Der Zoo Zürich galt lange als letzte Bastion für viel Goodwill und Unterstützung aus der Bevölkerung.
Wie schnell die Reputation in Zürich sinken kann, haben in jüngster Vergangenheit das Kispi, das Kunsthaus und die stark subventionierten Tonhalle, Schauspielhaus und Opernhaus erfahren.
Nun aber droht auch dem Ausflugsziel hoch oben am Zürichberg Ungemach, was bei Verwaltungsrat und Stiftungsrat für Irritationen sorgen müsste.
Im Gegensatz zum Zoffs mit einer Stahlbaufirma wegen des gigantischen Pantanal-Volièrenprojekts oder der Lancierung einer Kalbsbratwurst aus Bio-Erbsenprotein.
Oder zum Inserat für eine gut dreiwöchige „tierische Reise mit der Hanseatic inspiration“ in die Antarktis im Januar 2027 bei Kosten zwischen 26’000 und 52’000 Franken pro Person. Ohne Extras.
Eine Expedition zum Südpol, die klimamässig die 20 Prozent Treibhausgas-Einsparungen bei den Würsten pulverisiert.

Eine exklusive Reisebegleitung wird den maximal 199 Personen angeboten: Zoo-Direktor Severin Dressen und Benno Lüthi, Mitgründer der Stiftung Antarctic Research Trust (ART).
Hier schliesst sich der Kreis zu zwei Preisverleihungen der besonderen Art. Im Zentrum steht die Stiftung für Abendländische Ethik und Kultur (STAB).
Sie wird von Martin Vollenwyder (FDP) präsidiert, weitere freisinnige Prominenz sind Ex-Regierungsrätin Ursula Gut-Winterberger und Christoph Hiller, langjähriger Meilen-Präsident.

Vollenwyder, ehemaliger städtischer Finanzminister, geriet als Präsident der Eleonoren-Stiftung, die das Kispi betreibt, in einen medialen und politischen Sturm.
Beim prestigeträchtigen Herzog de Meuron-Bau des Kinder-Universitäts-Spitals auf der Lengg beim Zürcher Balgrist war es zu Kostenüberschreitungen in dreistelliger Millionenhöhe gekommen.
Die Stiftung STAB fördert abendländische Werte in einer globalisierten Welt, wie auf ihrer Homepage nachzulesen ist.
Sie vergibt nach eigenen Angaben „jährlich einen der bedeutendsten gesellschaftspolitischen Preise der Schweiz“.
Dieser ist mit 50’000 Franken dotiert und ging letztes Jahr an Benno Lüthi und sein Lebenswerk ART. Die Laudatio dazu hielt Alex Rübel, langjähriger Zoo-Direktor und selbst Preis-Träger 2006.
Nun gibt es seit 2019 zusätzlich einen mit 20’000 Franken dotierten Förderpreis. Das besondere daran:
Der Gewinner des Jahrespreises im Vorjahr nominiert den Preisträger des Förderpreises im laufenden Jahr.
So nun geschehen: Benno Lüthi empfiehlt den seit 2020 amtierenden Zoo-CEO Severin Dressen, wie aus der Einladung zur feierlichen Verleihung Anfang Juli im Kispi zu entnehmen ist.

Der Zoo-Direktor sei bekanntlich ein engagierter Förderer des Fledermausschutzes und setze sich in besonderer Weise für den Erhalt dieser faszinierenden Tiere ein, wird festgehalten.
Auch sein nachhaltiges und vorbildliches Engagement im Stiftungsrat der Stiftung Fledermausschutz wird würdigend erwähnt.
Nur steht dies alles in Zusammenhang mit seiner eigentlichen Anstellung im Zoo Zürich. He’s the Zoo-Direktor, er hat mit Tieren zu tun – ständig.
Eine Preisvergabe an eine Einzelperson wirkt in der heutigen Zeit von erhöhten Governance-Grundsätzen problematisch.
Denn es sind die unzähligen Angestellten und Freiwilligen, die in der bereits 2016 eröffneten Fledermaus-Welt, einem Info- und Ausbildungszentrum auf dem Zoo-Gelände, tagtäglich grosse Arbeit leisten.
