Mit 7’900 Franken zählt die 3716 Portugieser zu den IWC-Einsteigermodellen. Ein „Concierge-Einkaufsservice“ stehe den Kunden zur Verfügung, schreiben die Uhrmacher.
Dieser könne „alle Fragen zu verschiedenen Modellen“ beantworten.
Hoffentlich auch diese: „Werden aus Rahmenverträgen und Kostengründen die Herstellung der Oberflächen extern verlagert?“
Ein Insider schreibt: IWC lässt das beim jurassischen Polinox machen, einem Unternehmen, das eng verbandelt ist mit Richemont. IWC gehört dem Luxuskonzern Richemont.
Die Medienstelle wollte die Frage nicht beantworten.
Sollte die Quelle Recht haben, stellt sich die Frage, was eigentlich in Schaffhausen überhaupt noch produziert wird.
Bereits bekannt ist, dass das häufig verwendete Kaliber 32111 vom neuenburgischen ValFleurier stammt. IWC macht anscheinend lediglich den Finish.
Trotzdem schreiben die Schaffhauser über das Uhrwerk: „IWC-Manufakturkaliber“.
Ein Anwalt meint gegenüber diesem Medium: „Hier stellen sich aus Konsumentensicht Fragen. Da der Begriff rechtlich nicht geschützt ist, bewegt sich die Praxis in einer Grauzone.“
Auch hier nimmt die noble Firma keine Stellung.
Im Gespräch mit IWC-Trägern kommt häufig ein Grossvater vor. Dieser und dann der Sohn hätten stolz die Golduhr getragen.
Und dann wird halt der Vergleich zu heute gezogen. Diesbezügliche Berichte auf Trustpilot und den verschiedenen Uhrenforen fallen zum Teil verheerend aus.
Langjährige Kunden berichten von haarsträubenden Erlebnissen mit dem Kundendienst oder den Leuten von der Reparatur.
Vierstellige Rechnungen und dann doch verbogene Teile, 60 Mails und 10 Anrufe für Rückerstattung einer kaputten Uhr, mangelhaft verklebtes Uhrenband.
Auf der Konsumenten-Plattform schrieb einer vor zweieinhalb Monaten, er hätte extra nach Dubai fliegen müssen, um im Laden dort den Sachverhalt zu klären.
IWC reagierte nicht auf Trustpilot.
Geschäftszahlen gibt es von der Richemont-Tochter nicht. Als Gradmesser dient der Sekundärmarkt.
Hier zeigt sich das sinkende Interesse an IWC deutlich. Der IWC-Index bei Chrono24 zeigt einen Kursverlust von 5,75 Prozent in den letzten drei Jahren.
Der Gesamtmarkt der Luxusuhren stieg im gleichen Zeitraum um über 48 Prozent.
Das IWC-Management versucht eine Strategie, die das Unternehmen retten könnte oder vollends in die Krise reitet.
Die Preise der Zeitmesser werden erhöht, mit der Hoffnung, dass auch die Nachfrage angekurbelt wird.
Rolex und Patek Philippe nutzen diesen sogenannten Veblen-Effekt äusserst erfolgreich an.
Die Schaffhauser bieten aktuell 142 verschiedene Modelle an. Plus ein Dutzend, wo man nach dem Preis nachfragen muss.
Der Durchschnittspreis der mit Angaben gelisteten Uhren: 9’400 Franken. Vor 10 Jahren lag er bei 6’350 Franken, vor 20 Jahren 4’180 Franken.
Ob diese Verteuerung (ohne Verknappung) gelingt, muss sich zeigen.
Es gibt zwar genügend Leute, die einen fünfstelligen Betrag für einen schicke Uhr bezahlen. Nur muss diese dann wirklich exklusiv sein – kein Bauteilträger von anderen Firmen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Oft ist nicht mal das Uhrwerk Eiigenproduktion sondern billig dazugekauft.
Für wenige 100 Franken hergestellt. Für viele 1000 Franken verkauft.
Wer sowas trägt outet sich als mimderintelligent.
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Meine Garmin für 200 Franken zeigt die Zeit genauer an.
Und man kann die Uhr sogar zum Sport gebrauchen.
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Bist auch kein Boomer
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Gibt es keine Boomer mehr für diese Uhren?
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steuersitz in schaffhausen hat auch die digitale uhrenmarke garmin. dort geht es nur bergauf.
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Ich bleibe bei meiner BlancPain und Patek Philippe. Da weiss man, was man hat. Guten Abend.
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Aber natürlich auf Spesen der Partei gekauft, wie es sich für ein echten Genossen gehört.
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Ich habe da auch schon gemischtes Feedback gehört. Ich selber bin da kein Kunde, meine Ansprüche sind höher, aber meine Putzfrau trägt Dinge von IWC.
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Leider hat IWC unter dem heutigen CEO völlig den Kompass verloren: Massenware, bizarre Modellvarianten und keinerlei echte Innovation. Dafür fliesst das Geld umso grosszügiger in überteuertes Formel-1-Marketing und eine spektakuläre Show-Fabrik. Hauptsache, die Inszenierung läuft – wenn schon nicht die Uhrmacherkunst.
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Diese ansprechende und lustige Werbung hätte IWC nie einstellen dürfen
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Lustig? Höchstens aus Sicht von pubertären Non-valeurs.
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Da lobe ich mir doch meine Omega. Alles in der Schweiz produziert und erst noch mit einem exklusiven, antimagnetischen Uhrwerk
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…Richemont. Ich habe im Sekundärmarkt eine Jaeger-le-Coultre gekauft. Ich wollte per Mail Stifte für die Wechselarmbänder nachbestellen. Unmöglich. Als ich telefonisch insisitierte, hatte ich irgendeinen am Draht, der weder französich noch deutsch konnte, gebrochen englisch ging es dann. Die Stifte erhielt ich trotzdem nicht. So geht Aftersales-Service sicher nicht. Und schon gar nicht bei Luxusmarken. Gute Nacht Richemont.
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iwc macht das, was viele machen.
ständig mit dem preis und profit rauf.
bis die kunden nichts mehr kaufen.
dann können sie zu machen und die
immobilien verkaufen.
und fertig ist.
unsere gastro betriebe zb. machen genau
das selbe.
schnipo bei 35.-, vor 10 jahre noch für
17.-
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Ein Insider berichtet, dass bei Inside Paradeplatz offenbar bereits die nächste IWC-Schlagzeile vorbereitet wird. Die Stimmung sei angespannt, die Zukunft ungewiss. Auch auf Trustpilot zeichne sich ein besorgniserregendes Bild ab.
Zum Vergleich: Bei der NZZ scheint man weiterhin auf überprüfbare Fakten, Einordnung und journalistische Sorgfalt zu setzen. Insider sprechen von einem deutlichen Qualitätsunterschied.
Eine Stellungnahme von Inside Paradeplatz steht noch aus😉