In Chur explodiert ein nächster Sprengsatz. Gegen zwei Spitzenmanager der Graubündner Kantonalbank (GKB) läuft seit Ende März ein Strafverfahren.
Wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung im sogenannten Fall Ebner. Dieser ist nicht Teil des Verfahrens, dafür die BZ Bank, die er der GKB verkauft hatte.
Am Ermitteln ist die Schwyzer Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte. Da Freiheitsstrafen „von mehr als einem Jahr“ drohten, müssten die Beschuldigten Anwälte mandatieren.
Ansonsten würden sie einen Pflichtverteidiger erhalten, so die Strafbehörde.
Die Informationen zuerst hatte das „10vor10“ des Schweizer Fernsehens. Ein Sprecher der GKB reagierte nicht umgehend auf Fragen.
Das Strafverfahren ist ein schwerer Schlag für die GKB-Führungscrew in Chur. Präsident Heinz Huber, Ex-Chef der Raiffeisen, führte am Samstag erstmals durch die GKB-PS-Versammlung.
Den Inhabern der Partizipationsscheinen (PS) verschwieg Huber das laufende Strafverfahren.
Dabei begann dieses nach einer Anzeige von BZ Bank-Kunden bereits letzten Herbst, und seit anderthalb Monaten wissen die Beschuldigten, dass sie ins Visier der Ermittler geraten sind.
Spätenstens seit diesem Zeitpunkt muss Huber im Bild über das Verfahren sein.
Gleich wie sein wichtigster Manager, GKB-CEO Daniel Fust. Die zwei GKB-Steuerleute hatten unmittelbar vor der Generalversammlung ein Treffen mit Martin Bühler.
Der ist derzeit Regierungspräsident. Als Finanzdirektor trägt Bühler die oberste Verantwortung für die Kantonalbank des Bergkantons. Mitte Juni sollen ihn die Stimmbürger wiederwählen.
Dass Huber das laufende Strafverfahren wegen ungetreuer Geschäftsführung den PS-Inhabern nicht offenlegte, sondern im Gegenteil beschwichtigte, wirft Fragen zu Offenlegungs-Pflichten auf.
Schon in seiner Ad-hoc-Mitteilung vor 10 Tagen verschwieg Kapitän Huber zusammen mit seinem „First Officer“ Daniel Fust, dem CEO, das laufende Ermittlungsverfahren der Schwyzer Behörden.
Damals machten die beiden obersten Köpfe der GKB lediglich publik, dass in Schwyz ein Klage vorläge gegen die Kantonalbank und deren Tochter, die BZ Bank, respektive gegen Exponenten dieser Institute.
Es gehe um eine mittlere dreistellige Schadensforderung, so die GKB am Montag Morgen, 4. Mai.
Kurz darauf wurde klar, dass Remo Stoffel hinter der Klage steht. Der umtriebige Investor hatte zusammen mit weiteren Kunden der BZ Bank viel Geld in eine aufstrebende Schweizer Industriegruppe gesteckt.
Die United Grinding Group. Die Firma wurde später zur United Machining Solutions, nachdem ihr Martin Ebner über sein Vehikel Patinex die Georg Fischer-Sparte Agie Charmilles einverleibt hatte.
Die entscheidenden Aktionen geschahen im 2024. Stoffel und weitere BZ-Kunden profitierten dadurch nicht im erhofften Umfang von der Transaktion; sie haben darauf als Privatbetroffene Strafanzeige eingereicht.
Sie richtet sich gegen den BZ Bank-Präsidenten, Andreas Lötscher, dessen Kollege im VR der BZ Bank, Stefan Sigron, und den Revisor der Patinex, der bis Ende 2025 als Dritter ebenfalls zum BZ-VR gehörte.
Lötscher steht seit über 30 Jahren auf der GKB-Payroll. Als Finanzchef gehörte er lange zur obersten Führung der GKB. Heute kümmert er sich ums „Beteiligungsmanagement“ der GKB.
