Die Zürcher Bank Vontobel ist ein Juwel. Doch nun steht das Haus schief. Grund sind einbrechende Gewinne in der Paradesparte Asset Management und das Abspringen des langjährigen CEOs.
Zeno Staub. Die Nachricht erschütterte die Börse, der Vontobel-Titel brach gestern um 5,7 Prozent ein.
Ein neuer CEO steht nicht bereit, Staub bleibt noch fast ein Jahr am Ruder, es drohen interne Machtkämpfe.
Die Zukunft ist offen. Ob die Vontobel als eigenständiges Haus überleben wird, darüber entscheiden andere.
Die Erben. Sie halten die Mehrheit, sie bestimmen, wer im VR das Zepter schwingt.
Vor allem aber wollen sie Geld. Jahr für Jahr. Für ein gutes Leben. „Die Erben werden wohl bald Kasse machen wollen mit ihren Anteilen“, so ein Insider gestern nach dem Rücktritt Staubs.
Die Stränge sind inzwischen weit verzweigt. Und nur zwei haben einen Vertreter im VR: jener von Regula Brunner und jener von Ruth de la Cour-Vontobel.
Regula Brunner ist die Schwester von Hans-Dieter Vontobel, beides Sprösslinge des vor ein paar Jahren verstorbenen Übervaters Hans Vontobel.
Von der Brunner-Sippe sitzt Maja Baumann-Brunner im VR der Bank, von der de la Cour-Seite er heisst der Vertreter Björn Wettergren.
Alle übrigen Familien-Zweige sind nicht zuoberst vertreten. Ihr Engagement beschränkt sich auf den Familienpool mit Vontobel-Stiftung und dem Einkassieren der Dividenden.
Die Hauptrolle bei der Frage, ob Vontobel eigenständig bleibt oder verkauft wird, spielt Hans-Dieter Vontobel.
Der Sohn von Hans Vontobel ist kinderlos, religiös und Pferdenarr. Ein guter Bekannter und evangelischer Glaubens-Bruder ist Urs Bühler, der grosse Patron des gleichnamigen Unternehmens.
Bei diesem sitzt Zeno Staub seit kurzem im VR.
Der Kreis schliesst sich. Hans-Dieter Vontobel, vor 20 Jahren erfolgloser VR-Präsident der Vontobel, geht auf die 80 zu.
Er könnte seine vielen Aktien am Geldhaus verkaufen wollen. Wenn nicht jetzt, wann dann?
Die Frage nach einem Verkauf an einen Konkurrenten oder einen Schulterschluss mit einem anderen Marktteilnehmer sorgte gestern für Aufregung im Vontobel-Headquarter.
„Die Annahmen, dass Vontobel einen Verkauf oder einen Zusammenschluss mit einem Konkurrenten prüfe, entbehren jeder Grundlage und sind komplett abwegig“, schrieb ein Pressesprecher.
Der Präsident der Vontobel habe der Belegschaft soeben versichert, dass „der Verwaltungsrat keine Notwendigkeit für eine Änderung der Strategie“ sehe.
Die Erben-Vertreter im VR hätten ihren Support ebenfalls sofort bezeugt.
„Frau Dr. Maja Baumann hat, wie andere Medien bereits berichtet haben, ebenfalls heute intern schriftlich unterstrichen, dass das ‚Haus Vontobel‘ in Ordnung und gut positioniert ist, um in den nächsten 100 Jahren weiter zu wachsen und allen Stürmen zu trotzen.“
Es gehe nicht an, Falsches in die Welt zu setzen, so der Sprecher zum Schluss seiner schriftlichen Ausführungen auf die simple Frage, ob Vontobel „einen Verkauf oder einen Zusammenschluss mit einem Konkurrenten“ prüfen würde.
