Die Personalie ist Sprengstoff. Auf Anfang Juli hat unbemerkt von der Öffentlichkeit die alte Kommunikations-Leiterin ihren Posten beim Universitäts-Spital Zürich (USZ) räumen müssen.
Über Nacht, nach nur 1 Jahr.
Nachfolgerin ist eine Ex-CS-Spitzenfrau: Clarissa Haller. Diese schied aus der Geschäftsleitung aus, als Tidjane Thiam 2015 das Steuer bei der Paradeplatz-Bank übernommen hatte.
Das Abgangs-Paket machte Haller reich. Sie versuchte sich als Siemens-Sprecherin, nach 5 Jahren war auch dort Schluss.
Es folgte ein Jahr Pause. Dann: Partnerin bei der Dynamics Group, jener Zürcher Kommunikations-Beraterin, die eine spezielle Nähe zu ihren Kunden pflegt.
Und im Fall Crans-Montana den unglücklich operierenden Gemeindepräsidenten berät.
Clarissa Haller steuert als „Senior Partner“ der Dynamics die Kommunikation des USZ schon seit 2 Jahren, ohne dass dies gross aufgefallen wäre.
Ihr Auftrag: Das wichtigste Krankenhaus der Schweiz aus der Krise seiner Existenz zu führen.

Über 70 Menschen hatten von 2015 bis 2020 ihr Leben in der Herzchirurgie verloren, wo der damalige Leiter mit einem umstrittenen Implantant mehrfacher Millionär wurde.
Es läuft eine grosse Strafuntersuchung.
Haller kassierte in der ganzen Zeit stolze Honorare vom USZ. Jetzt dürften es noch mehr werden. Sie bleibt bei Dynamics und führt die Unispital-Kommunikation nur „ad interim“.
„Ich helfe beim USZ in der Kommunikation nur aus in einem begrenzten Pensum“, meinte Haller heute früh per SMS. „Es geht um Stabilität und einen Ansprechpartner für das Team.“
Die Instabilität in der Kommunikation stammt von ganz oben: von Monika Jänicke. Die CEO des USZ hat es nicht geschafft, die wichtige Stelle langfristig zu besetzen.
Nun gibt Jänicke eine grosse Stange Geld aus – für die externe Beraterin Haller sowie für einen Headhunter, der eine definitive Lösung sucht.
Und für die bisherige „Comms“-Chefin, die aus heiterem Himmel Geschichte ist. Diese arbeitete zuvor kurz für die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich.

Wo mit Natalie Rickli quasi die Oberchefin von Jänicke regiert. Danach führte die PR-Frau die Kommunikation der Hirslanden-Gruppe.
Die Unmenge an Steuergeld, welche USZ-CEO Jänicke ausgibt, passt ins Bild. Für die Bewältigung des Herz-Skandals hat die Ex-Novartis Schweiz-Chefin unzählige Berater mandatiert.
Darunter Alois Hirzel, der Grand old-Man der Schweizer PR-Szene, sodann einen der bekannteren Medien-Anwälte auf dem Platz Zürich für die ständigen Vorstösse gegen Journalisten.
Der Zürcher Bürger zahlt; das USZ verschlingt Milliarden an Steuergelder.
Jänickes Fuhrwerken könnte bei Rickli zu reden geben. Das geht derzeit um. Sicher ist: Im Personal ist die CEO zunehmend umstritten.
Der Westflügel des USZ hatte keine Ventilatoren, die Pfleger schwitzten, die Patienten stöhnten. Geplant war, das alte Gebäude zu sanieren, um die Lage zu verbessern.
Ein halbes Jahr später machte Jänicke rechtsumkehrt. Jetzt hiess es, die Leute müssten sich gedulden, bis der Neubau steht – sprich 2031.

Selber wollte es sich Jänicke von Anfang an gut gehen lassen. Sie plante, das herausgeputzte „International Office“ gleich hinter dem USZ-Haupteingang für sich als Exklusivbüro zu nutzen.
Alles war bereit für ihren Einzug, die interne Zügeltruppe hatte schon Order erhalten. Am Ende verzichtete Jänicke.
Diese soll ein Problem mit starken Frauen haben, schrieb der „Nebelspalter“ letzten Herbst.
Die Redaktion wisse „von mindestens zwölf ehemaligen USZ-Mitarbeiterinnen in hohen Führungsfunktionen, die das Spital seit dem Amtsantritt von Monika Jänicke im Juni 2023 verlassen haben.“
„Die Liste soll in Wahrheit noch viel länger sein.“ Ob die USZ-Chefin ein „Problem mit weiblichen Führungskräften habe“, wollte das Online-Medium wissen.
Der Verdacht sei „unbegründet“, antwortete das USZ damals: „Mehr als die Hälfte aller Kaderpositionen am USZ sind heute von Frauen besetzt.“
Jetzt hat Jänicke die Kommunikations-Chefin Knall auf Fall mit der für die Spitalchefin seit zwei Jahren rund um die Uhr bereitstehenden, externen Beraterin ersetzt.
Zwischen den beiden Frauen droht keine Eskalation – USZ-Chefin Jänicke segnet die Honorar-Noten der Dynamics-Partnerin ab, diese führt im Gegenzug alles aus, was ihr aufgetragen wird.
Berappen tun es Herr und Frau Zürcher. Das USZ reagierte heute morgen nicht sofort auf Fragen.

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Tax-Geld sind Open-Source-Quellen.
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CS Top? Ich würd sagen CS Flop, gerade die Führung ist ja für nichts verantwortlich aussers fürs eigene Salär.
Hat sich was geändert? Nö
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und da wundert man sich, dass die Spitäler defizitär arbeiten….
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Seit 2 Jahren führt Frau Haller also die Kommunikation des USZ. Hmm, ich habe aber nicht gesehen, dass irgendetwas an der USZ-Kommunikation besser geworden wäre. Das USZ war eigentlich immer negativ in den Medien.
Und diese Frau soll jetzt die permanente Lösung sein? Hmm
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Kommunikation & PR in der Wirtschaft und Politik bedeutet Lügen und Missstände so zu verpacken, dass sie beim Empfänger leicht verdaulich und ohne erkennbare Nebenwirkungen ankommen…
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Wer oben liegt, ist automatisch „on top“ – der Begriff „Top-Frau“ trifft hier also vollumfänglich zu.
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keine ahnung, wieso männer q frauen nachziehen.
vielleicht wisst ihr das?
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Weil die sonst übelst angegriffen werden von allen weiblichen linksgrünen, TX-Media, Ringier und vor allem das SRF Seiten).
Frau sein genügt. Qualifikation???
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Gerne noch ein Update zur Untersuchung bzgl. des Klinikleiters Urologie kommunizieren…
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welche abgehalfterten CEO’S, Kommunikationsgenies etc. sind als Nächste
an der Reihe ?
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Dem USZ ist die Betriebsbewilligung sofort zu entziehen!
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Walliserstübli
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Ja dann gute Nacht. 100% Failrate.
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Ein Spital braucht definitiv keinen Mediensprecher und keine Kommunikationsabteilung. Kein einziger Patient hat etwas davon. Wir bezahlen diesen Unsinn alles mit unseren Zwangs-Versicherungsprämien.
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Sehe ich das richtig? Immer nur Frauen! Warum nicht mal ein Mann oder stimmt dann die Quote nicht mehr?