Letzte Woche hiess es in Basel, Bern und Zürich noch: Nichts Besonderes, weit weg von Brief-Rekord.
Dann aber schoss der Anteil jener Zürcher, die brieflich ihre Wahl treffen, schlagartig in die Höhe.
Gestern hatten 15,2 Prozent der Stimmbürger der Limmatstadt das Couvert mit den rekordverdächtig vielen Abstimmungszetteln bereits per Post eingesandt.
Am Mittwoch waren es erst 10 Prozent gewesen. Dann gings schnell hoch. Am Freitag waren es 12 Prozent, jetzt die erwähnten 15 Prozent.

Zürich als grösste Schweizer Stadt dürfte stellvertretend für alle sein. Für den Urnengang vom 14. Juni, in 12 Tagen, ist mit einem Massenauflauf zu rechnen.
Der Grund liegt in der Vorlage zur 10 Millionen-Schweiz. Die SVP will dort den maximalen Deckel setzen.
Der Ton verschärft sich, die Schluss-Mobilisierung läuft. Zu den Plakaten, die schon länger hängen, kommen jetzt die Banners.
Die Online-Medien sind voll damit. Die Befürworter rechnen schon fast mit einem Sieg, sie sind lauter als die Gegner.

Die NZZ bringt heute den bekannten Immo-Tycoon Balz Halter. „Es ist gut, wenn es schwerer wird, Arbeitskräfte aus dem Ausland zu holen“, meinte dieser.
Obwohl er von immer mehr Beton profitiert, will Halter den Boom bremsen. „Um das Wachstum raumplanerisch zu absorbieren, brauchen wir viel mehr Zeit“, meint Halter.
„Die Raumplanung funktioniert in langen Zyklen von zwanzig, dreissig Jahren. Die Zuwanderung muss sich diesem Tempo angleichen.“
„Wenn jetzt nichts passiert, werden sich die Probleme weiter zuspitzen, die Wohnungsnot wird sich ausbreiten. Statt nur in den Städten und Agglomerationen wird es auch in der Peripherie eng werden.“