„Vontobel verwahrt sich in diesem Sinne mit allen Mitteln gegen jedwede rufschädigende Spekulation, die letztendlich nur zum Ziel haben kann, Kunden, Mitarbeitende und Investoren ohne jegliche Grundlage zu verunsichern.“
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
es wäre sehr schade, wenn dieses Traditionshaus an die im Bericht erwähnten gehen würde. Fusionen sind heute an der Tagesordnung, nur es gibt solche und solche. Hier wäre es sehr, sehr schade, zumal Vontobel noch Syle und Klasse hat, egal was mit dem scheidenden CEO ist (hoffe er wird politisch nicht gewählt)
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Leider wird auch diese Bank bald verschwinden. Seit vielen Jahren werden nur noch 3.klassige Leute angestellt. Ein Zuhause für erfolglose UBS/CS Banker. Das Management unter Zeno ist ein Witz und HR die grosse Lachnummer. Nach Zeno’s Abgang sehe ich nur noch Maja mit der nötigen Intelligenz. Leider.
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Ausgerechnet Maja, die wurde doch bei der Konkurrenz entsorgt und im Auffangbecken der gescheiten bei Vonti aufgenommen.
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Lesen wir doch mal in seriösen Medien, was der VRP in Interviews geäussert hat. Tönt jetzt nicht nach Machtkampf, sondern einem gut geplanten Übergang.
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Zeno kann sich in der Politik um seine Mandate und Immo-Sitzgesellschaften ausruhen/kümmern.
Für den Rest dürfen die Bürger zahlen.
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Wenn Vontobel verkauft, kauft nicht die Bär sondern die UBP in Genf. Wetten?
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Gut möglich, dass Guy wieder mal zuschlägt. Ist ja auch schon länger her, dass er einen Brocken geangelt hat.
Safra saugt diese Tage Assets mit 15 bps all-in rein. Bisschen atypisch, da sonst feemässig eher auf die Tube gedrückt wird. Womöglich wird auch hier ein Verkauf ins Auge gefasst, sobald die AUM genug aufgeblasen sind.
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Oder ein Depp aus Pattaya!
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Die Situation ist doch so, dass die Familienzweige doch kein wirklich es Interesse an der Bank haben. Denen geht es doch nur darum das die Dividenden fließen, egal ob der CEO jetzt Herbert Scheidt oder Zeno Straub heißt. Klar wird erstmal aufwendig dementiert, aber wie heißt es doch so treffend: „Wo Rauch ist, da ist auch Feuer.“
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…geht man in die Politik, um noch weiter abzuwirtschaften?
🧐🧐
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Was
denn
sonst?
Die Finanzlobby braucht NR
und SR. Nur so kann sie die PUK betr UBS ins Leere laufen lassen. Wird so kommen. Denn das Stimm- und Wahlvouch
ist schlicht zu blöd. Siehe die aktuelle Kampagne gegen das Klimagesetz: Je verlogener die Argumente umso mehr Wahlschafe….
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Das nenne ich mal eine klare Aussage. Nicht das gewohnte Wischi-Waschi von anderen Unternehmen, oder das bekannte „xxx kommentiert Martktgerüchte nicht“.
Dann beobachten wir mal genau, ob sich Vontobel in den nächsten 100 Jahren an das Versprechen halten wird. Ansonsten: klare Irreführung der Anleger und Kunden, mit entsprechenden Sanktionen.
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anwälte, die auf vorrat, andersdenkende leute,
einschüchtern wollen, sollte man sofort verklagen!
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…lange klar. Wenn die Banken kippen,- zuerst die Kleinen, danach die „Grossen“ und zugleich mit Letzteren kippt dann auch das Finanzsystem.
Deshalb suchen die Banker schon jetzt einen Fluchtort namens Staat. Die Staaten aber werden auch in der Pleite enden. Wir Bürger müssen aber darauf achten, dass wir nach dem Crash nicht wieder von Bankern regiert und erpresst werden. Deshalb müssen wir verhindern, dass diese Banker in Regierungssesseln Platz nehmen.
