit Jahren Single, jetzt auch noch ausgesteuert aber hey, laut Feminismus müsste ich ja eigentlich froh sein, völlig unabhängig zu sein. Blöd nur, dass ich lieber einfach mal wieder eine Freundin hätte.
Ah ja, der Klassiker: „Feminismus ist schuld, dass ich Single bin.“
Klar, Bruder. Nicht etwa Dating‑Apps, Ghosting, unrealistische Erwartungen oder die Tatsache, dass du seit 2018 dasselbe Profilbild benutzt. Nein nein es ist eindeutig der Feminismus, der dir persönlich die Freundin weggezaubert hat.
Vielleicht hat er sie auch einfach nur besser versteckt als deine Motivation, mal was an der Situation zu ändern.
This is why all boys love girls from Thailand.
Wenn sie älter werden sinkt ihr Marktwert. Aber ihre Ansprüche steigen.
Verrückte Welt!
Die durchschnittliche Frau möchte mit dem durchschnittlichen Mann keine Familie Gründen. Nur die Top 5% der Männer kommen heute noch für Heirat und Familien Gründung in Frage, aber diese Männer geniessen lieber die grosse Auswahl, anstatt sich zu binden.
Aha. Und wie bzw. wer definiert, wer zu den Top 5% der Männer gehört?
@ Interessante Theorie
Da gibt es eine Genetische Komponente (gross, gut Aussehend, sportlicher Körperbau) und eine Sozioökonomischen Komponente (Einkommen, Vermögen, Bildung, Berühmt, Einflussreich, gut Vernetzt).
Also McKinsey ist schuld an vielem, aber dass zuwenig gebumst wird, da können die ausnahmsweise mal nix dafür.
Nicht nur die Kinderlosen und Singles werden geschröpft sondern auch die gut situierten Rentner, die immer mehr ausufernde Kosten für Schulen und Einrichtungen für Kinder aus bildungsfernen Kulturen stemmen müssen.
eigentlich nur vernünftig, wenn die Schweizer sich nicht reproduzieren. Ist ja kaum auszuhalten so viel Dummheit! Noch mal solche Kaliber wie den Stöhlker hält kein Schwein aus.
Was haben Sie gegen den aufopferungsvollen Deutschen?
Er hat doch so viel für die Schweiz getan.
„Emanzipiert ohne Feminismus.“
Dieses denkwürdige Geschwurbel wurde Stöhlker sicher von seiner Frau diktiert. Ansonsten hätte er heute wider einmal nichts zum Mittagessen bekommen.
Die Einführung des Gender-Sternchens macht das Schliessen des Gender Pay Gaps überflüssig.
Die 10 Millionen Schweiz wird vermutlich schon übermorgen Realität, wenn am 14. Juni nicht ein JA in die Urne gelegt wird. Der Schweiz geht es immer noch sehr gut. Warum kommen wohl überproportional viele Ausländer hierher im Vergleich zu anderen EU-Ländern?
Sozialwerke? Geringe Strafen bei Verbrechen? Schöne Gefängniszellen und gutes Essen, gekocht um meiner innersten Ideologie gerecht zu werden?
Kein Wunder verliert die Schweiz immer mehr Positionen auf dem Weltmarkt, wenn wir Leute mit Steinzeit Mentalitäten, die Frauen als ihr Eigentum betrachten und Andersgläubige als verabscheuungswürdig ansehen zu uns holen. Genau diese Gruppe macht die meisten Kinder, wer eins und eins zusammenzählen kann, weiss, was das für die Schweiz bedeutet. Nur Leute die auf dem Gutmenschen-Trip sind und gewisse Politikneurotiker finden das doch so schön, genau diese Personen leben von den immer höher werdenden Abgaben und verblöden dieses Geld in Milliardenhöhe auch noch ans Ausland.
Einmal mehr arbeitet sich Stöhlker ab an Blocher. Stöhlker meint, der Milliardär wolle unsere Bevölkerung auf 10 Millionen limitieren.
