Jeffrey Epstein und Ehud Barak waren Freunde. Der Ex-Präsident von Israel taucht über 4’000 Mal in den Epstein-Files auf, Bill Clinton nur 1’200 Mal, Bill Gates 2’500.
Barak vertraute Epstein Geheimes an. Er hatte von der Julius Bär vor 10 Jahren ein Angebot, wie er Epstein in einer langen Konversation ausführte – ohne zu jenem Zeitpunkt den Namen Bär zu nennen.
Doch weitere Funde in den Epstein-Files lassen keine Zweifel, dass es sich um Bär handelte. Zudem ist inzwischen offiziell bestätigt, dass Barak bis 2019 für Bär arbeitete. Das sagte heute früh CEO Stefan Bollinger der NZZ am Sonntag.

„If you have a 100 million in Switzerland, you don’t want a return“ (Youtube, 1:06)
Die Bären würden von ihm „mainly running certain kinds of international advisory boards that they don’t have now to help them to push business“ erwarten, so Barak zu Epstein damals Mitte der Zehnerjahre.
„They are very clear what they would like. To help them to approach effectively and convince people and players.“
Doch eines wollte die Julius Bär nicht: Amerikanische Kunden. Ehud Barak führte das gegenüber Epstein so aus:
„They have quite a known name. They are not as small and private and almost confidential like Pictet or Lombard. And as a result, cleaner. I tried to check. I didn’t find anything about them.“
„But they told me, frankly, that they don’t want to work with Americans.“ Das schien den Israeli nicht weiter zu kümmern.
„They told me it doesn’t make sense from a reputational point of view to work with Americans because they want to know everything.“
Epstein hörte lange still zu, er unterbrach Ehud Barak nur selten und dann mit kurzen Zwischenfragen.
„How big are they now? Do you know?“ oder „What’s the name? Can you tell me the name?“. Auf Letzteres meinte Barak: „Probably I will tell you in a few days.“
Schliesslich kam Epstein zum entscheidenden Punkt. „Have they been under investigation by the States?“, wollte er vom Ex-Premier wissen, der selber ein Strafverfahren in seiner Heimat überstehen musste – was ihm gelang.
„No, no“, meinte Barak. Doch Epstein liess nicht locker. „Are you sure? That doesn’t sound right. It doesn’t sound right.“
Ehud Barak begann erst da zu realisieren, worum es ging. Die USA hatten den Bankenplatz ab 2007 mit dem Fall UBS trockengelegt. Das alte Bankgeheimnis war Geschichte – wegen jahrzehntelanger Bankenbeihilfe für US-Steuerbetrüger.
Er würde seine Bär-Kontakte darauf ansprechen. „Okay, probably after, you know, probably after the meeting … in three days it will be behind me“, meinte Barak.
Jetzt holte Epstein aus zu Erklärungen, was es für die Schweizer Banken zu jenem Zeitpunkt vor einem Jahrzehnt geschlagen hatte.
„The question you need you ask, did you ever deal with Americans?“, machte er Ehud Barak klar.
„Now, if they dealt with Americans in the past, they’re under investigation. Everybody who’s touched an American, is under investigation.“
„What normally happened, like there’s a bank called Wegelen, W-E-G-E-L-E-N. They were the big ones. Julius Baer, big ones.“ Gemeint war die Bank Wegelin, die wegen des US-Angriffs Anfang 2012 unterging.
„If you had an American, they told all the Americans, you must take your account out. All the Swiss banks“, fuhr Epstein gegenüber Ehud Barak mit seiner Erzählung fort, wie die Schweizer Banken unter Druck des US-Justizministeriums mit ihren US-Kunden damals umgingen.
„We’re no longer allowed to have American clients. But the government says, look, I need to know who had accounts at your bank because they have not paid their taxes.“
„And we want their names. So there’s been a big fight for most banks. So the banks, under Swiss law, we can’t give you the names. But we can give it to the Swiss government.“
Wie stark Epstein hinter den Kulissen des US-Steuerstreits agierte, enthüllt heute die Financial Times rund um dessen Hilfe für Ariane de Rothschild und deren Genfer Bank Edmond de Rothschild.
Der Deal würde also 45 Millionen kosten, fragte Ariane de Rothschild in einem Mail an Epstein Ende 2015.
Der antwortete, dass „counting a $10mn fee for the lawyers involved and $25mn for him, ‚I think you will find that . . . all less than 80 pretty good.'“
„‚Deep thks for your amazing help'“, habe de Rothschild geantwortet. „Days later, the US DoJ announced a $45mn settlement with Edmond de Rothschild“, so die Financial Times.
Bei Epsteins erwähnter Anwältin handelt es sich um die heutige Rechts-Spitzenfrau von Goldman Sachs.
Epsteins Kontakte ins US-Justizministerium (DoJ) waren offenbar exzellent. Die Hilfe für Ariane de Rothschild – diese taucht mit über 4’400 Treffern noch öfters in den Epstein-Files auf als Ehud Barak – sowie die Kenntnisse im Gespräch mit Barak:
All das macht klar: Epstein war hinter den Kulissen eine zentrale Vermittlungsfigur zur Zeit, als fast alle Schweizer Banken teure Ablass-Deals wegen Schwarzgelds mit dem DoJ aushandeln mussten.
Der 2019 beschuldigte Sex-Verbrecher, der sich wenige Wochen nach seiner Inhaftierung in einer New Yorker Zelle das Leben nahm, scheint sich Bär mit einem ausgeklügelten Plan genähert zu haben.
„Boris Collardi wife is from Singapore“, mailte David Stern, der mächtige Präsident des US-Basketball-Verbands, Epstein im November 2016.