Die Mitglieder sowohl des Verwaltungsrates der Zoo Zürich AG unter dem Präsidium vom ehemaligen Direktor des Swiss-American Chamber of Commerce Martin Naville als auch des Zoo-Stiftungsrates unter dem Präsidium von Vontobel-Erbin und Verwaltungsrätin Maja Baumann müssten über diese ad-personam Preisvergabe alarmiert sein.
Ein Indiz, dass dies nicht so ist, kann der Einladung für die Preisverleihung entnommen werden. Die Laudatio wird Monika Walser, Vize-Präsidentin des Zoos Zürich, halten.
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Alex, mach dir mal Gedanke drüber, warum dich en Priisverleihig weg Fledermüüs so triggered. Nöd gsund min bueb, nöd gsund.
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Fledermäuse sind intelligente Tiere
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wäscht die andere.
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FDP halt.
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Gut dotierte Stiftungen, idealerweise mit ehemaligen Politikern dekoriert, ermöglichen immer wieder steuerbefreit eine hobbymässige Beschäftigung mit philantrohischen Steckenpferden im Kreise Gleichgesinnter.
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Ich finde der Fledermaus Preis ist ein großer Schritt unserer Gesellschaft.
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Die Vernichtung der Spendengeldern durch die Vögelivoliere lässt grüssen.
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Tiere folgen Urinstinkten verfolgt von einzelnen Menschen.
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Barman & Graf Dracula wären stolz auf so einen Preis.
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Wie sagte doch der Monaco Franzl „Irgendwas hängt immer“.
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Der FDP Filz im Züri Zoo ist legendär. Aktuelles Beispiel?
Der ehrenwerte Oberrichter, der den Rekurs gegen die 35 Meter Voliere ganz im Sinne des Zoos abgeschmettert hat, ist jeweils geladener VIP-Gast am Zoo Fäscht. In Abendgarderobe und inkl. Frau Gemahlin. So läuft das unter Zoo Freunden. Give me five!
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Der Oberrichter liebt halt Fledermaus-Ragout mehr, als Vogel-Voressen. So what?
Ich würde mich schämen, einen Preis entgegenzunehmen, der von Artgenossen verteilt wird.
Ist der Pokal auch wirklich nicht 2 Millimeter zu klein, wie bei der Voliere?
Aber
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IP plus Kommentare wieder mal konkurrenzlos lesenswert.
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Sie haben noch das USZ vergessen …
Und Danke, ich konnte bis jetzt mit dem Begriff Pantanal noch nicht allzuviel anfangen, aber so langsam krieg ich eine Vorstellung, wovon das ethymologisch abgeleiten sein muss (das ‚t‘ im Wort kann ich bis jetzt nicht schlüssig einordnen, aber der Rest ist selbsterklärend). Und, weshalb sich dort so viele FDP-ler tummeln. Es ist deren Biotop
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Schön, ist das Niveau hier nach unten offen.
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Ist das so eine Sache.
Auch mit den Wahlen, z.B. Schweizer der Jahres, dann wurde es, oh Wunder, Evelyne Widmer. Zufälligerweise SVP Verräterin.
Ebenso ein Sympathieträger erster Güte, der yes we can Lieblings-Präsident der Linken, Obama, bekam den Friedensnobelpreis. Ja wirklich! Der Präsident unter dem am meisten Soldaten UND Zivilisten aller Zeiten per Drohne liquidiert wurden.
Na ja, Züfälle gibt’s.
Wichtig war auch der Preis an Al Gore und Greta Thunfisch die uns vor dem so grauenhaften Klimawandel gerettet haben..uff!
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Ich glaube es nicht…
Unfassbar
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Immer wieder erstaunlich was der Zürcher Filz liefert. Die Arbeit leisten die Angestellten der Direktor bekommt den Stutz. Der gleiche Direktor der sich für die „Natur einsetzt“ und das Klima in der Antarktis mit seinen Luxusreisenden nachhhaltig schädigt!
