Das Millionen-Fiasko um das elektronische Patientendossier (EPD) zeigt die ganze Scheinheiligkeit der Schweizer Gesundheitspolitik.
Während den Prämienzahlern bereits mit höheren Franchisen und einer 50-Franken-Notfallgebühr gedroht wird, versenken Politiker und Staatsbetriebe hunderte Millionen in einem digitalen Phantom-Dossier.
Jetzt zieht die Post endlich die Reissleine. Per Ende 2026 beerdigt der gelbe Riese das EPD-Geschäft namens Sanela.
Für das Abenteuer soll der Staatskonzern einen tiefen dreistelligen Millionenbetrag investiert haben, wie die „Aargauer Zeitung“ schreibt.
Das EPD ist exemplarisch für ein System der organisierten Verantwortungslosigkeit.
Politiker und Beratercliquen bauen ein absurdes Geflecht aus Beteiligungen und Posten und deklarieren diese staatliche Misswirtschaft dreist als „Wettbewerb“.
Ein Beispiel ist die Axsana AG. Mitaufgegleist von seinem damaligen FDP-Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger, überwies der Kanton Zürich über die Jahre 2,6 Millionen Franken an die Firma.
Nach seinem Rücktritt nahm Heiniger später als Verwaltungsratspräsident bei der Axsana Einsitz – mit Folgen bis heute.

Die Zürcher Geschäftsprüfungskommission (GPK) rügte in ihrem Bericht 2021, dass die Gesundheitsdirektion über lange Zeit keine Ahnung hatte, was bei der Axsana überhaupt lief.
Später übernahm die Post das Ruder, benannte das Konstrukt in Sanela um und trägt die gesamte Übung jetzt zu Grabe.
Der Bund selbst verpulverte seit 2013 rund 80 Millionen Franken. Die Betriebskosten der „Stammgemeinschaften“ verschlingen bis zu 64 Millionen.
Alles Schätzungen, denn die tatsächliche Rechnung kennt im Berner Beamtenbetrieb wohl kein Mensch.
Doch das Scheinleben geht munter weiter.
Für das schon längst verweste EPD werden Spitäler auch heute zur Kasse gebeten. Allein die Zürcher Heime und Kliniken zahlen pro Jahr 3 Millionen Franken an Anschlussgebühren.
Millionen an Steuer- und Prämiengeldern, versenkt in unzähligen Nehmer-Taschen mit wirren Governance-Strukturen.
Und der Nutzen?
Gerade einmal 1,5 Prozent der Bevölkerung macht mit. Als Ausrede musste die angeblich mangelnde Beteiligung der Bürger herhalten.
In Wahrheit war das Projekt ein undurchsichtiges Konstrukt und im klinischen Alltag schlicht unbrauchbar.
„95 Prozent aller teilnehmenden Spitäler und Pflegeheime gaben an, noch nie ein EPD genutzt zu haben“, so eine aktuelle INFRAS-Studie im Auftrag des BAG.
Nach dem Debakel doppelt der Bundesrat nun nach. Das Projekt wird umgetauft in das elektronische Gesundheitsdossier (E-GD), die Plattform radikal zentralisiert und ausschliesslich vom Bund betrieben.
Diesmal gilt der Zwangsanschluss für alle via Opt-out.
Derweil formiert sich die IT-Lobby und Beraterindustrie bereits am nächsten staatlichen Honigtopf.
Das Abkassieren geht in die nächste Runde. Über den monetären Nutzen schweigt der Bundesrat in seiner Botschaft. Es gibt schlicht keinen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Das elektronische Patientendossier war nie ein Digitalprojekt es war ein staatlich finanziertes Beschäftigungsprogramm für Beraterzirkel, die sich an jedem Fehlschlag noch eine Zusatzrechnung schreiben.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Das ganze Krankenwesen ist versaut und unterwandert von Abzocker. Frau Dreyfuss hat die Schweizer in Geiselhaft genommen mit dem neuen Krankengesetz. Die kleinen Bürger werden in die Armut gedrängt, derweil die Protagonisten sich die Säcke füllen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ohhh, genau, jetzt ist Dreyfuss schuld. Uebrigens: DEINE $VP Rickli hat das Zürcher Gesundheitswesen im Alleingang an die Wand gefahren.
Wo rechts draufsteht, ist in der Regel ausser Korruption und Versagen rein gar nichts drin.
