Mit ihrer Operation „Scale up“ will die Schweizer Börsenfirma Six 120 Millionen einsparen. Es komme da und dort zu Entlassungen, meinte sie.
Effektiv dürfte es sich um eines der grösseren Abbau-Programme auf dem Finanzplatz Zürich handeln.
Ganz bestimmt um eines, das sich an Hässlichkeit sehen lässt.
Laut Informationen kann es jeden treffen – zu jedem Zeitpunkt. Nichts scheint mehr heilig: Mehrere langjährige Six-Mitarbeiter hatten wenige Tage vor Ostern den Blauen Brief erhalten.
Einer war über 55 Jahre alt, ihn zeichnete langjähriges Knowhow aus. Als er von der Kündigung erfuhr, sei er in Tränen ausgebrochen, sagt ein Gesprächspartner.
Eine andere Betroffene ist eine alleinerziehende Mutter. Auch sie konnte nicht auf Rücksicht von der Kapitänsbrücke zählen.
Dort steht Björn Sibbern, der CEO. Zusammen mit dem neuen VR-Präsidenten André Helfenstein, der bei der UBS ausgemustert worden war, lassen sie keinen Stein auf dem anderen.
Grund: Die Six ist ins Abseits geraten – zwei Deals haben sie in Schieflage gebracht. Der 3-Milliarden-Kauf der spanischen Börse und die Beteiligung an der Paymentfirma Worldline.
Selbst Lehr-Abgänger bleiben nicht verschont vom Sparhammer. Dabei hatte die Firma ihnen während den drei Ausbildungsjahren versprochen, dass sie später bei der Six bleiben könnten.
Die Entlassungen erfolgen gestaffelt, immer unter 30 Kündigungen aufs Mal. Damit braucht es keinen Sozialplan.
Das soll jetzt den Bankenpersonal-Verband auf den Plan gerufen haben. Dieser würde bei der Six vorstellig.
Ein Sprecher des Finanz-Infrastruktur-Anbieters sagte, er wisse nichts davon.
„Im Rahmen des Scale up Programmes bis Ende 2027 haben wir explizit gesagt, dass wir vereinzelte Job-Massnahmen nicht ausschliessen können.“
„Das ist aber keine Welle, wie wir das im März 2025 angekündigt haben.“
Marktbereinigung. Wenn Du zu teuer bist oder es zuviele in Deinem Bereich gibt, dann gibts auch keine Jobs. Jetzt kannste mit dem Preis runter, mit der Leistung rauf oder Dich pensionieren.
Zusammengefasst: Es gibt zuviele Banker, Versicherer, Backofficer, Informatiker. Die sind dann auch noch zu teuer, zu unflexibel und zu alt.
Bi de Swiss Life Wealth Managers gäbts kei Umgehig vom Sozialplan.
Meine Empfehlung: Auswandern nach Thailand. Die beste Entscheidung. Ich spreche aus eigener Erfahrung.
Wie man weiss, wohnst Du in Schwamendingen.
Deine IP Adresse zeigt Zürich Agglo anstatt Südostasien.
SIX bitte immer in capital letters schreiben. Merci und Gruess vom Corporate Branding.
Route sixty-six und nicht Route sixty-SIX
SIX sells.
Sehr auffällig ist die UNFÄHIGKEIT von Managern eine Firma zu führen, während sie sehr hohe Löhne kassieren.
Jobs abbauen und ins Ausland verlagern kann jeder.
Die Manager, die etwas können, sind schon Mangelware geworden.
Hier wird know-how abgebaut und in Chennai/Indien don‘t-know-how aufgebaut. Hauptsache bilig…
Wer dann ausgesteuert ist, muss das ganze Kapital der ehemaligen Pensionskasse auszahlen lassen, Renten gibt es leider nicht. Dies zu ändern wäre doch eine edle Aufgabe für unsere Genossen und Genossinnen gewesen.
…dann bist du unter 58 (darüber kannst du bei der PK bleiben) und kannst problemlos wieder einen neuen Job annehmen.
Dann hast du ja wieder die Möglichkeit der Rente…
Six hat offenbar riesige Fehlinvestitionen gemacht in Spanien. Nun müssen die Kleinen leiden dafür, statt die Verantwortlichen zum Teufel zu jagen.
Ich hoffe, das Gleiche passiert nicht Swisscom in Italien. 6 Milliarden wurden da verlocht. In möglicherweise bald veraltete Infrastruktur. Was passiert damit, wenn das Internet via Satellit geht?
Hauptverantwortlicher ist einer, der den Titel CFO nicht verdient: Daniel Schmucki – inkompetent und eitel.
Es werden Deals gemacht, die den Namen nicht verdienen, ausbaden können es dann die Angestellten, die eigentlich gute Arbeit geleistet haben. Es sind Eigengoals von Möchtegern Unternehmern, die nicht in dieser Liga spielen dürften. Darum geht es stetig bergab.
Nur alleinerziehende Mütter ohne Zahlvater äh zahlenden Vater sind gute Mütter.
Es grüsst: Eine Sozialpädagogin für Einelternfamilien.
Der Schweizerische Bankpersonalverband kann da nicht helfen: Er ist keine unabhängige Gewerkschaft, sondern der brave Hausverband der UBS.
Das Versprechen von Stabilität durch Arbeit, Aufstieg und Rente trägt immer weniger. Damit gerät das bürgerliche Lebensmodell unter strukturellen Druck, ganz speziell für ältere Angestellte. Gut, habe ich diesem System vor Jahren den Rücken gekehrt und mich entschieden, auf den Philippinen eigenverantwortlich zu leben. Wer sein Kapital selber verwaltet, ersetzt ein brüchig gewordenes Systemversprechen durch mehr Kontrolle über das eigene Risiko!
Leider nicht wirklich was neues. Ehemalige CS wie auch andere praktizieren dass schon seit Jahren genau so.
Der CEO postet gerne über super Diversity, das sagt schon alles.
Das Management reagiert so planlos wie Trump. Es stehen grosse Projekte an, man entlässt Leute mit Fachwissen und wundert sich, dass es dann Verzögerungen gibt.
Einer war über 55. Ihn zeichnete langjähriges know how aus, Wenn das die einzige Auszeichnung ist- not good enough.