Die NZZ am Sonntag greift Yaël Meier, die Gute, frontal an.
Die Inhaberin von ZEAM würde zusammen mit ihrem Mann und Geschäftspartner junge Mitarbeiter ausnutzen.
Diese würden für einen Hungerlohn Maximal-Einsatz leisten – sogar Teambuildings in Kapstadt gingen auf eigene Rechnung; jedenfalls der Flug.
Der Kontrast könnte nicht grösser sein. Meier stillt vor der Kamera ihr jüngstes Baby. Seht her, so geht Work-Life.
Laut NZZ am Sonntag gilt das nur für die Chefin; die Unterstellten würden krüppeln bis zum Umfallen.
Brisant ist der Hinweis, dass Bern der Sache auf den Grund gehen. Meiers ZEAM hat beim Bund letztes Jahr einen 3 Millionen-Auftrag an Land gezogen.
Wie sich in den neuen Medien hip und cool den Jungen anpreisen – das verspricht ZEAM der Schweiz.
Meier und ihr Mann Jo Dietrich, auch kein Unbekannter, machen’s vor. Sie ziehen alle paar Monate in ein neues Büro.
Jedes Mal inszeniert als Welt-Ereignis.
Ins Bild rücken sie jene Co-Working-Firma, mit der ZEAM seit Jahren kooperiert.
Die kann dank den coolen Filmlis von Yaël Meier Unmengen an Inserategeld für ihre Flächen an teuerster Lage einsparen.
Hinweise auf die Kooperation sind rar. Doch hey, Hauptsache funny&frisch.
Masche Meier hielt lange an. Mit dem Donnerschlag von der NZZ-Falkenstrasse ist’s vorbei damit. ZEAM, trotz operativer Basis in Zürich immer noch im steuergünstigen Vitznau domiziliert, muss sich erklären.
Meier-Partner Dietrich bestätigt, dass die ZEAM-Crew den Flug zum „Workation“ am Kap der guten Hoffnung selber berappten.
Praktikanten erhielten neu die Reise bezahlt, betont der Co-Chef der Agentur gegenüber der Zeitung, die von Druck auf jene schrieb, die nicht teilnehmen wollten.
Neuerdings würde die Firma auch die Flüge für alle anderen Mitarbeiter berappen. Zudem seien die gemeinsamen Teambuilding-Weekends immer freiwillig gewesen.
Für sie habe „die Firma in den letzten fünf Jahren einen hohen fünfstelligen Betrag investiert“, so Meiers Mann und Vater der Kids, die gerne im Netz ihren Auftritt haben – where else?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
das solche Witzfiguren wie Yaël Meier gehypt werden, zeigt, dass die Wohlstands-Verblödung groteske Züge annimmt.
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Influenzer hat es früher nicht gebraucht. Und braucht es heute auch nicht.
Überflüssige wie ein Solarium am Strand von Pattaya, Thailand.
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Da wird einer 0 zuviel Aufmerksamkeit gegeben.
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Wer sich als junger Mensch alles gefallen lässt, ist selber schuld. Auch das ist Lebensschule
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Warum wird der Bund erst jetzt darauf aufmerksam? Und was sind dann allfällige Konsequenzen daraus?
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Chuck Norris wird nicht ausgepresst.
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Falls Du’s verpasst hast: Der ist tot.
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Was ist eigentlich aus ihrem Job Portal (Jobshot) geworden? Es ist ganz still geworden. Auch vom woken Komiker nichts mehr zu hören…
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Sind die Beamten vom Bund von allen guten Geistern verlassen, einer solchen Firma Aufträge zu geben.
Alles auf Kosten unserer Steuergelder.
Unglaulich
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Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder.
Geschichte wiederholt sich.
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Man sollte einmal eine Liste all jener Wirtschaftsprominenten erstellen und publizieren, die sich mit der «ZEAM Experience» geschmückt haben. Da läuft es einem kalt den Rücken hinunter – und zwar nicht vor Ehrfurcht.
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Fragen Sie einmal was ein Praktikant in einem der topgehypten Architekturbüro verdient und wieviele Tag- und Nachtstunden gearbeitet werden.
Diese „Firma“ ist ein Ringier-Projekt.
Ein bisschen wie die Stiftungen und „Projekte“ von Ellen Ringier sel.
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Das ist genau das Modell dieser Spinnfluencer, solange erfolg faken bis tatsächlich jemand denen Aufträge gibt. Jede Firma die mit denen Kooperiert ist bei mir raus.
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Das Arbeitsrecht sollte so angepasst werden, dass auch Praktikanten einen ihrer Ausbildung angemessenen Lohn erhalten. Es ist falsch, dass jemand mit einem Hochschulabschluss weniger als den Mindestlohn verdient.
Im Ausland ist es gang und gäbe, dass Firmen über Praktika günstige Arbeitskräfte beschäftigen und man bekommt eine Praktikums Stelle nach der anderen angeboten, aber keinen richtigen Arbeitsvertrag zu einem marktüblichen Lohn.
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Yaël und Jo Dietrich Meier: Selbstdarsteller. Insofern symptomatisch für die Gen Z.
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Hinter diesem Artikel versteckt sich purer Neid.
Yaël, geh doch mal in der Kronenhalle essen und bestelle ZWEI Portionen Scampi. Ich wette, Hässig würde sofort einen Herzinfarkt erleiden.
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Welche Insights in die Generation XY sind denn 3 Mio. Wert? Ist wohl eher das Parfum der Hippness für angestaubte Bundesbeamte, das hier bezahlt wurde..