Für die Elite der Schweiz ist es immer weniger interessant, Mitglied des Bundesrats zu werden.
Erstens ist der tägliche 16 Stunden-Stress eine enorme Belastung. Zweitens ist die Bezahlung weitaus schlechter als in Spitzenpositionen der Wirtschaft.
Wie die Praxis zeigt, sind es in erster Linie Juristen, Vertreter der Landwirtschaft und Lobbyisten von rechts bis links, die sich eine Chance ausrechnen, nach nur vier Jahren Dienstzeit in Bern zu einer Spitzenrente von rund 230’000 Franken jährlich zu kommen.
Dem Volk bleibt nur übrig zu zahlen, auch wenn die Leistungen der hohen Magistraten, siehe Viola Amherd, höchst fragwürdig waren.
Zu Beginn der Herbstsession hat der Bundesrat deshalb zwei Niederlagen erlitten, welche die wahren Machtverhältnisse in Bern zeigen.
Guy Parmelin, entgegen allen Berichten, die sein Tun in den letzten Tagen lobten, floh aus dem Amt.
Er wollte nach drei Abstimmungsniederlagen seiner Partei, der SVP, nicht in die kommende Abstimmung zu den Bilateralen III hineingezogen werden.
Gerade als Wirtschaftsminister war ihm klar, dass er bei einer erneuten Niederlage dies vor dem Volk hätte vertreten müssen.
In einem kommenden, äusserst harten Abstimmungskampf zwischen Bundesrat und SVP hätte man ihn verschlissen.
Das war ihm zu viel. Nach SVP-Bundesrat Ueli Maurer war er der zweite hohe Magistrat der Blocher-Partei, der „Käi Luscht“ hatte, sich verheizen zu lassen.
In den letzten Monaten seiner Amtszeit hatte Guy Parmelin viel für die notleidenden Winzer in der Westschweiz getan.
Jetzt zog es ihn, finanziell besser als viele seiner Kollegen ausgestattet, wieder an die Ufer des Léman zurück.
So schnöde hat nur selten ein Bundesrat dem hohen Gremium den Rücken gekehrt.
Entgegen seiner Verlautbarungen vor wenigen Monaten, wo er sagte, er wolle bis Ende 2027 bleiben, gab er in Bern mehr als ein Jahr früher auf.
Diese Niederlage des Bundesrats, der sich nun damit beschäftigen muss, einen Beat Jans im Wirtschaftsdepartement zu verhindern, ist in jüngster Zeit nicht die einzige.
Die Landesregierung war bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) vorstellig geworden, die jährlichen Auszahlungen zur Deckung kommender Löcher im Budget zu erhöhen.
Sie biss sich bei SNB-Präsident Martin Schlegel die Zähne aus. Der, cool wie immer, machte der Schweizer Regierung klar, dass sie ihre Finanzlöcher selbst decken muss.
Die SNB müsse zuerst ihr Eigenkapital stärken, um in neuen Notlagen wieder handlungsfähig zu sein.
Die Eigenkapitalquote der SNB liegt derzeit bei 19 Prozent. Mit ihrer grossen Bilanz, dem UBS-Konzern nicht unähnlich, kann es ihr leicht geschehen, anstelle grosser Gewinne, die man von ihr erwartet, plötzlich riesige Verluste zu schreiben.
Kurzum, Schlegel verteidigte die Unabhängigkeit der SNB souverän vor allen Ansprüchen des Bundesrats, in seine Taschen greifen zu dürfen.
Noch ist es zu früh, die neuen Kandidaten und Kandidatinnen zu bewerten, die sich nach vorn drängen, um die Parmelin-Lücke zu schliessen.
Viele von ihnen, die jetzt von den Medien gelobt werden, sind dünnes Holz, das den Stürmen in der EU und andernorts in der Welt kaum gewachsen sein dürften.
Parmelin wurde weithin gelobt, weil er in Genf Joe Biden und Wladimir Putin vor dem Hotel willkommen heissen durfte. Das sind Hausmeister-Dienste – von kommenden Bundesräten darf mehr verlangt werden.
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Parmelin macht den Amherd. Der hat garantiert auch eine Leiche im Keller, dass er sofort weg muss. Vermutlich hat auch er Verträge nicht gelesen (aber wer liest schon Verträge).
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Bullshit, Loomit !!!
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Es wäre schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
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Jetzt wird es Zeit für einen Bundesrat der akzentfrei Deutsch sprechen kann.
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„einen Beat Jans im Wirtschaftsdepartement zu verhindern“… Ja dann nehmt doch Oelberg Roeschti und dann kann der unsägliche Grimseltunnel endlich der Vergangenheit angehören…
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Parmelin möchte nicht als letzte Amtshandlung den EU Rahmenvertrag vertreten und für alle Ewigkeit damit in Verbindung gebracht werden.
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Ich hoffe der Stöhlker zeigt diesem Land auch bald den Rücken. Zurück zu den Gummihälsen.
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…wenn Stoehlker nur auch flüchten, besser verschwinden würde!
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Stöhlker hat als Euroturbo seit Jahren ein Problem mit der SVP.
Daher seine hässige Abrechnung mit Parmelin.
Parmelin hat im Gegensatz zu seinen Koleg/innen einen sehr guten Job gemacht. Mit seiner ruhigen und souveränen Art, hat er der Schweiz großen Dienst erwiesen.
Bei der Abstimmung über die EU-Vertraege hätte er die Position des Bundesrates vertreten müssen. Also für die Verträge. Ich verstehe, dass er das nicht wollte.
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Parmelin war ein Bundesrat, der regierte zum Nutzen der Schweiz.