Die Staatsbank hatte 2022 zunächst 70 Prozent der BZ Bank von Ebners Patinex übernommen. Seit 2025 halten die Bündner 100 Prozent der einstigen „Ebner“-Bank-
Sigron, der zweite Beschuldigte der Bündner KB, hat seit 2003 die „Unternehmensentwicklung und das CEO-Office“ des Platzhirsches im Ferienkanton geleitet. An der HSG dozierte er zum Thema Leadership.
Der erwähnte Revisor der Patinex, der ebenfalls im Strafverfahren steckt, zählt in Bern zu den bekannten Treuhändern. Er gibt Zeitungslesern Tipps zur Steuererklärung.
Martin Ebner spielt in der ganzen Causa eine wichtige Rolle, ohne dass die Staatsanwaltschaft gegen ihn vorgeht.
Ebner hatte seinerseits Strafanzeige gegen Remo Stoffel wegen Verleumdung eingereicht, nachdem Stoffel die damalige BZ Bank-Revisorin EY aufgefordert hatte, genauer hinzuschauen.
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“Es gehe um eine mittlere dreistellige Schadensforderung”, und das ist eine Meldung Wert? CHF 500?
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Nein es soll sich um die Summe von 999.- CHF handeln…
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Seit wann kannst du den lesen ?
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Wohl eher eine Tischbombe mit Bündnerfleisch
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Nimm deine Tabletten und gut ist!
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Die GKB, das nächste Kapitel nach ViPi.
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Nicht nur die Basler und Walliser ticken anderst. ALLR Kantonalbanken sind Inbegriff des lokalen Polit-Filzes. Das wird solange bleiben, solange es öffentlich rechtliche Kantonalbanken gibt.
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Ganz zu Schweigen von der inkompetenten Raiffeisen und Migros Bank.
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Bei der GKB fault es im Führungsetage Kerker und oben verkauft man es als „Missverständnis“. Strafverfahren, Gedächtnisverlust, Null Verantwortung: Die Spitze wirkt wie ein Kartell der Selbstentlastung. Peinlich, durchschaubar, brandgefährlich
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Ach, die GKB. Natürlich wusste oben niemand etwas die Chefetage ist ja bekannt für ihre hellseherische Blindheit. Strafverfahren, Ungetreue Geschäftsführung. Bestimmt nur ein weiteres „Missverständnis“ im Bündner Märchenland.
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Hallo Tom, Bündner, Psychiatriepfleger, Insider, Remo, Neurologe, Josef am Beichten 👋
Dissoziative Identitätsstörung?
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Es wird nichts passieren. Der Kläger, Herr Stoffel, ist auf Grund seiner Vergangenheit zu wenig glaubwürdig. Der will sich doch nur am Kanton Graubünden rächen. Das wird sich nicht aufgehen.
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Das klingt weniger nach Analyse und mehr nach Wunschdenken. „Unglaubwürdig“ ist ein bequemes Etikett, wenn man sich nicht mit Fakten beschäftigen will. Und dieses „Der will sich nur rächen“
ist die älteste Ausrede im Buch. Wenn das alles wäre, hätte man das Verfahren längst entsorgt. Offenbar ist es doch nicht so harmlos, wie du es gern hättest.
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Die Staatsanwaltschaft hat zweifellos zu wenig Sprengmittel, dass die Bombe platzen würde! Da sie im „Dark-Room“ immer wieder an die Wand knallt weitet sie aus… sonst wäre der Fall schon längst vor Gericht. Stoffel selber wird sicher auch durchleuchtet… wird auch noch interessant.
Wir alle Wissen: die Staatsanwälte sind per se die letzten, die die Wahrheit erfahren, letztere weiten einfach auf weitere Personen aus.
GKB: isch EU dä eige Kanton z’chlii? Gönd immer zu dä Züzis go poschte und ez händer (nöd s’erschti mol) en Mischt i dä Büecher??
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Selten so einen verwirrten Mist gelesen!
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In welcher betreuten Institution bist du den zurzeit untergebracht?
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Sofort Pierin Vincenz als Turnaround-Manager anheuern!