Natalie Rickli kündigte zur Frage ihrer Bundesrats-Kandidatur an abzutauchen. Dazu zeigte sie auf ihrem LinkedIn ein Unterwasserbild in meditativer Pose. Die Gelassenheit sitzt.
Andreas Heinrich Zemp, kurz André, ist seit 5 Jahren Präsident des Zürcher Universitäts-Spitals (USZ).
Nebenbei hat er mit seiner Frau Bernadette eine historische Mühle in Seon saniert. Dazu ein Weinberg.
Moneyhouse führt den Spitalratspräsidenten ausserdem im Management des Unternehmens „Schlössli Wellnessmassagen, Bernadette Zemp“ – als Zeichnungsberechtigten.

Über die Mühle gibt es sogar ein Buch seiner Frau: „Eine Mühle erzählt. Von Mord und Totschlag, einem verschwundenen Besitzer und neuem Glanz“.
Der dramatische Untertitel beschreibt die historische Mühlengeschichte.

Am USZ bleibt neuer Glanz derweil ein umstrittenes Versprechen. Gestern wurde bekannt, dass ein weiterer Klinikdirektor das Spital im Unfrieden verlässt.
Die dem Chef der Urologie-Klinik vorgeworfenen Verfehlungen und die Angemessenheit der Konsequenzen sollen hier nicht bewertet werden.
Zur Debatte steht die Inszenierung des Durchgreifens: Seht her, wir haben verstanden.
Doch Härte demonstrieren ist einfacher, als Führungsversäumnisse aufzuarbeiten.
Das Vorgehen gegen den Urologieprofessor wird denn auch weitherum hinterfragt. „Der Urologe als Sündenbock“ (WOZ), „Läuft Rickli Amok?“ (Lukas Fierz, Arzt und Ex-Nationalrat).

Gleichzeitig wächst der Regelapparat: neue Massnahmen, zusätzliche Kontrollschlaufen, dazwischen demonstrative Personalentscheide.
Sichtbare Aktivität. Ob wirksame Führung, ist eine andere Frage.
Eine externe Untersuchungs-Kommission dokumentierte gravierende Missstände in der Herzchirurgie unter Francesco Maisano von 2016 bis 2020, zudem erhebliche Führungs- und Aufsichtsdefizite.
Eine Pressekonferenz der Betroffenheit, wie sie die heute Verantwortlichen im Mai zelebrierten, erledigt diese Vergangenheit nicht.
Die an den Tag gelegte Überraschung wirkt angesichts der langen Vorgeschichte aufgesetzt. Welche Tragweite wurde früheren Hinweisen zugemessen? Welche Konsequenzen folgten wann?
Entscheidend ist der Umgang mit den Warnungen. Die Erschütterung vor den Kameras ersetzt ihn nicht.
Der nächste Professorenabgang beantwortet diese Fragen ebenfalls nicht. Er bindet Aufmerksamkeit, während die offenen Fragen zur Herzchirurgie zurückzutreten drohen.
Wo vorhandene Regeln nicht durchgesetzt wurden, beweist ein dickerer Massnahmenkatalog keine Verbesserung.
Der Hyperaktivismus kann sogar zusätzlichen Schaden schaffen: Gewissenhafte Ärzte und Forschende bewältigen mehr Bürokratie.
Zeit für Patienten und Innovation geht verloren. Wer Regeln bewusst umgeht, wird durch zusätzliche Seiten allein kaum aufgehalten.
Falsche Signale im Umgang mit Fehlverhalten und berechtigten Hinweisen können eine Angstkultur fördern.
Mitarbeitende sichern sich ab, meiden Verantwortung und schweigen. Die vermeintliche Erneuerung droht damit gerade jene zu lähmen, die das USZ tragen.
Gesundheitsdirektorin Rickli, Spitalratspräsident Zemp und USZ-CEO Monika Jänicke stehen nach Jahren der Krisenbearbeitung mit ihrer eigenen Führungsbilanz längst im Zentrum der Kritik.
Ein leckgeschlagenes Schiff rettet man weder mit meditativer Taucherei noch mit Wellnessmassagen.
Wenn neue Bordregeln die Reparatur ersetzen, wird aus dem nächsten Tauchgang irgendwann eine Wracksuche.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die Arbeit von Frau Rickli kann ich nicht wirklich beurteilen. Aber man muss schon sehen, in einem solchen Laden hat es sehr viele Alphatiere. Jeder ist ein kleiner König und will entsprechend behandelt werden. Einfach hat sie es nicht.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Mit einem 120% Job und 24/7 Erreichbarkeit haben sie überraschend viel Freizeit.
Vermutlich dauert bei ihnen ein Tag nicht 24 sondern 36 Stunden.
Irgendwo muss die Zeit ja gestohlen werden.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
richtig montieren und abtauchen!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Vielleicht lächelt sich Rickli einen jungen hübschen Maledivianer an und bleibt gleich auf der Insel.
Ich würde es ihr gönnen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Loomit, dazu muss man nicht in die Maldiven fliegen. Etwas Aufenthalt am Bahnhof Winterthur oder HB Zürich reicht durchaus um sich einen Hütchenspieler anzulachen.
Das nennt man Integration. Das wollen sie ja alle. Darum haben wir den Basar inzwischen im Land selber. Nicht auf einer Insel, schön wäre es.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wann taucht Rickli endlich auf und räumt den Saustall auf?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Bitte unten bleiben.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
sie kann es einfach nicht
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ich wundere mich, weshalb die offensichtliche Unfähigkeit von Frau Rickli weggewischt und sie permanent hochgehypet wird.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wie lange lässt sich die Zürcher Stimmbürgerschaft noch von diesen Nulpen und Dilettanten an der Nase herumführen?
Wenn man die Bürokratie soweit aufbläst, dass es die Aerzte erdrückt, ja dann, und nur dann, sind wir bei Swiss Quality.
Es ist einfach nur zuviel Geld da. Und der Druck das alles loszuwerden wächst enorm. Da tauchen halt ein paar ab oder verstecken sich in einer Mühle.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Was für ein primitives Gschichtli von Plass.