Während im nahe gelegenen Witikon Hunderte von Familien und Senioren wegen Leer-Kündigungen ihr Zuhause verlieren, wartet eine Traumvilla mit 500m2 Wohnfläche auf Interessenten.
Seit Wochen. „Casa Zentner“ heisst das Objekt, es liegt an der Zürcher Aurorastrasse am Sonnenberg, das ist die noch edlere Zone als der Zürichberg.
Oben thront das Dolder Grand mit eigenem Golfplatz, darunter schmiegen sich eindrückliche Villen zwischen uralten Bäumen an den Hang.
Die „Casa Zentner“ stammt aus der Feder eines italienischen Stararchitekten, gebaut wurde es vor 58 Jahren.
Alles ist herrlich: 12,5 Zimmer, 1’500m2 Land, Sicht aufs Nobelquartier Hottingen, in der Ferne sieht man den Prime Tower.
Besser geht nicht. Das Preisschild? Das ist nicht klar, es heisst, Verhandlungsbasis seien 15 Millionen.
Kein Schnäppchen, aber man kriegt auch alles, was man sich wünscht. Und wenn eine 0815-Eigentumswohnung mit 120m2 schon weit über 3 Millionen kostet, dann ist die Villa ein No-Brainer.
Nicht? Nein.
Seit langem ist das Inserat auf Homegate online. Keiner schlägt zu.
Das Problem sind die Kosten, die nicht sofort anfallen. Das Haus scheint in die Jahre gekommen zu sein; es dürften Millionen an Sanierungskosten anfallen.
Zudem spricht der Denkmalschutz bei jedem Schritt ein Wörtchen mit. Der Verkaufsberater macht daraus ein Plus: „“Denkmalgeschützter Architekturschatz“ heisst es auf Homegate.
Richtig wäre: Alte Villa mit vielen Fesseln wartet auf Liebhaber mit überflüssigem Geld.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
LH sollte ins Immobilienbusiness wechseln!
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Mein Neffe dritten Grades, Kurt von Knete, will in Zürich studieren. 12,5 Zimmer sind zwar nicht sehr gross, aber für eine Studentenbleibe wird es ausreichen.
Ich werde mal ein Angebot abgeben.
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Wer soviel Geld auf der hohen Kante hat baut selber. Und kauft nicht.
Abreissen und einen Block drauf. Was soll an der Ruine ein Denkmal sein?
Wenn die Schweiz weiter jede baufällige Hütte als Denkmal bezeichnet dann leben wir bald in Zelten davor.
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So wie Zürich momentan tick, kauft die Stadt die Villa, saniert sie für ein paar Millionen.
Dann zieht ein Stadtrat in die renovierte Genossenschaftsvilla.
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Eher eine Ukrainische oder Eritreische Familie 😉
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Habs mir kurz angeschaut. Das Haus ist schlicht und einfach hässlich. Wer will da drin wohnen? Und abreissen darf man es auch nicht.
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Man sollte eine Asylunterkunft daraus machen.
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Hatte den Artikel kurz überflogen und in Gedanken gleich ein romantisches Bild von einem Schlösschen mit verträumtem Park – boaah, ist das ein als „Villa“ getarnter stillgelegter Flak-Bunker?!
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Villa gebaut vom bekannten italienischen Architekten Carlo Scarpa. Der jetzige Besitzer Edoardo Zentner (69 Jahre alt) möchte diesen nun renovationsbedürftigen, denkmalgeschützten Architekturschatz seit langer Zeit loswerden.
Beispiel dieses Objektes zeigt exemplarisch, dass eigenwillige, verspielte und exzentrische Architektur oft keinen Käufer mehr findet. Jeder der auch heute so bauen möchte, muss sich dies hinter die Ohren schreiben.
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„Midcentury-Modern“-Architektur? Erinnert mich an den Häuserkampf-WK auf dem Waffenplatz Eiken damals.
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15 Mio und dann 4 Fotos mit der Handykamera. Keine Fotos vom Inneren sagt schon alles.
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Wieviele Familien leben auf engstem Raum ….
Was soll dieser linke Vergleich?
Dreht IP nach links?
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Schön ist anders!