Wenn ich da an Viola denke, der wir den Milliardenabsturz mit der F35 verdanken.
Oder an Doris, dank ihr hat die Schweiz ein teures Energieproblem für Jahrzehnte.
Oder Dreifuss, die uns die Krankenkassenprämien Krise aufbürdete.
Danke Herr Parmelin
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„Käi Luscht“?
Der soll sich ein Beispiel an Chuck Norris nehmen. Chuck hat immer Lust.
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Keine Lust, sich verheizen zu lassen? Na sowas.
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Alle SVP Bundesräte müssen sich bei unserem System verheizen lassen. 5 Antischweizer gegen 2 SVPler. Schon Bundesrat Ueli Maurer sagte mal so ungefähr: Ich gehe nicht gerne an Sitzungen vom Bundesrat und bin froh wenn ich gehen kann. Schon Herr Blocher musste sich verheizen lassen. Er wurde schön ausgewählt um Entscheide des Bundesrates, die er nicht vertretten konnte, den Medien mitzuteilen. Bis heute hat er aber nicht aufgegeben. Nützt aber nichts. Aber Charakter hat er wie kein Bundesrat vor ihm. Sehr wahrscheinlich wie kein anderer schweizer Politiker vor ihm.
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Wir haben eh seit mindestens 4 Jahren den Schleburaz…schlechtester Bundesrat aller Zeiten. Bebachten, abwarten, aussitzen. Eierlos.
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Sehr geehreter Herr Stoehlker, Ihre Abhandlung zum Ruecktritt von G. Parmelin ist schlicht falsch. Moeglicherweise auch boesartig.
1. Mit 67Jahren und 11Jahren im Amt darf man zuruecktreten. Nur Sesselkkeber wie Sie verpassen den richtigen Zeitpunkt.
2. Die Einzigen, die mit BR Parmelin nicht zufrieden sind, sind die Winzer. Informieren Sie sich bitte, bevor sie irgendetwas daherschrwiben.
3. BR Parmelin war 2x ein ausgezeichneter Bundespraesident.
4. Wieviele Politiker sind am Ende Ihrer Amtszeit beliebter als bei Amtsantritt? Parmelin gehoert zu den wenigen.
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Niemand aus dem Bundesrat hätte die Chance in „freier Wildbahn“ zu überleben. Und das wäre nur ein Traum: Ein Job und dazu die bessere Bezahlung in einer Spitzenpositionen der Wirtschaft.
Das würde keiner Schaffen.
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Es scheint klar zu sein, dass Parmelin als Gegner des Bilateralen III-Vertrags die Verantwortung bei einer Annahme nicht übernehmen wollte- verständlich, wären die Nachteile doch sehr gravierend. Zweitens ist zu vermuten, dass der genug hatte von den inkompetenten Bundesräten Jans, Cassis und Baume-Schneider. Parmelin war und ist immer noch ein sehr guter Bundesrat, der als einer der Wenigen die Interessen der CH vertreten hat und erfolgreich Wirtschaftsabkommen zum Abschluss gebracht hat.
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Bitte unbedingt auch Rösti mit in die Hall of Insane der inkompetenten Bundesräte mit aufnehmen.
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Der deutsche Stölker hat echt viel Phantasien.
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Parmesan wusste, dass er in der Europa-Abstimmung zu feinen Brösmeli „zerrieben“ würde.
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Alle flüchten Sie mit einer attraktiven Ruhegeld Rente (und noch AHV usw.) aus dem Amt, wenn Probleme nicht mehr behoben werden können. Bsp. Berset, Maurer, Amherd, nun Parmelin… aber auch Helene Budliger! Schämt euch: ihr habt euch dem Land und der Bürger verpflichtet und begeht Fahnenflucht, zu Lasten und Kosten der Bürger!
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Kenne ein Land wo Präsidenten auch trotz Invasion nicht flüchten
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Unsinn. Herr Parmelin hat 11 Jahre gedient, ist 67 und macht nun jüngeren Leuten Platz, nix von Flucht. Daran könnten sich andere ein Beispiel nehmen. Taktisch geschickt agiert seine Partei, die das Departement abtauschen möchte, damit sie die EU-Verträge und ihre Fans bekämpfen kann ohne dabei einen eigenen Bundesrat zu beschädigen.
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dabei wäre es doch so einfach mit den eu veträgen:
die bilateralen stoppen und sich den wirtschaftlichen assozationsveträgen anschliessen, welche die eu kürzlich grossbritannien, kanada und australien angeboten hat. die bieten wirtschaftliche zusammenarbeit ohne politische unterwerfung.
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Die sind alle nur scharf auf die Rente. Kaum weht ein rauher Wind….duck und weg.
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Die ist sicher besser als in der Wirtschaft..
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BR Parmelin machte einen guten Job, kein Highflyer, er hatte die Füsse auf dem Boden. Was die Kandidaten für seine Nachfolge anbelangt kann man nur staunen was da geschrieben wird. Friedli nein danke, SG ist in Bern bereits vertreten. Die Westschweiz ist am Drücker aber wie man auf die Idee kommt die zwei No-Names Kolly und Pahud als valable Kandidaten zu erwähnen ist dann doch des Guten zuviel. Passt allerdings bestens zur Bundesratswahl in den letzten Jahren.
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Das übliche Stöhlker-Bashing gegen die SVP.
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Das ist das grosse Problem.
Was bereits im Parlament am Sessel klebt ist nicht nur nicht vertrauenswürdig, sondern es fehlt an Fähigkeiten und Wissen. Insbesondere fehlt denen das Wissen in Sachen Finanzsystem, Kredit und Geld grundsätzlich. Die führen deshalb die Menschen in den zukünftigen Ruin.