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In der Pause im Theater Rigiblick mit der Gattin. Viel Volk. Hinter mir flucht ein Mann, sehr derb, höre ich auch auf der Baustelle selten. Hört nicht auf. Drehe mich nach um und sehe vor mir Martin Vollenwyder. Hat sich nicht im Griff.
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Die Blenderei des einfachen Volkes geht weiter.
‚Chefs‘ die andere arbeiten und denken lassen, selber aber nichts auf die Reihe bringen, sind auch in der Schweiz keine seltenheit mehr.
Die Politik mit ihrem Beratertum und den Kollegen machts vor.
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Solche Sachen sind nur noch Realsatiere.
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Da macht man sich Gedanken
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Neben Fachkräften fehlen uns jetzt auch noch Preisträger. Diese müssen wir wie viele andere Plauderi in Deutschland holen. Ich habe vor wenigen Tagen den Telefon-Kundendienst der UBS beansprucht. Bei einem Erstkontakt mit einem zackigen Deutschen habe ich eine Person verlangt, die Schweizerdeutsch spricht. Worauf ich mit einer charmanten Dame verbunden wurde. Einer Deutschen ohne grosse Kenntnisse unsere heimischen Sprache.
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EWS erhielt auch einen tollen Preis. Sie wurde Schweizerin des Jahres weil sie Blocher verraten hatte um selber Bundesrätin zu werden.
Blocher war Justizminister und unter seiner Leitung halbierten sich die Asylzahlen auf die Hälfte. Dank EWS gingen sie dann wieder steil nach oben und dadurch haben wir die heutigen Zustände im Asylwesen.
Lehre daraus: Es gibt wichtige Preise und weniger wichtige Preise.
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Lehre daraus: Die Entwicklung der Asylzahlen hat vorallem damit zu tun, was sich ausserhalb der Schweiz ereignet.
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Alle Länder um uns herum kontrollieren mittlerweile ihre Grenzen gegen illegale Asylanten.
Jans will das nicht, deshalb kommen jetzt mehr rein und weniger gehen raus Richtung Norden.
Es hat also stark mit dem zu tun, was sich hier ereignet. Leider kann keiner der SVP mehr dieses Department übernehmen, er würde abgewählt wie Blocher, wenn er die Schraube anzieht.
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Und? Wie viele Personen wurden an der Grenze DE-CH durch Deutschland zurückgewiesen? Und mit welchem Aufwand an Bewachung?
Die Intensität der Kontrolle hat wenig damit zu tun, wie viele „reinkommen“. Denn ein Asylgesuch kann man stellen egal wie fest kontrolliert wird.
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Wie sich die Reputation der erwähnten Institutionen entwickelt, ist nicht vom Keiffegrad in der IP-Kommentarspalte abhängig.
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Ich finde es sehr gut, dass IP über solche Woke-Misstände schreibt. Preisveleihungen unter Freunden, Bratwurst ohne Wurst, Nachaltigkeitspredigt in der Antarktis, 2mm Diskussionen im Stahlbau. „Da ist was faule im Staate…“
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„Stiftung für ABENDLÄNDISCHE Ethik und Kultur“ – Ich dachte, für sowas sei der Papst zuständig 🤔. Wahrscheinlich so ein Konkurrenzveranstaltung der Zürcher Protestanten.
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Für die Abendländische Kultur kämpfen üblicherweise die Neurechten.
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Man merke, in Zürich jann es noch schlimmer gehen. Mit einem kleinen Herzfehler ins Spital, und dann ins Krematorium.
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Die Stadt – nein, das Kaff – Zürich kann man vergessen. Die Abteilung FDP der Grünen ebenfalls.
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„Beim prestigeträchtigen Herzog de Meuron Bau des Kinder-Universitäts-Spitals auf der Lengg beim Zürcher Balgrist war es zu Kostenüberschreitungen gekommen“
An der Architektur kann es nicht gelegen haben, denn die gab es fast geschenkt: Guggenheim NY, aber billiger, weil ohne Spirale“