Wer dieses Jahr auf Bank-Aktien setzte, sollte Vontobel gewählt haben. Die Familienbank schlägt UBS und Bär locker.
Die Erklärung kommt heute. Die Zürcher haben im ersten Halbjahr ein Viertel mehr Einnahmen generiert, der Nettogewinn hat sich sogar fast verdoppelt.
Das Hochschiessen geht aufs Konto des Private Bankings. Dort schwingt Georg Schubiger das Zepter.
Ein Mann der ruhigen Sorte. Nur nicht auffallen, lautet sein Motto.
Das macht sich bezahlt. Die Vontobel geniesst das Vertrauen bei den Kunden, die brachten 2,5 Milliarden frisches Geld in die Hütte.
Schubiger stellt damit seine Kollegin an der operativen Spitze der Vontobel in den Schatten. Christel Rendu heisst diese, die beiden dürfen sich Co-CEO nennen.
Rendu hat den schwierigen Part der gemeinsamen Führung des Unternehmens erwischt. Sie muss das Asstet Management, die einstige Perle der Vontobel, wieder zum Glänzen bringen.
Das will und will der früheren UBP-Topfrau aus der Romandie nicht gelingen. Längst hätte im Geschäft mit den Profi-Anleger ein Asset-Zufluss eintreten sollen.
Doch auch jetzt wartet man vergebens darauf. Null Franken Net New Money von der Rendu-Sparte in der Zeit von Januar bis Ende Juni.
Das wirft ein schlechtes Licht auf Rendu und ihre wichtigsten Manager bei den „Institutional Clients“. Bei denen zählt nur eines: die Performance.
Top-PK-Manager und andere versierte Finanz-Maestros wissen im Unterschied zu den trägen Privatkunden, mit welchen Fonds und Vehikeln am meisten zu verdienen ist.
Sie vergleichen die Anbieter – und geben ihr Geld den Besten.
Die Vontobel unter Rendu zählt nicht dazu. Schon lange nicht mehr. Dem VR der Vontobel scheint das egal. Rendu sitzt sicher im Sattel.
Jetzt stösst als dritte entscheidende Figur ein alter CS-Haudegen zur Bank. Antoine Boublil heisst dieser, er war Finanzchef der CS Schweiz, bevor er vor 3 Jahren bei der Leonteq anheuerte.
Dort blieb er nur kurz. Über Nacht verschwand Boublil, man hörte lange nichts mehr von ihm. Nun übernimmt er den vakanten CFO-Job bei der Vontobel. Dort muss er weiter sparen.
Dass nämlich die Vontobel blüht, hängst stark mit den Kosten zusammen. Es herrscht Sparzwang. Cost-Income runter von 74 auf 68 Prozent.




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„er war Finanzchef der CS Schweiz, bevor er vor 3 Jahren bei der Leonteq anheuerte“, gewagter Schritt ein Mann mit einer solchen „Vergangenheit“ anzuheuern!
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Vontobel sollte die Doppelführung beenden. Schubiger soll den Job
alleine machen. Die gute Frau Rendu verursacht nur Kosten.
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Rendu Linth haut agressiv rein und kanzelt Leute ab. Schubiger führt strategisch und motiviert. Kein Wunder kommt die Institutionelle Seite nicht voran
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Solange Christel die Performance nicht in den Griff kriegt, wird sie von den Investoren nicht akzeptiert. Und je länger das Debakel dauert, umso schlimmer wird es
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Die Zahlen sind ein absoluter Trugschluss. Vontobel investierte ungemein viel in die Akquise von Banken & RM-Teams. Das die Neugelder demnach wachsen, ist logisch. Ist aber kein organisches Wachstum!
Zudem ist ein grosser Teil der Mitarbeiter unzufrieden & auf Stellensuche. Die Kantine und der Hauptsitz platzt aus allen Nähten.
Viele ausserordentliche Biester (Universalwissende) haben die Bank zwecks besserer Karrierechancen verlassen, während faule Sesselkleber & ewige Ja-Sager weiterhin ihr Unwesen auf den Fluren treiben.
Der autoritäre Führungsstil von Christel wird auch bemängelt.
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Genau. Privatbank IHAG, diverse CS-RMs, bei Swiss Finance Advisors (SFA) und für das LA-Office neue Teams übernommen. In Deutschland neue RMs angeheuert. Dazu in UK und Italien ebenfalls.
Rendu de Lint ist nicht so beliebt, ja. Ausserdem ist die Bank bekannt dafür, den Status Quo aufrechtzuerhalten. Dynamische Denker und Ideengeber habens schwer und suchen schnell das Weite, wenn sie auf Granit beissen.
Buddy-Mentalität steht über allem. Habs mit allen gut, nicke alles ab, geh zu jedem Apero und mach deinem Chef den Hof, Mach nur das Nötigste (nie mehr), dann bist du ausgesorgt.
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Autsch, schon wieder eine Rep-Office in USA. Lernen nix. Dallas, Miami Totalausfall, New York seit Jahre Stillstand umd jetzt am Papa sein LA office. Lache mich krumm.
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Vondubel 🤷♂️
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Bei Vontobel sind viele Luftheuler unterwegs, so auch Schubiger, welche auf Kosten anderer brillieren und den grossen Zaster heimtragen !!
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von den neu eingeführten sanktions richtlinien wurde nichts erwähnt.
mitarbeitende werden immer mehr drangsaliert und auf dauer kontrolliert.
ob das der cost-income ratio hilft?
liebe grüsse vom HR
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Ein überdurchschnittlich hoher Anteil der Vontobel Belegschaft ist auf Stellensuche. Grund: Fehlende Perspektiven. Schwache Führungspersönlichkeiten die in der Gunst stehen und die Mitarbeiter nicht fördern bzw. weiterentwickeln.
Es werden lieber Leute von Extern geholt, statt interne zu (be-)fördern und wenn befördert, dann solche die challengen. Auch Frauenförderung (Quoten) sind beliebt bei VONN.
Haben auch ein Joint-Venture mit Bocconi Universita in Milano und der HSG. Da kommen die jungen Bankencracks nach. Die Lernenden gucken in die Röhre.