Lieber Herr Stöhlker es ist nicht nur Blocher der das will. Es ist wahrscheinlich eine Mehrheit die hofft, dass endlich die Zuwanderung, vor allem in unsere Sozialsysteme gestoppt wird.
Die riesige Zuwanderung ist die Ursache vieler Probleme die wir haben. Irgend jemand muss das stoppen. Bern macht nichts. Ich will nicht 12, 15 oder mehr Millionen.
In defense of „10 Mio-Eidgenossenschaft“
1.Die RotGrünen verstecken ihre Inkompetenz, Verantwortungsscheu, Parasitenrolle und Selbsthasserei hinter Internationalisierungs- Phantasien, Gobalisierungs- Fetischismus und Weltrettertum.
2.Das tagtägliche Absingen von Hymnen auf Internationale&Nongovernement- Organsisationen belegt das.
3.Sie hassen Konzepte wie Nationalstaat- Patriotismus- Heimat- Zuhause- Daheim, die sie als „Rechts“ framen.
4.Es ist an der Zeit, dass in der CH wieder liberale, antiideologische und realitätsfokussierte Kräfte das Ruder übernehmen: für ein Zuhause unserer Kinder!
Lieber Herr Stöhlker es ist nicht nur Blocher der das will. Es ist wahrscheinlich eine Mehrheit die hofft, dass endlich die Zuwanderung, vor allem in unsere Sozialsysteme gestoppt wird.
Die riesige Zuwanderung ist die Ursache vieler Probleme die wir haben. Irgend jemand muss das stoppen. Bern macht nichts. Ich will nicht 12, 15 oder mehr Millionen.
Die Probleme, die der Initiative überhaupt erst eine Chance geben, werden von der Elite weitgehend ausgeblendet. Die Normalbürger spüren diese jedoch täglich.
Deshalb das PR-Dauerfeuer gegen die Nachhaltigkeits-Initiative („Keine 10-Millionen-Schweiz“).
Ich gehe davon aus, dass die Parteien die Initiative der SVP unterschätzen. Alleine die Tatsache, dass die Räte dazu keinen Gegenvorschlag machen wollten, spricht Bände.
Die vom BR präsentierte Massnahmen zur Linderung der Wohnungsnot sind lächerlich – diese teils sinnbefreiten Vorschläge werden niemanden dazu bewegen, seine Meinung zur 10-Mio. Initiative zu ändern.
Die ungezügelte Einwanderung treibt die Lebenskosten, vor allem die Miete in die Höhe und führt zu Dichtestress. Mehr Nachwuchs führt erst in ca. 20 Jahren zu mehr Arbeitskräften, ist also zur jetzigen Zeit gar nicht ausschlaggebend. Es ist somit ein Teufelskreis, weil Eines das Andere Bedingt. Mit der kommenden KI kann zudem gar niemand absehen, wieviele Arbeiter überhaupt noch gebraucht werden. Die Schweiz funktionierte bestens mit 5-7 Mio. Einwohnern und wird es auch wieder tun. Der fehlende Nachwuchs ist das noch kleinste Problem.
Für die jüngere Generation in der Schweiz (Gen Z und Millennials) ist das Land vor allem deshalb „zu teuer“, weil die Kosten für essenzielle Lebensbereiche wie Wohnen und Gesundheit deutlich stärker gestiegen sind als die Einstiegsgehälter. Während die Schweiz statistisch gesehen eine hohe Kaufkraft hat, konzentriert sich der finanzielle Druck massiv auf junge Erwachsene mit noch niedrigen Einkommen.
Die Hauptgründe für diese finanzielle Belastung sind:
Die „Wohnungsnot“ und explodierende Mieten,steigende Fixkosten,Wirtschaftliche Faktoren.
