Die Bürger müssen beim Finanzgebaren des Staates ganz genau hinsehen. Dies gilt besonders, wenn es wie bei der Arbeitslosenversicherung (ALV) um Milliardenbeträge geht.
Die Rücklagen betragen weiterhin rund 8 Milliarden Franken, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco am Dienstag bekanntgab.
Daher will jeder an die Töpfe, einschliesslich der Europäischen Union EU, mit einer Änderung des Grenzgänger-Regimes, wie muula.ch bereits berichtete.

Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlten 2025 laut den Seco-Zahlen rund 8,3 Milliarden Franken in die ALV ein.
Der Bund strich aufgrund von Sparmassnahmen seinen Zustupf von zirka 600 Millionen Franken.
Doch Finanzministerin Karin Keller-Sutter sah da wohl auch eher die Reserven von immer noch 8 Milliarden Franken.
Aufgrund des Anstiegs der Arbeitslosigkeit im vergangenen Jahr zahlten die regionalen Arbeitsvermittlungen RAV rund 1 Milliarde Franken mehr mit Taggeldern an Entschädigungen für Arbeitslose.
Das Umlageverfahren brauchte dafür rund 6,6 Milliarden Franken, hiess es weiter vom Seco.
Wegen der US-Strafzölle verlängerten die Politiker spontan das Kurzarbeitergeld auf sage-und-schreibe 2 Jahre, was die ALV im vergangenen Jahr rund 100 Millionen Franken mehr kostete.
Die Schweizer Politik verteilt eben auch gerne Geld, besonders, wenn davon reichlich vorhanden ist.
Die Verwaltungskosten der ALV erhöhten sich 2025 um rund 10 Prozent auf über 860 Millionen Franken.
Die Schweiz braucht also zur Administration ihrer nicht einmal rund 140’000 Arbeitslosen fast 1 Milliarde Franken im Jahr.
Das müssen sich die Bürger mal auf der Zunge zergehen lassen.
All dies stürzte die Arbeitslosenkasse 2025 in einen Verlust von 249 Millionen Franken, wie das Seco vorrechnete.
Davon gehen allein fast 200 Millionen Franken auf höhere Verwaltungskosten und mehr Kurzarbeitergelt zurück.
Der Fehlbetrag wurde dann gegen das Eigenkapital gebucht, schmälerte die vorhandenen Mittel aber nur um rund 3 Prozent.
Das Eigenkapital von rund 8 Milliarden Franken brachte dieses Mal allerdings bloss 20 Millionen Franken an Verzinsung ein, was einen Rückgang um circa 75 Prozent bedeutete.
Die Rücklagen sind also bei Compenswiss, der AHV- und ALV-Verwalterin, nicht einmal professionell angelegt und dümpeln nur so vor sich hin.
Etwas will die Schweizer Politik bei der Arbeitslosenkasse aber auf keinen Fall, was aber angesichts der Milliarden-Reserven folgerichtig wäre:
Den Arbeitnehmern und Arbeitgebern all dieses gebunkerte Geld zurückzugeben.
Die Rücklagen von rund 8 Milliarden Franken signalisieren klar, dass eine Beitragssenkung fällig wäre.
Würde das Eigenkapital auch noch professionell angelegt, wären sicher auch dauerhafte Zuschüsse von Staatsseite unnötig.
Der Bund kümmert sich da nicht richtig darum, weshalb auch die Verwaltungskosten munter durch die Decke schiessen.
Dieser Artikel erschien zuerst auf Muula.ch, dem Newsportal des Autors.

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Wenn“s bei der UBS so richtig scheppert, ist endgültig Ende Gelände.
Trotzdem ist der Verkauf am Morgan Stanley eine gute Entscheidung.
Das Risiko für die Schweiz ist einfach zu gross.
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Anschieben nach Ostasien. Ist wesentlich günstiger als hier durchfüttern.
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Eine der 3 SVP-girls wählen und alles wird gut.
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Der Name ist schon allein bezeichnend: „Arbeitslosenkasse“. Wie fast überall in der Verwaltung wird hauptsächlich der eigene Schreibtisch verwaltet.
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Na ja, man darf nicht zuviel erwarten wollen, immerhin, 0.25 % Jahreszins auf den 8 Mia. Und man fragt sich, wo sind die 380 Mio, ausgehend von 5 % Jahreszins?
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Wie heisst noch gleich die Noch-Direktorin des SECO? Und der zuständige Noch-Bundesrat? Man darf gespannt sein, was im WBF sonst noch alles zum Vorschein kommt.Und wenn schon eine Nachfolgerin für Parmelin gesucht wird: Esther Friedli. Sie hat immerhin das sogenannte Mehrwertsteuer-Demografieprozent thematisiert, das seit 1999 der AHV vorenthalten wird. Dazu kommen rund 10 Milliarden Franken, welche die IV der AHV schuldet. Macht zusammen gegen 19 Milliarden.Braucht es da noch zusätzliche MWST% für die AHV? Baume-Schneider scheint die Frage jedenfalls lieber nicht zu hören.
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Der Service und die IT beim RAV sind eine Frechheit. Online Zugang geht nicht, aber Rückfragen landen im Portal, dann endlich gelöst, brauchen die drei Wochen für die Berechnung, Auszahlung in der Ferne. Die Rechnungem laufen weiter…. ein Saustall. Da zahlen 44 Jahre ein und erhalten so ziemlich null Service…. Und wenn sie dann nach zentraler Schulung im Zug 1. Klasse hocken, kann man Namen von Bezügern gleich live mithören…..