Umgekehrt ebenfalls in der NZZ die höchste Ärztin des Landes. „Wenn sich die Stimmung weiter in Richtung nationaler Abschottung bewegt, wird es für uns brandgefährlich“, meinte Yvonne Gilli, Präsidentin des Schweizer Ärzteverbands.
Wegen der „massiven Überalterung der Bevölkerung“, so Gilli. „Die Ärzteschaft ist ein Spiegelbild der Bevölkerung, deshalb gilt das auch für uns.“
„In den nächsten zwanzig Jahren geht eine riesige Welle an Ärztinnen und Ärzten in den Ruhestand. Dahinter klafft eine gähnende Leere.“
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ist hausgemacht. Wie wäre es, einfach den Numerus Clausus abzuschaffen?
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Wie wäre es, einfach nur noch 25% Frauen zum Medizin-Studium zuzulassen? Die meisten (heute) verschwinden eh in Teilzeit oder eine andere Richtung, nachdem sie vielen, vielen Männern den Studi-Platz geklaut haben und den Beruf nachher nicht mehr ausüben. Will ja keine mehr Hausärztin auf dem Land sein, oder Veterinärin usw.
Männer würden das mit Leistung und zuverlässig, langfristiger Ausrichtung tun. Männer.
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das ist das generelle Problem auf dem Schweizer Arbeitsmarkt. Statt in Inländer zu investieren, rekrutiert man im Ausland. Diese Bildungsinvestitionslücke der eigenen Leute wird sich in nicht allzu ferner Zukunft rächen.
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Das gegenteil ist der Fall überall Gemeinschaftspraxis mit min. 30 Aerzte aus aller Welt besetzt. Das gleiche Physio – Zahnaerzte aus aller Welten – es fählt das gebrauchte an richtigen Orten einzustellen und die Löhne entsprechend der Arbeit zu bezahlen. Auch die Spitäler,sind voll gepump vob Ausländischen vor allem Schlander ausgestattete Götter in Weiss.
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Was machen denn die ganzen Afghaner, Syrer, Eritreer, Somalier und Iraker noch hier?
Sie können ja sogar für Ferien und Heiraten in ihr Land zurück.
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Gibt es eigentlich jemanden, der überprüft, ob diese Briefwahlen auch korrekt sind? Nicht dass wir Zustände wie in den USA haben…
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Wir haben Zustände wie in den USA, Marc. Es gibt weder dort, noch hier, irgendwelchen Missbrauch.
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Einfach nur blöd dahergeschwafelt ohne jeglichen Kenntnisstand.
In den USA gibt es keine Einwohnerkontrolle, deshalb haben sie diese Probleme die bei uns NICHT herrschen.
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Saisonnier Status wieder einführen. Und das Problem ist gelöst.
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Endlich ein Arbeitgeber, der die Notwendigkeit erkennt, zu handeln. Bravo, staatsmännisch. Leider: noch viel zu geringe Einsicht im Gewerbe, der Industrie und vor allem der online-Logistik.
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warten wir es ab. Es freut mich, wenn die 10 Mio – Initiative die Stimmbürger/Innen motiviert und sie ihre Stimme abgeben.
Ob aber deutlich mehr als die Hälfte an die Urne oder auf die Post gehen, bezweifle ich stark.
Zuviele palavern die ganze Zeitnur herum und gehen dann doch nicht abstimmen / wählen.
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Chuck Norris wählt nicht per Brief oder Präsenz.
Er schickt seine Wahlentscheidung telepathisch an den Wahlauszählungscomputer.
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Die Männer sterben im Durchschnitt fünf Jahre vor den Frauen.
Männer brauchen keine Pflege und keine Rollatoren. Pflege ist einzig und allein ein Frauenthema für das ich nicht aufkommen werde. Aber die AHV hätte ich gerne mit 60!
Wir brauchen keine Zuwanderung, wir brauchen eigene Nachkommen. Wir haben eine hausgemachte China-1Kind-Politik für die First Nations und überkompensieren das mit einer schleichenden Islamisierung. Mal sehen wie viele Stimmbürger das gutheissen.
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Wir brauchen immer mehr Ärzte auch wegen der Zuwanderung.
Zudem werden viele Studienplätze, die wegen des Nummerus Clausus limitiert sind, an die falschen Leute vergeben.
Ein Medizinstudium kostet 700’000 Franken. Das bezahlt der Bürger. Wenn dann die Aerzte nur 30 % arbeiten, sind die Falschen ausgewählt worden.
Zudem können auch weiterhin Ärzte zu uns kommen weil man selektiv Leute einlassen kann, auch mit der 10 Millionen Limite.
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Sehr gut. Wenn die Einwohnenden der Stadt mobilisiert werden, steigen die Chancen, dass dieser unsägliche Kabis von einer Initiative versenkt wird.
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Ein Ja oder Nein gibt spielt
keine Rolle.Wird man sicher
2 Jahre einmal nichts hören
von Bern !!
Lasst euch überraschen!
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Besser für das Land wäre, man würde mal zwei Jahre nichts aus Oberiberg hören.
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Yvonne Gilli führt als Beispiel Taiwan an, dort wohnen doch auch 20 Millionen auf etwa der Größe der Schweiz.
Sie ignoriert vollkommen, dass die Schweiz 2/3 unbebaubares Land hat.
Ich will auch nicht, das die Schweiz ist wie Taiwan.
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Die Schweiz meint die Weltentwicklung passe sich den Bernen langsam politischen Zyklen an. Halter ist ein Dreamer. Er will geplant bauen, in 30 Jahren ist die Welt wohl ganz eine andere und ob die Schweiz dann noch Einwanderungsland isr wird sich erstmal weisen müssen. Alle Vorteile die wir einst hatten haben wir ja lange abgegeben und Ressourcen haben wir keine
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Vermutlich wurden Stimmen eingelegt, durch den Apparat. Die Briefwahl ist der Untergang, nur bei der Landsgemeinde sieht man effektive Stimmen. Zettel können Produziert und vervielfältigt werden. Leute die niemand kennt, zusätzlich zu schicken, fällt auf.
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Jetzt wird‘s tiefenpsychologisch.
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Die gute Frau sagt, die Ärzteschaft wolle sich nicht parteipolitisch einmischen.
Sie selber macht mit ihren Aussagen aber absolut Parteipolitik.
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Balz Halter ist mit seinen Argumenten 100 mal überzeugender als die oberste Ärztin Gilli. Die von ihr geschilderten Probleme sind seit Jahren bekannt und wurden bewusst so bewirtschaftet!
P.S. Am 14. Juni bringe ich das Couvert persönlich an die Urne. Komme einfach nicht vom Gedanken weg, dass da plötzlich Kisten voller Stimmungerlagen bewusst irgendwo liegen bleiben…
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… im Nordheim wird das Wahlergebnis der rotgrünen Stadtzürcher sogar noch in Fernwärme umgewandelt. 😉🤭😂
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Man konnte hören, dass Briefe die im Gemeindehaus ankommen dort schon vor der Auszählung aufgemacht werden. Das ist sehr gefährlich, Vertrauen ist in dem Fall gut, Kontrolle besser. Beim Öffnen sollten alle Parteien dabei sein.
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🪬🔬🩺🩻🦠Gerade im med. Diagnostics & TeleMed/AI Bereich verändert sich aktuell schon sehr vieles – sehr schnell. Die konventionellen Ärzte/Ausbildung braucht es so, bald gar nicht mehr. Genau so wie viele andere Berufe auch (Bsp. Lehrer, KV, Beamter, Bankers) d.h deren Aufgaben werden total wegfallen oder völlig neu „definiert“ werden müssen. Der Wandel der Zeit gilt für alle & alles. Adaptieren sonst wird man weg gewischt. Darwinistisch.
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Schon einmal etwas vom Diskriminierungsverbot gehört?