Also ich sehe bei den ganzen zugewanderten Bereicherern absolut keinen Kindermangel. Die 10 Mio. schaffen die locker.
Niemand muss in fremde Länder reisen, um zu sehen, wie dort die Einheimischen leben – es ist alles hier: Anatolien, Tunis, Ägypten, Somalien, Sudan, Äthiopien, Nigeria, …
Sind das Kinder die aus sich selbst erwachsen?
Oder wie ist dieses Wort zu verstehen?
Bin nicht deutschstämmig wie Sie Herr Stöhlker.
Aber klingt für mich falsch.
Aus seinen Kinder wurden nie Erwachsene. Sie sind in einem Dauerzustand – deshalb erwachsend. Das Wort wird bald Eingang in den Duden finden.
Tja, lieber Stöhlker
Wer so viele gute Jahre vom Vatikan des Freisinns profitiert
hat wie Sie, muss natürlich der Vergangenheit nachtrauern.
Trotzdem geht mir das ewige Gejammer um den sogenannten Wohl-
stand langsam auf die Nerven.
Verlustangst könte aber auch ganz einfach eine Alterserschei-
nung sein. Geniessen Sie den Tag.
Ob die 10-Mio-Initiative demnächst angenommen wird oder nicht: Die Begrenzug muss kommen, früher oder später, ausser wir wollen im Mittelland Singapur vom Boden- bis zum Genfersee. 40-stöckig.
Der Witz des Leerlaufs besteht darin, Produzierende u Verwaltende importieren, um alsdann für 53 Mia jährlich zu Überproduzieren bzw. Exportieren.
Steigernt man dadurch die Lebensqualität? Um die geht es u die erfordert eher Bevölkerungsrückgang.
Beim fossilen Endspiel mit ungebremstem Wachstum braucht es immer mehr die die Windmühlen am Laufen halten.
„Es war einmal“ vor langer Zeit als der Mann der Generation Abendrot etwas substantielles schrieb. Dürfte bei einer Abiprüfung gewesen sein!
Hr Stöhlker; Sie beginnen oben einen Abschnitt mit: Politiker jeglichen Geschlechts ….“ Logischerweise heisst das, es gibt nach Ihrer Ansicht eine grössere Anzahl verschiedener Geschlechter, oder ? Vielleicht 22 oder 23 ? Bitte sagen, wie Du es meinst.
Wir brauchen nicht weniger Zuwanderung, sondern mehr Land. Für jeden der eingewandert ist, oder will, erhalten wir Quadratmeter seines Heimatlandes. Halb Deutschland und Teile Italiens wären schon der Schweiz und wir hätten Platz ohne Ende statt Dichtestress.
Vielen Dank für die wertvollen Informationen über ihre Frau.
Es ist immer der Auftrag und das Privileg der neuen Generation, etwas aus dem zu machen, was wir Eltern ihnen hinterlassen. Wir können unseren Kinder mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn sie uns fragen. Ansonsten habe wir unsere Leistung erbracht, was auch immer daraus geworden ist. Zeitgeist gab es auch bei uns.
Herder „Ohne Familie ist kein Staat zu machen“ Karl-Heinz B. van Lier: „Zeit zum Umdenken“ Warum Familien heute wichtiger sind denn je… Denn Quantität und Qualität von Familien entscheiden mit über die Zukunft Deutschlands..“
Wie es scheint, gibt es in der Schweiz auch schon die Erkenntnis, dass ein Staat ohne die Familien nicht exitieren könnte. Darum wohl die Stöhlker-Erkenntnis:“…denn das Schweizer Volk stirbt schneller aus als erwartet. Ganz wie im Märchen: „Es war einmal“.
Gunther Kropp, Basel
Nach 5 Jahren Dauerkrise habe ich echt keinen Bock auf die nächste Krise. Beim Zuwanderungsstop klappt die Wirtschaft grad nochmals zusammen. Die Initiative ist zu extrem.
Ja, beim Stalin war’s besser