Offensichtlich sammelte Epstein Informationen über den Bär-Chef. Diesen traf er genau drei Monate nach dem Austausch mit Stern.
Am 24. Februar 2017 sass Epstein in Zürich an der Bahnhofstrasse mit dem damaligen CEO Boris Collardi und dessen Finanzchef Dieter Enkelmann zusammen.
Thema: Ein Schulterschluss mit Ariane de Rothschilds Genfer Privatbank. Enkelmann schickte Epstein zwei Wochen nach dem Meeting eine „summary information request list“ der Julius Bär zuhanden von Rothschild.
Er schlug ein Non Disclosure Agreement vor. Collardi seinerseits gab Epstein seine private Handy-Nummer und jene seines Finanzchefs. Zwischen dem Bär-Chef und dem damals schon vorbestraften US-Investor kams 2017 zu intensivem Austausch.
Im August 2017 fragte Collardi den Amerikaner, ob es Neues von Ariane de Rothschild zum erhofften Deal gäbe: „have heard zero from her“, kabelte Epstein zurück. Die grosse Fusion von Julius Bär als Grossem und Rothschild als Junior war vom Tisch.



Offensichtlich ist Epstein ein Spion von dem Land von welchem man den Namen nicht nennen darf.
Ehud Barak ist im Buch von Virginia Giuffre prominent vertreten. Bei den Begegnungen mit ihm war sie froh diese überhaupt zu überleben.
Wer hat Ihnen beigebracht Artikel, in solcher Manier zu schreiben. Deutsch, Englisch, unvollständige Sätze. Extrem mühsam zu lesen, einfach keine Qualität.
Meine Vermutung: Luki könnte selbst ein Zio-Agent sein und an der Destabilisierung des Schweizer Bankenplatzes arbeiten…
Gibts in den Eppstein Files was zu Crans Montana oder Moretti zu finden? Würde mich nicht wundern.
äusserst schlechtes Englisch für angebliche Originaldokumente, Herr Hässig! Haben sie da mit ihrem Gossen-Englisch aus Zürich etwas nachgeholfen?
Verständlich, denn nicht einmal eine KI kann ordentlich übersetzen!
Der Artikel ist ein Chaos.
Epstein ist inzwischen dort, wo es ihm am wohlsten ist: beim Teufel. Und ich freue mich nun über das Outen der Schönen und Mächtigen (Clinton, Gates, Barak, etc.) als Frauen- und Kinderschänder.
Aud dem Photo ist die Nase des Verstorbenen runder, die Ohrform anders.
Welche Person oder welches Land meinen Sie mit Teufel?
Mich verwundert der Abschnitt, in dem es heisst, dass JE sich 2019 in einem New Yorker Gefängnis das Leben nahm.
Daran glaubt keiner,dass JE sich das Leben nahm.So ein gerissener Verbrecher gibt nicht auf,ausserdem hat er ein riesiges Netzwerk von Leuten,von Abhängigen,die ihm uneingeschränkt geholfen haben.Leichte Tricks gibt es.Er wird sich verumgestaltet haben,dass ein Normalbürger ihn nicht wieder erkennt.Und er wird gut in einem Refugium Leben.
Der Artikel ist in viel zu viel Englisch geschrieben,sehr zerfleddert,nicht gut.
Genau. Das Wort „angeblich“ fehlt. Einmal mehr übernimmt IP unkritisch eine unbewiesene Behauptung.
Gleichzeitig kursieren im Netz Gerüchte, wonach besagter Wüstling weiterhin unter neuer Identität woanders in Begleitung von Bodyguards herum spazieren soll.
IP schrieb mal was über Ariane d.R. Sie erwähnte giftig an einem Personalanlass, „Collardi habe und werde nie die DNA der Pictet haben“.
Er hatte sie vermutlich zu wenig hofiert. Boris unterliess es auch sich gebührend für ein Essen mit A.d.R. zu bedanken.
Und die 25Mio wurden wahrscheinlich so abgerechnet.
A document dated Oct. 5, 2015, shows that Jeffrey Epstein, through his company Southern Trust Company Inc., signed a $25 million agreement with the Rothschild Group to provide risk analysis and algorithm-related services, according to records that have resurfaced publicly.
Sogar der Dalai Lama kommt in den Files vor.
ein Produkt dessen.
Wenn bekannt wird, was der Dalai Lama so treibt, würde er nicht mehr überall (ausser in China) mit offenen Armen empfangen werden. Wie war das als er einen Jungen aufgefordert hatte seine Zunge abzulecken? Und das ist vermutlich nur die Spitze des Eisbergs.
Wer ist eigentlich Ehud Barak?
Ehud Barak Interview An Hour After 9/11 Attacks (BBC News)
http://www.youtube.com/watch?v=5FQ2nxRABXc
Es war schon immer so, die „Oberen“ sind alle verbandelt, im Geld, wie auch im Dreck. J.E. war zu seiner Zeit der geniale Networker, vorwiegend im Dreck. Es wird mit jedem weiteren Bericht klarer, dass er umgebracht wurde oder werden musste.
Epstein und Barak hatten auch bezüglich anderer Themen einen interessanten und vielsagenden Austausch.
Die europäische und schweizer Presse ereifern sich möglichst viele kompromittierende Zusammenhänge in Verbindung mit Trump und seinem Fuhrungskreis zu finden. Tatsache ist, Epstein-Enthüllungen haben bis jetzt mehr europäische Persönlichkeiten und Politiker zum purzeln gebracht als ist der Fall in Amerika. 😂😂😂 (der nächste ist Starmer und wer weiss die Windsors) Soviel für den Leuchtturm der Moral und der Rechtschaffenheit EUROPA….