Lösen wir diese Geldwaschmaschine Schweiz auf. Lieber ein Anhängsel der EU als weiter in diesem korrupten Land.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Das elektronische Patientendossier war der Moment, in dem die Schweiz bewiesen hat, dass man Digitalisierung auch dann durchziehen kann, wenn man sie eigentlich gar nicht versteht.Die Post hat sich dabei als digitaler Leuchtturm inszeniert nur blöd, dass das Licht aus einer Taschenlampe kam.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Das elektronische Patientendossier war der seltene Moment, in dem der Staat bewiesen hat, dass man auch ohne jeden Nutzen hunderte Millionen ausgeben kann und sich danach selbst dafür lobt.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Selten??? Beim Staat ist das nutzlose Ausgeben von Millionen die Regel
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Es gibt noch andere:
Kauf von Raketen, bezahlt nicht geliefert
Kauf von Flieger, die nicht fliegen
Diverse Informatikprojekte, bezahlt aber untauglich
50’000 Steuerbatzen für ausländische reiche Brandopfer
Sanierung der Lonza Sondermülldeponie
Steuerrabatte für reiche Schmarotzer
Alles auf dem Misthaufen bürgerlicher Politik. Und all diese absoluten Blindgänger werden vom Wahlschaf mit Freuden immer wieder gewählt…. Selten dämlich, diese bürgerlichen Wähler.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die linken denken das Geld wächst auf den Bäumen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Man sieht es ja:
Flieger und Raketen, Landwirtschaft und Wirtschaft: untersteht alles dem bürgerlichen Lobbistenregime.
Wer knallt nun das Geld zum Fenster hinaus?
Eben, denken ist halt wie so vieles anderes auch, nicht gerade die Stärke der rechten Bösmenschen. Aber Hetzen, da seit ihr alle Weltmeister. Was für klägliche kleine Bösmenschen ihr doch seit.
Alle so kleine Trumplis.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Hallo Fans, habe heute wieder einen Termin bei meinem Invaliden Eingliederungsberater wird also etwas später mit meinen kompetenten Kommentaren.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Alles was vom Bund kommt, ist nur Schrott! Da werden hunderte Millionen versenkt und einige füllen sich die Taschen. Und der Bürger verarscht. Aber die wohlstandsverblödeten CH wollen es ja so! Es interessiert ja niemanden… Bis zum nächsten Debakel! Ach was soll’s…
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ich weiss warum ich dafür bin, diesen Stall genannt Schweiz aufzuheben.
Korrupt, unfähig, faschistoide Politiker. Null Interesse an Land und Bevölkerung. Reiner Selbstbedienungsladen für Lobbisten.
Schmarotzer wie Reiche und Bauern werden mit Milliarden allimentiert.
Waffen, Informatik: werden Milliarden bezahlt, ohne die Gegenleistung zu erhalten.
Konsequenzen: Nichts.
Was sind das doch alle für Nieten, diese rechts braun versifften ReGIERung.
Kommt davon, wenn man $VP und derer Wurmfortsatz die FDP wählt: Korruption ist dort Programm. Zahlbar an die Parteikasse.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ähm… kleines Detail: Das EDI ist seit 2012 von SP-lern geführt (faschistoid?). Daran sind nicht primär die SVP- und FDP-Wähler Schuld. Die Entwicklung des EPD erfolgte also unter SP-Führung (rechts braun versifft?). Aber einen Erfolg gibt es zu vermelden: Von 2001 – 2012 hatte das EDI noch ziemlich konstant 2000 Vollzeitstellen. Danach ging es fast jedes Jahr bergauf bis 2600+ Vollzeitstellen heute, also +30%.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Kein Wunder, EPD tönt schon wie FDP.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Das Gesundheitssystem zeigt zunehmend dieselben strukturellen Symptome wie die 2. Säule: Kostenwachstum, Verwaltungsaufblähung und sinkender direkter Nutzen für die Bevölkerung. hohe Verwaltungskosten, komplexe Strukturen, starke Abhängigkeit von Berater- und Verwaltungsapparaten,
sinkende reale Leistungen für Versicherte. Die Schweiz steuert auf ein Gesundheitssystem zu, das immer teurer, immer komplexer, aber nicht proportional wirksamer wird. Die Parallele zur 2. Säule ist strukturell: Ein wachsender Wasserkopf, der mehr Ressourcen bindet als Nutzen stiftet.
Es gibt fixfertige und bewährte Systeme zu kaufen. Ab Stange und auch in nicht so hoch entwickelten Ländern, welche IT nicht im Griff haben, im Einsatz.
Klar steht nicht Made in Switzerland drauf. Dafür funktionieren sie.
Nachteil: Sie sind günstiger.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Mit dem E-Patientendossier ist der Bund grandios gescheitert. Mir graut es, wenn ich an die E-ID denke, auch in der Verantwortung des Bundes. Bei beiden geht es um sensible Personendaten.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wer das Thema seit Tag 1 verfolgt, weiss dass es noch VIEL schlimmer ist. Die Schweiz kann grosse IT-Projekte nicht. Die Politik kann komplexe Probleme nicht lösen. Also lassen wir es bitte an die Wand fahren.