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Vontobel zu verkaufen? Das wäre eine sehr gute Idee. Vontobel ist kein Wealth Manager sondern ein Broker.
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Bewegte Zeiten :
Die Erschütterungen nehmen zu.
Rückblickend bleibt kein Stein auf dem andern.
„Alt und eingesessen“ ist kein Tabu mehr wert!
Siehe Reformhaus Müller, siehe Credit Suisse, oder serbelnde GAM.
Wir stehen doch erst am Anfang unvorstellbarer Zerrüttungen; selbst ganze Berge kommen ins Rutschen!
Fasten your seatbelt…….
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Wir hoffen doch sehr, dass er jetzt sein „Füdli“ nicht auch noch auf einem Parlamentariersessel im Bundeshaus kleben lässt.
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Bin 58 und ohne Vermögen, aber gut im Haushalt 👍
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Auf einen Schmarotzer kann die Erbin gut verzichten!
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Humor ist, wenn man trotzdem lacht……!
Zitat von: Otto Julius Bierbaum
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Wir würden uns gegen ein üppiges Honorar als Putzsklaven und mehr zur Verfügung stellen! Küsschen..
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Bin auch Sozialhilfebezüger und immer schön ausgeruht..
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Habe auch magere IV-Rente wie Du.
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Für den Bär CEO Rickenbacher wäre Vontobel ein bis zwei
Schuhnummern zu gross. Bei den Bären läuft der Laden ja
auch nicht. Nicht mal das CS Chaos konnte man nutzen…
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Mal schauen, wie gut die anderen das CS Chaos nutzen können. LGT, Lombard und ein paar weitere stellen munter CSler ein, nur müssen sich die Kunden auch noch bewegen. Die Ausgangslage ist nicht schlecht, aber mehr als 50 % eines Buches ist schon sehr ambitioniert.
Die grosse Gewinnerin ist die ZKB. Die kann sich vor Kontoeröffnungen kaum retten. Auch nicht von Bewerbungen von CS Leuten.
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Andy Feller for CEO.
Top Wahl!
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Es wäre ja höchst fahrlässig, wenn man Herr Khan die Kontrolle über 5’000 Milliarden (!) Kundenvermögen geben würde. Und indirekt auch über die 259-Mia CHF Bürgschaft der Schweiz… Müsste man da nicht vielleicht eine vertiefte Due-Diligence über die Personen machen, die den neuen Supertanker UBS führen? V.a. wenn die Mänätscher in erster Linie das Wohlergehen der Aktionäre im Auge haben. Und die Aktionäre und Steuerzahler verfolgen nicht unbedingt die gleichen Ziele, Zielkonflike sind gut möglich…
PS: Wieso sitzt im VR der UBS keine Art „Superkommissär“ des Bundes, der direkt nach Bern raportiert?
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Ein Verkauf liegt auf der Hand. VT hat null Komma null von der CS Krise im Vergleich zu Anderen profitiert. Wo ist den der. Chef Stratege Utermann? Staub geht und es kann keine Nachfolge präsentiert werden? Wie schlecht ist das – aber wenn wundert es .
Utermann lernt eben nicht dazu…
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Können sie belegen, dass VT nicht von der CS Krise profitiert hat?
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IP wird zum Tratschblog und wenn LH jemanden nicht mag, werden alle Register gezogen und die Firmen richtig fertiggemacht.
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Gibt es bei Vontobel auch Föhn – Aktien zu kaufen?
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I wonder which kind of perverted frustrated person can write this nonsense. It only comes one name in my mind. LukasHassig…
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Fusionen bringen nichts!
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Einfach mal Gerüchte in die Welt setzen entgegen der offiziellen Kommunikation der Bank, zementiert den Ruf von IP als Finanz Boulevardblatt. Hauptsache Klicks generieren.
Glaubwürdigkeit geht anders.